17.07.2012 von Peter Voßwinkel
Die britischen Landschafts-Architekten von Grant Associates haben zusammen mit den Londoner Architekten von Wilkinson Eyre einen enormen tropischen Garten in Singapur vollendet, der mit baumähnlichen Türmen, Gewächshäusern in der Form einer Schale und einem 30 Meter hohen künstlichen Wasserfall gefüllt ist.

Bay South ist der erste und größte von drei gestalteten Gärten, die einmal 100-Hektar an der Bucht umfassen werden, die auf dem zurückgewonnen Land neben dem Jachthafen in der Innenstadt Singapurs liegen.

Achtzehn ‘Superbaum’-Strukturen, die 50 Meter in die Höhe ragen, sind bepflanzt mit Tausenden von Pflanzenarten, die in ihrer Struktur ähnlich sind. Sie werden durch 20 Meter lange Brücken verbunden, und in der Höchsten gibt es eine Bar.

Jeder Superbaum enthält Regenwasserzisternen und Pumpen, die sowohl die Superbäume selbst und auch die zwei riesigen Gewächshäuser neben ihnen abkühlen.

Das Projekt ist ein integraler Bestandteil von Singapurs “Stadt in einem Garten” Vision, entworfen, um das Profil der… weiter lesen
26.05.2012 von Peter Voßwinkel
Baku. Für einen der durch uns gestalteten organisch-ökologischen Gärten hatten wir etliche sehr alte Ölbäume nach Aserbaidschan bringen lassen. Ein besonders schönes Exemplar soll bereits über 300 Jahre alt sein und beeindruckt durch seine exponierte ausdrucksstarke gewundene und beschützende Form.

Bereits beim entladen ließen sich Arbeiter und Zöllner an seinem Fuß nieder und fotografieren. Als dieses Prachtexemplar mit großen Mühen, so ein Baum wiegt immerhin über 4 Tonnen, an seinen vorgesehenen Standort gebracht wurde löste er noch mehr Bestaunen aus. Der Anhang der Auftraggeber, das Sicherheitspersonal und der Gärtner ließen alles liegen und stehen und bewunderten die Olivenbaumgruppe.
Was macht gute organische Architektur und Landschaftsarchitektur aus? Kurz gesagt, wenn sie beim Betrachter intuitiv ein Wohlgefühl auslöst, eine neue, vielleicht bisher unbekannte musikalische Dimension aufstößt, ihn anhält, sich zu einer näheren Beobachtung hinreißen lässt, die Situation poetische literarische Gespräche initiiert …
Aus der Gruppe trat ein junger Mann hervor und… weiter lesen
24.05.2012 von Peter Voßwinkel
Baku. Sheki liegt im Nord-Westen-Aserbaidschans, nahe der Grenzen zu Dagestan (Russland) und Georgien. Im Mittelalter hatte die Stadt viele Namen, wie Sheke, Sheki, Shaka, Shakki, Shakne, Shaken, Shakkan und Shekin, bis 1968 Nuxa. Die Besonderheit liegt darin, daß in dieser Region viele Menschen mit leuchtend blauen Augen leben. Eigentlich ungewöhnlich für diese Region.

Mich hatte es in diese Südkaukasische Region getrieben nachdem ich mit Aysel Teymurzade, zugegeben eher unfreiwillig, am Tag nach dem Euro-Liederfestival von Moskau nach Baku flog. … Wir wurden von hunderten fahnenschwingender Fans am Flughafen empfangen. Der eigentliche Star in diesem Azal-Flugzeug, der vielleicht weltbeste Landschaftsarchitekt Raimund Herms, verließ den Flughafen mit mir gemeinsam unerkannt an der sogenannten VIP-Meute vorbei, um unseren interessanten Aufgaben, der ganzheitlichen Anpflanzung von organischen Gärten nachzugehen.
Die Reise führte uns auch in die südkaukasische Stadt Scheki. Im 1. Jahrhundert war Scheki eine der größten Städte Albanias. Der Haupttempel der Albani… weiter lesen
24.02.2012 von Peter Voßwinkel
Es sieht aus wie ein riesiges Vogelnest, aber diese Stock-bedeckte Kuppel ist wirklich eine Reit-Arena in Tschechien.

Entworfen vom Prager Studio SGL Projekt liegt die Storchennest-Farm auf einem ehemaligen Gehöft mit Brennerei, das jetzt Hotel, Konferenzen und Freizeit-Möglichkeiten bietet.

Die Storchennest-Farm hat dadurch begeistert und wurde nach Störchen benannt, die im Dach der Brennerei wohnten, nachdem das Gehöft lange nicht genutzt wurde.

Eine acht Meter breite Dachluke an der Spitze des Daches wirft natürliches Tageslicht ins Zentrum des Fachwerkgebäudes herab.

Seit 1926 haben dort Störche auf dem Schornstein gelebt.


Die Farm liegt 50 km südlich von Prag, inmitten einer Umgebungslandschaft mit großen Waldkomplexen, riesengroßen Wiesen, Feuchtgebieten und einem großen Netz von Teichen.

Die Entwerfer waren von der Treue der Störche fasziniert. Storchengenerationen von fast 90 Jahren kehren aus Afrika zur Farm zurück, und sie versuchten, die Farm zu entwerfen, um Leute wieder dorthin zurückzubringen.

06.12.2011 von Peter Voßwinkel
Im Sauerland erzeugte starker Schneefall die gewünschten Winterlandschaften.

Gleichzeitig wird vor kreuzenden Hirschen gewarnt, die gelegentlich auch erschossen werden.

Überall finden sich die Jägerhochsitze in der Landschaft. Kein leichtes Umherstreunen für die Wildtiere.

Kleine Kinder streunen wohlverpackt durch die kalten Dörfer.

Wohl dem der in einem gut isolierten Haus den Winter überdauern kann.

Auf dem Weg nach Meschede eröffnen sich bei Klause und Schederberge herrliche Blicke in die Landschaft.

Das 1936 eröffnete Krankenhaus in Meschede empfängt die Besucher mit neuem Eingang und altem Gehänge.

Von Oben ist das modernisierte Krankenhaus ganz zu erkennen.

Ein modernes Cafe lädt zum preiswerten Imbiss ein.

01.12.2011 von Peter Voßwinkel
481 Jahre alten Bäumen kann man nichts vormachen. Sie haben alle Epochen erlebt.

Mit ihrem 13,5 m Umfang und 42 m Höhe überragen sie alles andere in ihrem Umfeld.

Platanen dieser Dimension strahlen Ruhe und Sicherheit aus.

Wie überhaupt man im Umfeld von Bäumen ersehnte Entspannung erleben kann.

So wie in diesen Baumgondeln.
17.06.2011 von Peter Voßwinkel
Aserbaidschan wird oft zu Europa gerechnet, es liegt aber am Südhang des Kaukasus und müßte demnach zu Asien gezählt werden. Es besteht aus zwei Landesteilen, dem Kernland und Nachitschewan, das zwischen der Türkei, Iran und Armenien liegt.

Rund um Baku, von den Einheimischen Baki genannt, sind sehr viele dieser Ölpumpem zu sehen. Diese Pferdekopfpumpen holen für Aserbaidschan das “schwarze Gold” aus der Erde, das Öl blubbert aus Löchern und Gewinden.

Berti Vogts findet Baku in manchen Teilen, mit der engen Altstadt und den breiten Boulevards, schöner als Barcelona. In dieser Konzerthalle findet vielleicht das nächste Eurovisionssingfestival statt, von dem dann sicher wieder Jan Feddersen berichten wird. Achtung man braucht für Aserbaidschan ein Visum!

Letztes Jahr war Inter Baku aserbaidschanischer Fußballmeister.

Sie werden von dem Georgier Kakhaber Tskhadadze trainiert. Unter Stepanovic spielte er damals bei Eintracht Frankfurt in der Abwehr.

Nach dem Training treffen sich die… weiter lesen
17.04.2011 von Peter Voßwinkel
Die Ergebnisse des Wettbewerbs zur Parklandschaft Tempelhof wurden jetzt vorgestellt.

Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer: “Der gestalterische Entwurf, den wir heute vorstellen, berücksichtigt das Leitbild der Tempelhofer Freiheit – Bildung, Integration, ressourcenschonendes Wirtschaften, Innovation, Freizeit und Gesundheit – sehr gut und schafft Orte zur Umsetzung dieser thematischen Schwerpunkte im Park. Zusätzlich haben wir in einem sehr aufwändigen und breiten Verfahren das Wissen und die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger Berlins und die Kompetenz von Verwaltung und Landschaftsplanung in die Gestaltungsvorgaben einfließen lassen. Dieser Entwurf ist ein hervorragender Beitrag zur Gesamtentwicklung der Tempelhofer Freiheit. Im Tempelhofer Park wird Platz für alle Aspekte modernen städtischen Lebens sein und er wird sich zu einem Modell der Stadtgestaltung des 21. Jahrhunderts entwickeln.“

Die Wettbewerbsjury hat sich einstimmig für den von „gross.max. Landschaftsarchitekten“ und „Sutherland Hussey Architekten“ vorgelegten Entwurf entschieden. In der Begründung heißt es: „Der Entwurf wird den Erwartungen, die an diesen geschichtsbehafteten Ort… weiter lesen
09.10.2010 von Peter Voßwinkel
Eines der weitgehendsten Konzepte für den zukünftigen Tempelhof Park entwickelte die Architektengruppe citégaudi – organische architektur und gestaltung, Berlin.

Leitidee
„Aufbruch in die ökologische Stadt der Zukunft“ ist das Leitmotiv der vorliegenden Arbeit. Die Verfasser schlagen für das Areal einen „prozesshaften Verlauf auf Basis einer prinzipiellen ökologischen Stadtentwicklung unter Einbeziehung demokratischer Prozesse“ vor. Grundgedanke ist, dass „Städte als Ganzes nicht perfekt planbar sind“. Entsprechend zeigt die Wettbewerbsarbeit vornehmlich eine „prozessuale Vielfalt fragmentarisch“ auf. Unter „Energieoptimiertem Bauen“ verstehen die Verfasser eine ökologische Baukunst, die sowohl energie- als auch materialsparend ausgerichtet, menschenwürdig, kindgerecht ist und das „Einswerden von Mensch und Natur als Ganzes fördert“. Mit der Bewegung „Ecological Transition Town Movement“ liegen hierfür konkrete Handlungsansätze vor.
Für die IGA 2017 empfiehlt citégaudi die Inszenierung des besonderen Themas:

Aufbruch in die ökologische Stadt der Zukunft!

Ecological Transition Town Movement – Tempelhof Park
- angewandte ökologische Stadtbegrünung
- urbane Energiesysteme
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