Posts Tagged ‘Architektur’

21.03.2011 von Peter Voßwinkel
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Guangzhou Opera – fließende Nahtlosigkeit

von Peter Voßwinkel

Das Guangzhou Opernhaus entworfen durch Zaha Hadid Architects hat in der Provinz Guangdong, China geöffnet.

Wie zwei Kieselsteine in einem durch die Erosion geglätteten Strom sitzt das Guangzhou Opernhaus in vollkommener Harmonie mit seiner Uferposition.

Das Hauptauditorium mit seinen 1.800 Sitzplätzen wird durch geformte Glasfiber-Gips-Tafeln liniert, um eine gefaltete, fließende Oberfläche zu schaffen.

Das Auditorium des Opernhauses nimmt die letzte akustische Technologie auf, und der kleinere 400-Sitze-Mehrfunktionssaal wurde für die Leistungskunst, Oper und Konzerte in Kreisform entworfen.

Das Design entwickelte sich aus den Konzepten einer natürlichen Landschaft und des faszinierenden Wechselspiels zwischen Architektur und Natur; die sich mit den Grundsätzen der Erosion, Geologie und Topografie beschäftigt.

Das Guangzhou Opernhausdesign ist besonders unter Einfluss der Flusstäler und Wege entstanden, die durch die Erosion umgestaltet wurden.

Gefaltete Linien in dieser Landschaft definieren Gebiete und Zonen innerhalb des Opernhauses, dramatische Innen- und Außenfelsschluchten für den Umlauf, schneiden… weiter lesen

09.02.2011 von Peter Voßwinkel
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TEK by BIG in Taipei

von Peter Voßwinkel

TEK (Technology, Entertainment & Knowledge Centre):  Löcher in der Struktur schaffen eine Spirale innerhalb des Volumens,  offene Zugänge vom Straßenniveau ins Gebäude und bis zum Dach sind in dieser offenen Struktur möglich.

Das Gebäude wird aus Betonplättchen, in einer Einordnung von aufgeschobenen dünnen Tellern zusammengesetzt, die im Zentrum zurücktreten und als eine Treppe fungieren, dort wo die Löcher in die Struktur geschnitten worden sind.

Diese begehbaren Bereiche können auch informelle Sitzgebiete für Besucher sein.

Das Zentrum wird Ausstellungsflächen, ein Auditorium, Restaurants und Galerien umfassen, die um die Hauptspirale organisiert werden. Einzelräume, ein Hotel und Büros werden auch angeboten.

TEK Taipei – ist ein wunderbar aufgelockerter, dichter städtischer Block mit allen Arten von Nutzungen, die mit zeitgenössischer Technologie und Medien verbunden sind.

Ein gelungenes Beispiel freier Architektur auf Basis geometrisch überschaubarer Formen. Ein schöner Ansatz organischer Architektur.

Entwurf:  Bjarke Ingels Group Architekten Kopenhagen

01.01.2011 von Peter Voßwinkel
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Zentrum für Gehirngesundheit in Las Vegas

von Peter Voßwinkel

Das letzte Projekt des offenherzigen Gehry, das kürzlich vollendete Zentrum für Gehirngesundheit in Las Vegas.

Das Forschungszentrum für degenerative Gehirnkrankheiten wird in zwei getrennte durch einen Hof verbundene Gebäude geteilt.

Die ersten Formen sind ein Durcheinander von herabfallenden Kreisbögen aus rostfreiem Stahl mit Hausereignis-Räumen.

Das zweite Gebäude enthält Kliniken und Forschungseinrichtungen bestehend aus weißen aufgeschoberten Kästen, die der Bewahrung des Gedächtnisses gewidmet sind.

Gehry manipuliert geschickt Raum und Materialien, um atemberaubende Strukturen zu schaffen, die die Einbildungskraft fesseln.

Die Gehry-Mannschaften haben ein architektonisches Meisterwerk geschaffen. Gehry wollte einen denkwürdigen Platz in Las Vegas schaffen.

Gehry stellt viel von seinem eigenen Herzen ins Gebäude, und beglaubigt eine persönliche Verbindung.

12.12.2010 von Peter Voßwinkel
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Zwölf Stühle

von Peter Voßwinkel

Getrieben vom tieferen Unterbewußtsein, wie in dem satirischen Roman der beiden sowjetischen Schriftsteller Ilja Ilf und Jewgeni Petrow, dass da mehr sein könnte als nur die Stühle, ließ mich auf der “AIT-CharityChair” Versteigerung in der St. Johannes-Evangelist-Kirche in der Berliner Auguststraße immer wieder den Pokerarm hochreißen. Als das Eis gebrochen war gab es kein Halten mehr.

Die Fachzeitschrift „AIT“ – Architektur Innenarchitektur Technischer Ausbau hatte aus Anlaß des 120. Geburtstages von AIT 120 europäische Architekten und Innenarchitekten gebeten, einen klassischen weißen Holzstuhl zu individualisieren, zu bearbeiten oder ganz neu zu gestalten. Von OMA/Rem Koolhaas, über Graft, Jan Kleihues, Mario Botta, Hadi Teherani, Matteo Thun bis zu Werner Haremsa Design machten viele erfreut mit. Der Erlös dieser AIT-Charityaktion wird in den Bau eines Waisenhaus für AIDS-Waisen im südafrikanischen Township Langa bei Kapstadt investiert.

Gemeinsam mit dem Schweizer Möbelhersteller Dietiker wurden die Architekten aufgefordert den Holzstuhl „ONO“ nach Belieben zu… weiter lesen

08.12.2010 von Peter Voßwinkel
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Einfach Klar

von Peter Voßwinkel

So einfach, preiswert und klar kann es sein ein 74qm Appartement zu gliedern.

Der pure Raum, ausgestattet mit wenigen Funktionsmöbeln, lässt sich je nach Nutzungsbedarf durch gemusterte weiße Samtvorhänge gliedern.

Der variable Wohnraum ist so leicht in Bereiche zu schließen oder auch ganz zu öffnen. Interior Designer würden es vielleicht so formulieren:

Durchdringbarkeit wird kontrolliert, Sehgemütlichkeit ist erlaubt, indem sie eine leichte Erfahrbarkeit über die Räume hat.

Ein schönes nachahmenswertes Beispiel japanischen Purismus.

09.10.2010 von Peter Voßwinkel
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Aufbruch in die ökologische Stadt der Zukunft?

von Peter Voßwinkel

Eines der weitgehendsten Konzepte für den zukünftigen Tempelhof Park entwickelte die Architektengruppe citégaudi – organische architektur und gestaltung, Berlin.

Leitidee

„Aufbruch in die ökologische Stadt der Zukunft“ ist das Leitmotiv der vorliegenden Arbeit. Die Verfasser schlagen für das Areal einen „prozesshaften Verlauf auf Basis einer prinzipiellen ökologischen Stadtentwicklung unter Einbeziehung demokratischer Prozesse“ vor. Grundgedanke ist, dass „Städte als Ganzes nicht perfekt planbar sind“. Entsprechend zeigt die Wettbewerbsarbeit vornehmlich eine „prozessuale Vielfalt fragmentarisch“ auf. Unter „Energieoptimiertem Bauen“ verstehen die Verfasser eine ökologische Baukunst, die sowohl energie- als auch materialsparend ausgerichtet, menschenwürdig, kindgerecht ist und das „Einswerden von Mensch und Natur als Ganzes fördert“. Mit der Bewegung „Ecological Transition Town Movement“ liegen hierfür konkrete Handlungsansätze vor.

Für die IGA 2017 empfiehlt citégaudi die  Inszenierung des besonderen Themas:

Aufbruch in die ökologische Stadt der Zukunft!

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Ecological Transition Town Movement – Tempelhof Park

  • angewandte ökologische Stadtbegrünung
  • urbane Energiesysteme

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21.09.2010 von Peter Voßwinkel
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Tempelhofer Feld: Ödland mit System?

von Peter Voßwinkel

Das derzeitige Ödland mit seinen Kerosin verseuchten Flächen, von manchen bereits euphorisch, ob der großen Weite, als Park bezeichnet, war bereits mehrfach Gegenstand von Expertenuntersuchungen. Zuletzt versuchten sich Landschaftsarchitekten und Stadtplaner an der etwa 320 ha Fläche.

Die Ergebnisse des weltweit ausgelobten Wettbewerbs wurden jetzt in einer Garage des ehemaligen Flughafens der Öffentlichkeit vorgestellt. Vielen Ausstellungsbesuchern stand das pure Entsetzen ins Gesicht geschrieben. Einerseits offenbarte die Ausstellung eine selten erlebte Phantasie- und Orientierungslosigkeit der Landschaftsarchitektenwelt (am besten macht man etwas wenn man nichts macht), andererseits überraschte die Art und Weise der Wettbewerbspräsentation in einer schwer zu findenden Flughafengarage. Die Präsentationstechnik in schmalen Gängen erinnerte eher an eine Archivverwaltung, als an eine impulsgebende Ausstellungspräsentation für eine gewünschte Bürgerbeteiligung.

Der Laie staunte und die Fachleute wunderten sich. Im Grunde war bereits die Wettbewerbs-Ausschreibung so angelegt, dass die Natur in komplett ungestalteter Weise die Freiflächen erobern soll. Die Armut fördert eine… weiter lesen

19.04.2010 von Peter Voßwinkel
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Frei Otto: Architektur der Zukunft 2

von Peter Voßwinkel

Frei Otto träumt von einem Super-Zelt in der Arktis, das einer ganzen Stadt Platz bietet, von gigantischen Luft-Fischen, die umweltfreundlich Menschen und Waren transportieren. Daß diese Visionen keine Wünschträume bleiben müssen, hat er mit Öko-Häusern, riesigen Zelt-Dächern und organisch entwickelten Hallen längst bewiesen.

Im Rahmen unserer Architekturtheorie Reihe hier die Anforderungen an eine Architektur der Zukunft von Frei Otto, Teil 2. Diese Dokumentation basiert auf einem vor etwa 10 Jahren verfassten Text, den Frei Otto der Berliner Scharoun-Gesellschaft anlässlich eines Vortrages zur Verfügung stellte. Nach diesen Aussagen ist es notwendig, verstärkt architektonische Lösungen zu finden, bei denen wirklich der Mensch mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt der Planungen steht. Auch das Umsetzen des Wesens der Bauaufgabe gehört ebenso zum Entwurfsprozess wie die Berücksichtigung ökologischer Belange. Seine Anforderungen widersprechen damit grundsätzlich dem Konzept des kürzlich präsentierten Parametrismus.

“Größten Einfluss auf die Architektur der kommenden Jahre werden Schlagworte haben. Nach dem… weiter lesen

19.04.2010 von Peter Voßwinkel
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Frei Otto: Architektur der Zukunft 2

von Peter Voßwinkel

Frei Otto träumt von einem Super-Zelt in der Arktis, das einer ganzen Stadt Platz bietet, von gigantischen Luft-Fischen, die umweltfreundlich Menschen und Waren transportieren. Daß diese Visionen keine Wünschträume bleiben müssen, hat er mit Öko-Häusern, riesigen Zelt-Dächern und organisch entwickelten Hallen längst bewiesen.

Im Rahmen unserer Architekturtheorie Reihe hier die Anforderungen an eine Architektur der Zukunft von Frei Otto, Teil 2. Diese Dokumentation basiert auf einem vor etwa 10 Jahren verfassten Text, den Frei Otto der Berliner Scharoun-Gesellschaft anlässlich eines Vortrages zur Verfügung stellte. Nach diesen Aussagen ist es notwendig, verstärkt architektonische Lösungen zu finden, bei denen wirklich der Mensch mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt der Planungen steht. Auch das Umsetzen des Wesens der Bauaufgabe gehört ebenso zum Entwurfsprozess wie die Berücksichtigung ökologischer Belange. Seine Anforderungen widersprechen damit grundsätzlich dem Konzept des kürzlich präsentierten Parametrismus.

“Größten Einfluss auf die Architektur der kommenden Jahre werden Schlagworte haben. Nach dem zweiten… weiter lesen

10.04.2010 von Peter Voßwinkel
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52° 7′ 15.53″ N, 8° 40′ 5.97″ E = MARTa

von Peter Voßwinkel

MARTa steht für “Möbel – Art – Ambiente”. Ein ungewöhnlicher Name für ein Museum, in dem die Grenzen von zeitgenössischer Kunst und modernem Design erkundet und überschritten werden sollen.  Im Mittelpunkt sollen hierbei die Kunst des 21. Jahrhunderts sowie aktuelle Tendenzen des Möbel-Design stehen.

Entworfen wurde das Museum vom kanadisch-amerikanischen Architekten Frank Gehry, Los Angeles. Ausführendes Architekturbüro vor Ort war Archimedes, Bad Oeynhausen das bereits mehrere Bauten von Gehry realisierte.

Gehrys Gebäude realisieren einen radikalen Bruch mit den Traditionen der Moderne. Die skulpturalen Aspekte seiner Bauten schaffen einen direkten Dialog mit der bildenden Kunst. Sein dekonstruktivistischer Baustil, der seit Jahrzehnten internationale Maßstäbe setzt, ist von Philosophie und Naturwissenschaften, skulpturaler Kunst und Design inspiriert.

Dabei entsteht jedes Bauwerk in Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Standort: Der regionaltypisch verklinkerte und von einem Edelstahldach wellenförmig bedeckte Komplex des MARTa Herford (52° 7′ 15.53″ N, 8° 40′ 5.97″ E) besteht aus vier verschiedenen Bauteilen:… weiter lesen