Diese Wasserrutschen dienen derzeit dazu Wasser in Form von Schnee in das Becken rutschen zu lassen. Unfreiwillig zweckentfremdet, aber es funktioniert.
Der 24×7 Stunden Geldautomat steht ohne Stromanschluss verstaubt in der Gegend herum. Bald wird er sicher funtionieren.
In den Wasserspeicher wird aus großer Tiefe Grundwasser gepumpt. In Selbsthilfe von Anwohnern aufgestellt funktioniert er recht gut.
Die Verteilung klappt auch ganz gut. Jeder der will kann sich mit einer Leitung anschließen.
Der olympische Traum lebt als massives Monument voraus. Ob die Spiele einmal kommen?
Die Berliner Architekten J. Mayer. H haben einen riesigen vergitterten Bauholz-Baldachin als ein Teil ihrer Neuentwicklung des Platzes de la Encarnacíon in Sevilla, Spanien vollendet.
Dieses Projekt wirkt bereits wie ein neuer Meilenstein für Sevilla, – ein Platz der Identifizierung – und betont Sevillas Rolle als einer der faszinierendsten Kulturorte der Welt.
Der “Metropol Sonnenschirm” unterstreicht das Potenzial des Platzes de la Encarnacion, um das neue zeitgenössische städtische Zentrum. Seine Rolle als ein einzigartiger städtischer Raum innerhalb der dichten Bebauung der mittelalterlichen Innenstadt Sevillas befördert eine große Vielfalt von Tätigkeiten wie Gedächtnis, Freizeit und Handel. Eine hoch entwickelte Infrastruktur hilft, das Quadrat zu aktivieren, es ist ein attraktiver Bestimmungsort für Touristen und Ortsansässige gleichermaßen.
Das “Metropol Parasol” Schema mit seinen eindrucksvollen Bauholz-Strukturen bietet einem archäologischen Museum, einem Bauern-Markt, einem Hochplatz, vielfachen Bars und Restaurants, sowie einer Panorama-Terrasse Platz.
Begriffen als einer der größten und sehr… weiter lesen
Aserbaidschan wird oft zu Europa gerechnet, es liegt aber am Südhang des Kaukasus und müßte demnach zu Asien gezählt werden. Es besteht aus zwei Landesteilen, dem Kernland und Nachitschewan, das zwischen der Türkei, Iran und Armenien liegt.
Rund um Baku, von den Einheimischen Baki genannt, sind sehr viele dieser Ölpumpem zu sehen. Diese Pferdekopfpumpen holen für Aserbaidschan das “schwarze Gold” aus der Erde, das Öl blubbert aus Löchern und Gewinden.
Berti Vogts findet Baku in manchen Teilen, mit der engen Altstadt und den breiten Boulevards, schöner als Barcelona. In dieser Konzerthalle findet vielleicht das nächste Eurovisionssingfestival statt, von dem dann sicher wieder Jan Feddersen berichten wird. Achtung man braucht für Aserbaidschan ein Visum!
Letztes Jahr war Inter Baku aserbaidschanischer Fußballmeister.
Sie werden von dem Georgier Kakhaber Tskhadadze trainiert. Unter Stepanovic spielte er damals bei Eintracht Frankfurt in der Abwehr.
Die Ergebnisse des Wettbewerbs zur Parklandschaft Tempelhof wurden jetzt vorgestellt.
Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer: “Der gestalterische Entwurf, den wir heute vorstellen, berücksichtigt das Leitbild der Tempelhofer Freiheit – Bildung, Integration, ressourcenschonendes Wirtschaften, Innovation, Freizeit und Gesundheit – sehr gut und schafft Orte zur Umsetzung dieser thematischen Schwerpunkte im Park. Zusätzlich haben wir in einem sehr aufwändigen und breiten Verfahren das Wissen und die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger Berlins und die Kompetenz von Verwaltung und Landschaftsplanung in die Gestaltungsvorgaben einfließen lassen. Dieser Entwurf ist ein hervorragender Beitrag zur Gesamtentwicklung der Tempelhofer Freiheit. Im Tempelhofer Park wird Platz für alle Aspekte modernen städtischen Lebens sein und er wird sich zu einem Modell der Stadtgestaltung des 21. Jahrhunderts entwickeln.“
Die Wettbewerbsjury hat sich einstimmig für den von „gross.max. Landschaftsarchitekten“ und „Sutherland Hussey Architekten“ vorgelegten Entwurf entschieden. In der Begründung heißt es: „Der Entwurf wird den Erwartungen, die an diesen geschichtsbehafteten Ort… weiter lesen
Das Guangzhou Opernhaus entworfen durch Zaha Hadid Architects hat in der Provinz Guangdong, China geöffnet.
Wie zwei Kieselsteine in einem durch die Erosion geglätteten Strom sitzt das Guangzhou Opernhaus in vollkommener Harmonie mit seiner Uferposition.
Das Hauptauditorium mit seinen 1.800 Sitzplätzen wird durch geformte Glasfiber-Gips-Tafeln liniert, um eine gefaltete, fließende Oberfläche zu schaffen.
Das Auditorium des Opernhauses nimmt die letzte akustische Technologie auf, und der kleinere 400-Sitze-Mehrfunktionssaal wurde für die Leistungskunst, Oper und Konzerte in Kreisform entworfen.
Das Design entwickelte sich aus den Konzepten einer natürlichen Landschaft und des faszinierenden Wechselspiels zwischen Architektur und Natur; die sich mit den Grundsätzen der Erosion, Geologie und Topografie beschäftigt.
Das Guangzhou Opernhausdesign ist besonders unter Einfluss der Flusstäler und Wege entstanden, die durch die Erosion umgestaltet wurden.
Gefaltete Linien in dieser Landschaft definieren Gebiete und Zonen innerhalb des Opernhauses, dramatische Innen- und Außenfelsschluchten für den Umlauf, schneiden… weiter lesen
TEK (Technology, Entertainment & Knowledge Centre): Löcher in der Struktur schaffen eine Spirale innerhalb des Volumens, offene Zugänge vom Straßenniveau ins Gebäude und bis zum Dach sind in dieser offenen Struktur möglich.
Das Gebäude wird aus Betonplättchen, in einer Einordnung von aufgeschobenen dünnen Tellern zusammengesetzt, die im Zentrum zurücktreten und als eine Treppe fungieren, dort wo die Löcher in die Struktur geschnitten worden sind.
Diese begehbaren Bereiche können auch informelle Sitzgebiete für Besucher sein.
Das Zentrum wird Ausstellungsflächen, ein Auditorium, Restaurants und Galerien umfassen, die um die Hauptspirale organisiert werden. Einzelräume, ein Hotel und Büros werden auch angeboten.
TEK Taipei – ist ein wunderbar aufgelockerter, dichter städtischer Block mit allen Arten von Nutzungen, die mit zeitgenössischer Technologie und Medien verbunden sind.
Ein gelungenes Beispiel freier Architektur auf Basis geometrisch überschaubarer Formen. Ein schöner Ansatz organischer Architektur.
Entwurf: Bjarke Ingels Group Architekten Kopenhagen
Eines der weitgehendsten Konzepte für den zukünftigen Tempelhof Park entwickelte die Architektengruppe citégaudi – organische architektur und gestaltung, Berlin.
Leitidee
„Aufbruch in die ökologische Stadt der Zukunft“ ist das Leitmotiv der vorliegenden Arbeit. Die Verfasser schlagen für das Areal einen „prozesshaften Verlauf auf Basis einer prinzipiellen ökologischen Stadtentwicklung unter Einbeziehung demokratischer Prozesse“ vor. Grundgedanke ist, dass „Städte als Ganzes nicht perfekt planbar sind“. Entsprechend zeigt die Wettbewerbsarbeit vornehmlich eine „prozessuale Vielfalt fragmentarisch“ auf. Unter „Energieoptimiertem Bauen“ verstehen die Verfasser eine ökologische Baukunst, die sowohl energie- als auch materialsparend ausgerichtet, menschenwürdig, kindgerecht ist und das „Einswerden von Mensch und Natur als Ganzes fördert“. Mit der Bewegung „Ecological Transition Town Movement“ liegen hierfür konkrete Handlungsansätze vor.
Für die IGA 2017 empfiehlt citégaudi die Inszenierung des besonderen Themas:
Aufbruch in die ökologische Stadt der Zukunft!
Ecological Transition Town Movement – Tempelhof Park
Das derzeitige Ödland mit seinen Kerosin verseuchten Flächen, von manchen bereits euphorisch, ob der großen Weite, als Park bezeichnet, war bereits mehrfach Gegenstand von Expertenuntersuchungen. Zuletzt versuchten sich Landschaftsarchitekten und Stadtplaner an der etwa 320 ha Fläche.
Die Ergebnisse des weltweit ausgelobten Wettbewerbs wurden jetzt in einer Garage des ehemaligen Flughafens der Öffentlichkeit vorgestellt. Vielen Ausstellungsbesuchern stand das pure Entsetzen ins Gesicht geschrieben. Einerseits offenbarte die Ausstellung eine selten erlebte Phantasie- und Orientierungslosigkeit der Landschaftsarchitektenwelt (am besten macht man etwas wenn man nichts macht), andererseits überraschte die Art und Weise der Wettbewerbspräsentation in einer schwer zu findenden Flughafengarage. Die Präsentationstechnik in schmalen Gängen erinnerte eher an eine Archivverwaltung, als an eine impulsgebende Ausstellungspräsentation für eine gewünschte Bürgerbeteiligung.
Der Laie staunte und die Fachleute wunderten sich. Im Grunde war bereits die Wettbewerbs-Ausschreibung so angelegt, dass die Natur in komplett ungestalteter Weise die Freiflächen erobern soll. Die Armut fördert eine… weiter lesen