Archive for the ‘Entwurf’ Category

01.01.2011 von Peter Voßwinkel
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Zentrum für Gehirngesundheit in Las Vegas

von Peter Voßwinkel

Das letzte Projekt des offenherzigen Gehry, das kürzlich vollendete Zentrum für Gehirngesundheit in Las Vegas.

Das Forschungszentrum für degenerative Gehirnkrankheiten wird in zwei getrennte durch einen Hof verbundene Gebäude geteilt.

Die ersten Formen sind ein Durcheinander von herabfallenden Kreisbögen aus rostfreiem Stahl mit Hausereignis-Räumen.

Das zweite Gebäude enthält Kliniken und Forschungseinrichtungen bestehend aus weißen aufgeschoberten Kästen, die der Bewahrung des Gedächtnisses gewidmet sind.

Gehry manipuliert geschickt Raum und Materialien, um atemberaubende Strukturen zu schaffen, die die Einbildungskraft fesseln.

Die Gehry-Mannschaften haben ein architektonisches Meisterwerk geschaffen. Gehry wollte einen denkwürdigen Platz in Las Vegas schaffen.

Gehry stellt viel von seinem eigenen Herzen ins Gebäude, und beglaubigt eine persönliche Verbindung.

12.12.2010 von Peter Voßwinkel
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Zwölf Stühle

von Peter Voßwinkel

Getrieben vom tieferen Unterbewußtsein, wie in dem satirischen Roman der beiden sowjetischen Schriftsteller Ilja Ilf und Jewgeni Petrow, dass da mehr sein könnte als nur die Stühle, ließ mich auf der “AIT-CharityChair” Versteigerung in der St. Johannes-Evangelist-Kirche in der Berliner Auguststraße immer wieder den Pokerarm hochreißen. Als das Eis gebrochen war gab es kein Halten mehr.

Die Fachzeitschrift „AIT“ – Architektur Innenarchitektur Technischer Ausbau hatte aus Anlaß des 120. Geburtstages von AIT 120 europäische Architekten und Innenarchitekten gebeten, einen klassischen weißen Holzstuhl zu individualisieren, zu bearbeiten oder ganz neu zu gestalten. Von OMA/Rem Koolhaas, über Graft, Jan Kleihues, Mario Botta, Hadi Teherani, Matteo Thun bis zu Werner Haremsa Design machten viele erfreut mit. Der Erlös dieser AIT-Charityaktion wird in den Bau eines Waisenhaus für AIDS-Waisen im südafrikanischen Township Langa bei Kapstadt investiert.

Gemeinsam mit dem Schweizer Möbelhersteller Dietiker wurden die Architekten aufgefordert den Holzstuhl „ONO“ nach Belieben zu… weiter lesen

08.12.2010 von Peter Voßwinkel
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Einfach Klar

von Peter Voßwinkel

So einfach, preiswert und klar kann es sein ein 74qm Appartement zu gliedern.

Der pure Raum, ausgestattet mit wenigen Funktionsmöbeln, lässt sich je nach Nutzungsbedarf durch gemusterte weiße Samtvorhänge gliedern.

Der variable Wohnraum ist so leicht in Bereiche zu schließen oder auch ganz zu öffnen. Interior Designer würden es vielleicht so formulieren:

Durchdringbarkeit wird kontrolliert, Sehgemütlichkeit ist erlaubt, indem sie eine leichte Erfahrbarkeit über die Räume hat.

Ein schönes nachahmenswertes Beispiel japanischen Purismus.

19.11.2010 von Peter Voßwinkel
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Frischer Wind aus Frankreich

von Peter Voßwinkel

In spießiger französischer Kleinstadt Umgebung im Nordosten Frankreichs haben die Pariser Périphériques Architectes ein 310 qm erfrischend modernes Wohnhaus entworfen.

Von der Straße wird das Haus durch eine geneigte Rampe erreicht.

Organisiert auf drei Ebenen über einem Parkkeller steht dieses metallene Holzhaus. Die Fassaden sind aus so genanntem “profilit” mit Glasumrissen gemacht, Thermalisolierung sowie Intimitätsschutz anbietend.

Diese lichtdurchlässige Hülle ist geneigt, und die verschiedenen Ebenen wechseln jeweils die Richtung. Ein Zinkdach setzt die Außenhülle im Anschluss fort.

Das Haus öffnet sich durch große Fenster. Diese klaren Glasfenster werden den Zimmern und der Hausstellung entsprechend klug organisiert, und verbinden es mit seiner Umgebung.

Architects: Périphériques architectes (Marin-Trottin)

09.10.2010 von Peter Voßwinkel
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Aufbruch in die ökologische Stadt der Zukunft?

von Peter Voßwinkel

Eines der weitgehendsten Konzepte für den zukünftigen Tempelhof Park entwickelte die Architektengruppe citégaudi – organische architektur und gestaltung, Berlin.

Leitidee

„Aufbruch in die ökologische Stadt der Zukunft“ ist das Leitmotiv der vorliegenden Arbeit. Die Verfasser schlagen für das Areal einen „prozesshaften Verlauf auf Basis einer prinzipiellen ökologischen Stadtentwicklung unter Einbeziehung demokratischer Prozesse“ vor. Grundgedanke ist, dass „Städte als Ganzes nicht perfekt planbar sind“. Entsprechend zeigt die Wettbewerbsarbeit vornehmlich eine „prozessuale Vielfalt fragmentarisch“ auf. Unter „Energieoptimiertem Bauen“ verstehen die Verfasser eine ökologische Baukunst, die sowohl energie- als auch materialsparend ausgerichtet, menschenwürdig, kindgerecht ist und das „Einswerden von Mensch und Natur als Ganzes fördert“. Mit der Bewegung „Ecological Transition Town Movement“ liegen hierfür konkrete Handlungsansätze vor.

Für die IGA 2017 empfiehlt citégaudi die  Inszenierung des besonderen Themas:

Aufbruch in die ökologische Stadt der Zukunft!

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Ecological Transition Town Movement – Tempelhof Park

  • angewandte ökologische Stadtbegrünung
  • urbane Energiesysteme

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21.09.2010 von Peter Voßwinkel
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Tempelhofer Feld: Ödland mit System?

von Peter Voßwinkel

Das derzeitige Ödland mit seinen Kerosin verseuchten Flächen, von manchen bereits euphorisch, ob der großen Weite, als Park bezeichnet, war bereits mehrfach Gegenstand von Expertenuntersuchungen. Zuletzt versuchten sich Landschaftsarchitekten und Stadtplaner an der etwa 320 ha Fläche.

Die Ergebnisse des weltweit ausgelobten Wettbewerbs wurden jetzt in einer Garage des ehemaligen Flughafens der Öffentlichkeit vorgestellt. Vielen Ausstellungsbesuchern stand das pure Entsetzen ins Gesicht geschrieben. Einerseits offenbarte die Ausstellung eine selten erlebte Phantasie- und Orientierungslosigkeit der Landschaftsarchitektenwelt (am besten macht man etwas wenn man nichts macht), andererseits überraschte die Art und Weise der Wettbewerbspräsentation in einer schwer zu findenden Flughafengarage. Die Präsentationstechnik in schmalen Gängen erinnerte eher an eine Archivverwaltung, als an eine impulsgebende Ausstellungspräsentation für eine gewünschte Bürgerbeteiligung.

Der Laie staunte und die Fachleute wunderten sich. Im Grunde war bereits die Wettbewerbs-Ausschreibung so angelegt, dass die Natur in komplett ungestalteter Weise die Freiflächen erobern soll. Die Armut fördert eine… weiter lesen

12.08.2010 von Peter Voßwinkel
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HAUPTBAHNHOF STUTTGART 3

von Peter Voßwinkel

Der neue Durchgangsbahnhof aus der Sicht des Architekten Ingenhoven.

Interview mit Christoph Ingenhoven.

11.08.2010 von Peter Voßwinkel
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HAUPTBAHNHOF STUTTGART 2

von Peter Voßwinkel

Der neue Durchgangsbahnhof aus der Sicht des Architekten.

Interview mit Christoph Ingenhoven.

10.08.2010 von Peter Voßwinkel
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HAUPTBAHNHOF STUTTGART 1

von Peter Voßwinkel

Der neue Durchgangsbahnhof aus der Sicht des Architekten.


Interview mit Christoph Ingenhoven.

24.07.2010 von Peter Voßwinkel
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Hydrogenase

von Peter Voßwinkel

Belgian architect Vincent Callebaut has designed a conceptual transport system that would involve airships powered by seaweed.

Called Hydrogenase, the project envisages that by 2030 there could be farms in the ocean producing biofuel from seaweed and acting as hubs for the aircraft.

Here’s a lot of text from Callebaut:

HYDROGENASE

ALGAE FARM TO RECYCLE CO2 FOR BIO-HYDROGEN AIRSHIP

Between engineering and biology, Hydrogenase is one of the first projects of bio-mimicry which draws its inspiration from the beauty and the shapes of the nature, but also and especially from the qualities of its materials and its self-manufacturing processes. The new green revolution is really in progress and enables us to design the air mobility of the foil after shock, 100% self-sufficient in energy and zero carbon emission! This inhabitated vertical aircraft inaugures a clean and ethic mobility to meet the needs of the population en distress… weiter lesen