03.01.2012 von Peter Voßwinkel
Der Blick aus dem Dortmunder Hauptbahnhof fällt derzeit auf ein großformatiges Projektplakat: DFB

Ab 2014 ist die Dortmunder Museumsmeile um eine Attraktion reicher.

Die Stiftung DFB-Fußballmuseum hat jetzt den Auftrag für die Bauwerksplanung des nationalen Fußballmuseums an HPP Architekten aus Düsseldorf vergeben.

Nach außen wird das Fußballthema über eine perforierte Metallfassade mit sechseckigen Feldern kommuniziert.

Der Gebäudeentwurf: Transparent, funktional, dynamisch – diese Attribute kennzeichnen den Neubau des DFB-Fußballmuseums, der von HPP Architekten Hentrich-Petschnigg & Partner aus Düsseldorf geplant und realisiert wird. In seiner architektonischen Gestalt soll das Museum für den deutschen Fußball zu einem herausragenden gesellschaftlichen Anziehungsort werden.

Ein übergroßer Flachbildschirm für verschiedenste Projektionen an der Stirnseite des Museums trägt den multimedialen Charakter des Hauses nach außen.
Schon der großzügige Museumsvorplatz wird zur imposanten Bühne und kündigt Großes an. Vielfältige Einblicke von außen in das Gebäude wecken bei Tag und Nacht die Neugierde auf ein… weiter lesen
08.12.2011 von Peter Voßwinkel
Das größte Stadion Deutschlands war bereits mehrfach Austragungsort internationaler Fußballturniere. Bereits 1974 sah ich hier das Weltmeisterschaftsspiel Schottland-Zaire (2:0) inmitten begeisterter schottischer Fans.

Es ist zwar das größte Stadion mit der besten Atmosphäre, aber architektonisch das schönste sicher nicht.

Mehr ein Ingenieurbauwerk, das aber in seiner Funktionalität gut zur Mentalität der Herrkunft seiner Fußballmanschaft passt.


Das neben dem Westfalenstadion gelegene alt Stadion Rote Erde ist vielen älteren noch vertraut, als Theo Bücker noch mit Siggi Held für Dortmund spielte. Weiterhin wird es heute als Spielstätte der zweiten Herren-Mannschaft von Borussia Dortmund genutzt. Im wesentlichen wird es sonst als Leichtathletik-Stadion genutzt.

19.08.2011 von Peter Voßwinkel
Reisende die London mit dem Flugzeug über den Flugplatz Heathrow besuchen, fliegen bei Westwind über das Stadtgebiet an. Leicht südöstlich von Tottenham ist dann in Stratford das neue Olympiagelände zu erkennen.

Das Wassersport-Zentrum, entworfen durch Büro Zaha Hadid für London 2012 Olympiade, ist ein Jahr vor den Spielen fertiggestellt worden.

Auch das Olympiastadion, das Velodrome, die Handball-Arena, die Basketball-Arena und das Internationale Sendezentrum wurden alle bereits in diesem Jahr vollendet.

Mehr als 3630 Menschen haben am Aufbau des Treffpunkts gearbeitet, und mehr als 370 Firmen des Vereinigten Königreichs haben dazu Verträge abgeschlossen.

Der Baubeginn des Wasserzentrums war gerade vor drei Jahren im Juni 2008 und ist rechtzeitig und mit einer vorbildlichen Präzision vollendet worden.

Insgesamt haben mehr als 40.000 Menschen am Olympipapark seit April 2008 gearbeitet. Bisher wurden £ 6 Milliarden über Tausende von Gesellschaften über das Vereinigte Königreich verteilt worden.

Das Wasserzentrum zeigt ein… weiter lesen
23.07.2011 von Peter Voßwinkel
Das Architektur-Unternehmen Scott Brownrigg hat das Londoner Büro der Internet Suchmaschine Google vollendet, mit einem riesigen Firmenzeichen in der Vorhalle mit Türöffnungen durch die zwei O´s.

Entworfen mit einem Brightoner Strandthema wird das Interieur mit Autoscooter-Autos verwendet als Arbeitsbereiche, rote Telefonzellen, Strandhütten und mit riesigen Würfeln gefüllt.

Die Tapete in den Versammlungszimmern und Videokonferenz-Kabinen wurde mit Seebildern gedruckt.

Der Raum schließt auch eine Turnhalle, ein Kurort-Zentrum und ein kostenloses Restaurant-Angebotsessen für die 300 Mitarbeiter ein.

Das neue Büro wurde entworfen, um eine dynamische und kooperative Arbeitsumgebung zu schaffen, die die steigende Zahl des Google Personals in London unterstützt.

Google kümmert sich auch um die Gesundheit und Sozialfürsorge ihres Personals auf eine außergewöhnliche Weise, und Scott Brownrigg Interior Design entwickelte völlig großzügige Möglichkeiten der körperlichen Betätigung mit Turnhalle/Duschen, Massage und Kurort-Behandlungszentrum, und ein asiatisches Restaurant der Fusion/Sushis, und alles ist für das ganze Personal kostenlos.
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12.07.2011 von Peter Voßwinkel

Die Berliner Architekten J. Mayer. H haben einen riesigen vergitterten Bauholz-Baldachin als ein Teil ihrer Neuentwicklung des Platzes de la Encarnacíon in Sevilla, Spanien vollendet.

Dieses Projekt wirkt bereits wie ein neuer Meilenstein für Sevilla, – ein Platz der Identifizierung – und betont Sevillas Rolle als einer der faszinierendsten Kulturorte der Welt.

Der “Metropol Sonnenschirm” unterstreicht das Potenzial des Platzes de la Encarnacion, um das neue zeitgenössische städtische Zentrum. Seine Rolle als ein einzigartiger städtischer Raum innerhalb der dichten Bebauung der mittelalterlichen Innenstadt Sevillas befördert eine große Vielfalt von Tätigkeiten wie Gedächtnis, Freizeit und Handel. Eine hoch entwickelte Infrastruktur hilft, das Quadrat zu aktivieren, es ist ein attraktiver Bestimmungsort für Touristen und Ortsansässige gleichermaßen.

Das “Metropol Parasol” Schema mit seinen eindrucksvollen Bauholz-Strukturen bietet einem archäologischen Museum, einem Bauern-Markt, einem Hochplatz, vielfachen Bars und Restaurants, sowie einer Panorama-Terrasse Platz.

Begriffen als einer der größten und sehr… weiter lesen
17.04.2011 von Peter Voßwinkel
Die Ergebnisse des Wettbewerbs zur Parklandschaft Tempelhof wurden jetzt vorgestellt.

Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer: “Der gestalterische Entwurf, den wir heute vorstellen, berücksichtigt das Leitbild der Tempelhofer Freiheit – Bildung, Integration, ressourcenschonendes Wirtschaften, Innovation, Freizeit und Gesundheit – sehr gut und schafft Orte zur Umsetzung dieser thematischen Schwerpunkte im Park. Zusätzlich haben wir in einem sehr aufwändigen und breiten Verfahren das Wissen und die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger Berlins und die Kompetenz von Verwaltung und Landschaftsplanung in die Gestaltungsvorgaben einfließen lassen. Dieser Entwurf ist ein hervorragender Beitrag zur Gesamtentwicklung der Tempelhofer Freiheit. Im Tempelhofer Park wird Platz für alle Aspekte modernen städtischen Lebens sein und er wird sich zu einem Modell der Stadtgestaltung des 21. Jahrhunderts entwickeln.“

Die Wettbewerbsjury hat sich einstimmig für den von „gross.max. Landschaftsarchitekten“ und „Sutherland Hussey Architekten“ vorgelegten Entwurf entschieden. In der Begründung heißt es: „Der Entwurf wird den Erwartungen, die an diesen geschichtsbehafteten Ort… weiter lesen
19.02.2011 von Peter Voßwinkel
In der Galerienlandschaft Grönlands soll eine Nationalgalerie gebaut werden.

Die Galerie wird sowohl historische als auch zeitgenössische Kunst zeigen.

Die Architektengruppe BIG aus Kopenhagen gewann den Wettbewerb in Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen wie: TNT Nuuk, Ramboll Nuuk und Inge Bisgaard von Arkitekti.

Nach dem Entwurf bildet das Gebäude einen Ring um einen Hauptglashof.

Sein Dachlinie und inneren Pfade folgen der Form der schrägen Landschaft, von der aus man den schönsten Fjord Grönlands überblickt.

Die 3000 qm große National-Galerie wird eine kulturelle und architektonische Ikone Grönlands sein.

Das neue Museum wird historische und zeitgenössische Kunst des Landes in einer dynamischer Einrichtung verbinden.

Die Einrichtung, soll auch die Wissbegierde stimulieren.

Das provozierende Design soll auch das Interesse an der heimischen Landschaft wecken.

01.01.2011 von Peter Voßwinkel

Das letzte Projekt des offenherzigen Gehry, das kürzlich vollendete Zentrum für Gehirngesundheit in Las Vegas.

Das Forschungszentrum für degenerative Gehirnkrankheiten wird in zwei getrennte durch einen Hof verbundene Gebäude geteilt.

Die ersten Formen sind ein Durcheinander von herabfallenden Kreisbögen aus rostfreiem Stahl mit Hausereignis-Räumen.

Das zweite Gebäude enthält Kliniken und Forschungseinrichtungen bestehend aus weißen aufgeschoberten Kästen, die der Bewahrung des Gedächtnisses gewidmet sind.

Gehry manipuliert geschickt Raum und Materialien, um atemberaubende Strukturen zu schaffen, die die Einbildungskraft fesseln.

Die Gehry-Mannschaften haben ein architektonisches Meisterwerk geschaffen. Gehry wollte einen denkwürdigen Platz in Las Vegas schaffen.

Gehry stellt viel von seinem eigenen Herzen ins Gebäude, und beglaubigt eine persönliche Verbindung.

12.12.2010 von Peter Voßwinkel
Getrieben vom tieferen Unterbewußtsein, wie in dem satirischen Roman der beiden sowjetischen Schriftsteller Ilja Ilf und Jewgeni Petrow, dass da mehr sein könnte als nur die Stühle, ließ mich auf der “AIT-CharityChair” Versteigerung in der St. Johannes-Evangelist-Kirche in der Berliner Auguststraße immer wieder den Pokerarm hochreißen. Als das Eis gebrochen war gab es kein Halten mehr.

Die Fachzeitschrift „AIT“ – Architektur Innenarchitektur Technischer Ausbau hatte aus Anlaß des 120. Geburtstages von AIT 120 europäische Architekten und Innenarchitekten gebeten, einen klassischen weißen Holzstuhl zu individualisieren, zu bearbeiten oder ganz neu zu gestalten. Von OMA/Rem Koolhaas, über Graft, Jan Kleihues, Mario Botta, Hadi Teherani, Matteo Thun bis zu Werner Haremsa Design machten viele erfreut mit. Der Erlös dieser AIT-Charityaktion wird in den Bau eines Waisenhaus für AIDS-Waisen im südafrikanischen Township Langa bei Kapstadt investiert.

Gemeinsam mit dem Schweizer Möbelhersteller Dietiker wurden die Architekten aufgefordert den Holzstuhl „ONO“ nach Belieben zu… weiter lesen
08.12.2010 von Peter Voßwinkel

So einfach, preiswert und klar kann es sein ein 74qm Appartement zu gliedern.

Der pure Raum, ausgestattet mit wenigen Funktionsmöbeln, lässt sich je nach Nutzungsbedarf durch gemusterte weiße Samtvorhänge gliedern.

Der variable Wohnraum ist so leicht in Bereiche zu schließen oder auch ganz zu öffnen. Interior Designer würden es vielleicht so formulieren:

Durchdringbarkeit wird kontrolliert, Sehgemütlichkeit ist erlaubt, indem sie eine leichte Erfahrbarkeit über die Räume hat.

Ein schönes nachahmenswertes Beispiel japanischen Purismus.


