Archive for the ‘Landschaftsarchitektur’ Category

06.12.2011 von Peter Voßwinkel
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Sauerland

von Peter Voßwinkel

Im Sauerland erzeugte starker Schneefall die gewünschten Winterlandschaften.

Gleichzeitig wird vor kreuzenden Hirschen gewarnt, die gelegentlich auch erschossen werden.

Überall finden sich die Jägerhochsitze in der Landschaft. Kein leichtes Umherstreunen für die Wildtiere.

Kleine Kinder streunen wohlverpackt durch die kalten Dörfer.

Wohl dem der in einem gut isolierten Haus den Winter überdauern kann.

Auf dem Weg nach Meschede eröffnen sich bei Klause und Schederberge herrliche Blicke in die Landschaft.

Das 1936 eröffnete Krankenhaus in Meschede empfängt die Besucher mit neuem Eingang und altem Gehänge.

 

Von Oben ist das modernisierte Krankenhaus ganz zu erkennen.

Ein modernes Cafe lädt zum preiswerten Imbiss ein.

01.12.2011 von Peter Voßwinkel
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Phantastische Bäume

von Peter Voßwinkel

481 Jahre alten Bäumen kann man nichts vormachen. Sie haben alle Epochen erlebt.

Mit ihrem 13,5 m Umfang und 42 m Höhe überragen sie alles andere in ihrem Umfeld.

Platanen dieser Dimension strahlen Ruhe und Sicherheit aus.

Wie überhaupt man im Umfeld von Bäumen ersehnte Entspannung erleben kann.

So wie in diesen Baumgondeln.

 

10.11.2011 von Peter Voßwinkel
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impression baku build

von Peter Voßwinkel

 

 

 

 

17.06.2011 von Peter Voßwinkel
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Neulich in Baku

von Peter Voßwinkel

Aserbaidschan wird oft zu Europa gerechnet, es liegt aber am Südhang des Kaukasus und müßte demnach zu Asien gezählt werden. Es besteht aus zwei Landesteilen, dem Kernland und Nachitschewan, das zwischen der Türkei, Iran und Armenien liegt.

Rund um Baku, von den Einheimischen Baki genannt, sind sehr viele dieser Ölpumpem zu sehen. Diese Pferdekopfpumpen holen für Aserbaidschan das “schwarze Gold” aus der Erde, das Öl blubbert aus Löchern und Gewinden.

Berti Vogts findet Baku in manchen Teilen, mit der engen Altstadt und den breiten Boulevards, schöner als Barcelona. In dieser Konzerthalle findet vielleicht das nächste Eurovisionssingfestival statt, von dem dann sicher wieder Jan Feddersen berichten wird. Achtung man braucht für Aserbaidschan ein Visum!

Letztes Jahr war Inter Baku aserbaidschanischer Fußballmeister.

Sie werden von dem Georgier Kakhaber Tskhadadze trainiert. Unter Stepanovic spielte er damals bei Eintracht Frankfurt in der Abwehr.

Nach dem Training treffen sich die… weiter lesen

17.04.2011 von Peter Voßwinkel
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Tempelhof: Der Park als Weide des zeitgenössischen Stadtbürgers

von Peter Voßwinkel

Die Ergebnisse des Wettbewerbs zur Parklandschaft Tempelhof wurden jetzt vorgestellt.

Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer: “Der gestalterische Entwurf, den wir heute vorstellen, berücksichtigt das Leitbild der Tempelhofer Freiheit – Bildung, Integration, ressourcenschonendes Wirtschaften, Innovation, Freizeit und Gesundheit – sehr gut und schafft Orte zur Umsetzung dieser thematischen Schwerpunkte im Park. Zusätzlich haben wir in einem sehr aufwändigen und breiten Verfahren das Wissen und die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger Berlins und die Kompetenz von Verwaltung und Landschaftsplanung in die Gestaltungsvorgaben einfließen lassen. Dieser Entwurf ist ein hervorragender Beitrag zur Gesamtentwicklung der Tempelhofer Freiheit. Im Tempelhofer Park wird Platz für alle Aspekte modernen städtischen Lebens sein und er wird sich zu einem Modell der Stadtgestaltung des 21. Jahrhunderts entwickeln.“

Die Wettbewerbsjury  hat sich einstimmig für den von „gross.max. Landschaftsarchitekten“ und „Sutherland Hussey Architekten“ vorgelegten Entwurf entschieden. In der Begründung heißt es: „Der Entwurf wird den Erwartungen, die an diesen geschichtsbehafteten Ort… weiter lesen

09.10.2010 von Peter Voßwinkel
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Aufbruch in die ökologische Stadt der Zukunft?

von Peter Voßwinkel

Eines der weitgehendsten Konzepte für den zukünftigen Tempelhof Park entwickelte die Architektengruppe citégaudi – organische architektur und gestaltung, Berlin.

Leitidee

„Aufbruch in die ökologische Stadt der Zukunft“ ist das Leitmotiv der vorliegenden Arbeit. Die Verfasser schlagen für das Areal einen „prozesshaften Verlauf auf Basis einer prinzipiellen ökologischen Stadtentwicklung unter Einbeziehung demokratischer Prozesse“ vor. Grundgedanke ist, dass „Städte als Ganzes nicht perfekt planbar sind“. Entsprechend zeigt die Wettbewerbsarbeit vornehmlich eine „prozessuale Vielfalt fragmentarisch“ auf. Unter „Energieoptimiertem Bauen“ verstehen die Verfasser eine ökologische Baukunst, die sowohl energie- als auch materialsparend ausgerichtet, menschenwürdig, kindgerecht ist und das „Einswerden von Mensch und Natur als Ganzes fördert“. Mit der Bewegung „Ecological Transition Town Movement“ liegen hierfür konkrete Handlungsansätze vor.

Für die IGA 2017 empfiehlt citégaudi die  Inszenierung des besonderen Themas:

Aufbruch in die ökologische Stadt der Zukunft!

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Ecological Transition Town Movement – Tempelhof Park

  • angewandte ökologische Stadtbegrünung
  • urbane Energiesysteme

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21.09.2010 von Peter Voßwinkel
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Tempelhofer Feld: Ödland mit System?

von Peter Voßwinkel

Das derzeitige Ödland mit seinen Kerosin verseuchten Flächen, von manchen bereits euphorisch, ob der großen Weite, als Park bezeichnet, war bereits mehrfach Gegenstand von Expertenuntersuchungen. Zuletzt versuchten sich Landschaftsarchitekten und Stadtplaner an der etwa 320 ha Fläche.

Die Ergebnisse des weltweit ausgelobten Wettbewerbs wurden jetzt in einer Garage des ehemaligen Flughafens der Öffentlichkeit vorgestellt. Vielen Ausstellungsbesuchern stand das pure Entsetzen ins Gesicht geschrieben. Einerseits offenbarte die Ausstellung eine selten erlebte Phantasie- und Orientierungslosigkeit der Landschaftsarchitektenwelt (am besten macht man etwas wenn man nichts macht), andererseits überraschte die Art und Weise der Wettbewerbspräsentation in einer schwer zu findenden Flughafengarage. Die Präsentationstechnik in schmalen Gängen erinnerte eher an eine Archivverwaltung, als an eine impulsgebende Ausstellungspräsentation für eine gewünschte Bürgerbeteiligung.

Der Laie staunte und die Fachleute wunderten sich. Im Grunde war bereits die Wettbewerbs-Ausschreibung so angelegt, dass die Natur in komplett ungestalteter Weise die Freiflächen erobern soll. Die Armut fördert eine… weiter lesen

25.06.2010 von Peter Voßwinkel
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Parklandschaft Tempelhof 4: Offenland

von Peter Voßwinkel

1. Konzept Tempelhof – Offenland

Mit der Öffnung des ehemaligen Flughafens entsteht eine neue Stadtlandschaft mit einer ganz besonderen Identität. Vor allem der offene, weite Charakter des Raumes ist in dieser Form einmalig in Berlin. Gleichzeitig zeigt sich eine große Vielfalt an Potentialen und Entwicklungsperspektiven. Die Offenheit von Tempelhof – als Raum wie auch als Prozess - wird somit zur Grundlage aller weiteren planerischen Überlegungen. In der Konzeption wird das Gebiet immer als ein Gesamtraum interpretiert, der sich jedoch in einzelnen Bereichen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten entwickeln kann.

Zeitschichten – historisch und futuristisch

Gleich einem Palimpsest haben sich auf dem Flughafengelände historische Strukturen und Nutzungsspuren eingeschrieben. Sowohl die städtebauliche Konstellation wie auch Wegeführungen, Oberflächen und Einbauten sind authentische Zeugnisse Berliner Stadtgeschichte und als konsistente Zeitschichten ablesbar. Diese nun historisch gewordenen Fragmente werden zu großen Teilen respektiert und möglichst in ihrer Ursprungsform erhalten. Alle neu hinzugefügten Elemente sind dagegen als Ausdruck zukünftiger Nutzungen deutlich unterscheidbar, werden zur futuristischen Zeitschicht.

Nutzungen – Luftsprünge und Bodenverkehrweiter lesen

23.06.2010 von Peter Voßwinkel
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Parklandschaft Tempelhof 3: Erinnerung und Identität

von Peter Voßwinkel

Präambel. Das Tempelhofer Feld ist in stadtzentraler Lage Bestandteil der südlichen Berliner Innenstadt und bildet zwischen den Berliner Bezirken Tempelhof-Schöneberg, Neukölln und letztlich Friedrichshain-Kreuzberg eine ca. 370ha große Raumspange zwischen den sehr unterschiedlich geprägten Milieus der angrenzenden Quartiere. Noch stellt sich das Gebiet als urbanes Vakuum, als ein Raum in Warteschleife dar, dessen alte Nutzung aufgehört hat und in den sich neue Strukturen erst zögernd abzeichnen.

An das Flugfeld als stadträumliche Schnittmenge werden hohe Erwartungen geknüpft. Der neue Park stellt daher nicht nur in räumlicher sondern insbesondere in sozio-kultureller Hinsicht für Berlin eine große Herausforderung und Chance in der aktuellen Stadtentwicklung dar. Allein aufgrund der mit der räumlichen Dimensionen einhergehenden Zeitspanne für die Entwicklung einer Parklandschaft des 21. Jahrhunderts, ist eine langfristige Entwicklungsstrategie, welche Pioniernutzungen als Generatoren und Initiatoren städtebaulicher Aktivität und als Werkzeug für die Entwicklung des Standortes einsetzt, von entscheidender Bedeutung für den Erfolg des gesamten Entwicklungsprozesses.

Unabhängig von der langfristigen städtebaulichen Strukturierung durch Freiflächen und Bebauungsfelder wird das… weiter lesen

20.06.2010 von Peter Voßwinkel
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Parklandschaft Tempelhof 2: Delaney-Algorythmus

von Peter Voßwinkel

Die Befindlichkeit des Landes Alles nur künftige Ruinen Material für die nächste Schicht Die neuen Tempel haben schon Risse künftige Ruinen einst wächst Gras auch über diese Stadt über ihrer letzten Schicht Einstürzende Neubauten, 2000

Berlins immanenter Charakter der Zerstörung und Wiederherstellung, Schichtung und menschlichen Koexistenz ist eine Metapher für die Zukunft der Stadt. Diese ethische Landschaft (Befindlichkeit) reflektiert einen Weg der Akzeptanz gegenüber dem Ausbleiben der wahrhaftigen Erzählung der Moderne und ist gleichzeitig eine Weigerung gegenüber der intellektuellen Dramaturgie der Postmoderne. So führt diese strukturelle Interpretation zur Hinzufügung und Überlagerung einer neuen, weiteren programmatischen Schicht in die Geografie des von vielen historischen Layern und Spuren geprägten Tempelhofer Feldes.

Das Tempelhofer Feld ist ein dicht angereicherter Ort, der die vielen Nutzungen der letzten Jahrhunderte widerspiegelt. Diese existierenden Strukturen ergeben zusammen mit dem neuen Layer im Zuge der Entstehung des Parks neue Oberflächen. Es entstehen neue Spuren, die wieder Geschichte werden. Die Geschichte ist… weiter lesen