Khaled war ein netter, junger Ägypter. Eine traurige Geschichte über Polizeifolter und Notstandsgesetze
von Karim El-GawharyKhaled Said, war ein 28jähriger Ägypter aus Alexandria. Am 7. Juni ging er in ein Internetcafe im Zentrum der ägyptischen Hafenstadt. Zwei ägyptische Sicherheitsbeamte kamen in das Internet-Cafe und wollten scheinbar sein Personalien feststellen und ihn durchsuchen.
Als Khaled zu viele Fragen nach dem Grund der Intevention stellte, wurde er bereits im Internetcafe von den beiden Offizieren niedergeschlagen, die ihn dann auch mitnahmen und auf der Strasse weiterschlugen. Bevor Khaled ohnmächtig wurde habe er laut Zeugen immer wider geschrien, “Hört auf mich zu schlagen”. Dann nahmen sie in mit. Kein Haftbefehl, keine Gefahr in Verzug – einfach auf Grundlage des vor wenigen Wochen erneut verlängerten, seit 29 Jahrne geltenden Notstandsgesetzes.
Warum die Polzisten hinter Khaled her waren ist unklar. Die Poilzei behauptet, Khaled sei ein Drogen-Konsument oder Dealer gewesen. Laut der Polzei soll er an einer Überdosis gestorben sein, als er versucht habe, die Drogen herunterzuschlucken.
Das Foto seiner entstellten Leiche, zeigt dagengen einen bis zur Unkenntlichkeit geschlagenen Menschen. Laut einer anderen Version soll Khaled, die beiden Polizisten bei einem Drogengeschäft gefilmt haben.
So sah Kahled aus, als er gefunden wurde.
Khaleds Bekannte erzählen in Facebook, dass Augenzeugen aus dem Internet-Cafe systematisch eingeschüchtert wurden, keine Aussagen zu machen.
Khaled war kein Terrorist, er war nicht flüchtig, es gab keinen Haftbefehl gegen ihn. Khaled ist auch kein Einzelfall. Ägyptische Menschenrechtsorganisationen sprechen seit Jahrzehnten von der systematischen Anwendung von Folter in ägyptischen Polizeistationen.
In Facebook wurde nun eine Seite mit dem Titel: “Wir sind alle Khaled Said” auf englisch und arabisch eröffnet, um gegen die Polizeibrutalität in Ägypten zu protestieren.


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Danke Karim ! Und das sage ich nicht nur in meinem Namen. Sondern im Namen von all denjenigen, die ich wegen Khaled weinen gesehen habe. Und denjenigen die sagen; “Es reicht mit der Polizeigewalt in Aegypten!”
Schrecklich!!!! Ich weine um Karim und mit seiner Familie. Wie kann man nur so unfassbar brutal sein einem Menschen gegenüber der nichts getan hat. Gott möge all die Forterknechte und Schläger bestrafen… Wir können nicht ahnen was in den Gefängnissen und Polizeistationen alles abgeht… aber es reicht jetzt!!!!! Ich denke an all die Opfer und Ihre Familien die so furchtbar leiden müssen: Keine Gewalt mehr in ägypten!!!
Schrecklich, grausam und kaum vorstellbar.
Wann wird diese Willkür ein Ende haben?
Obwohl ich Land und Leute liebe, machen es mir solche Berichte schwer, Ägypten weiterhin als mein Urlaubsland erster Wahl anzusehen!
Es sollte meiner Meinung nach ein Urlaubsland erster Wahl bleiben. Schätzungsweise hängt jeder zehnte Arbeitsplatz in Ägypten direkt oder indirekt vom Tourismus ab. Da geht es meist um jene Leute, die von der staatlichen Wilkür schickaniert werden. Und es geht um jene Ägypter, die sich zu wehren beginnen, über Facebook und Youtube (siehe meinen neusten Blogeintrag) und auf der Strasse. Heute sind in Kairo und Alexandria gleich mehrere Demonstrationen zum Fall Khaleds angesagt.
Aber lassen Sie uns doch hier die Diskussion auch unter den andern Blog-Lesern eröffnen. Was würde ein Uralubsboykott in einem solchen Fall bringen? Wem schadet und wem nützt er? Das Forum ist eröffnet.
Es ist eine schrekliche Tat, die sehr klar zeigt wie die Menschnen für den Staat da sind und nicht umgekehrt. Ich bin einfach baff! Wenn das Attentat auf Karim jetzt öffentlich wurde, ist das nur eine Geschichte von vielen!
Nein zum Notstandsgesetz! Nein zur Korruption! Kein zum Polizeistaat! Und vorallem NEIN zur Unterdrückung von der friedlichen Bewegung, die das Land FRIEDLICH retten will!
Subhan´Allah das ist echt schrecklich.
Inshallah hören diese unsinnigen Taten bald auf, amin!
Die Sicherheitsbeamten sollten sich lieber über richtige Kriminelle, wie Kinderschänder etc., kümmern!
Audubillah!
Ich denke auch, dass ein Urlaubsboykott-Aufruf zumindest angedacht werden muss, denn das ist eines der wenigen Aktionen, die den devisenabhängigen ägyptischen Staat dazu bringen könnte, seine innenpolitische Verfahrensweise zu überdenken.
Für Anfragen über diesen Fall, empfehle ich bei den Botschaften nachzufragen:
Ägyptische Botschaft in Berlin
Stauffenbergstr. 6-7
10785 Berlin
Tel. 030 477 54 70
Fax 030 477 10 49
Ägyptische Botschaft in Wien
Hohe Warte 52 – 54
1190 Wien
Tel: (+431 ) 3708104
Fax: (+431 ) 370810427
glg
Bin sonst eigentlich nicht empfindlich, aber müssen solche Fotos denn wirklich sein? Vielleicht bin ich zu jung um soetwas zu verdauen. Trotzdem immerwieder sensationelle Blog-Einträge. weiter so. MfG umwolgn
Ich kann diesen Einwand gut verstehen und habe auch überlegt, ob man diese Art von Bildern in den Blog setzen kann. Ich habe mich am Ende dafür entschieden, weil es gerade die beiden Bilder im Vergleich sind (Khaled vor und nachdem er zu Tode geprügelt wurde), die die Stärke dieser Geschichte ausmachen. Würde der Leser oder die Leserin ohne diese beiden Bilder nebeneinander genauso auf die Geschichte reagieren oder wäre das einfach nur eine weitere Geschichte über Polizeigewalt unter einem undemokratischen Regime weit weg? Was halten die Leser davon? Das Forum ist eröffnet
http://www.facebook.com/?ref=logo#!/video/video.php?v=10150204945820576&ref=mf
Es gibt eine ganze Reihe von Aktionen und Initiativen zum Thema – Schaut einfach mal online insbesondere bei Facebook – leider haben noch nicht alle das Ausmaß der Zustände vor Ort begriffen- diese Szenarien sind allerdings auch Alltag z.B. in der ebenso vom Westen hofierten Türkei (gegenüber kurdischen Kindern) oder im Iran.Ein globales Problem …
Zuerst will ich mich bei Ihnen Herrn El gawhary bedanken, dass Sie solche Themen berichten.
Ich habe die Ehre zu den Jungen Ägypter zu gehören, die irgendwas auch im Ausland gegen den Dikatator in Ägypten machen wollen. Wir haben versucht die Ägypter in Deutschland durch Facebook zu zusammenzusammeln. Leider wohne ich weitweg von Berlin sonst hätte ich angefangen, eine Demo vor der Botschaft zu veranstalten. Aber zuerst müssen viele Ägypter sich hier in Deutschland sammeln. Einfach ist es trotzdem nicht.
Was das Urlaubsboykott betrifft, bin ich total dafür. Natürlich hängt viele Stellen vom Tourism ab. Aber genau hier tut es Weh. Aber man muss es deutlich begrunden. Wir boykottieren Ägypten wegen die unmenschliche Taten der Regierung. Das muss die ägyptischen Politiker wissen. Es jukt sie zwar wenig, aber das bringt was. Auch die Ägypter selbst, die so sehr Angst haben, die neue Bewegung zu unterstützen, müssen sie auch wissen, dass ohne Mut, ohne Würde, gibt es kein Geld.
Eins muss grundsätzlich geändert werden. Nicht nur das Regime aber die ägyptische Mentalität selbst. Die Ägypter sind auch im großen Sinn selber Schuld. Aber Gott sei Dank ist die neue Generation anders.
Es ist nötig, solche Bilder zu zeigen,
denn gestern hat das staatliche ägyptische Fernsehen in einer Fernsehshow über den Fall Khaled Said berichtet und behauptet er sei auf der Fandungsliste gewesen wegen Fahnenflucht, unerlaubtem Messerbesitz und Vergewaltigung und Drogenhandel… und er habe Bongo dabei gehabt und dies auf der Flucht genommen, daran sei er gestorben. Dass bei seinem Auffinden so aussah käme davon, dass bei ihm eine Obduktion gemacht worden sei…
hätte man das Bild nicht vor Augen, dann würde man solche Lügen eventuell sogar glauben.
Ich glaube schon, dass ein Urlaubsboykott eine gute Idee ist. Es stimmt natürlich, dass darunter auch die Bevölkerung leidet, aber meiner Meinung nach ist das eine der wenigen Möglichkleiten, wie man dem ägyptischen Regime wirklich schaden kann.
Ich denke aber auch, dass es nach solchen Fällen eine Reaktion von der EU geben sollte, dass polizeiliche Gewalt absolut inakzeptabel ist.
Die größte Hoffnung für Ägypten denke ich, sind aber junge Leute, die sich für mehr Demokratie und Freiheit einsetzen. Man hat ja schon im Iran gesehen, was so eine Bewegung bringen kann. Dort war sie zwar (noch) nicht erfolgreich, aber zumindestens bekommen immer mehr Leute international mit, wie schlecht die Situation ist.
Ich bin ein ägyptischer und verweigern, was passiert, Khaled, er den Menschen einfach jede Sünde, die einfach für die Exposition der all diese Beschimpfungen und Schlägen zu Tode ich die Änderung des Regimes in Ägypten hoffen, denn wenn es so weitergeht, sterben sie, so hoffe ich, dass deine Stimme mit uns, unser Recht Recht zurückfordern Recht ist es nicht anders Veränderungen des Landes oder Religion, Hautfarbe oder sogar alle von uns setzen uns oder die Leute des Ortes der Khalid Khalid Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
Um diesen Fall publik zu machen, halte ich das Zeigen dieses Fotos für extrem wichtig. Nicht das Zeigen des Fotos sollte uns schockieren, sondern, dass Menschen zu so einer Untat fähig sind und anscheinend auch noch gedeckt werden.
Abscheulich und widerwertig, diese Tat.
Mein tiefstes Mitgefühl der armen Famlie von Khaled.
In den offiziellen ägyptischen Nachrichten wurde mitgeteilt, das Mubarak (!!!!!!!!!!!!!!!!!!!) den obersten Staatsanwalt angewiesen hat, die Leiche von Khaled Said exhumieren su lassen, um eine Obduktion durchzuführen.
Egal, was uns dann als Ergebnis aufgetischt wird… aber allein die Tatsache dass dies angeordnet wurde ist bereits ein Ergebnis des Protestes.
Ich habe drei Jahre als Ausländerin in Kairo gelebt und leider oft genug mitbekommen, wie Ägypter grundlos von der Polizei schikaniert wurden. Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen und einen Urlaubsboykott befürworten. Wie Amro geschrieben hat, muss sich erst einmal grundlegend etwas in der ägyptischen Gesellschaft ändern; die Menschen müssen begfreifen, dass es so nicht weitergehen kann. Es ist an der Zeit die “Ma3lesch-Mentalität” hinter sich zu lassen, für ein und allemal.
lg
schahd
Es gilt nicht die arabische Gesellschaft zu verändern, sondern das totalitäre Regime,
herzliche Grüße bl
Die poltische Struktur und die Gesellschaften gehören verändert. Das ist für mich kein Widersrpuch.
Die arabischen Gesellschaften sind schwer reformbedürftig. Aber die arabischen Regime sind die denkbar schlechtesten Reforminstrumente. Denn sie wissen natürlich: mit jeder Veränderung reformieren sie sich am Ende selber weg
Es geht nicht nur um Ägypten, noch geht es allein um die arabischen Länder. Ägypten ist nur ein einzelnes Land. Kann sich nicht auch in bestimmten europäischen Ländern die Polizei alles erlauben? Gerade vor wenigen Wochen veröffentlichte Amnesty International einen Bericht, demzufolge in Deutschland Polizeigewalt so gut wie nie Folgen hat. Und richtig: Wem fällt ein Fall ein, bei dem ein deutscher Polizist für was auch immer mehr als eine sanfte Bewährungsstrafe bekommen hat?
Wer nun Ägypten boykottieren will, muß eigentlich jedes Land der Welt boykottieren. Der Kampf gegen Willkür und Polizeigewalt ist weltweit zu führen, und dieser Kampf ist ein Teil des Klassenkampfes.
Schrecklich, grausam und kaum vorstellbar.
Abscheulich und widerwertig, diese Tat.
Mein tiefstes Mitgefühl der armen Famlie von Khaled.
ich bin so traurig dass es niemand zu denken vermag!wortlos…sprachlos….ich fuhr am 13.02.11 von der red sea nach kairo….alleine…..mit meiner riesen doge baddy meinem wachhund ….ich wollte auf den platz der unruhe gedenken an die viele misshandelte/schicksal schläge….ich weiss wie es hier im lande herschte…..ich kenne es seit 11 jahren……jetzt lebe ich von ganzem herzen an der red sea in egypt…..inun mehr bin fast 1,5 zum islam übergdrehten….ch denke…..wie konnte man einen jungen menschen so richten wie sie ihn gerichtet haben….dies ist alles nur nicht menschliches…..grausemes soll jetzt EIN FÜR ALLE MALE NICHT MEHR SEIN!!!inschalla…..in gedanken bin ich euch ganz ganz nah….liebe grüße eure tina
Khaled_war_ein_netter_freundlicher_junger_aegypter.. Awesome
Morgen ist der erste Todstag für Kahled.
meine Beileid an seiner Familie!
ich habe leider Festgestellt das sehr wenig menschen im Europa etwas darüber wissen. Man versucht einen Grund für die Ägyptische Revolution zu finden, dabei liegt das auf der Hand.
es ist nicht der angeblich Funk aus Tunesien, es ist der Tod von Kahled und die unterdrückung 30 Jahre lang.
es ist sicherlich in deinem Sinn Kahled, das wir jetzt die menschen weltweit bitte Ägypten zu helfen.
ich bete für deiner Seele
Echt schlimm, da kommen einem beim lesen schon die Tränen und das Foto macht das empfinden noch schlimmer.!! Ohnmächtig gegen die Willkür der Oberen. Gott sei Dank dürfen wir in einem freien, demokratischen Land wie Deutschland leben in dem man noch seine Meinung frei äussern und unbehelligt über die Strassen gehen kann, ohne gleich von einer brutalen Willkür der Staatsmacht in die Mangel genommen zu werden.Hoffe sehr das der Tot Khaleds wenigstens noch etwas bewirken kann so man das überhaupt sagen darf oder kann.
Die U-Bahn-Station am Ramsis-Bahnhof ist doch seit kurzem namenlos. Ich könnte mir kaum einen besseren Namensgeber denken als Khaled Said.
Wann hört dieser Wahnsinn endlich auf???
Ein Urlaubsboykott bringt überhaupt nichts, ausser dass er den anständigen Menschen dort, die vom Tourismus leben extrem schadet (Beispiel: sie haben kein Einkommen mehr und nichts zu Essen – Kriminalität nimmt überhand – Übergriffe eskalieren wieder und noch stärker) Stabilität in der Region geht Hand in Hand mit wirtschaflichem Aufschwung und da sind wir gefragt, dass wir dorthin reisen und unser Geld hinbringen. Vielleicht nicht kommentarlos: die Botschaften vor der Abreise mit Fragen betreffend der Situation und Ausdruck unseres Misfallens “zuzumüllen” halte ich fuer eine gute Idee. Und passieren tut so etwas leider ÜBERALL in der Welt, nicht nur in Ägypten.
Die U-Bahn-Station am Ramsis-Bahnhof nach Khaled Said zu benennen halte ich auch fuer eine sehr gute Idee, und “lebenslang” für seien Mörder – damit meine ich echtes lebenslang, nicht so wie hier in Europa wo man nach 15 0der 20 Jahren wieder draussen ist. Wird sich rumsprechen und hoffendlich abschreckend wirken.
Ich bin normalerweise gegen solche Art von Bildern. Als ich aber im vergangenen Jahr das Bild und die dazu erfundene Geschichte der Regierung sah und hoerte, begann auch ich mich intensiver mit dem Unrecht, das hier taeglich geschah – und leider noch immer geschieht – zu beschaeftigen. Das Bild hat aufgeruettelt…und wirklich massgeblich am Entstehen der Unruhen (ich mag das Wort Revolution in dem Zusammenhang nicht) gefuehrt. Dieser Fall hat so deutlich gezeigt, wie machtlos man in Aegypten ist. Als naemlich auch noch 2 Gutachten von Gerichtsmedizinern veroeffentlicht wurden, die eben behaupteten, er sei erstickt…Da fehlten mir die Worte! Dieser “Fall” hat aufgeruettelt – und nicht nur mich!
Was nun den Boykott betrifft: ich bin absolut dagegen! Es geht mir nicht um die verlorenen Einnahmen, die den Staat vielleicht unter Druck setzen koennten, es geht um die abertausend Aegypter, die ihr kleines Geschaeft mit Touristen machen. Alle die, die nicht reich werden mit ihnen, sondern die, die das Ueberleben der Familie durch Einkuenfte von Touristen sichern. Als Beispiel seien nur die Kamel- und Pferdebesitzer genannt, die ihre Dienste an den Pyramiden anbieten. Als die Touristen schlagartig ausblieben, starben hunderte von Tieren, da nicht mehr genug Geld fuer Futter da war. Die Familien haben nicht, wie es im Ausland ueblich ist, irgend eine Art von Versicherung…Sie unterstuetzen sich gegenseitig so gut es geht. Ohne Einnahmen geht es aber nicht lange gut, zumal die Lebensmittelpreise immer mehr ansteigen. Ich treffe mit einem Boykott die Armen! Die Regierung hat gerade mit dem Iran ueber “Touristenaustauschprogramme” gesprochen…Saudis kommen auch immer wieder…Die bringen der Regierung Geld ein – nur nicht den Menschen, die nicht bei staatlichen Reiseagenturen angestellt sind…
Ich lebe seit vielen Jahren in einer Oase in Aegypten. Unsere Saison endete nicht wie sonst im Mai, sie endete im Januar! Da im Sommer aufgrund der Hitze eh nicht viele Besucher in die Wueste kommen, konnten keine “Vorraete” fuer den Sommer angelegt werden! Wir hoffen auf die neue Saison, um die Schulden zurueckzuzahlen, die wir bei Menschen gemacht haben, die nicht vom Tourismus abhaengig sind!
Wenn die Aegypter weiter “aushungern”, laesst der Wille fuer Veraenderungen nach! Immer mehr wuenschen sich die “alten Zeiten” mit Mubarak zurueck – da ging es finanziell (mit Touristen) besser…und das ist nicht gut! Der Weg der Veraenderung muss weitergegangen werden – und da sind optimistische, satte Menschen besser als ausgehungerte und unzufriedene!
…und nicht vergessen: die Menschen, die auf dem Taharir zum Umsturz beigetragen haben, waren zum ueberwiegenden Teil recht gebildete Menschen, Mittelschichtler und auch Oberschichtler. Aegypten hat aber viele Millionen schlecht ausgeblidete, Arme…
@Stafanie. Der Blog-Eintrag stammt vom letzten Jahr. Im Moment dieskutiert niemand über einen Boykott. In Gegenteil: siehe: http://blogs.taz.de/arabesken/2011/05/26/last_minute_aegypten_-_revolutionaeres_preis-dumping/