Posts Tagged ‘Ökologische Architektur’

09.10.2010 von Peter Voßwinkel
blogavatar

Aufbruch in die ökologische Stadt der Zukunft?

von Peter Voßwinkel

Eines der weitgehendsten Konzepte für den zukünftigen Tempelhof Park entwickelte die Architektengruppe citégaudi – organische architektur und gestaltung, Berlin.

Leitidee

„Aufbruch in die ökologische Stadt der Zukunft“ ist das Leitmotiv der vorliegenden Arbeit. Die Verfasser schlagen für das Areal einen „prozesshaften Verlauf auf Basis einer prinzipiellen ökologischen Stadtentwicklung unter Einbeziehung demokratischer Prozesse“ vor. Grundgedanke ist, dass „Städte als Ganzes nicht perfekt planbar sind“. Entsprechend zeigt die Wettbewerbsarbeit vornehmlich eine „prozessuale Vielfalt fragmentarisch“ auf. Unter „Energieoptimiertem Bauen“ verstehen die Verfasser eine ökologische Baukunst, die sowohl energie- als auch materialsparend ausgerichtet, menschenwürdig, kindgerecht ist und das „Einswerden von Mensch und Natur als Ganzes fördert“. Mit der Bewegung „Ecological Transition Town Movement“ liegen hierfür konkrete Handlungsansätze vor.

Für die IGA 2017 empfiehlt citégaudi die  Inszenierung des besonderen Themas:

Aufbruch in die ökologische Stadt der Zukunft!

YouTube Preview Image

Ecological Transition Town Movement – Tempelhof Park

  • angewandte ökologische Stadtbegrünung
  • urbane Energiesysteme

weiter lesen

24.04.2010 von Peter Voßwinkel
blogavatar

Ökostadt Masdar

von Peter Voßwinkel

Ungefähr 30 km von der Hauptstadt Abu Dhabi entfernt entsteht die Ökostadt Masdar City die CO2 frei sein soll. Hier wird es keine Autos und auch keinen Müll geben.

Mit dem Bau wurde bereits im Februar 2008 begonnen. Die Baukosten belaufen sich auf 22 Milliarden Dollar. Die Planug wurde der Architekturfirma Foster in London übertragen. Auf einer Fläche von 6 qkm sollen einmal 50.000 Menschen wohnen und arbeiten. Der Erstbezug ist für das Jahr 2016 geplant.

Masdar City wird sich selber durch erneuerbare Energien versorgen. Die Wasserversorgung ist mit solarbetriebenen Entsalzungsanlagen geplant, insgesamt soll es nur noch einen Energieaufwand von 25 % pro Kopf verglichen mit dem heutigen Verbrauch geben. Durch ein eigenes Solarkraftwerk soll Masdar City weitgehend energieautark sein.

Die Menschen die in den geplanten 1.500 Firmen in Masdar City arbeiten, sollen mit elektrischen Kabinenbahnen befördert werden. Mann kann aber auch zu Fuß oder mit dem… weiter lesen

19.04.2010 von Peter Voßwinkel
blogavatar

Frei Otto: Architektur der Zukunft 2

von Peter Voßwinkel

Frei Otto träumt von einem Super-Zelt in der Arktis, das einer ganzen Stadt Platz bietet, von gigantischen Luft-Fischen, die umweltfreundlich Menschen und Waren transportieren. Daß diese Visionen keine Wünschträume bleiben müssen, hat er mit Öko-Häusern, riesigen Zelt-Dächern und organisch entwickelten Hallen längst bewiesen.

Im Rahmen unserer Architekturtheorie Reihe hier die Anforderungen an eine Architektur der Zukunft von Frei Otto, Teil 2. Diese Dokumentation basiert auf einem vor etwa 10 Jahren verfassten Text, den Frei Otto der Berliner Scharoun-Gesellschaft anlässlich eines Vortrages zur Verfügung stellte. Nach diesen Aussagen ist es notwendig, verstärkt architektonische Lösungen zu finden, bei denen wirklich der Mensch mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt der Planungen steht. Auch das Umsetzen des Wesens der Bauaufgabe gehört ebenso zum Entwurfsprozess wie die Berücksichtigung ökologischer Belange. Seine Anforderungen widersprechen damit grundsätzlich dem Konzept des kürzlich präsentierten Parametrismus.

“Größten Einfluss auf die Architektur der kommenden Jahre werden Schlagworte haben. Nach dem… weiter lesen

19.04.2010 von Peter Voßwinkel
blogavatar

Frei Otto: Architektur der Zukunft 2

von Peter Voßwinkel

Frei Otto träumt von einem Super-Zelt in der Arktis, das einer ganzen Stadt Platz bietet, von gigantischen Luft-Fischen, die umweltfreundlich Menschen und Waren transportieren. Daß diese Visionen keine Wünschträume bleiben müssen, hat er mit Öko-Häusern, riesigen Zelt-Dächern und organisch entwickelten Hallen längst bewiesen.

Im Rahmen unserer Architekturtheorie Reihe hier die Anforderungen an eine Architektur der Zukunft von Frei Otto, Teil 2. Diese Dokumentation basiert auf einem vor etwa 10 Jahren verfassten Text, den Frei Otto der Berliner Scharoun-Gesellschaft anlässlich eines Vortrages zur Verfügung stellte. Nach diesen Aussagen ist es notwendig, verstärkt architektonische Lösungen zu finden, bei denen wirklich der Mensch mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt der Planungen steht. Auch das Umsetzen des Wesens der Bauaufgabe gehört ebenso zum Entwurfsprozess wie die Berücksichtigung ökologischer Belange. Seine Anforderungen widersprechen damit grundsätzlich dem Konzept des kürzlich präsentierten Parametrismus.

“Größten Einfluss auf die Architektur der kommenden Jahre werden Schlagworte haben. Nach dem zweiten… weiter lesen

03.04.2010 von Peter Voßwinkel
blogavatar

Frei Otto: Architektur der Zukunft 1

von Peter Voßwinkel

“Hört endlich auf, weiterhin so zu bauen, wie Ihr baut! Es ist widernatürlich. In unseren Neubauvierteln wird mir speiübel — und nicht nur mir”, rief der Architekt Frei Otto bereits 1977 in einem Festvortrag seinen Kollegen zu. „Wo bleibt die Menschenliebe? Ich bewundere Architektur, doch ich habe die Häuser unserer Zeit hassen gelernt, selbst wenn sie perfekt geplant sein sollten. Wir bauen die Stadt und versteinern die Natur. Wir sind alle von der gleichen Krankheit befallen und haben noch nicht die Medizin dagegen.”

Er träumt von einem Super-Zelt in der Arktis, das einer ganzen Stadt Platz bietet, von gigantischen Luft-Fischen, die umweltfreundlich Menschen und Waren transportieren. Daß diese Visionen keine Wünschträume bleiben müssen, hat er mit Öko-Häusern, riesigen Zelt-Dächern und organisch entwickelten Hallen längst bewiesen: Frei Otto, der geniale Außenseiter der Architektur.

Im Rahmen unserer Architekturtheorie Reihe hier die… weiter lesen