10.11.2008 von Peter Voßwinkel
Mit der orange-blauen Aeroflot wohlbehalten in Moskau-Scheremetjewo (Шереметьево) gelandet, ist man doch einigermaßen überrascht vom neuen sehr sauberen, mit Hilfe deutschen Engineerings errichteten
Flughafenbahnhof, die direkte Eisenbahnanbindung zum 35 Min. entfernten Sawjolowski woksal (Савёловский вокзал) per neuem Aero-Express nutzen zu können. Die Sitze stehen zwar extrem steil, für eine orthopädisch korrekte Sitzhaltung sicher von Vorteil, aber gewöhnungsbedürftig.

Ab Sawjolowski geht´s dann ganz normal mit der Metro weiter. Sofort ist man wieder im russischen Alltag angekommen. Die Frau fühlte sich beim Lesen übrigens nicht gestört.
25.10.2008 von Peter Voßwinkel
Die Moskauer Metro gehört zu den tiefsten U-Bahnsystemen der Welt und ist mit rund 2,8 Milliarden Fahrgästen jährlich (etwa 8 Millionen pro Tag) auch eine der am stärksten in Anspruch genommenen U-Bahnen der Welt.

Das Moskauer Metrosystem rühmt sich damit, unterirdische Paläste für das Volk zu besitzen. Zahlreiche der 177 Stationen sind aufgrund ihrer Prägung durch den sozialistischen Klassizismus zu Zeiten Stalins sehr prunkvoll ausgestattet. Einige dieser Bahnhöfe sind sehr detailreich und werden in diversen Reiseführern als besonders sehenswert eingestuft. Allerdings ist ein Großteil der Stationen, vor allem außerhalb des Zentrums, in einem sehr schlichten, sachlichen Stil gehalten.
Die Metro ist in Moskau das einzige Verkehrsmittel mit dem man sich in der Stadt vernünftig fortbewegen kann. Als Fußgänger ist man Freiwild der Autofahrer. Radfahrer sind im Verkehrssystem grundsätzlich nicht vorgesehen. Die altersschwachen Oberleitungselektrobusse sind oft auch nicht schneller als Fußgänger. Die Kleinbusse werden im wesentlichen von verkappten Rennfahrern gefahren… weiter lesen
22.10.2008 von Peter Voßwinkel

Wie bereits vielen bekannt, ist Moskau weitgehend auf Sand gebaut. Auch wenn der Umstand meistens ignoriert wird, passiert es immer wieder, dass ganze Lastwagen in unerwartet auftretenden Löchern verschwinden. Personen kamen in diesem Fall nicht zu Schaden. Da es sich hierbei um einen Betontransporter handelte konnte das Transportgut gleich zur Stopfung genutz werden.
01.08.2008 von Peter Voßwinkel
Verwilderte Hunde werden in Moskau zunehmend zu einer Plage und versetzen die Bürger in Angst. Passanten bahnen sich ängstlich ihren Weg durch die Rudel.
Sie lungern in Vorgärten, vor Hauseingängen oder vor Lebensmittelläden herum, greifen Kinder an, beißen Passanten und stellen sich einem kläffend in den Weg: Moskaus verwilderte Hunde werden zunehmend zur Plage.

Heute morgen lag so ein Rudel vor unserem Haus und wartete dösend auf Fütterung. Häufig werden sie mit den Resten aus dem Laden gefüttert, somit wird der Eingangsbereich ihr neues Zuhause.

Allerdings werden auch immer öfters Menschen gebissen, mehr als 15.000 Bisse sollen es allein im vergangenen Jahr gewesen sein. Manchmal sterben die Attackierten an den Bisswunden, weil sie verbluten oder mit Krankheiten infiziert werden. Tierärzte stellen immer häufiger Tollwut fest. Die Behörden sehen trotz tausender Beschwerden meistens tatenlos zu.

In der russischen Hauptstadt mit geschätzten 50.000 ausgesetzten oder verwilderten Hunden nerven die… weiter lesen
25.07.2008 von Peter Voßwinkel
Wollte nur noch kurz was auf dem Markt am Kiewer Bahnhof einkaufen. Angenähert von hinten durch eine Seitengasse. Oh Schreck hier ist ja ein Ozeanriese gestrandet. Oder fließt die Moskva jetzt andersrum?

Der Sicherheitsdienst des nahe liegenden Parkplatzes klärte mich auf: “Es ist eine dieser neumodernen Architekturen die überall in Moskau aus dem Boden gestampft werden.” Gott sei dank, war ich beruhigt. Allerdings: form follows function, das kann hier irgendwie nicht ganz stimmen, oder?
18.07.2008 von Peter Voßwinkel
MOSKAU leidet unter einer nun schon über eine Woche andauernden Hitzewelle.

Bei derzeitigen Temperaturen von bis zu 35 Grad greifen auch russische Arbeiter zu arabischer Kopfbedeckung. Wohl dem der ins regnerische Berlin ausweichen kann.
11.07.2008 von Peter Voßwinkel
Als wenn die Stadt nicht schon genug Lärmstress im Alltag erzeugt, haben sich die Stadtoberen etwas ganz besonderes ausgedacht. Die Stadtbewohner sollen mit einem Schalldruck von 6,3 – 200 Pa (Pascal) und einem Schalldruckpegel in höhe von 110 – 140 dB (A) , vergleichbar mit Kampfflugzeugen, weit über der Schmerzgrenze, beglückt werden.

Am 13. Juli erwartet die Einwohner der russischen Hauptstadt ein ganz besonderes Spektakel. Zum ersten Mal können sie Formel 1 Autos hautnah bewundern. Schon seit Jahren gibt es immer wieder Gerüchte, dass der Formel 1 Zirkus künftig auch einen Stopp in Moskau machen würde. Jetzt ist es endlich soweit, allerdings wird das vorerst nur ein einmaliges Gastspiel sein. Die Organisatoren von Rotterdam Racing stellen nun auch ein City Racing in Moskau auf die Beine.

Nachdem vergangenes Jahr einige Vertreter der russischen Hauptstadt beim City Racing in Rotterdam vor Ort waren, waren sie mehr als beeindruckt, wieviele… weiter lesen