Archive for Januar, 2010
Das zukünftige Hauptquartier der Antwerpener Hafen-Verwaltung wird vom Londoner Unternehmen Zaha Hadid Architects auf Kai 63 entworfen.
Der 12.800 qm-Entwurf besteht aus einer Glaserweiterung über der ehemaligen Feuerwache, asymmetrisch unterstützt auf drei Betonsäulen. Bekleidet im Glas-Aluminium-Look überblickt die 46 Meter hohe Erweiterung die Stadt und den Hafen.
Das Gebäude wird etwa 500 Mitarbeiter aufnehmen; das renovierte, vorhandene Gebäude wird öffentliche Schalter, Büros und Versammlungszimmer aufnehmen, während die fünfstöckige Erweiterung ein Auditorium und Restaurant, sowie zusätzliche Büros und Versammlungszimmer umfassen wird.
Die Hafen-Verwaltung hat das Ziel, seine Operationen effizienter zu machen, indem sie die administrativen und technischen Dienstleistungen zentralisiert, die jetzt zwischen dem Hafen-Haus und Kai 63 geteilt werden.
Das neue Hauptquartier wird auch die drückende Arbeitsraum Knappheit im gegenwärtigen Hafen-Haus auf dem Lagerhallen-Kai lösen. Ungefähr 500 Menschen werden ins neue Gebäude umzuziehen, wenn es 2013 vollendet wird.
Zusätzlich wird das zukünftige Hafen-Haus zur weiteren Entwicklung und Aufrüstung des Stadtteils “Het… weiter lesen
“Jeder Städtebewohner weiß, dass die Architektur, im Gegensatz zur Poesie, eine terroristische Kunst ist.” Dieses berüchtigte Zitat von Hans Magnus Enzensberger beschreibt die Wahrnehmung von Architektur für viele Stadtbewohner als Nutzer, die ihr schonungslos ausgesetzt sind.
Wie keine andere Kunst ist die Architektur nur im Kontext wahrnehmbar. Architektur ist nicht zu trennen vom Städtebau. Sie ist Ausdruck gesellschaftlicher Verhältnisse. Ästhetik ist von der Ethik nicht zu trennen.
Wirklich gut ist eine Architektur, deren visueller Eindruck so auf das körperliche Selbstgefühl einwirkt, dass der Körper Haltung annimmt – und diese Haltung den räumlichen Eindruck zu einer noch einmal anderen Qualität steigert.
Diese Kommunikation der Modalitäten untereinander steckt hinter den Eindrücken einer höheren Stimmigkeit. Sie ist dem Verstand nicht geheuer, ist aber der Steigerung fähig bis zur synästetischen Resonanz. Phänomene der synästhetischen Resonanz haben die charakteristische Form von Evidenzerlebnissen. Sie machen sich bemerkbar in einem erstaunten bis hin zu verblüfften aha.… weiter lesen








