30.09.2011 von Karim El-Gawhary

Die Herrscher Bahrains versuchen den arabischen Frühling ganz modern und elegant mit Hilfe der amerikanischen PR Firma Qarvis aufzuhalten und ihr angeschlagenes Image aufzupolieren. Kostenpunkt: 40.000 Dollar im Monat. Qorvis selbst wirbt mit dem Solgan „Integrierte Stragegien, um ihnen zu helfen, ihre Geschichte besser zu erzählen“. Das haben die Herrscher in Bahrain nach der blutigen Niederschlagung eines Aufstandes ihrer schiitischen Bürgerbewegung auch bitter nötig.
Brian Whitaker, einer der besten Journalisten, wenn es um die Angelegenheiten der Arabischen Halbinsel geht, hat über die Heuchelei der Herrscher nun einen wunderschönen der Vergleich gezogen.
Denn die PR Firma verbreitet via PRnewswire jetzt die guten Taten des Königreiches Bahrain. So zum Beispiel die Meldung, dass Bahrain mit 1,5 Millionen Dollar hilft, ein mit den neusten medizinischen Geräten ausgerüstetes Krankenhaus in Somalia aufzubauen. So weit so gut.

Medizinisches Personal in Bahrain
Wären die Herrscher in Bahrain doch immer so… weiter lesen
25.09.2011 von Karim El-Gawhary
So ein Lied zu schreiben, kann für einen syrischen Komponisten und Pianisten verheerende Folgen haben:
—
Das Lied von Malek Jandali mit dem Refrain “Ich bin die Heimat, die Heimat bin ich. Das Feuer in meinem Herzen brennt für dich. Meine Heimat, wann werde ich den Tag sehen, an dem du frei bist?”, war dem syrischen Regime offensichtlich ein Dorn im Auge.
Malek Jandali, der in Deutschland geboren ist und in den USA lebt, war ausserhalb der Reichweite des Regimes. Seine Eltern Dr. Mamoun Jandali, 73, and Linah Droubi 66 lebten dagegen noch in der syrischen Stadt Homs. Sie wurden im Juli von syrischen Sicherheitskräften angegriffen und verprügelt.
Mamoun Jandali kam gerade vom Einkaufen zurück, als ein Auto vor der Tür der Eltern hielt. Ein Mann stieg aus, und erklärte, er hätte einen Verletzten und bräuchte einen Arzt. Als der Chirurg in Rente zustimme,… weiter lesen
19.09.2011 von Karim El-Gawhary
-
Was würden Sie im Falle der Jemeniten jetzt tun?
-

AP via taz
Bis Morgen, wenn ein Teil der Schwerverletzten den Tag nicht überlebt haben wird, werden es über 50 Tote sein, prophezeien die Ärzte in Sanaa. Mehr als 300 Menschen werden in den dortigen Krankenhäusern mit Schussverletzungen behandelt. Beim Schreiben dieser Zeilen sind bereits mindestens 25 Demonstranten tot
Sie hatten am Sonntag zu Tausenden protestiert und den endgültigen Rücktritt Abdallah Salehs gefordert, als Sicherheitskräfte das Feuer auf die Demonstranten eröffneten. Warnung: Das folgende Video ist brutal.
————
Er hat zugesehen, wie sein Cousin neben ihm niedergeschossen wurde, erzählt der 23jährige Taufik der Reuters Nachrichtenagentur. „Ich habe mich umgedreht und sah, wie er fiel“, erinnert er sich. Er hatte seit dem Beginn der Proteste gegen Saleh mit seinem Cousin zusammen auf dem zentralen Platz in Sanaa vor der Universität sein… weiter lesen
06.09.2011 von Karim El-Gawhary

———————
Seit dieser Woche gibt es mein neues Buch im Laden oder Online. Ich habe ein kleines Video dazu erstellt:
—-
Auf diesem L;ink kann man einen Blick in einen Auszug werfen.
Hier geht es zum Feedback.
Das sind die ersten Online-Rezensionen:
Auf www.humanrightsaustria.at
Auf: http://neuwal.com