13.11.2008 von Peter Voßwinkel
Der gut betuchte Gatte der Moskauer “Femme fatale” Olga Rodionowa ließ jetzt seine Ehefrau in erotischen Szenen fotografieren. Das findet sicher auch in manch anderen Ehehaushalten statt, nur werden solche Fantasien nicht unbedingt veröffentlicht.

Das Resultat soll gleichermaßen eine Liebeserklärung wie ein künstlerisches Statement sein. Wahrscheinlich ist es eine Studie des Exhibitionismus.
Schriftstellerin und neureichen Eheberaterin Tatjana Ogorodnikowa meint denn auch: “Der hatte sicher etwas gut zu machen. Aus Liebe macht das kein russischer Ehemann. Normaler Weise haben wir solche Ehefrauen bei unserem Psychologen sitzen.” Also ein aufwendiger Therapieversuch?
Immerhin nahm das für 350 Euro vertriebene Werk nicht irgendein Fotoamateur auf. Die französische Erotikfotografin Bettina Rheims wurde angeheuert. Als Lohnkünstlerin für den Neureichen Rodionow inszenierte Rheims dessen Herzdame als Lust-Objekt, denn Objekte wie Luxusvillen, Privat-Jets und Yachten, davon hat Sergej bereits genug. Nun wollte er aber etwas ganz besonderes, die Schönheit seiner Frau mit der Welt teilen.

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30.08.2008 von Peter Voßwinkel
SCHRIFTSTELLERINNENKOPF. Die attraktive Schriftstellerin Tatjana Ogorodnikowa stellte ihr Buch im Moskauer Oktober Kino am Neuen Arbat vor. Neben viel Prominenz drückte auch Pierre de la Brique auf den Auslöser, allerdings im Gegensatz zu seinen Fotokollegen ohne Blitz. So entstehen Schattenspiele. Dieses bemerkenswerte Kunstwerk, zur Verfügung gestellt von der hegag – free art gallery – caution (Berlin – Moskau) www.whitewall.com/caution, stammt diese Woche von Pierre de la Brique.

Vita: spanisch-russischer Künstler, geprägt durch seine Sozialisation in zwei Welten. Arbeitsort: Moskau, Russland, Arbeitsschwerpunkt: Grafik/ Illustration, Fotografie; Menschen, Orte, Abstraktionen. Daraus entstehen Fotografien, Collagen, Skizzen. Alles scheint nebenbei oder als Vorbereitung auf etwas zu entstehen.
Bis zum 12.12.08 in caution, berlin, skizzen aus der reihe moskau und berlin, fotos view moskau.
Obige Fotografie ist derzeit leider nicht mehr in Berlin zu sehen, da sie bereits nach Moskau verkauft wurde. Demnächst aber wieder in Moskau in der Fotogalerie caution im zdl zu… weiter lesen
15.01.2008 von Peter Voßwinkel
Hinter der glitzernden Fassade Russlands herrscht viel Leid, jedenfalls für Frauen. Die Gattinnen der russischen Oligarchen können jederzeit von ihren Männern weggeworfen werden. Das zeigt ein Roman einer Frau, die es wissen muss.
Das Buch geht weg wie warme Semmeln. „Ein Heiratsvertrag oder wer ist XY“ erlaubt einen Blick hinter die glitzernde Fassade des „Rublewka Sets“, wie die russische Oberschicht nach einer exklusiven Strasse in den westlichen Vororten Moskaus genannt wird. Ein guter Teil der wirtschaftlichen und politischen Elite des Landes wohnt dort in gut bewachten Luxusvillen.
Weggeworfen wie Dreck
Die Autorin, Tatjana Ogorodnikowa, muss es wissen. Sie ist selber mit einem reichen Geschäftsmann verheiratet. Angeblich soll ihre Ehe sogar funktionieren. Aber auch Ogorodnikowa hat einen Heiratsvertrag mit ihrem Mann abgeschlossen, „für alle Fälle“, wie sie sagt. Jedenfalls rät sie allen Schönen des Landes, die sich einen Oligarchen angeln wollen, das selbe zu tun. Ogorodnikowa sieht ihr Buch als eine… weiter lesen
10.01.2008 von Peter Voßwinkel
08.01.2008 von Peter Voßwinkel
Pünktlich zur russischen Weihnacht kommt Tatjana Ogorodnikowa mit ihrem Buch: “Bratschni Extrim – Schkola Chelsea”, (eher extrem – Schule Chelsea). Die Präsentation fand unter Anteilnahme von viel Prominenz aus Business, Show und Musikszene unter dem Kino Oktober am Novi Arbat statt.

Es ist ihr inzwischen fünftes Buch aus der Moskauer Neureichenszene, mit all ihren Ängsten, Sorgen, Erpressungen, Verquickungen, sexuellen Abschweifungen und Versorgungsnöten. Eine weitere Publikumserfolgserwartung eilt diesem Werk voraus. Das große Interesse an dieser Literatur erklärt sich offensichtlich durch die Geheimnisse einer sonst nicht zugänglichen Welt. Das Erstlingswerk wird inzwischen als Fernsehserie für das russische TV verfilmt.