28.12.2009 von Peter Voßwinkel
Ungekürzt, unkommentiert, dokumentiert. RIA Novosti stellt die zehn, nach Meinung ihrer Korrespondenten, wichtigsten außenpolitischen Ereignisse im vergangenen Jahr vor.
“1. OBAMAS ERSTES JAHR (VOM AMTSANTRITT BIS ZUM FRIEDENSNOBELPREIS)
In den ersten dunkelhäutigen US-Präsidenten, dessen Inauguration im Januar die teuerste in der Geschichte der USA wurde, setzte man sowohl im eigenen Land als auch in der Welt große Hoffnungen. In seinem ersten Jahr als Präsident versuchte Barack Obama, sie zu rechtfertigen.
Zu den Prioritäten in der Innenpolitik gehörte die Abwendung der Wirtschaftsdepression: Obama unterschrieb einen Plan zur Stimulierung der US-Wirtschaft, um aus der Finanzkrise zu gelangen. Dadurch gab er faktisch die Schuld des US-Finanzsystems an der Erschütterung der Weltwirtschaft zu. Außenpolitisch richteten sich Obamas Anstrengungen auf den Wandel des Image der USA in der Welt.
Vor allem begann er mit der Verbesserung der Beziehungen zwischen den USA und Russland. Das gelang mit Hilfe des “Resets”, das bereits Ergebnisse gebracht hat:… weiter lesen
18.12.2009 von Peter Voßwinkel
Kirche und Staat liegen in Osteuropa traditionell nahe zusammen, sie bilden eine “Symphonia”. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion muss die Orthodoxie aber ein neues Verhältnis zur heutigen Gesellschaft entwickeln. Wo liegen die Wurzeln der “Symphonia”, wie definiert die orthodoxe Kirche ihr Verhältnis zur Gesellschaft und wie reagiert sie auf moderne Herausforderungen?
Foto: Jürg Vollmer/maiak.info Die Orthodoxie in Osteuropa pflegt die “Symphonia”, einen “Zusammenklang” von Staat und Kirche.
Ungewohnte Beziehung zwischen Orthodoxie und Politik
Die westliche Wahrnehmung der Beziehungen zwischen Orthodoxie und Politik wird von Bildern und Tönen geprägt, die uns fremd erscheinen: Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin zündet beim orthodoxen Gottesdienst Kerzen an und fordert: “Jede russische Kirchengemeinde im Ausland muss zur Repräsentanz der Russischen Föderation werden”.
Der georgische Präsident Micheil Saakaschwili erbittet den Segen des Patriarchen - Katholikos und der weissrussische Präsident Alexander Lukaschenko beschreibt die Orthodoxie als “wichtigste Ideologie des Landes”.
Wo liegen die Wurzeln der Staatsnähe… weiter lesen
11.12.2009 von Peter Voßwinkel
Die berühmte Skulptur “Arbeiter und Kolchosbäuerin” ist am 28. November 2009 auf ihrem neuen Sockel installiert worden.

Sie wurde 1937 von der sowjetischen Bildhauerin Vera Mukhina, ursprünglich für die Weltausstellung in Paris aus rostfreiem Chrom-Nickel-Stahl geschaffen. Diese 25 Meter hohe Skulptur sollte einen riesigen sowjetischen Pavillon am Seine-Ufer krönen.

Ein junger Mann, der einen Hammer und eine Dame mit einer Sichel hält, sollte die Herrscher der Sowjetunion – Arbeitsklasse und gesammte Landwirtschaft aufnehmen.
Nach Ende der Pariser Weltausstellung, wurde versucht das Denkmal, nach Moskau zu bringen, aber wegen seiner enormen Größe wurde es beschädigt. 1939 wurde es in Moskau wieder aufgebaut und am Nördlichen Eingang in die UDSSR Landwirtschaftsausstellung WDNH installiert (heute genannt; Ausstellungszentrum von Ganzrussland). 1979 wurde die Skulptur wieder renoviert.

2003 bewarb sich Moskau um die Weltausstellung für 2010, extra dafür sollte das Denkmal generalüberholt werden. Es wurde in 40 Einzelteile zerlegt. 2005 sollte es
… weiter lesen
04.12.2009 von Peter Voßwinkel
Der Moskauer Untergrund ist vielfältig und und ereignisreich. Nächtliche Unruhen können mit einem Ausflug in die Metro verkürzt werden. Gewusst über die Zugangsmöglichkeit. Zu dieser Zeit ist es dort leer und übersichtlich.

Hier ist eine Ladekontrolleinrichtung zu sehen. Sie ist für die Kontrolle der unteren Abmessungen der Züge gedacht. Sollte irgendein herabhängendes Teil diesen Sensorbalken berühren stoppt der Zug.

Die Metro spielt in Moskau eine besondere Rolle.



Manchmal werden nachts auch die Gleise gewaschen.

Neben der Funktion als fast einziges funktionierendes Transportmittel ist sie auch ein Mythos für Moskau.









Das Ende der Sackgassen in denen Züge parken.

Die Hinweisschilder für den getesteten Bremsweg, als Orientierung für die Fahrer.


So sieht es aus zwischen Weißrussisch-radial und Majakowski.
