<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Arabesken</title>
	<atom:link href="http://blogs.taz.de/arabesken/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blogs.taz.de/arabesken</link>
	<description>Karim El-Gawhary schreibt, filmt und sammelt Töne rund um die Arabische Welt. Er lebt in Kairo und arbeitet seit fast zwei Jahrzehnten für deutschsprachige Medien. Er berichtet hier vom arabischen Alltag, kommentiert die Ereignisse im turbulenten Nahen Osten und sucht Themen, die es nicht in die Schlagzeilen geschafft haben.</description>
	<lastBuildDate>Sun, 12 May 2013 13:43:03 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Darf ich vorstellen: Maher, der alte Uhrmacher aus Kairo &#8211; ein wundervoller Mensch</title>
		<link>http://blogs.taz.de/arabesken/2013/05/12/darf-ich-vorstellen-maher-der-alte-uhrmacher-aus-kairo-ein-wundervoller-mensch/</link>
		<comments>http://blogs.taz.de/arabesken/2013/05/12/darf-ich-vorstellen-maher-der-alte-uhrmacher-aus-kairo-ein-wundervoller-mensch/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 May 2013 13:33:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karim El-Gawhary</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kairo]]></category>
		<category><![CDATA[Karim El-Gawhary]]></category>
		<category><![CDATA[Maher]]></category>
		<category><![CDATA[Uhrmacher]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.taz.de/arabesken/?p=6917</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/2013/05/12/darf-ich-vorstellen-maher-der-alte-uhrmacher-aus-kairo-ein-wundervoller-mensch/uhrmacher-maher/" rel="attachment wp-att-6918"><img class="aligncenter size-large wp-image-6918" src="http://blogs.taz.de/arabesken/files/2013/05/Uhrmacher-Maher-1024x768.jpg" alt="" width="430" height="323" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das ist Maher, der Uhrmacher. Er hat einen winzigen recht versteckten Laden auf der Nil-Insel Zamalek in Kairo. Ich habe letzte Woche eine Wanduhr bei ihm vorbeigebracht, um ihr ein neues Werk einzubauen. Dabei kam er ins Erzählen.</p>
<p>.</p>
<p>Mahers Großvater und sein Vater waren ebenfalls Uhrmacher, ursprünglich im Nildelta. 1937 eröffnete sein Vater dann einen Laden in Kairo. Das waren noch gute Zeiten, erinnert sich Maher, als es noch um die feine Mechanik der Uhren ging. Heute würden keine Uhrmacher mehr gebraucht, mit den billigen Uhren made in China, die einfach weggeworfen werden, wenn ihre billigen Uhrwerke nicht mehr funktionieren. Es kommen kaum mehr Kunden. Wenn er seine Laden-Miete abzieht verdient er im Moment vielleicht noch 20 Ägyptische Pfund am Tag, umgerechnet etwas mehr als zwei Euro.</p>
<p>.</p>
<p>Er wird seinen Laden wohl demnächst zumachen, sagt er. Er hat schon einen Plan für seine Zeit als Uhrmacher-Pensionist. Er will alle zwei Wochen eine andere Provinz in Ägypten bereisen. Dafür hat er sein Leben lang nie Zeit gehabt. „Ich werde in die Gesichter der Menschen blicken und ihre Geschichten lesen und damit die Welt erkunden “, erklärt er. „Wenn ich ein schmiedeeisernes Haustor anschaue, dann versuche ich mir vorzustellen, wer die Menschen waren, die das geschmiedet haben“, erläutert er seine Philosophie, mit der er die Welt anschaut.<br />
.<br />
Der Single beschreibt sich selbst als „hoffnungsloser Romantiker“. Der Uhrmacher versteht nicht, warum die Welt um ihn herum so materialistisch tickt, wenn alle immer das Neueste haben wollen und das Alte wegschmeißen. Aber es könne ja nicht angehen, dass er richtig liege und alle anderen falsch denken. „Wenn ich Geld für ein Kilo Fleisch habe“, sagt er, „dann kaufe ich ein halbes Kilo Fleisch und für den Rest Rosen“.</p>
<p>.<br />
Was für ein wundervoller Mensch …..</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/?flattrss_redirect&amp;id=6917&amp;md5=0b14dfa466fd3f0c3d3e3fbe51c0d42b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/arabesken/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blogs.taz.de/arabesken/2013/05/12/darf-ich-vorstellen-maher-der-alte-uhrmacher-aus-kairo-ein-wundervoller-mensch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eine Brücke in Ost-Syrien: während meines Studiums &#8211; und was heute davon übrig ist</title>
		<link>http://blogs.taz.de/arabesken/2013/05/03/eine-brucke-in-ost-syrien-wahrend-meines-studiums-und-was-heute-davon-ubrig-ist/</link>
		<comments>http://blogs.taz.de/arabesken/2013/05/03/eine-brucke-in-ost-syrien-wahrend-meines-studiums-und-was-heute-davon-ubrig-ist/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 May 2013 13:13:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karim El-Gawhary</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerkrieg]]></category>
		<category><![CDATA[Deir Ezzor]]></category>
		<category><![CDATA[Hängebrücke]]></category>
		<category><![CDATA[Karim El-Gawhary]]></category>
		<category><![CDATA[Rebellen]]></category>
		<category><![CDATA[Syrien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.taz.de/arabesken/?p=6892</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/2013/05/03/eine-brucke-in-ost-syrien-wahrend-meines-studiums-und-was-heute-davon-ubrig-ist/brucke-deir-ezzor/" rel="attachment wp-att-6893"><img class="aligncenter size-large wp-image-6893" src="http://blogs.taz.de/arabesken/files/2013/05/Brücke-Deir-Ezzor-1024x712.jpg" alt="" width="448" height="311" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Winter 1985/86 hatte ich mehrere Monate in Damaskus studiert. Damals, im zarten Alter von 23 Jahren, habe ich mit einigen Mitstudentinnen und meinem Vater die ostsyrische Stadt Deir Ezzor besucht (das war fünf Jahre, bevor ich bei der taz als Nahost-Korrespondent anfing) . Hier stehen wir auf dem Wahrzeichen der Stadt, einer Hängebrücke mit einem wunderschönen Blick über den Euphrat</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1927 wurde diese Fußgängerbrücke über den Euphrat zur französischen Mandatszeit von einer französischen Fima gebaut. An den Ufern neben der Brücke traf man sich immer während der  friedlichen Abendstunden zum Picknick.</p>
<p style="text-align: center"> <a href="http://blogs.taz.de/arabesken/2013/05/03/eine-brucke-in-ost-syrien-wahrend-meines-studiums-und-was-heute-davon-ubrig-ist/hangebrucke/" rel="attachment wp-att-6894"><img class="aligncenter size-full wp-image-6894" src="http://blogs.taz.de/arabesken/files/2013/05/Hängebrücke.jpg" alt="" width="448" height="302" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und so sieht die Brücke heute aus. Sie wurde am 2. Mai bei Kämpfen zwischen Rebellen und Regierungstruppen zerstört.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/2013/05/03/eine-brucke-in-ost-syrien-wahrend-meines-studiums-und-was-heute-davon-ubrig-ist/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/?flattrss_redirect&amp;id=6892&amp;md5=7c16ad4acb8dcf81d209326eaa63a8d1" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/arabesken/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blogs.taz.de/arabesken/2013/05/03/eine-brucke-in-ost-syrien-wahrend-meines-studiums-und-was-heute-davon-ubrig-ist/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Saudi Arabien: Das Land der größten Vorhängeschlösser</title>
		<link>http://blogs.taz.de/arabesken/2013/04/23/saudi-arabien-das-land-der-grosten-vorhangeschlosser/</link>
		<comments>http://blogs.taz.de/arabesken/2013/04/23/saudi-arabien-das-land-der-grosten-vorhangeschlosser/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 06:06:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karim El-Gawhary</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Guiness Book]]></category>
		<category><![CDATA[Saudi Arabien]]></category>
		<category><![CDATA[Schloss]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.taz.de/arabesken/?p=6867</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/2013/04/23/saudi-arabien-das-land-der-grosten-vorhangeschlosser/vorhangeschloss-total/" rel="attachment wp-att-6868"><img class="aligncenter size-full wp-image-6868" src="http://blogs.taz.de/arabesken/files/2013/04/Vorhängeschloss-total.jpg" alt="" width="450" height="501" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.alriyadh.com/en/article/825532/worlds-largest-lock-displayed-in-al-janadriyah">Das größte Schloss der Welt </a>wurde diesen Monat im Janadriyah Kulturfestival in der saudischen Hauptstadt Riad ausgestellt<a href="http://www.alriyadh.com/en/article/825532/worlds-largest-lock-displayed-in-al-janadriyah">.</a> Das fünf Meter hohe Stahlschloss ist 2,44 Meter breit und 60 Zentimeter dick und wiegt 1975 Kilo und soll nächsten Monat für das Guiness Book angemeldet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/2013/04/23/saudi-arabien-das-land-der-grosten-vorhangeschlosser/schlussel/" rel="attachment wp-att-6869"><img class="aligncenter size-full wp-image-6869" src="http://blogs.taz.de/arabesken/files/2013/04/Schlüssel.jpg" alt="" width="580" height="400" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Schlosser Anas Mohamed Ragab Sadek besitzt ein traditionelles Familienunternehmen, das seit 90 Jahren Schlüssel und Schlösser herstellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Damit ist Saudi Arabien nicht nur der weltweit größte Ölproduzent, sondern auch das Land, in dem die größten Schlösser hergestellt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das wiederherum entbehrt nicht einer gewissen Symbolik, in einem Land in dem die Hälfte der Bevölkerung aus vielen Bereichen ausgeschlossen ist und Frauen noch nicht einmal den Zündschlüssel eines Autos herumdrehen dürfen.</p>
<p>-</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/2013/04/23/saudi-arabien-das-land-der-grosten-vorhangeschlosser/autoschlussel/" rel="attachment wp-att-6870"><img class="aligncenter size-full wp-image-6870" src="http://blogs.taz.de/arabesken/files/2013/04/Autoschlüssel.jpg" alt="" width="322" height="157" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/?flattrss_redirect&amp;id=6867&amp;md5=da6ac84ce481814392c06a5d73c6b217" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/arabesken/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blogs.taz.de/arabesken/2013/04/23/saudi-arabien-das-land-der-grosten-vorhangeschlosser/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>A taste of Zamalek: Wenn eine Nilinsel in Kairo gegen die Muslimbrüder feiert</title>
		<link>http://blogs.taz.de/arabesken/2013/03/17/a-taste-of-zamalek-wenn-eine-nilinsel-in-kairo-gegen-die-muslimbruder-feiert/</link>
		<comments>http://blogs.taz.de/arabesken/2013/03/17/a-taste-of-zamalek-wenn-eine-nilinsel-in-kairo-gegen-die-muslimbruder-feiert/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Mar 2013 09:08:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karim El-Gawhary</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abo wel Shebab]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Kairo]]></category>
		<category><![CDATA[Karim El-Gawhary]]></category>
		<category><![CDATA[Muslimbrüder]]></category>
		<category><![CDATA[Parkfest]]></category>
		<category><![CDATA[Taste of Zamalek]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.taz.de/arabesken/?p=6828</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6830" class="wp-caption aligncenter" style="width: 390px"><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/2013/03/17/a-taste-of-zamalek-wenn-eine-nilinsel-in-kairo-gegen-die-muslimbruder-feiert/fish-garden/" rel="attachment wp-att-6830"><img class="size-large wp-image-6830      " src="http://blogs.taz.de/arabesken/files/2013/03/Fish-Garden-1024x768.jpg" alt="" width="380" height="286" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: El-Gawhary</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kairo, das sind nicht nur blutige Straßenschlachten, die es bis in unsere Medien schaffen  und Bärte, die dem Land ihren Stempel aufdrücken wollen. Gestern gab es ein schönes Park-Fest im Fish-Garden auf der Nilinsel Zamalek  unter dem Motto<strong><a href="https://www.facebook.com/pages/Taste-of-Zamalek/548911081810418?fref=ts"> „A Taste Zamalek“</a>  </strong>organisiert von der <strong><a href="https://www.facebook.com/groups/160837127300042/?fref=ts">Bürgerinitiative der Insel.</a></strong></p>
<p>Dort spielte auch die Band Abu wel Shabab, übersetzt ungefähr „Papa und die Jungs“ mit politisch kritischen Texten, wie etwa folgendem:</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Ich kann keine Lösung finden um die gegenwärtige Lösung zu ersetzen. Keine wirkliche Arbeit, keine echte Gerechtigkeit, nur eine Menge Gerede. Talkshows und Beschimpfungen, während eine Gruppe die ganze Nation zu Ungläubigen erklärt und sie selbst die Söhne des Teufels sind.</em></p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>In einem anderen Lied heißt es:</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><em>Die Menschen sind gnadenlos, als ob das was geschehen ist nie passiert ist, als ob die Revolution ein Match ist und der Gewinner zum Champion erklärt wird. Sie haben diejenigen vergessen, die für den Traum der Veränderung gestorben sind und sie können die nicht ausstehen, die weiterleben und den Weg auf dem Tahrir fortsetzen. Sie sehen mehr und mehr Bärte um sie herum, und sagen, schau, das ist gefährlich. Und dabei sind die  Gedanken jener die herrschen sind gefährlich und trügerisch“.</em></p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<p>Dank an Nagwa für den Text….</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Band ist auch vor wenigen Tagen bei dem ägyptischen Satiriker Bassem Youssef im Fernsehen aufgetreten</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/2013/03/17/a-taste-of-zamalek-wenn-eine-nilinsel-in-kairo-gegen-die-muslimbruder-feiert/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/?flattrss_redirect&amp;id=6828&amp;md5=1254c4bd24cde165b2251295e2ce8756" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/arabesken/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blogs.taz.de/arabesken/2013/03/17/a-taste-of-zamalek-wenn-eine-nilinsel-in-kairo-gegen-die-muslimbruder-feiert/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Augen-Jäger&#8221; der ägyptischen Polizei bekommt 3 Jahre Gefängnis</title>
		<link>http://blogs.taz.de/arabesken/2013/03/05/augen-jager-der-agyptischen-polizei-bekommt-3-jahre-gefangnis/</link>
		<comments>http://blogs.taz.de/arabesken/2013/03/05/augen-jager-der-agyptischen-polizei-bekommt-3-jahre-gefangnis/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2013 10:26:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karim El-Gawhary</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ahmad Harara]]></category>
		<category><![CDATA[Augen]]></category>
		<category><![CDATA[Augenjäger]]></category>
		<category><![CDATA[Augenscharfschütze]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Kairo]]></category>
		<category><![CDATA[Mahmud Sobhi El-Schenawi]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei-Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Scharfschütze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.taz.de/arabesken/?p=6799</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6800" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/2013/03/05/augen-jager-der-agyptischen-polizei-bekommt-3-jahre-gefangnis/mahmoud-sobhi-shinawi-1493/" rel="attachment wp-att-6800"><img class="size-full wp-image-6800" src="http://blogs.taz.de/arabesken/files/2013/03/Mahmoud-Sobhi-Shinawi-1493.jpg" alt="" width="400" height="280" /></a><p class="wp-caption-text">Leutnant Mahmoud-Sobhi-Shinawi</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In Ägypten wurde er bekannt als „Augen-Scharfschütze“ oder „Augen-Jäger“: Polizeileutnant Mahmud  Sobhi El-Shinawi. Er hatte sich darauf spezialisiert, mit einem Schrotgewehr auf die Köpfe der  Demonstranten zu zielen und ihnen die Augen auszuschießen. Jetzt wurde dafür von einem Strafgericht in Kairo  zu drei Jahren Gefängnis verurteilt</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bekannt wurde er durch dieses Video, das zeigt, wie andere Polizeioffiziere ihm für einen erfolgreichen Augenschuß gratulieren. &#8220;Sehr gut Bascha &#8211; der ist direkt ins Auge gegangen&#8221;</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/2013/03/05/augen-jager-der-agyptischen-polizei-bekommt-3-jahre-gefangnis/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Demonstranten erstellten daraufhin einen Steckbrief und haben so den Schützen identifiziert.</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/2013/03/05/augen-jager-der-agyptischen-polizei-bekommt-3-jahre-gefangnis/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für den bekannte ägyptischen Aktivist Ahmad Harara, der durch derartige Polizeieinsätze mit Schrotmunition gleich beide Augen verloren hat, dürfte dieses Urteil wenig zufriedenstellend sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6801" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/2013/03/05/augen-jager-der-agyptischen-polizei-bekommt-3-jahre-gefangnis/ahmad-harara-300x269/" rel="attachment wp-att-6801"><img class="size-full wp-image-6801" src="http://blogs.taz.de/arabesken/files/2013/03/ahmad-harara-300x269.jpg" alt="" width="300" height="269" /></a><p class="wp-caption-text">Ahmad Harara</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aber wie hat es Harara zusammengefasst:</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><strong>„Es ist besser blind zu sein und aufrecht zu gehen, als sehen zu können und auf den Boden schauen zu müssen.“</strong></p></blockquote>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/?flattrss_redirect&amp;id=6799&amp;md5=c8549e767cc374cf366b16b8a95649f1" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/arabesken/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blogs.taz.de/arabesken/2013/03/05/augen-jager-der-agyptischen-polizei-bekommt-3-jahre-gefangnis/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wenn die Prinzessin zweimal foltert?</title>
		<link>http://blogs.taz.de/arabesken/2013/01/24/wenn-die-prinzessin-zweimal-foltert/</link>
		<comments>http://blogs.taz.de/arabesken/2013/01/24/wenn-die-prinzessin-zweimal-foltert/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Jan 2013 11:20:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karim El-Gawhary</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bahrain]]></category>
		<category><![CDATA[BBC]]></category>
		<category><![CDATA[Folter]]></category>
		<category><![CDATA[Karim El-Gawhary]]></category>
		<category><![CDATA[Noura Bint Ebrahim al-Khalifa]]></category>
		<category><![CDATA[Prinz Harry]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzessin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.taz.de/arabesken/?p=6766</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein das ist kein neuer Hollywood Film, sondern möglicherweise bittere Wirklichkeit. Aber bevor wir zur arabischen Prinzessin kommen, muss zunächst festgestellt werden, dass den Königshäusern offensichtlich weltweit eine Verrohung droht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.thesun.co.uk/sol/homepage/news/4756363/prince-harry-confirms-killed-taliban-afghanistan-tour-of-duty-ends.html">Es begann diese Woche mit dem britischen Prinz Harry und seinem Geständnis</a> „Ja, ich habe Taliban getötet“, als er von seinem Soldaten-Einsatz aus Afghanistan zurückkehrte. Der 28jährige bestätigte nach seinen Apache-Kampfhubschrauber Einsätzen: “If there’s people trying to do bad stuff, then we’ll take them out of the game.”</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6768" class="wp-caption aligncenter" style="width: 413px"><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/2013/01/24/wenn-die-prinzessin-zweimal-foltert/noora-alkhalifa-2/" rel="attachment wp-att-6768"><img class="size-full wp-image-6768  " src="http://blogs.taz.de/arabesken/files/2013/01/noora-alkhalifa1.jpg" alt="" width="403" height="268" /></a><p class="wp-caption-text">Prinzessin Noura Bint Ebrahim al-Khalifa, Quelle: bahrainrights.org</p></div>
<p>-</p>
<p>Ich verbinde mit Prinzessionen eigentlich eher zarte Wesen, die Frösche küssen oder schlafen, bis sie der Prinz erlöst.  Aber diese Assoziation stammt wohl eher aus der Märchenwelt. Denn jetzt macht eine echte Prinzessin aus Bahrain Schlagzeilen, nicht als Soldatin, zu deren Kriegseinsatz auch das Töten gehört, sondern als unrühmliche mögliche Folterknechtin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.bbc.co.uk/news/world-middle-east-21149779">Die britische BBC  berichtet, dass die 29jährige Noura Bint Ebrahim al-Khalifa sich vor einem Gericht dem Vorwurf stellen muss, persönlich gefoltert zu haben</a>. Sie ist u.a angeklagt, die zwei Ärzte und Brüder Ghassan and Bassem Daif gefoltert zu haben, die während des Aufstandes in Bahrain im Februar 2011 im Salmaniya Krankenhaus gearbeitet haben. Jenem Ort, zu dem die damaligen Demonstranten nach den brutalen Einsätzen der Sicherheitskräfte ihre Verletzten gebracht hatten. In den folgenden Monaten wurden zahlreiche Ärzte und Pfleger aus dem Krankenhaus verhaftet, unter dem Vorwurf, mit den Aufständischen kooperiert zu haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Prinzessin muss sich auch für die Folter an der 21jährigen Ayat Al-Qurmazi verantworten, die im März 2011 verhaftet wurde, weil sie es gewagt hatte, kritische Gedichte gegen das Königshaus in Bahrain zu verfassen. Al-Qurmazi war neun Tage in Haft und wurde mit verbunden Augen mit Kabeln geschlagen und mit Vergewaltigung bedroht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Al Qurmazi&#8217;s Anwältin Reem Khalaf erklärte gegenüber der BBC, dass die Augenbinde einmal verrutschte, als ihre Mandantin auf den Kopf geschlagen wurde, und dass die Geschlagene die Prinzessin als ihre Folterin erkannt hatte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die streitet bisher alle Vorwürfe ab. Offiziell dient die Prinzessin übrigens in Drogenfahndung der kleinen Golfinsel Bahrain.</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/?flattrss_redirect&amp;id=6766&amp;md5=242da82133f8b9aa22b36c126b1ef055" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/arabesken/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blogs.taz.de/arabesken/2013/01/24/wenn-die-prinzessin-zweimal-foltert/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Chinesische Weihnachtbäume im islamischen Ägypten</title>
		<link>http://blogs.taz.de/arabesken/2012/12/25/chinesische-weihnachtbaume-im-islamischen-agypten/</link>
		<comments>http://blogs.taz.de/arabesken/2012/12/25/chinesische-weihnachtbaume-im-islamischen-agypten/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Dec 2012 06:41:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karim El-Gawhary</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[chinesisch]]></category>
		<category><![CDATA[Karim El-Gawhary]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsbäume]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsgeschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.taz.de/arabesken/?p=6735</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Oder: Warum die Ägypter schon vor den festlichen Bäumen saßen, als die Europäer noch auf ihnen kletterten  </em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/?attachment_id=6739" rel="attachment wp-att-6739"><img class="aligncenter size-large wp-image-6739" src="http://blogs.taz.de/arabesken/files/2012/12/Weihnachtsbaum-Händler-Kairo-1-1024x768.jpg" alt="" width="491" height="369" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hassan Abu Daous verkauft seit einem halben Jahrhundert Weihnachtsbäume in Kairo. Ausländer sind seine Kunden, aber auch Muslime und christlichen Kopten, die ihr orthodoxes Weihnachten erst am 7. Januar feiern. Aber da Ägypter immer alles lieben, was leuchtet und glänzt, gibt es dort zahlreiche Menschen die kein religiöses, sondern eher ein Kulturweihnachten feiern und dazu gehört unbedingt ein Weihnachtsbaum.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dieses Jahr ist es allerdings ziemlich flau mit dem Verkauf, erzählt der muslimische Christbaumverkäufer Hassan. „Solche Bäume kaufen die Menschen, wenn sie glücklich sind und es ihnen gut geht“, erklärt der den Käuferschwund. Kairo in der Krise, mit dem Streit um die Verfassung und den Auseinandersetzungen auf der Straße zwischen Islamisten und Opposition, da will dieses Jahr keine so rechte Weihnachtsstimmung aufkommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was übrigens den Handel mit den Bäumen angeht, ist der ebenso einem Wandel unterworfen, wie die gesamte arabische Welt, wenngleich weniger turbulent. Früher wurden Tannen und Fichten aus Österreich, Holland oder Skandinavien importiert. Die ganz teuren wechselten für umgerechnet mehrere hundert Euro den Besitzer, was natürlich schon ein kleiner Hinweis darauf ist, dass es sich bei den ägyptischen Kulturweihnachtlern meist um die Spezies der verwestlichten ägyptischen Oberschicht oder um ziemlich verzweifelte und sehnsüchtige Ausländer handelte. Das hat sich allerdings in den letzten zwei Jahren geändert. Denn seitdem gibt es auch in Ägypten gewachsene Fichten, die in einer Plantage am Mittelmeer, irgendwo in der Nähe von Alexandria gezüchtet werden. Wo genau, bleibt Hassans Geschäftsgeheimnis, nicht dass jemand auf die Idee kommt so einen Baum direkt im drei Autostunden entfernten Alexandria abzuholen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zugegeben, die ägyptischen Fichten von denen mehrere Dutzend vor einer Banananstaude vor seinem Laden stehen, sehen etwas schmächtig aus und die Abstände zwischen den Ästen geben ihr nicht das Antlitz einer vollen Alpentanne. Aber sie werden gekauft, weil sie bei Hassan schon für umgerechnet 20 Euro zu haben sind. Wer trotzdem eine importierte kaufen will, der steigert sich dieser Tage zu einer chinesischen Fichte. Denn auch diesen ägyptischen Markt haben die eifrigen Ostasiaten entdeckt und haben damit die europäischen Bäume vom Markt verdrängt. Damit haben die Chinesen praktisch die letzte ägyptische Marktlücke ausgefüllt. Die Ägypter kaufen inzwischen nicht nur vorzugsweise die wesentlich billigeren chinesischen Autos, selbst die Laternen mit denen die Kinder im Fastenmonat Ramadan herumziehen, und die gerne mal ein „Allahu Akbar“ – von sich geben, sind made in China. Da sind chinesische Christbäume nur konsequent.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/?attachment_id=6747" rel="attachment wp-att-6747"><img class="aligncenter size-large wp-image-6747" src="http://blogs.taz.de/arabesken/files/2012/12/Weihnachtsbaum-quer-1024x768.jpg" alt="" width="491" height="369" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jetzt finden Sie das sicher etwas komisch: chinesische Weihnachtbäume in einem vorwiegend von Muslimen bewohnten Land. Derweil hat der gute alte Weihnachtsbaum möglicherweise seine Wurzeln im alten Ägypten. Einige ägyptische Archäologen glauben, dass die Tradition des christlichen Grüns ihren Ursprung in dem pharaonischen Fest des Lebensbaumes hat, , also aus einer Zeit stammt, in der die Bewohner der heutigen Kernländern des Weihnachtsbaumes  wahrscheinlich eher noch auf den Bäumen saßen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im alten Reich der Ägypter wurde aus Anlass des Geburts- und des Königstages des von ihnen verehrten Gottes Horus ein Pinienbaum aufgestellt. Auch der wurde festlich geschmückt,  damals allerdings  mit nachgemachten Horus-Köpfen und nachgebildeten Händen und Augen. Die sollten vor dem bösen magischen Blick schützen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/?attachment_id=6752" rel="attachment wp-att-6752"><img class="aligncenter size-full wp-image-6752" src="http://blogs.taz.de/arabesken/files/2012/12/Lebensbaum.gif" alt="" width="333" height="248" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Fest ging auf den Mythos von Osiris, Isis und Horus zurück: Osiris, der Gott des Lebens und Symbol der Fruchtbarkeit, wurde von seinem Bruder und Widersacher, dem vom Teufel besessenen Seth, umgebracht und in den Nil geworfen. Die Wasser trugen die Leiche bis an den Mittelmeerhafen Byblos im heutigen Libanon. An der Stelle, an der Osiris angeschwemmt wurde, reifte, so die Überlieferung, ein Baum heran.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Isis, die verzweifelte Witwe des Lebensgottes, bekam schließlich von einem Storch einen heißen Tipp über den Verbleib ihres ermordeten Gatten und machte sich auf den Weg nach Byblos auf der Suche nach dem Geist ihres Mannes. Als sie schließlich den Baum fand, nahm sie das spirituelle Gewächs mit zurück nach Ägypten und pflanzte es in ihren Garten. Mit Hilfe des Baumes und des Geistes ihres Gatten wurde sie schließlich schwanger und gebar den Gott Horus. Wobei wir wieder erkennen, dass das mit der unbefleckten Empfängnis auch keine christliche Erfindung ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die spätere ägyptische Pharaonin Kleopatra soll schließlich ihren römischen Liebhabern das Fest des Lebensbaumes oder Isis-Baumes, wie er in manchen Quellen genannt wird, schmackhaft gemacht haben. Von dort gelangte der Brauch am Ende nach Europa, wo sie inzwischen heruntergeklettert sind und singend vor den Bäumen sitzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/?flattrss_redirect&amp;id=6735&amp;md5=45bd7afd232e153ba00d79608df9cfdd" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/arabesken/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blogs.taz.de/arabesken/2012/12/25/chinesische-weihnachtbaume-im-islamischen-agypten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Herr Niebel rettet die arabische Demokratie. War da nicht was?</title>
		<link>http://blogs.taz.de/arabesken/2012/12/17/herr-niebel-rettet-die-arabische-demokratie-war-da-nicht-was/</link>
		<comments>http://blogs.taz.de/arabesken/2012/12/17/herr-niebel-rettet-die-arabische-demokratie-war-da-nicht-was/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Dec 2012 20:38:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karim El-Gawhary</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Merkel]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Niebel]]></category>
		<category><![CDATA[Erdöl]]></category>
		<category><![CDATA[Guido Westerwelle]]></category>
		<category><![CDATA[Hamas]]></category>
		<category><![CDATA[Karim El-Gawhary]]></category>
		<category><![CDATA[Muhammad Mursi]]></category>
		<category><![CDATA[Radpanzer Boxer]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsstaatlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Saudi Arabien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.taz.de/arabesken/?p=6677</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/2012/12/17/herr-niebel-rettet-die-arabische-demokratie-war-da-nicht-was/niebel/" rel="attachment wp-att-6682"><img class="aligncenter size-full wp-image-6682" src="http://blogs.taz.de/arabesken/files/2012/12/Niebel.jpg" alt="" width="460" height="307" /></a></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Aha – dem deutschen Entwicklungsminister Dirk Niebel machen die Veränderungen in Ägypten also große Sorgen. Das <a href="http://www.fr-online.de/politik/interview-mit-entwicklungsminister-niebel-niebel----wir-duerfen-mali-nicht-verlieren-,1472596,21125402,view,asFirstTeaser.html">sagt er in einem FR-Interview.</a> Es bestehe die Gefahr, dass das diktatorische System des gestützten Präsidenten Mubarak wieder auflebt, nur diesmal mit anderen Personen, sagt er und kündigt an, alle Regierungskontakte nach Ägypten abzubrechen. </em>Auch den geplanten teilweisen Schuldenerlass können die Ägypter jetzt erst einmal vergessen, meint Niebel. „Wir sind bereit, eine Transformation hin zu mehr Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Ägypten zu unterstützen“, fügt er hinzu.<em></em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Ich glaube der ägyptische Präsident Muhammad Mursi würde sich glücklich schätzen, wenn die Bundesregierung zu ihm nur halbwegs so ausgezeichnete Kontakte aufrechterhalten würde, wie sie das einst zum Diktator Mubarak getan hat, dessen systemisches Aufleben sie jetzt befürchtet. 30 Jahre lang hatte die Bundesregierung im Namen der Stabilität die arabischen Autokraten gestützt.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center"><em> <a href="http://blogs.taz.de/arabesken/2012/12/17/herr-niebel-rettet-die-arabische-demokratie-war-da-nicht-was/merkel-trifft-mubarak/" rel="attachment wp-att-6678"><img class="aligncenter size-full wp-image-6678" src="http://blogs.taz.de/arabesken/files/2012/12/Mubarak-Merkel.jpg" alt="22.09.10 fünf Monate vor dem Sturz Mubaraks" width="504" height="334" /></a></em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Und auch mit Küsschen besiegelt</em></p>
<p><em> <a href="http://blogs.taz.de/arabesken/2012/12/17/herr-niebel-rettet-die-arabische-demokratie-war-da-nicht-was/mubarak-merkel-kuss/" rel="attachment wp-att-6679"><img class="aligncenter size-full wp-image-6679" src="http://blogs.taz.de/arabesken/files/2012/12/Mubarak-Merkel-Kuss.jpg" alt="" width="258" height="171" /></a></em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Naja – hoffentlich geht das alles gut mit dem Abbruch der Regierungskontakte und es bleibt ruhig in Gaza. Denn wenn Herr Westerwelle wieder mal über den ägyptischen Präsidenten Muhammad Mursi Kontakt zur palästinensischen Hamas aufnehmen will, hmm, ja was dann???????? </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/2012/12/17/herr-niebel-rettet-die-arabische-demokratie-war-da-nicht-was/westerwelle-mursi/" rel="attachment wp-att-6703"><img class="aligncenter size-full wp-image-6703" src="http://blogs.taz.de/arabesken/files/2012/12/westerwelle-mursi.jpg" alt="" width="284" height="177" /></a></p>
<p><em> </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Aber macht nichts Herr Niebel, irgendwo muss mal ja mal anfangen, mit der deutschen Bereitschaft Rechtstaatlichkeit und Demokratie in der Arabischen Welt zu unterstützen. Mein Vorschlag wäre ja eigentlich Saudi Arabien gewesen. Da ist das mit den Prinzipien der Scharia, wie es in der ägyptischen Verfassung derzeit im Nilland zur Debatte steht, zumindest schon viel klarer geregelt. <a href="http://en.wikisource.org/wiki/Basic_Law_of_Saudi_Arabia#Chapter_2_Monarchy">Im dem erst 1993 eingeführten Grundgesetz heißt es:</a> Gottes Buch und die Überlieferungen des Propheten und Gottes Gebete, Frieden sei mit ihm,  sind die Verfassung“. So einfach ist das dort. Da gibt es keine Diskussion, dafür aber Erdöl. </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Da trifft man sich schon gelegentlich auf freundschaftlicher Basis.</p>
<p><em> </em></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/2012/12/17/herr-niebel-rettet-die-arabische-demokratie-war-da-nicht-was/markel-abdallah/" rel="attachment wp-att-6680"><img class="aligncenter size-full wp-image-6680" src="http://blogs.taz.de/arabesken/files/2012/12/Markel-Abdallah.jpg" alt="" width="515" height="290" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Aber Küsschen gab es da natürlich keine, wenngleich man sich auch dort sehr nahe kam.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/2012/12/17/herr-niebel-rettet-die-arabische-demokratie-war-da-nicht-was/merkel-abdallah-nah/" rel="attachment wp-att-6681"><img class="aligncenter size-full wp-image-6681" src="http://blogs.taz.de/arabesken/files/2012/12/Merkel-Abdallah-nah.jpg" alt="" width="420" height="315" /></a> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Bei mir dreht sich jedes Mal der Magen um, wenn sich irgendein deutscher Politiker zum demokratischen Lehrmeister in der arabischen Welt aufschwingt. Wie Herr Niebel leicht von oben herab, Geld wedelnd, gegenüber einem turbulenten Ägypten, meint man so die Entwicklung in die gewünschten Bahnen zu lenken. </em></p>
<p><em>Aber selbst wenn alles gut geht und am Ende doch die ägyptischen Schulden erlassen werden. Das Geld holt man sich wieder aus Geschäften mit Saudi Arabien.<a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/saudi-arabien-will-hunderte-boxer-panzer-kaufen-a-870459.html"> Zum Beispiel indem man dorthin Radpanzer verkauf</a>t, die auch für eine Aufstandsbekämpfung ganz nützlich sind. Aber das Herr Niebel, ist natürlich eine ganz andere Geschichte deutscher Bereitschaft, demokratische und rechtstaatliche Transformation zu unterstützen. </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center">
 <p><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/?flattrss_redirect&amp;id=6677&amp;md5=086ddfa30ef43b402607a52086f20806" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/arabesken/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blogs.taz.de/arabesken/2012/12/17/herr-niebel-rettet-die-arabische-demokratie-war-da-nicht-was/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kairo: Mit Sprühfarbe gegen sexuelle Belästigung</title>
		<link>http://blogs.taz.de/arabesken/2012/11/02/kairo-mit-spruhfarbe-gegen-sexuelle-belastigung/</link>
		<comments>http://blogs.taz.de/arabesken/2012/11/02/kairo-mit-spruhfarbe-gegen-sexuelle-belastigung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Nov 2012 10:10:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karim El-Gawhary</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerwehr]]></category>
		<category><![CDATA[Kairo]]></category>
		<category><![CDATA[Karim El-Gawhary]]></category>
		<category><![CDATA[sexuelle Belästigung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.taz.de/arabesken/?p=6654</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6655" class="wp-caption aligncenter" style="width: 403px"><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/2012/11/02/kairo-mit-spruhfarbe-gegen-sexuelle-belastigung/egypt1/" rel="attachment wp-att-6655"><img class="size-full wp-image-6655  " src="http://blogs.taz.de/arabesken/files/2012/11/Seuall-Harassment.jpg" alt="" width="393" height="262" /></a><p class="wp-caption-text">AP via taz</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Belästigung von Frauen auf der Straße ist in Kairo zu einer Epidemie geworden. Ein Sprecher der ägyptischen Präsidenten Muhammad  Mursi erklärte letzten Dienstag, dass alleine während des Bayram-Festes letzte Woche 735 Anzeigen wegen sexueller Belästigung bei der Polizei eingegangen sind. „Wir müssen alle Phänomen des moralischen Verfalls bekämpfen, ganz besonders die Belästigungen auf Ägyptens Straßen“, heißt es in der präsidialen Erklärung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://m.npr.org/story/164099058">Darauf will die neu gegründete Gruppe „Fasst die Belästiger“ , erkennbar an ihren gelben Westen, nicht mehr warten.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/56634/Egypt/Politics-/-cases-of-sexual-harassment-in-first-half-of-Eid-W.aspx">Sie hat eine Art Bürgerwehr geschaffen nicht nur um Frauen zu schützen</a>. Die Aggressoren werden mit Sprühfarbe markiert.</p>
<div id="attachment_6656" class="wp-caption aligncenter" style="width: 380px"><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/2012/11/02/kairo-mit-spruhfarbe-gegen-sexuelle-belastigung/sexuall-harrasment/" rel="attachment wp-att-6656"><img class="size-full wp-image-6656" src="http://blogs.taz.de/arabesken/files/2012/11/sexuall-harrasment.jpg" alt="" width="370" height="277" /></a><p class="wp-caption-text">via Egypt Independent</p></div>
<p style="text-align: center">
<p>&nbsp;</p>
<p>Ob das hilft, dabei immer die richtigen markiert werden und die Bürgerwehr nicht selbst zu Problem wird? Und wo ist eigentlich die Polizei? Diskussion erwünscht!!!</p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/?flattrss_redirect&amp;id=6654&amp;md5=5804793352d594a014989669525ccadf" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/arabesken/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blogs.taz.de/arabesken/2012/11/02/kairo-mit-spruhfarbe-gegen-sexuelle-belastigung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>14</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>In Ägypten steckt sogar im &#8220;Internationalen Währungsfonds&#8221; Musik</title>
		<link>http://blogs.taz.de/arabesken/2012/10/24/in-agypten-steckt-sogar-im-internationalen-wahrungsfonds-musik/</link>
		<comments>http://blogs.taz.de/arabesken/2012/10/24/in-agypten-steckt-sogar-im-internationalen-wahrungsfonds-musik/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Oct 2012 09:27:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karim El-Gawhary</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Internationaler Währungsfonds]]></category>
		<category><![CDATA[IWF]]></category>
		<category><![CDATA[Karim El-Gawhary]]></category>
		<category><![CDATA[Kredit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Yasser El-Manawahly]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.taz.de/arabesken/?p=6623</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Ich liebe die ägyptische Kreativität nach dem Sturz Mubaraks. Man mag zu der Arbeit des Internationalen Währungsfond (IWF) stehen wie man will, sicher ist, es dürfte nur wenige Länder geben, in denen Lieder komponiert und Musikvideos gedreht werden, die den IWF zum Thema haben. Wie dieses hier von Yasser El-Manawahly.</p>
<p><iframe width="440" height="300" src="https://www.youtube.com/embed/XWIqq4pHuiU?feature=player_detailpage" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a title="http://www.bbc.co.uk/news/world-middle-east-19340871" href="http://www.bbc.co.uk/news/world-middle-east-19340871">Die ägyptische Regierung befindet sich derzeit in Verhandlungen über einen 4,8 Milliarden USD Kredit vom IWF</a>.  Unklar sind die Bedingungen, die daran geknüpft sind. Manche in Ägypten befürchten, dass der IWF damit auf Jahre die ägyptische Wirtschaftspolitik mitbestimmen wird. Aber das Land braucht dringend Geld, um kurzfristig Haushaltslöcher zu stopfen und sich mittelfristig in der Nach-Mubarak-Zeit neu aufzustellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://english.ahram.org.eg/NewsContentP/4/52136/Opinion/The-IMF-loan-to-Egypt-Right-answers,-wrong-questio.aspx">In diesem Al-Ahram Online Artikel</a> werden einige Fragen rund um die Verhandlungen um IWF-Kredit für Ägypten diskutiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://eipr.org/en/pressrelease/2012/10/08/1517">In einem interessanten Artikel auf der Webseit der Menschenrechtsorganisation &#8220;Egyptian Initiative for Personal Rights</a>&#8221; werden die Möglichkeiten für Ägyptens neue wirtschaftspolitische Ausrichtung einmal durchdekliniert</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier ist die Position des IWF dazu, der zugibt, dass die neue Lage in Ägypten über die bisherigen Erfahrungen hinausgeht und für den IWF Neuland darstellt. Die Frage ist: ist der IWF die richtige Institution, um die Probleme zu behandeln, die die Revolution in Ägypten ursprünglich ausgelöst hatten, wie es der IMF-Direktor für den Nahen Osten und Zentralasien, Masood Ahmed, hier darstellt. Was meinen die Leserinnen und Leser dazu?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/2012/10/24/in-agypten-steckt-sogar-im-internationalen-wahrungsfonds-musik/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Doch zurück zur ägyptischen Kreativität. Hier ist der Original-Song aus einem Film von 1949, an die die neue kritische IWF-Komposition anlehnt  (Ich danke meinem Freund Gasser Abel Raseq für den Tipp. Leider haben wir das Original  nur in schlechter Tonqualität gefunden)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/2012/10/24/in-agypten-steckt-sogar-im-internationalen-wahrungsfonds-musik/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Man beachte nicht nur die Tarbush-Kopfbedeckungen der Männer, sondern auch die Frauen in dem Film. Damals gab es noch keinen Wahabiten-Ideologie-Export , Saudi Arabien war ein unbedeutender Wüstenstaat und „Salafisten“ waren ein Fremdwort.</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/arabesken/?flattrss_redirect&amp;id=6623&amp;md5=9dfa5d059d516108dd532e3aafdcfa44" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/arabesken/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blogs.taz.de/arabesken/2012/10/24/in-agypten-steckt-sogar-im-internationalen-wahrungsfonds-musik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
