Archive for the ‘Bewerbung’ Category

24.10.2010 von Karim El-Gawhary
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Einblick: Typischer Stundenplan in einer saudischen Mädchenschule

von Karim El-Gawhary

Quelle: saudigirlslife.com

Das ist der typische Stundenplan einer 8. Klasse in einer staatlichen Mädchenschule in Saudi Arabien. Der Tag beginnt um 6:45 und endet um 12:30

Sa Geschichte Natur-

wissen-

schaft

Erdkunde Englisch Arabisch Haus-

wirt-

schaft

Haus-

wirt-

schaft

So Englisch Natur-

wissen-

schaft

Scharia Arabisch Mathe Mono-

theismus

Erdkunde
Mo Scharia Kunst Extra-

Aktivi-

täten

Extra-Aktivi-

täten

Mathe Natur-

wissen-

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19.10.2010 von Karim El-Gawhary
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Arbeitslosenhilfe auf Ägyptisch: Statt dem Geld kommt die Polizei und bricht dir das Kreuz

von Karim El-Gawhary

Stellen Sie sich vor, sie protestieren, um endlich ihr monatliches Arbeitslosengeld von 25 Euro ausgezahlt zu bekommen,  werden  von der Polizei verprügelt und die Treppe heruntergestoßen und brechen sich dabei das Rückgrat.

Quelle: Al-Masry Al-Youm

Genau das ist in Kairo passiert. Eine Gruppe von kürzlich entlassenen Arbeitern hatte im Gebäude des  staatlichen Gewerkschaftverbandes (unabhängige Gewerkschaften sind in Ägypten verboten) dagegen protestiert, dass ihnen ihre Arbeitslosenhilfe nicht ausgezahlt worden ist. Zwar hatten sie ein mündliches Versprechen erhalten, dass dies geschehen wird, einige der Arbeiter wollten das Gebäude aber nicht verlassen, bis sie das Geld in den Händen halten.

Statt dem Geld kam die Polizei und räumte das Gebäude. Der aus einer staatlichen Textilfabrik im Nildelta entlassene Arbeiter Samir Al-Qazaz wurde dabei die Treppe heruntergeschubst. Mit Verdacht auf ein gebrochenes Rückgrat, wurde er in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Dort konfiszierte die Polizei seine Krankenakte und die Röntgenbilder.

Das Gewerkschaftsebäude… weiter lesen

13.10.2010 von Karim El-Gawhary
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Ägyptische Regierung schränkt vor den Wahlen SMS-Nutzung ein

von Karim El-Gawhary

Tausend Handys für 1000 Aktivisten. Quelle: www.digiactive.org

Wer in Ägypten eine SMS en gros verschicken will, der benötigt in Zukunft eine Erlaubnis der Behörden. Für die Nutzung sogenannter SMS Aggregatoren, die gleichzeitig hunderte von SMS-Botschaften verschicken können, benötigt man fortan eine Lizenz.

Für die Opposition stellt das den neusten Schritt der Regierung dar, der wachsenden Bewegung gegen den ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak und dessen Sohn und möglichen Nachfolger Gamal Mubarak das Leben schwer zu machen. Der Zeitpunkt der Verkündung der Restriktionen, einen guten Monat vor den Parlamentswahlen, dürfte kein Zufall sein.

Ägyptens junge Reformbewegung gehört zu den eifrigsten Nutzern der SMS-Dienste und mobilisiert damit für ihre Demonstrationen und andere Protestveranstaltungen. Auch der ehemalige Chef der Atomenergiebehörde und Friedensnobelpreisträger Muhammad El-Baradei nutzt immer wieder SMS-Botschaften, um seinen Ruf nach politischer Reform zu verbreiten.

Zwar nutzt die Reformbewegung auch Internetblogs und den Internet-Message-Service Twitter, aber während nur 22 Prozent… weiter lesen

24.09.2010 von Karim El-Gawhary
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Saudi Arabien: Lieber Blogger haben Sie überhaupt eine Lizenz?

von Karim El-Gawhary

In dem verzweifelten Versuch arabischer Regime das Internet und die neuen Medien unter Kontrolle zu bekommen, hat sich die saudische Regierung etwas ganz Besonderes ausgedacht.

Der Sprecher des Informationsministeriums in Riad, Abdul Rahman Al-Hazza  kündigte gestern an, dass Blogger im Internet in Zukunft eine Lizenz der Regierung benötigen.

Das bedarf eigentlich keines Kommentars.

Schön aber dennoch en paar der Reaktionen, die in Saudi Arabien daraufhin über Twitter verbreitet wurden. Wie etwa der folgende Einwurf:


“Beim Informationsministerium eine Lizenz zum Bloggen einholen zu müssen, das wäre wie beim Wasserministerium um die Erlaubnis zu fragen, einen Schluck Wasser trinken zu dürfen”.

Da fällt mir wieder die Antwort eines ägyptischen Software-Ingenierus ein, den ich vor über zehn Jahren, also weit vor der Zeit der Blogger, gefragt habe, ob er glaube, dass die arabischen Regime es schaffen werden das Internet zu kontrollieren. Seine einfache und einprägsame Antwort:weiter lesen

23.09.2010 von Karim El-Gawhary
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Ägypten streitet um Mubarak Nachfolge: Demonstranten werden mutiger – die Polizei brutaler

von Karim El-Gawhary

„Wir sind kein Erbstück mehr“,

riefen die Demonstranten diese Woche auf einer Protestveranstaltung für politische Reformen und gegen  eine mögliche Übergabe des Präsidentenamtes vom 82jährigen Hosni Mubarak auf dessen 46jährigen Sohn Gamal Mubarak.


Ein historischer bedeutungsschwangerer Satz, hatte ihn doch der ägyptische antikoloniale Volksheld Ahmad Urabi im 19. Jahrhundert auf einer Demonstration gegen den damaligen monarchischen Herrscher, den Khediven Tawfik und dessen englische und französische koloniale Hintermänner ausgesprochen. “Ägypten den Ägyptern”, lautete  Urabi Paschas poltischer Hauptslogan.

Wir sind kein Erbstück mehr: 130 Jahre später versammelten sich am gleichen Ort, dem ehemaligen Königspalast Abdeen erneut die Demonstranten. Aber diesmal verbrannten sie Bilder Gamal Mubaraks, um ihre Gegnerschaft zu einer Mubarak Dynastie zum Ausdruck zu bringen.

brennendes Gamal Poster: Egyptian Blogs Aggregator

Selten hatte Kairo einen solchen, spezifisch gegen die Person Gamals ausgerichteten, Protest erlebt.

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27.07.2010 von Karim El-Gawhary
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Körperverletzung, Totschlag oder Folter? Für was stehen die ägyptischen Polizisten im Fall Khaled Said vor Gericht?

von Karim El-Gawhary

Angeklagte Polizisten

Die Beantwortung dieser  Frage wurde erst einmal beim heutigen Prozessauftakt vertagt.

Heute hat in Alexandria das Verfahren gegen zwei ägyptische Polizisten begonnen, die den jungen Ägypter Khaled Said auf offner Strasse zu Tode geprügelt haben sollen. Nach einer kurzen Beratung wurde der Prozess auf den 25. September vertagt. Die beiden Angeklagten bleiben in Haft.

Ein Team von Anwälten, das die Familie des toten 28jährigen Khaled Said vertritt, verlangte zuvor für das Verfahren mehrerer Zeugen einzuberufen, darunter den Chef der Sidi Gabr Polizeistation, in der die beiden Angeklagten arbeiteten. Ihm wird öffentlich vorgeworfen, den Vorfall vertuscht haben zu wollen.  Geladen werden sollen auch die Gerichtsmediziner, die in zwei  Obduktionen bestätigt haben, dass der Tote nicht an den Prügeln der Polizisten, sondern an den einem Tütchen mit Haschsich gestorben sein soll, das er beim Eintreffen der Polizisten heruntergeschluckt haben soll. Geladen werden soll auch ein anderer… weiter lesen

18.07.2010 von Karim El-Gawhary
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Hamas verbietet Frauen das Rauchen von Wasserpfeifen

von Karim El-Gawhary

Weil es im von ihr propagierten Kampf gegen die israelische Besatzung nicht so recht weitergeht, wandelt sich die palästinensische Hamas im Gazastreifen immer mehr zum selbsternannten islamischen Sittenwächter. Die neuste Tat: Am Wochenende wurden die von der Hamas kontrollierten Polizeikräfte angewiesen, zu unterbinden, dass Frauen in der Öffentlichkeit Wasserpfeife rauchen.

Im Café in Kairo kein Problem

Das Rauchen in der Öffentlichkeit widerspreche den Sitten und führe zudem zu Scheidungen, erklärte ein Polizeisprecher zur Begründung. Häufig ließen sich Ehemänner von ihren Frauen scheiden, wenn die rauchend gesehen würden, sagte er.

Polizisten in Zivil kontrollierten die Caféhäuser am Ufer des Mittelmeers. Dabei herrschte zunächst Verwirrung, ob das Rauchverbot für Frauen und für Männer gilt (sozusagen bayerische Verältnisse im Gazastreifen).  Sicherheitshalber bieten die meisten Cafes überhaupt keine Schischas mehr an

Als am Freitagabend ein mit einer Pistole bewaffneter Mann in Zivil im Al-Schera Café nach dem… weiter lesen

13.07.2010 von Karim El-Gawhary
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“Der Oktopus wählt El-Baradei zum ägyptischen Präsidenten”

von Karim El-Gawhary

heißt die neuste Facebook-Seite, die von ägyptischen Jugendlichen diese Woche lanciert wurde. Die gewieften Gründer der Seite gaben der Auswahl des Oktopus Paul, der sich bei der Fußball WM niemals vertippte, ein etwas neues Design.

Paul hat die Auswahl zwischen dem Präsidentensprössling Gamal Mubarak und dem ehemaligen Chef der Atomenergiebehörde und Friedensnobelpreisträger Muhammad El-Baradei. Er streckt seine Fangarme klar nach letzterem aus.

In Ägypten wird darüber spekuliert, ob El-Baradei bei den Präsidentschaftswahlen, die für näcshtes Jahr angesetzt sind,  möglicherweise gegen den jetzigen Staatschef, den 83jährigen Hosni Mubarak oder gegen dessen Sohn Gamal antritt.

Innerhalb von 24 Stunden hatte die Seite im sozialen Internet-Netzwerk Facebook immerhin über 1000 Anhänger gefunden. Wohl auch, weil  die unabhängige ägyptische Tageszeitung Al-Dustur bereits darüber berichtete.

“Wir wissen, wo dein Becken steht”, soll der ägyptische Geheimdienst nach inoffiziellen Meldungen Paul bereits gedroht haben.

Einer der Facebook-Teilnehmer glaubt, dass die Regierung in Kairo in einem solchen… weiter lesen

05.07.2010 von Karim El-Gawhary
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Ägypten: Nach Folter vom Balkon der Polizeiwache geworfen?

von Karim El-Gawhary

Foto: Karim El-Gawhary

Das ist ein sogenanntes Tok-Tok, eine Art Motor-Rikscha: das Taxi der Armen in Ägypten. Vor allem auf dem Land und in den Armenvierteln Kairos ist das Tok-Tok inzwischen, dank des billigen Fahrpreises, eines der beliebtesten Verkehrsmittel geworden. Den Behörden sind die meist nicht lizenzierten verkehrsgefährdenden Gefährte allerdings ein Dorn im Auge.

In der Nildeltastadt Mansoura steht das Tok-Tok nun im Zentrum eines neuen Falles von Polizeibrutalität, wie die unabhängige ägyptische Tageszeitung Al-Masry Al-Youm berichtet. Laut dem Nadim-Zentrum, einer ägyptischen Menschenrechtsorganisation zur Rehabilitierung von Folteropfern, sollen zwei Polizisten den 18jährigen Tok-Tok-Fahrer Muhammad Salah Mahmud auf die Wache mitgenommen haben. Laut dem Nadim-Zentrum sollen die Polizisten  Mahmud auf der Wache gefoltert haben, bevor sie ihn vom Balkon im vierten Stock des Gebäudes geworfen haben.

Laut Polizeiangaben war Mahmud im Rahmen einer Kampagne gegen die nicht registrierten Tok-Toks festgenommen worden. Die Polizei behauptet,… weiter lesen

25.06.2010 von Karim El-Gawhary
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Sie haben ihn totgeprügelt, aber sein Fall ist nicht totzukriegen

von Karim El-Gawhary

Mehrere tausend Menschen haben heute im ägyptischen Alexandria gegen Polizeigewalt, Folter und die seit fast 30 Jahre geltenden Notstandsgesetze protestiert.
Anlass war der Fall Khaled Said, ein junger Mann, der am 6. Juni auf offener Strasse mutmaßlich von zwei Polizisten zu Tode geprügelt worden war.

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Laut der offiziellen Version, an der nach zwei Autopsien der Leiche immer noch festgehalten wird, soll Khaled an einem Tütchen mit Drogen erstickt sein, dass er kurz vor dem Auftauchen der Polizisten heruntergeschluckt haben soll.

Die internationale Menschenrechtsorganisation Human RightsWatch hat jetzt die ägyptischen Behörden aufgerufen, den Fall zu untersuchen und gegen die beiden Polizisten vorzugehen. Untersucht werden sollen auch deren Vorgesetzten und der zuständige Staatsanwalt, der in ersten Ermittlungen weder Beweise gesammelt, noch Zeugen befragt habe.

„Die Zeugenaussagen und ein Foto von Khaled Saids völlig entstellter Leiche weisen darauf hin, dass er von den Polizisten

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