Worüber an Weihnachten nicht berichtet wurde: Elendsaufstand in tunesischer Kleinstadt

Quelle: http://24sur24.posterous.com

Vielleicht  liegt es daran, dass Al-Kaida oder sonstige Islamisten darin keine Rolle spielen. Oder die Medien schlafen einfach ihren Weihnachtsschlaf. Möglicherweise passt das Ganze auch nicht so recht ins Bild von Tunesien mit seinen traumhaften Mittelmeerstränden und Wintergolfplätzen. Aber der  Elendsaufstand der Jugendlichen in und rund um  tunesische Kleinstadt Sidi Bouzid wurde bisher medial ignoriert. Daher nun ein paar Zeilen dazu, obwohl der Maghreb normalerweise nicht zu meinem Berichtsgebiet gehört.

Die Stadt ist inzwischen von der Armee abgeriegelt. Drinnen versucht die Polizei die Kontrolle wiederzugewinnen. Wie sie das tut, kann man nur erahnen. Hier ein Bild eines Jungen, der mutmasslich eine Nacht auf der lokalen Polzeistation verbracht hatte.

Quelle: http://24sur24.posterous.com

Den vorläufigen Höhepunkt erreichte das Ganze, als am Weihnachtstag ein Demonstrant in Menzel Bouzaiene von der Polizei erschossen worden war. Die Polizei behauptet in Selbstverteidigung gehandelt zu haben. Zuvor hatten Jugendliche eine örtliche Polizeistation angegriffen, Polizeiautos, eine Lokomotive und ein Büro der Regierungspartei in Brand gesetzt. Hier zwei Videos, die brennende Polizeistation und brennende Polizeifahrzeuge zeigen.

Die Spannungen begannen letzten Samstag, als sich Mohamed Bouazizi auf offener Straße mit Benzin übergossen und anzündetet hatte. Der 26jährige Gemüsestraßenhändler hatte einen Universitätsabschluss und konnte keine adequate Arbeit finden, um als einziger Brotverdiener seine Familie zu ernähren. Als die Behörden dann zum wiederholten Male seine Waren konfiszierten, hatte er wohl genug vom Leben. Am Mittwoch kletterte dann ein andere arbeitsloser junger Mann einen Strommast hoch und fasste an die Leitung. Zuvor hatte er noch gerufen „Nein zum Elend und nein zur Arbeitslosigkeit“., Seitdem herrscht in und um Sidi Bou Zid, 250 Kilometer südlich von Tunis  ein Ausnahezustand.

Proteste sind selten in Tunesien, wo dem Präsidenten Ben Ali von Menschenrechtsorganisationen immer wieder vorgeworfen wird, jeglichen poltischen Dissens mit einem Polizeistaat zu unterdrücken. Auch die Berichterstattung über den Aufstand wurde massiv unterdrückt. Hier gibt es noch einen Link der Reporter ohne Grenzen dazu, leider noch nicht auf deutsch.

Die Nachrichten bleiben also spärlich. Meist sind es Videos, Fotos und Berichte von Augenzeugen, die den Weg ins Internet gefunden haben und über Blogs und Facebook verbreitet werden. Wer sich mehr informieren möchte, kann das entweder auf Englisch über den „The Moor Next Door“ Blog tun oder auf französisch über nawaat.org. In jedem Fall sollten wir dafür sorgen, dass die Geschichte nicht im Weihnachts- und Neujahrsschlaf untergeht.

Kommentare (17)

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  1. @prince
    sehr sachlicher Kommentar!
    >Das einzige was ich momentan nicht sehe ist die Zeit nach Ben Ali man sagt zwar neue Besen kehren besser aber ich bin mir das nicht sicher weil ich befürchte das der nächste seine Familie auch im Wohlstand sehen will und genau so wie der jetzige das Land ausbeuten würde<
    so sehr ich den Menschen in Tunesien Demokratie wünsche, aber genau diese Befürchtung habe ich in Diskussionen schon vor Jahren zum Ausdruck gebracht

  2. Hallo alle miteinander,

    ich habe mir diese Kommentare sehr Intensiv durchgelesen und muss festellen das es den Tunesiern hier zu denen ich gehöre genau so geht wie unseren Bürdern und Schwestern in der Heimat.
    Trotzdem werde ich versuchen Objektiv zu bleiben beim meinem Kommentar das ich der meinung bin was Recht ist sollte auch Recht bleiben.
    Über eine Sache brauchen wir uns hier garnicht streiten das sind wir fast alle einer Meinung die Fam. Trabelsi von denen es 11 im gesamten gibt inklusive Frau Laila plus den angeheirateten seiner und ihrer Kinder gehören vor Gericht und dafür bestraft wie sie mit dem Land Tunesien umspringen. Sie gehören genau so vor Gericht gestellt wie ein Herr Milosevic also nicht in Tunesien. Das ausbeuten unseres schönen Landes muss aufhören.

    Acid hat da einen sehr schönen vofall erwähnt , die Brotkrise in Tunesien damals war unser heutiger Präsident ben Ali Innenminister Tunesiens und hat auf den Befehl erteilt die Protestierenden Menschen wenn es sein muss mit scharfer Munition zum Schweigen zu bringen.Also ist es nicht verwunderlich das er diesen Weg jetzt auch geht damals war es Bourgiba der denn Preis wieder gesenkt hatte um der lage Herr zu werden.
    Heute gibt es leider keinen der Ihn Stoppen kann ausser das Volk selbst in dem es durchält. Er kann keine 10 Mio. Menschen verhaften oder töten lassen. Ich bin einfach nur der Meinung das diese rohe Gewalt ihm nichts anhaben wird im gegenteil er wird dadurch noch stärker werden wenn er es schafft diese Proteste im Keim zu ersticken.
    Meine Hoffnungen neruhen auf unsere Studenten wenn diese Organisierte Proteste auf dei Beine Stellen können dann besteht die Chance das der Protest erfolg hat was ich mir sehnlichst Wünsche für uns alle.

    Das einzige was ich momentan nicht sehe ist die Zeit nach Ben Ali man sagt zwar neue Besen kehren besser aber ich bin mir das nicht sicher weil ich befürchte das der nächste seine Familie auch im Wohlstand sehen will und genau so wie der jetzige das Land ausbeuten würde.

    Was ich aber mit sicherheit sagen kann ist das Tunesien keine Islamistische bewegung bzw. Partei an der Spitze des Landes dulden würde. Wir sind zu abhängig von den Westlichen Touristen und das würde nicht zusammen passen.Dazu sind wir zu Westlich.

    Damit kommen wir zur Berichterstattung diese wirklich sehr zu wünschen lässt, dafür gibt es aber die erklärung im Internet man muss nur ein wenig lesen und schon sieht man das Ben Ali alles was in seiner macht ist tut um dieses zu verhindern es soll nicht nach aussen dringen und das macht er sehr gut er war ja nicht umsonst Chef des Geheimdienstens in Tunesien. Wenn er etwas kann das ist es lügen und verstecken.Ich finde es schade das wir hier im Ausland sehr wenig mitbekommen aber noch schlimmer finde ich das die Westlichen Staaten wie Deutschland,Frankreich,England usw. einfach wegschauen und so tun als wäre nichts. Die Engländer sind den Amerikanern in den Krieg gefolt um dem Irak die Demokratie zu bringen und bei Tunesien und Ägypten schaut man einfach weg. Das zeigt nur wieviel Charakter uund in den Politiker steckt und vorallem zeigt es das Sie keine eigene Meinung haben, ich bin mir sicher wenn die USA etwas dazu sagen würde dann würden ddie anderen Staaten auch drauf reagieren.

    Ich denke das ist erst mal genug fürs erste denn ich hoffe und glaube daran das wir noch sehr viel zum schreiben bekommen werden am liebsten würde ich hier Lesen das der Protest erfolg hatte und Tunesien einen neue Präsidenten wählen wird dann würde ich auch mal zur Wahl gehen.

  3. Die Atmosphäre wurde in den letzten Jahren zum schneiden dick in Tunesien. Man spürte in allen Ecken und Enden das die Menschen Angst hatten. Das war selbst in den siebziger Jahren nicht so.
    Lügen, Betrügen, Klauen und sich auf unverschämte Art Bereichern, das ist was das Staatsoberhaupt den Menschen dort in aggressiver Form vorgelebt hat. Diese schlechten Manieren haben sich bis in die wohlhabenderen Kreise des Landes durchgesetzt.
    Es wurde zum „State of the Art „.
    Nun wehren sich die kleinen Leute. Endlich- es war längst an der Zeit!
    Die erbrachten Wahlergebnisse der letzten Legislaturperioden waren eine Farce, denn es gab keine Gegenkandidaten. Die Ergebnisse lagen grundsätzlich bei zwischen 85- 95 %. Traumergebnisse. Davon träumt jeder Demokrat-. Aber wie glaubhaft sind solche Ergebnisse ?
    Die Tunesier sind ein friedliches Volk. Doch sie wehren sich immer, wenn die Grundbedürfnisse nicht mehr gewährleistet werden.
    Wie man sieht, ist die Meinungsfreiheit nicht der Grund für die Proteste. Obwohl diese Tatsache zu mehr Demokratie führen könnte.
    Aber über so ein Recht wird erst gar nicht diskutiert. Es ist zu wünschen das dies bald geschieht. Und die Anwälte und Richter die diese Proteste unterstützen dafür sorge tragen werden.
    Alle Kommunikationskanäle Internet etc. werden kontrolliert.
    In den achtziger Jahren war es die Brotkrise , heute ist es die Arbeitslosigkeit. Immer sind dies Gründe in Tunesien gepaart durch die Tatsache das ein Regime nicht die Zeichen erkannte, die Geschicke des Landes in kompetentere und jüngere Hände zu legen.
    Regelmäßige Verfassungsänderungen haben dies zudem möglich gemacht. Geschichtsverfälschung und Propaganda sind an der Tagesordnung. Die Korruption grassierte und der Westen schaute zu. Hauptsache die Absatzmärkte stimmen.
    Ja wenn Du kein Brot hast, dann iss Kuchen könnte man meinen. Nur wo keine Arbeit ist, da ist auch kein Kuchen.
    Die Menschen sind sehr mutig zur Zeit.
    Es ist Zeit, dass sich etwas ändert.
    Nur, so hoffe ich ,zum Guten.

    Apropo Berichterstattung: Es gab eben noch nicht genügend Tote. Dann ist es eine Meldung wert.

  4. Hey in Tunesien muss der gefährliche und skrupellose Präsident ben Ali zusammen mit seiner Mafia ähnlichen Familie die Trabelsis gestürzt werden.Die Trabelsis saugen Tunesien aus wie ein Vampir. Dort gibt es weder Meinungs, Rede oder jouranlistische Freiheit, weil jeder der was regierungskritisches äußert direkt verhaftet oder von der Polizei verprügelt wird,Die Polizei, die in Tunesien keine andere Rolle übernimmt als, die Augen des Tunesischen Präsidenten zu sein. und so Angst und Schrecken in Umlauf zu bringen muss auch ersetzt werden. Ich finde dieser Unfähige Präsident Ben Ali hat genug unschuldige Menschenleben genommen oder ins Gefängnis gesteckt, der Diktator muss aufghalten werden, aber das ist auch ein Problem das Europa hat, die Europäer machen nie den Mund auf, womit sie seine Diktatur stillschweigend unterstützen. Die Tunesier drehen langsam am Rad weil sie keine andere Möglichkeit mehr sehen, weil ihre Lage beschissen ist, keine Arbeit, Vetternwirtschaft, und wenn es Arbeit gibt dann für einen Hungerlohn. Die wirklich klugen Köpfe Tunesiens die richtige Akademiker sind, werden nach einem fertigen Studium ohne job etc links liegen gelassen und finden keinen job!

  5. Hey in Tunesien muss der gefährliche und skrupellose Präsident zine Abidine ben Ali zusammen mit seiner Mafia ähnlichen Familie die Trabelsis gestürzt werden.Die Trabelsis saugen Tunesien aus wie ein Vampir. Sie werden von allem angezogen was wirtschaftlich attraktiv genug ist und wollen dann ihren Teil vom Kuchen erzwingen. Dort gibt es weder Meinungs, Rede oder jouranlistische Freiheit, weil jeder der was regierungskritisches äußert direkt verhaftet oder von der Polizei verprügelt wird,Die Polizei, die in Tunesien keine andere Rolle übernimmt als, die Augen des Tunesischen Präsidenten zu sein und so Angst und Schrecken in Umlauf zu bringen muss auch ersetzt werden. Ich finde dieser Unfähige Präsident Ben Ali hat genug unschuldige Menschenleben genommen oder ins Gefängnis gesteckt, der Diktator muss aufghalten werden, aber das ist auch ein Problem das Europa hat, die Europäer machen nie den Mund auf, womit sie seine Diktatur stillschweigend unterstützen und sogar noch gut heißen, obwohl sie wissen das Menschen in Gefängnissen verroten. Die Tunesier drehen langsam am Rad weil sie keine andere Möglichkeit mehr sehen, weil ihre Lage beschissen ist, keine Arbeit, Vetternwirtschaft, und wenn Arbeit dann für einen Hungerlohn.

  6. Hey in Tunesien muss der gefährliche und skrupellose Präsident ben Ali zusammen mit seiner Mafia ähnlichen Familie die Trabelsis gestürzt werden.Die Trabelsis saugen Tunesien aus wie ein Vampir. Dort gibt es weder Meinungs, Rede oder jouranlistische Freiheit, weil jeder der was regierungskritisches äußert direkt verhaftet oder von der Polizei verprügelt wird,Die Polizei, die in Tunesien keine andere Rolle übernimmt als, die Augen des Tunesischen Präsidenten zu sein. und so Angst und Schrecken in Umlauf zu bringen muss auch ersetzt werden. Ich finde dieser Unfähige Präsident Ben Ali hat genug unschuldige Menschenleben genommen oder ins Gefängnis gesteckt, der Diktatot muss aufghalten werden, aber das ist auch ein Problem das Europa hat, die Europäer machen nie den Mund auf, womit sie seine Diktatur stillschweigend unterstützen. Die Tunesier drehen langsam am Rad weil sie keine andere Möglichkeit mehr sehen, weil ihre Lage beschissen ist, keine Arbeit, es herrscht Vetternwirtschaft, und wenn es Arbeit dann für einen Hungerlohn.

  7. Hey n Tunesien muss der gefährliche und skrupellose Präsident ben Ali zusammen mit seiner Mafia ähnlichen Familie die Trabelsis gestürzt werden.Die Trabelsis saugen Tunesien aus wie ein Vampir. Dort gibt es weder Meinungs, Rede oder jouranlistische Freiheit, weil jeder der was regierungskritisches äußert direkt verhaftet oder von der Polizei verprügelt wird,Die Polizei, die in Tunesien keine andere Rolle übernimmt als, die Augen des Tunesischen Präsidenten zu sein. und so Angst und Schrecken in Umlauf zu bringen muss auch ersetzt werden. Ich finde dieser Unfähige Präsident Ben Ali hat genug unschuldige Menschenleben genommen oder ins Gefängnis gesteckt, der Diktatot muss aufghalten werden, aber das ist auch ein Problem das Europa hat, die Europäer machen nie den Mund auf, womit sie seine Diktatur stillschweigend unterstützen. Die Tunesier drehen langsam am Rad weil sie keine andere Möglichkeit mehr sehen, weil ihre Lage beschissen ist, keine Arbeit, Vetternwirtschaft, und wenn Arbeit dann für einen Hungerlohn.

  8. In Tunesien muss der gefährliche und skrupellose Präsident ben Ali zusammen mit seiner Mafia ähnlichen Familie die Trabelsis gestürzt werden. Dort gibt es weder Meinungs, Rede oder jouranlistische Freiheit, weil jeder der was regierungskritisches äußert direkt verhaftet oder von der Polizei verprügelt wird,Die Polizei, die in Tunesien keine andere Rolle übernimmt als, die Augen des Tunesischen Präsidenten zu sein. und so Angst und Schrecken in Umlauf zu bringen muss auch ersetzt werden. Ich finde dieser Unfähige Präsident Ben Ali hat genug unschuldige Menschenleben genommen oder ins Gefängnis gesteckt, der Diktatot muss aufghalten werden, aber das ist auch ein Problem das Europa hat, die Europäer machen nie den Mund auf, womit sie seine Diktatur stillschweigend unterstützen. Die Tunesier drehen langsam am Rad weil sie keine andere Möglichkeit mehr sehen, weil ihre Lage beschissen ist, keine Arbeit, Vetternwirtschaft, und wenn Arbeit dann für einen Hungerlohn.

  9. nein es liegt einfach dran, dass der präsident und seine ganze familie den staat finanziell aufsaugen!!!
    ich bin tunesierin und ich weiß tunesier sind sehr schlau! ich bin selbst überrascht wie sie einen hintergehen können ohne, dass man es bemerkt… hätten sie die chance wäre das ein 2. japan
    so viele tunesier haben diplome aber arbeitsplätze?! keine chance…
    40%arbeitslos und das liegt nicht an der bildung sondern es gibt einfach keine arbeitsplätze…
    der präsident kümmert sich aber einen dreck darum lässt aber alle glauben, dass alles OK wäre… meinung sagen ist nicht!! ALLES ist zensiert die einzige lösung sind demonstrationen vor denen die tunesier bis jetzt angst hatten und man sieht am bild des jungen wieso.. er kann froh sein dass er freigelassen wurde..
    ich finde es äußerst mutig, was die tunesier gerade machen!

  10. Hallo,

    woran liegt es das es (diesen) Tunesier(r)n schlecht geht? Überbevölkerung, Korruption, staatliche Willkür, keine Bildungschancen?

    Vati 5672

  11. Tunesien brennt!
    Massenproteste weiten sich aus – gewaltsame Zusammenstöße mit den Ordnungskräften – nächtliche Hausdurchsuchungen – Menschen „verschwinden“ abgeriegelte Ortschaften – Ausgangsperren

    Reaktion der deutschen Medien = Null

    http://www.france24.com/fr/20101226-nouveaux-affrontements-centre-ouest-pays-tunisie-manifestation-sidi-bouzid

  12. Danke für die beiträge,bin selber tunesierin und verfolge das seit tagen was in sidi bouzid passiert.was die meisten leute nicht wissen ist,das wir schon damit gerechnet haben das so was passieren wird,es hat immer gebrodelt da und kein mensch hat sich getraut den mund auf zumachen,aber ich glaube langsam ist das glas voll.
    Die menschen in tunesien wollen arbeiten egal was,hauptsache arbeit,viele von denen haben Elitite abschlüsse ,sitzen tag vor tag in kaffees und kriegen nichts,und das problem liegt genau hier nur die Preveligierten bekommen ein job,weil der onkel was besonders ist oder schmiergeld gibt .Normale menschen mit super zeugnisse werden zu seite geschoben und andere mit beziehungen werden vorgeschoben „so ist das halt da ,und die haben sich leider daran gewöhnt“.
    Willst du vielleicht irgend ein papier von eine Behörde,gibst du was kriegst du was;sonst gehst du leer aus ,oder es dauert monate.
    Das ist die bittere wahrheit.Rabi m3ahom

  13. Vielleicht liegt Grund, dass darüber nicht berichtet, darin, dass die tunesischen „Eliten“ Verbündete der amerikanischen und europäischen „Eliten“ sind?

  14. logische konsequenzen eines ein-parteien-kults,oder?
    wenn alle zeitungen die selbe sprache sprechen & die demonstrationen, die es gibt, vom präsidenten persönlich initiiert werden, jede kritik an ben ali einem verrat an habib bourguiba und also der freheit des tunesischen volkes gleichkommt.
    ja, ben ali ist in punkto menschenrechte um einiges weiter als viele oder alle seiner arabischen herrscherkollegen.
    aber so ne prise mehr demokratie & meinungsfreiheit könnte vielleicht das bessere ventil sein, verglichen mit solchen bildern, die doch wirklich nur die fetten, weißen, zahlungskräftigen „ansonsten-isses-ja-schön-hier-aber-schinken-und-richtiges-brot-kannst-du-in-solchen-ländern-wirklich-vergessen“-trampel verschrecken.

    bleibt natürlich noch das allgemeine erste-zweite-dritte-welt-„problemchen“, auf das einzugehen ich jetzt lieber verzichte.

  15. vielleicht liegt die nichtberichterstattung auch einfach daran, dass es nicht in israel und gaza, bzw. westbank statffindet?

  16. danke für diese informationen. ich hatte nichts dergleichen mitbekommen. mal sehen, ob „unsere allgemeinen medien“ doch noch aufwachen.

  17. Hallo,

    vielen Dank für die Berichterstattung – ich finde es ist eine gute Sache solche ereignisse – zu verfolgen und auch darüber zu berichten!
    Leider ist das Thema in unseren Medien sehr spärlich!
    Macht weiter so!

    Beste grüße aus dem Norden