Ungekürzt, unkommentiert, dokumentiert.
“RIA Novosti stellt die zehn nach Meinung ihrer Korrespondenten wichtigsten außenpolitischen Ereignisse im vergangenen Jahr vor.
1. Russland setzte am 12. Dezember seine Beteiligung am Vertrag über die konventionellen Streitkräfte in Europa (KSE-Vertrag) aus.
Die Verhängung des Moratoriums für das Aussetzen des KSE-Vertrages wurde zu einem beispiellosen Schritt in der neuesten russischen Geschichte. Moskau erläuterte seine Entscheidung damit, dass der Vertrag, der am 19. Dezember 1990 in der französischen Hauptstadt Paris von den 16 NATO-Mitgliedsländern und den sechs Mitgliedsstaaten der Organisation des Warschauer Vertrages (OWV) ein Jahr vor dem Zerfall der UdSSR unterzeichnet worden war, seinem Inhalt nach hoffnungslos veraltet ist und schon nicht mehr die Änderungen widerspiegelt, die nach der Auflösung der OWV und der Erweiterung der Nordatlantikallianz erfolgt waren. Gleichzeitig erklärte sich Russland bereit, die Verhandlungen mit den ausländischen Partnern für die Sicherung der Rüstungskontrolle in Europa fortzusetzen.
2. Die Entschärfung der fast… weiter lesen