Posts Tagged ‘Bewegungsarchitektur’

19.11.2010 von Peter Voßwinkel
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Frischer Wind aus Frankreich

von Peter Voßwinkel

In spießiger französischer Kleinstadt Umgebung im Nordosten Frankreichs haben die Pariser Périphériques Architectes ein 310 qm erfrischend modernes Wohnhaus entworfen.

Von der Straße wird das Haus durch eine geneigte Rampe erreicht.

Organisiert auf drei Ebenen über einem Parkkeller steht dieses metallene Holzhaus. Die Fassaden sind aus so genanntem “profilit” mit Glasumrissen gemacht, Thermalisolierung sowie Intimitätsschutz anbietend.

Diese lichtdurchlässige Hülle ist geneigt, und die verschiedenen Ebenen wechseln jeweils die Richtung. Ein Zinkdach setzt die Außenhülle im Anschluss fort.

Das Haus öffnet sich durch große Fenster. Diese klaren Glasfenster werden den Zimmern und der Hausstellung entsprechend klug organisiert, und verbinden es mit seiner Umgebung.

Architects: Périphériques architectes (Marin-Trottin)

10.02.2010 von Peter Voßwinkel
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Hungerburgbahn

von Peter Voßwinkel

Vier Stationen und eine Schrägseilbrücke.

Bewegungsarchitektur. Architektonisch begleiteter Weg von der urbanen Dichte der Innsbrucker Innenstadt in die elementare Kargheit des alpinen Raumes. Vorweggenommene, nein besser, vorab präsentierte hochalpine Symbolik, gletschergleiches Fließen hochtechnologischer Glashüllen.

Distanzüberwindung als zentrales architektonisches Thema – hier ganz bewusst touristisch interpretiert. Bauen in den Bergen nun als Anlass zu einer radikalen Formerforschung. Architektonische Neurophysiologie, sich den Tautologien alpiner Topologien entgegenstellend. Ein Versuch, neue Architektur nicht ausschließlich auf der formalen Ebene zu generieren.

Eben Bewegungsarchitektur: Raum wird erfahren, fast zwei Kilometer lang. Mit vier neuen Stationen, welche die City mit der Nordkettenbahn verbinden. Stationen aus verformtem Glas, künstliche Eis- und Schneelandschaften.

Formgewaltige Architektur, paradoxerweise jenseits der Form. Architektur auf der Suche nach abstrakter, komplementärer Ästhetik, also auch die formale Ästhetik überwinden wollend.

Eine neue Organisation des Raumes: raumgewordenes Äquivalent zur Wucht der Berggipfel, die den Besucher der Innsbrucker Innenstadt auf Schritt und… weiter lesen