Archive for the ‘Les Flaneurs – wandern.inmoskau’ Category

23.03.2008 von Peter Voßwinkel
blogavatar

Moskau by night

von Peter Voßwinkel

Nachts erscheint Moskau märchenhaft schön.
Moskau by night

YouTube Preview Image
20.03.2008 von Peter Voßwinkel
blogavatar

Wonderful Moscow

von Peter Voßwinkel

In Moskau ist derzeit kein Ostern und somit auch keine Osterbesucher, also ist alles normal voll. Trotzdem finden viele dieses Moskau schön.
Wonderful Moscow.

YouTube Preview Image
01.11.2007 von Peter Voßwinkel
blogavatar

Hotel Zentralnaja – historischer Geheimtipp

von Peter Voßwinkel

Manche Besucher die wir in Moskau beherbergen sollen, wollen keine Umstände machen und bitten nachdrücklich um preiswerte und einfache Hotelunterbringung.

Nun gibt es in Moskau nicht solch eine Kleinhotel- und Pensionskultur vergleichbar Berlin oder Paris und die Wohnungen der normalen Bürger sind ausgesprochen knapp bemessen, sodass selbst die eher preiswerteren Hotels, gemessen am gebotenen Preis- Leistungsverhältnis von den meisten Moskaubesuchern gemieden werden.

Zentralnaja.jpg Zentralnaja.jpg Zentralnaja.jpg

Na ja, dann nehmen wir das Zentralnaja mitten in der Stadt an der Twerskaja Ulica 10, “Ach war das nicht früher das Hotel Lux? Ja das wär’ doch was.”

HOTEL LUX
“Das Haus, ein großes, stattliches Gebäude, steht in Moskau an der Gorkistraße und trägt die Nummer 10. Es erstreckt sich, sechs Stock hoch, vierzig Schritte lang an der Hauptfront und dreißig Schritte lang um die Ecke in eine Seitengasse hinein… Auf dem Moskauer Stadtplan ist es als Hotel… weiter lesen

28.10.2007 von Peter Voßwinkel
blogavatar

Roter Platz tannenlos und leer.

von Peter Voßwinkel

Der seit dem 17. Jh., Krasnaja Ploschadj heißende Platz, wobei unsere Übersetzung mit “rot” nur eine Deutung ist, im Altrussischen bedeutet dieses Wort auch “schön”, ist eigentlich immer voll.

Foto-0087.jpgFoto-0083.jpgFoto-0084.jpgFoto-0085.jpgFoto-0086.jpg
Als historische Schaubühne, um zu kaufen, um zu feiern. Ostern laufen die Orthodoxen Christen von der Kathedrale durch den Erlöserturm auf den Roten Platz. Herrscher ließen hier hinrichten, die Sowjets präsentierten mit Militärparaden ihre Revolution, den Tag der Arbeit und bis heute auch die gewendeten, gelenkten Demokraten immer wieder den “Tag des Sieges”. Das Volk feiert hier vor allem den Pop-Sänger Michael Jackson, den englischen Beatmusiker Paul McCartney, den Schlagersänger und Duma-Abgeordneten Jossif Kobson und Silvester.

Der Rote Platz ist aber auch Friedhof, nicht nur für Lenin im Mausoleum, sondern auch für Stalin und andere ehemals einflussreiche Staats- und Parteifunktionäre wie: Lenins Frau Nadeschda Krupskaja, die deutsche Clara Zetkin, Kalinin, Breschnew und Jurij Gagarin, erster Mensch im Kosmos. Normalerweise ganz… weiter lesen

22.10.2007 von Peter Voßwinkel
blogavatar

Mit den Teufeln am Patriarchenteich

von Peter Voßwinkel

Auf dem Weg zum Büro der Firma im Moskauer Haus der Literaten, die ich hier in Moskau berate, komme ich jedesmal an den Patriarchenteichen vorbei.

PV PatrTeich.jpg  TV PatrTeich.jpg  PTV PatrTeich.jpg
Die Malaja Bronnaja uliza führt mich direkt auf die Patriarchenteiche zu. Die ehemals drei Teiche, die im 16. Jh. als Forellenteiche angelegt wurden, sind heute nur noch ein großer rechteckiger Teich umgeben von Trauerweiden, Linden, Rasenflächen, schattigen Alleen und Bänken.

Auch heute noch ist dies ein idyllischer Ort inmitten der Großstadt. Vor allem im Sommer, wenn man im Schatten der Bäume gemeinsam mit verspäteten Punkern, der Moskauer Gruftiscene und ganz normalen Trinkgelagegruppen, Zuflucht finden kann, wie Berlioz und Besdomny aus Bulgakows Roman.

Auf einer Bank unweit der Kreuzung Malaja Bronnaja mit der Jermolajewskij pereulok saßen seinerzeit Berlioz, der Vorsitzende der größten Moskauer Literaturassoziation, und Besdomny, ein junger Lyriker. Sie unterhalten sich über… weiter lesen

18.10.2007 von Peter Voßwinkel
blogavatar

Eine böse Wohnung bei Nacht

von Peter Voßwinkel

Die Wohnung Nummer 50 im Haus Sadowaja 302 b hat seit den 1980er Jahren eine Vielzahl von Fans des Romans „Der Meister und Margarita“ des berühmten russischen Schriftstellers Michail Bulgakow angezogen (der Roman war lange verboten, und begann sich zuerst in handschriftlichen und maschinegeschriebenen Ausgaben zu verbreiten). In jener „bösen Wohnung“ steigt laut Roman; Woland ab und veranstaltet in der Folge mit seiner Suite einen satanischen Ball.

bul14.jpg bul15.jpg
Eine ähnlich aufregende „Nacht im Museum” wie im gleichnamigen Hollywood-Film präsentiert nun das Bulgakow-Museum. Es führt bei Nacht auf den Spuren des Romans „Meister und Margarita” durch alte Straßen Moskaus.

Der Roman „Meister und Margarita” ist bekannt als das rätselhafteste Werk in der russischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Seine beiden Helden und den Geisterfürst Woland ließ Bulgakow dabei in realen Adressen Moskaus auftreten.

Der ungewöhnliche Stadtrundgang beginnt um ein Uhr nachts in der Bolschaja Sadowaja Straße. Hier hat… weiter lesen