Berichterstattung Nahost: “Wortwahl der Mächtigen, von Journalisten nachgeplappert”
von Karim El-GawharyJournalismus und die „Wortwahl der Mächtigen“, lautet der Titel eines Essays des britischen Nahost-Korrespondenten Robert Fisk. Auf der Webseite von Jazeera International gibt Fisk Journalisten, Lesern, Zuhörern und Zuschauern, die sich mit der Region des Nahen- und Mittleren Ostens beschäftigen, viel Stoff zum Nachdenken.

Robert Fisk, Quelle: Jazeera International
„Macht und Medien, dabei geht es nicht nur um nette Beziehungen zwischen Journalisten und politischen Führern, zwischen Redakteuren und Präsidenten. Es geht nicht um die parasitär-osmotische Beziehung zwischen angeblich ehrenhaften Reportern und den Verflechtungen der Macht, die zwischen dem Weißen Haus, dem State Department, dem Pentagon und zwischen Downing Street, dem Foreign Office und dem Verteidigungsministerium verlaufen: Im westlichen Zusammenhang spiegelt sich diese Beziehung zwischen Macht und Medien auch in den Worten und der Wortwahl wider“, Robert Fisk
Journalisten argumentiert er, seien zu „Gefangenen der Sprache der Mächtigen“ geworden. Dann nimmt er sich einiger Phrasen an, die… weiter lesen