Posts Tagged ‘Facebook’

01.06.2011 von Karim El-Gawhary
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Ich habe die zweitmeisten Facebookfans unter deutschsprachigen Journalisten

von Karim El-Gawhary

heißt es  in einer heute veröffentlichten Liste.

Das freut mich sehr, als freier Nahost-Korrespondent digital so viele Menschen für das Thema “Arabische Welt” zu interessieren. Derweil hat man uns immer erklärt, dass sich die Menschen nicht für aussenpolitische Fragen interessieren.

Aber vielleicht setzt es sich langsam durch, dass der Blick auf die Arabische Welt für Europa kein exotisches Luxusthema ist.

Hier liegt:

- eure  Tankstelle

- der nächste Uraubsort

- die Region aus der Migranten nach Europa kommen

- und die Quelle für Europas Sicherheit oder Unsicherheit

Hier noch einmal das Ranking, deutschsprachiger Journalisten, die Top 10  auf Facebook.

  1. Sascha Lobo, Autor (Spiegel-Online-Kolumnist), gefällt 7.919 Personen (neu)
  2. Karim El-Gawhary, Journalist (freier Nahost-Korrespondent), gefällt 5.912 Personen (neu)
  3. Cherno Jobatey (↓, im Vormonat Platz 1), Person des öffentlichen Lebens (Moderator ZDF-Morgenmagazin), gefällt 5.658 Personen (↑, im Vormonat 5.554 Follower)
  4. Henryk M. Broder (↓, im Vormonat Platz 2),

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05.01.2011 von Karim El-Gawhary
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Tunesien: Wie man mit Menschen “Freiheit” buchstabiert, trotz Internet-Zensur

von Karim El-Gawhary

Dieses Foto bringt mich um. Es zeigt den unglaublichen Einfallsreichtum der jungen Tunesier und es bricht mir auch irgendwie das Herz, zu sehen, wie sie auf Protestformen ausweichen, die den Polizeiapparat Ben Ali umgehen.

Das Bild stammt vom Institut für Ingenieurwesen in Tunis. Die Menschen haben sich aufgestellt, um die Wort “Tunis hurra” also “Freies Tunesien”  darzustellen. Das ist mindestens so gut wie die Aktion an der Straßenbahnhaltestelle vor ein paar Tagen.


Auch die gewalttätigen Auseinandersetzungen gehen weiter, zuletzt in Thala, 250 Kilometer von der Hauptstadt entfernt.

Die Regierung versucht sich in allerlei Spielchen der Internet-Zensur, um zu verhindern, dass Informationen nach Außen dringen. Individuelle Facebook-Konten werden beispielsweise blockiert. Darunter die arabische Facebook-Gruppe “Mr. Präsident, die Tunesier zünden sich selbst und das Land an”, die mehr als 12.000 Teilnehmer hat. Außerdem scheint es schwer bis unmöglich zu sein, Videos und Fotos auf Facebook hochzuladen.

Ebenso sind… weiter lesen

26.11.2010 von Karim El-Gawhary
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Facebook stellt ägyptische Antifolter- und El-Baradei-Seite wieder ins Netz

von Karim El-Gawhary

Im letzten Beitrag wurde davon berichtet, dass Facebook gestern mehrere Seiten ägyptischer politischer Reformer und Menschenrechtler gelöst hatte und diese nicht mehr einsehbar waren. Das war noch der Fall, bis ich gestern ins Bett gegangen bin. Heute Morgen gab es dann aber ein nettes Erwachen.

Offensichtlich haben eine Menge Leute in den letzten Stunden Facebook kontaktiert und sich beschwert

Denn sie ist wieder da, die Facebook-Seite von Muhammed El-Baradei, dem ehemaligen Chef der Atomenergiebehörde, Friedensnobelpreisträger und Gegner des Mubarak-Regimes.

Auch die Anti-Folter Seite ägyptischer Aktivisten “Wie sind alle Khaled Said” ist wieder restauriert.

Damit das heutige Aufwachen aber nicht zu nett verläuft, hier noch ein neues Video von Amnesty International zu den Parlamentswahlen in Ägypten, die am Sontag stattfinden.

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Heute hat El-Baradei und die “Es reicht Bewegung” übrigens zu einem “Tag des Ärgers” aufgerufen.

In dem Aufruf heisst es:

“Am Freitag werden

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25.11.2010 von Karim El-Gawhary
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Facebook löscht Seite ägyptischer Anti-Folter Aktivisten

von Karim El-Gawhary

In diesem Blog wurde ausführlich über den Fall Khaled Said berichtet, dem jungen Ägypter,  der im Sommer laut Augenzeugenberichten in Alexandria auf offener Straße von zwei Polizisten zu Tode geprügelt wurde.

Auf Facebook , Twitter,  auf den ägyptischen Blogs und auf Youtube wurde rund um den Fall mobilisiert, bis er am Ende so hohe Wellen schlug, dass die beiden Polzisten vor Gericht gestellt wurden. Auch darüber findet sich bei Arabesken ein Eintrag.

Die Facebook-Seite “Wir alle sind Khaled Said ist nun gelöscht worden.

Auch die Facebook-Seite von Muhammad El-Baradei, dem ehemaligen Chef der Atomenergie-Behörde, Friedensnobelpreisträger und Mubarak Herausforderer, wurde geöscht.  Twittern tut er aber noch.

Sein letzter Twitter-Eintrag lautet:

“Efforts to silence our voices will only strengthen our resolve to regain our freedom . Anger is on the rise.”

11.10.2010 von Karim El-Gawhary
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“Ja, zu Vater Mubarak, wir wollen mehr von deiner Weisheit”

von Karim El-Gawhary

Endlich: Immer wieder hat das Land am Nil in den letzten Monaten Demonstrationen gegen das Regime erlebt, etwa im Fall des jungen von der Polizei  in Alexandria auf offener Straße erschlagenen Ägypters Khaled Said.

off. Foto der 4. Mai FB-Seite

Mit dieser Einseitigkeit soll jetzt Schluss sein. Ägyptens aufmüpfige Oppositionelle und Dissidenten bekommen auf der Straße Konkurrenz.

Eine Facebook-Gruppe mit dem Namen „Die 4. Mai-Bewegung“ ruft zu einer Demonstration zur Unterstützung des seit fast drei Jahrzehnten regierenden Präsidenten Hosni Mubarak auf. Marschiert werden soll am 14. Oktober, quer durch die Kairoer Innenstadt.

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Der Name der neuen Gruppe, die sich selbst als „unabhängig und patriotisch“ bezeichnet, bezieht sich übrigens phantasievoll auf Mubaraks Geburtstag. Deren Unterstützung wird übrigens gleich auf die ganze Familie ausgeweitet. Denn im Falle, dass der 82jährige Honsi Mubarak nächstes Jahr nicht zu den Wahlen antritt, will die neue Gruppe, mit ihren 918 Mitglieder,weiter lesen

30.09.2010 von Karim El-Gawhary
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Die Macht des Facebook: Prügelnde syrische Lehrerinnen gefeuert, nachdem sie in einem Video geoutet wurden

von Karim El-Gawhary

Das soziale Internet-Netzwerk Facebook macht es möglich. Zwei syrische Lehrerinnen wurden entlassen, nachdem dort folgendes Video gepostet wurde.

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Zu sehen sind Kinder in einer Grundschule, die vor Schmerzen weinen, während ihnen zwei Lehrerinnen mit einem Tafellineal auf Hände und Füße schlagen.

Die kurze Aufnahme hat in Syrien zu einem Aufschrei geführt. Das syrische Erziehungsministerium begann nach der Veröffentlichung der Facebookseite durch Unbekannte mit dem Titel: „Helfen Sie uns die Identität der Lehrer aufzudecken, die unsere Kinder foltern“, mit einer Untersuchung des Falles. Die beiden Lehrerinnen waren einer Dorfschule in der Provinz Aleppo im Norden des Landes angestellt. Das Ministerium sei fest entschlossen, derartige Fälle in Zukunft zu stoppen, heißt es in einer Erklärung.

Körperliche Züchtigung ist offiziell in syrischen Schulen untersagt, kommt aber dennoch vor. Bassam Alkadi, der Direktorweiter lesen

05.09.2010 von Karim El-Gawhary
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Das andere Gesicht von Facebook in Ägypten: Reformer-Rufmord statt Reformerplattform

von Karim El-Gawhary

Das soziale Internet-Netzwerk “Facebook” wird in er arabischen Welt immer wieder als ein wichtiges Instrument zur Förderung von politischen Refomen zelebriert;  als eine perfekte Plattform mit der sich die staatlich kontrollierten Medien umgehen lassen. Aber auch die Regime können sich dieses neuen Instruments bedienen, das in der arabischen Welt inzwischen mehr als Zeitungen gelesen wird.

Muhammad El-Baradei

Neuster Fall:  Das ägyptische Regime versucht den Ruf des Refomers und möglichen Präsidentsschaftskadidaten Muhammad El-Baradei via Facebook in den Dreck zu ziehen. Dort startete eine Kampagne mit dem Titel „Die Geheimnisse der Familie El-Bardei“.  Zu sehen sind dort über 30 private Fotos der Familie, die etwa seine Tochter Leila im Badeanzug zeigen oder bei einer privaten Feier auf der auch Alkohol getrunken wird.

Es ist der billige Versuch den ehemaligen Chef der Atomenergiebehörde und Friedensnobelpreisträger  El-Bardei als „unislamisch“ und damit als nicht tragbar für die… weiter lesen

13.07.2010 von Karim El-Gawhary
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“Der Oktopus wählt El-Baradei zum ägyptischen Präsidenten”

von Karim El-Gawhary

heißt die neuste Facebook-Seite, die von ägyptischen Jugendlichen diese Woche lanciert wurde. Die gewieften Gründer der Seite gaben der Auswahl des Oktopus Paul, der sich bei der Fußball WM niemals vertippte, ein etwas neues Design.

Paul hat die Auswahl zwischen dem Präsidentensprössling Gamal Mubarak und dem ehemaligen Chef der Atomenergiebehörde und Friedensnobelpreisträger Muhammad El-Baradei. Er streckt seine Fangarme klar nach letzterem aus.

In Ägypten wird darüber spekuliert, ob El-Baradei bei den Präsidentschaftswahlen, die für näcshtes Jahr angesetzt sind,  möglicherweise gegen den jetzigen Staatschef, den 83jährigen Hosni Mubarak oder gegen dessen Sohn Gamal antritt.

Innerhalb von 24 Stunden hatte die Seite im sozialen Internet-Netzwerk Facebook immerhin über 1000 Anhänger gefunden. Wohl auch, weil  die unabhängige ägyptische Tageszeitung Al-Dustur bereits darüber berichtete.

“Wir wissen, wo dein Becken steht”, soll der ägyptische Geheimdienst nach inoffiziellen Meldungen Paul bereits gedroht haben.

Einer der Facebook-Teilnehmer glaubt, dass die Regierung in Kairo in einem solchen… weiter lesen

29.06.2010 von Karim El-Gawhary
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Darf man einen Staatschef auf Facebook beleidigen?

von Karim El-Gawhary

Drei Libanesen wurden am Montag im Libanon für ihre Facebook-Aktivitäten verhaftet. Sie sollten dort den libanesischen Präsidenten Michel Suleiman verunglimpft und beleidigt haben.

Michel Suleiman schreitet Präsidentengarde ab

Michel Suleiman schreitet Präsidentengarde ab

Der Generalstaatsanwalt Said Mirza hat die Verhaftung von Naim George Hanna, 27, Antoine Youssef Ramia, 29, und Shebel Rajeh Qasab, 27, angeordnet, nachdem die Behörden sie wegen Verleumdung und Diffamierung des Präsidenten verhört haben,“ berichtet die Nachrichtenagentur AFP in Berufung auf Quellen aus dem Justizministerium.

Laut dem libanesischen Gesetz muss der Staat auch ohne eine Anzeige von dritter Seite im Falle der Diffamierung des Präsidenten oder eines „befreundeten Staates“ aktiv werden.

Die ursprünglichen Facebook-Einträge sind seit Montag nicht mehr zugänglich.
Das Justizministerium in Beirut rechtfertigt seinen Schritt in einer Erklärung. Darin heißt es:

Die Pressefreiheit  erreicht im Libanon und in allen anderen zivilisierten Ländern eine Grenze, wenn es um verleumdende und diffamierende Inhalte geht,

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21.06.2010 von Karim El-Gawhary
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Saudische Frau reicht wegen Facebook-Sucht ihres Mannes die Scheidung ein

von Karim El-Gawhary

Wann warst du das letzte Mal an der Nadel? Füge mich bei Facebook als Freund hinzu

Achtung Facebook-Nutzer: Die ausgiebige Surfen in diesem sozialen  Internetnetzwerk kann ungeahnte Folgen nach sich ziehen. Eine saudische Frau hat nun wegen der Facebook-Sucht ihres Mannes die Scheidung eingereicht. Das Familienleben sei zuletzt roborterartig gewesen, erklärte sie gegenüber der saudischen Tageszeitung Al-Riad.

“Selbst als ich meinen Mann während des Surfens in Facebook auf seinem Handy im Bett abgewatscht habe, hat er nicht reagiert. Er hat mit dieser Unsitte einfach weitergemacht,”

berichtete die Frau aus der westsaudischen Provinz Qatif. Weil sie es nicht mehr ausgehalten hat, will sie sich nun von ihrem Gatten trennen. Fünf Stunden am Tag Facebook und keine Zeit für die Familie – das war ihr einfach zuviel.