Posts Tagged ‘Peter Voßwinkel’
Die ” taz” bietet “Reisen in die Zivilgesellschaft” in Begleitung von taz-KorrespondentInnen an. Diese ermöglichen aufgrund ihrer langjährigen Kontakte Begegnungen mit Menschen, die sich in Projekten und Bürgerinitiativen engagieren. Dieses Jahr werden vier dieser taz-Reisen in Kooperation mit Architekten durchgeführt und mit einem Schwerpunkt Architektur und Stadtplanung angeboten: nach Moskau (1. – 7. Sept.), nach Palästina/Israel (12. – 23. Sept.) und nach China (12. – 28. Okt.).
Moskau, die Alltags-Welt-Hauptstadt des kapitalistischen Realismus wird vom Moskau Korrespondenten der taz, Klaus-Helge Donath in Kooperation mit Peter Voßwinkel vorgestellt. Zur Einstimmung empfohlen: tazblog aerodrom.naja – Moskauer Tagebuch und das Buch: Klaus-Helge Donath -Das Kreml-Syndikat- Rotbuch ISBN-10: 3867890137, sowie weitere Literatur zum einlesen bei tazreisen.
Für die anderen Reisen eine Literaturempfehlung von ARCH+:
Zur Einstimmung auf China wird das China-Heft aus dem Jahre 2004 empfohlen, das – wie der Titel “Hochgeschwindigkeitsurbanismus” bereits andeutet – angesichts der rasenten Entwicklung in China sicherlich keinen… weiter lesen
Vor der Performance: Wasser + Feuer mit Alfred Bast + Liquid Soul
Eindrücke von der Vernissage.
citégalerie Eingang
Besucher in der Galerie
Durchgang Galerie > Galeriesaal
vorbei am Hofgarten
fällt der Blick auf die Stahlskulptur
man erreicht den Galerie Saal und erblickt die Kunstwerke
an der Wand
auf Podesten
auf dem Boden
Alfred Bast hört Liquid Soul
Besucher hören Liquid Soul
Kunstpassage
Kind auf Tischinstallation
Alfred Bast im Gespräch mit dem Philosphen Christian Goldberg
Reiseempfehlung: tazreisen in die Zivilgesellschaften.
Getrieben vom tieferen Unterbewußtsein, wie in dem satirischen Roman der beiden sowjetischen Schriftsteller Ilja Ilf und Jewgeni Petrow, dass da mehr sein könnte als nur die Stühle, ließ mich auf der “AIT-CharityChair” Versteigerung in der St. Johannes-Evangelist-Kirche in der Berliner Auguststraße immer wieder den Pokerarm hochreißen. Als das Eis gebrochen war gab es kein Halten mehr.
Die Fachzeitschrift „AIT“ – Architektur Innenarchitektur Technischer Ausbau hatte aus Anlaß des 120. Geburtstages von AIT 120 europäische Architekten und Innenarchitekten gebeten, einen klassischen weißen Holzstuhl zu individualisieren, zu bearbeiten oder ganz neu zu gestalten. Von OMA/Rem Koolhaas, über Graft, Jan Kleihues, Mario Botta, Hadi Teherani, Matteo Thun bis zu Werner Haremsa Design machten viele erfreut mit. Der Erlös dieser AIT-Charityaktion wird in den Bau eines Waisenhaus für AIDS-Waisen im südafrikanischen Township Langa bei Kapstadt investiert.
Gemeinsam mit dem Schweizer Möbelhersteller Dietiker wurden die Architekten aufgefordert den Holzstuhl „ONO“ nach Belieben zu… weiter lesen
Eines der weitgehendsten Konzepte für den zukünftigen Tempelhof Park entwickelte die Architektengruppe citégaudi – organische architektur und gestaltung, Berlin.
Leitidee
„Aufbruch in die ökologische Stadt der Zukunft“ ist das Leitmotiv der vorliegenden Arbeit. Die Verfasser schlagen für das Areal einen „prozesshaften Verlauf auf Basis einer prinzipiellen ökologischen Stadtentwicklung unter Einbeziehung demokratischer Prozesse“ vor. Grundgedanke ist, dass „Städte als Ganzes nicht perfekt planbar sind“. Entsprechend zeigt die Wettbewerbsarbeit vornehmlich eine „prozessuale Vielfalt fragmentarisch“ auf. Unter „Energieoptimiertem Bauen“ verstehen die Verfasser eine ökologische Baukunst, die sowohl energie- als auch materialsparend ausgerichtet, menschenwürdig, kindgerecht ist und das „Einswerden von Mensch und Natur als Ganzes fördert“. Mit der Bewegung „Ecological Transition Town Movement“ liegen hierfür konkrete Handlungsansätze vor.
Für die IGA 2017 empfiehlt citégaudi die Inszenierung des besonderen Themas:
Aufbruch in die ökologische Stadt der Zukunft!
Ecological Transition Town Movement – Tempelhof Park
- angewandte ökologische Stadtbegrünung
- urbane Energiesysteme
Das derzeitige Ödland mit seinen Kerosin verseuchten Flächen, von manchen bereits euphorisch, ob der großen Weite, als Park bezeichnet, war bereits mehrfach Gegenstand von Expertenuntersuchungen. Zuletzt versuchten sich Landschaftsarchitekten und Stadtplaner an der etwa 320 ha Fläche.
Die Ergebnisse des weltweit ausgelobten Wettbewerbs wurden jetzt in einer Garage des ehemaligen Flughafens der Öffentlichkeit vorgestellt. Vielen Ausstellungsbesuchern stand das pure Entsetzen ins Gesicht geschrieben. Einerseits offenbarte die Ausstellung eine selten erlebte Phantasie- und Orientierungslosigkeit der Landschaftsarchitektenwelt (am besten macht man etwas wenn man nichts macht), andererseits überraschte die Art und Weise der Wettbewerbspräsentation in einer schwer zu findenden Flughafengarage. Die Präsentationstechnik in schmalen Gängen erinnerte eher an eine Archivverwaltung, als an eine impulsgebende Ausstellungspräsentation für eine gewünschte Bürgerbeteiligung.
Der Laie staunte und die Fachleute wunderten sich. Im Grunde war bereits die Wettbewerbs-Ausschreibung so angelegt, dass die Natur in komplett ungestalteter Weise die Freiflächen erobern soll. Die Armut fördert eine… weiter lesen




























