19.02.2011 von Peter Voßwinkel
In der Galerienlandschaft Grönlands soll eine Nationalgalerie gebaut werden.

Die Galerie wird sowohl historische als auch zeitgenössische Kunst zeigen.

Die Architektengruppe BIG aus Kopenhagen gewann den Wettbewerb in Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen wie: TNT Nuuk, Ramboll Nuuk und Inge Bisgaard von Arkitekti.

Nach dem Entwurf bildet das Gebäude einen Ring um einen Hauptglashof.

Sein Dachlinie und inneren Pfade folgen der Form der schrägen Landschaft, von der aus man den schönsten Fjord Grönlands überblickt.

Die 3000 qm große National-Galerie wird eine kulturelle und architektonische Ikone Grönlands sein.

Das neue Museum wird historische und zeitgenössische Kunst des Landes in einer dynamischer Einrichtung verbinden.

Die Einrichtung, soll auch die Wissbegierde stimulieren.

Das provozierende Design soll auch das Interesse an der heimischen Landschaft wecken.

15.02.2011 von Peter Voßwinkel
Palästina/Israel: 24. März – 6. April 2011.

Eine außergewöhnliche Reise in die palästinensische Zivilgesellschaft.
Diese Reise bietet einen Einblick in den Alltag der Menschen in den palästinensichen Autonomiegebieten und in Jerusalem über die Beschäftigung mit Architektur, Denkmalschutz und Regionalplanung: denn die Gestaltung der Häuser und Städte, der Umgang mit alten Bausubstanzen sowie die Strukturierung des Raumes definieren grundlegende Rahmenbedingungen für das Leben der Menschen in der Region.
Ramallah – Nablus – Jericho – Bethlehem – Jerusalem

Sie lernen die Gegebenheiten vor Ort sowie die kritische Auseinandersetzung palästinensischer wie israelischer Architekten mit der „Architektur der Besatzung“ (Eyal Weizman) kennen – doch es bleibt auch Zeit, sich durch die Altstadtgassen Jerusalems treiben zu lassen und die Landschaft zu genießen.
Zentrale Programmpunkte sind Gespräche mit Architekten und Stadtplanern, Begegnungen mit zivilgesellschaftlichen Akteuren aus Projekten und Vereinen (NGO’s), eine Führung durch die Altstadt Jerusalems sowie eine Fahrt ins Jordantal.

Bei der Fahrt durch die Westbank lernen Sie mehrfach die Arbeit der NGO ‚Riwaq‘ kennen, die heute faktisch die fehlende… weiter lesen
09.02.2011 von Peter Voßwinkel

TEK (Technology, Entertainment & Knowledge Centre): Löcher in der Struktur schaffen eine Spirale innerhalb des Volumens, offene Zugänge vom Straßenniveau ins Gebäude und bis zum Dach sind in dieser offenen Struktur möglich.

Das Gebäude wird aus Betonplättchen, in einer Einordnung von aufgeschobenen dünnen Tellern zusammengesetzt, die im Zentrum zurücktreten und als eine Treppe fungieren, dort wo die Löcher in die Struktur geschnitten worden sind.

Diese begehbaren Bereiche können auch informelle Sitzgebiete für Besucher sein.

Das Zentrum wird Ausstellungsflächen, ein Auditorium, Restaurants und Galerien umfassen, die um die Hauptspirale organisiert werden. Einzelräume, ein Hotel und Büros werden auch angeboten.

TEK Taipei – ist ein wunderbar aufgelockerter, dichter städtischer Block mit allen Arten von Nutzungen, die mit zeitgenössischer Technologie und Medien verbunden sind.

Ein gelungenes Beispiel freier Architektur auf Basis geometrisch überschaubarer Formen. Ein schöner Ansatz organischer Architektur.

Entwurf: Bjarke Ingels Group Architekten Kopenhagen

