Posts Tagged ‘Voßwinkel’

27.07.2012 von Peter Voßwinkel
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taz: Architektur Reisen in die Zivilgesellschaften

von Peter Voßwinkel

Die ” taz” bietet “Reisen in die Zivilgesellschaft” in Begleitung von taz-KorrespondentInnen an. Diese ermöglichen aufgrund ihrer langjährigen Kontakte Begegnungen mit Menschen, die sich in Projekten und Bürgerinitiativen engagieren. Dieses Jahr werden vier dieser taz-Reisen in Kooperation mit Architekten durchgeführt und mit einem Schwerpunkt Architektur und Stadtplanung angeboten: nach Moskau (1. – 7. Sept.), nach Palästina/Israel (12. – 23. Sept.) und nach China (12. – 28. Okt.).

Moskau, die  Alltags-Welt-Hauptstadt des kapitalistischen Realismus wird vom Moskau Korrespondenten der taz, Klaus-Helge Donath in Kooperation mit Peter Voßwinkel vorgestellt. Zur Einstimmung empfohlen: tazblog aerodrom.naja – Moskauer Tagebuch und das Buch: Klaus-Helge Donath -Das Kreml-Syndikat- Rotbuch ISBN-10: 3867890137, sowie weitere Literatur zum einlesen bei tazreisen.

Für die anderen Reisen eine Literaturempfehlung von ARCH+:

Zur Einstimmung auf China wird das China-Heft aus dem Jahre 2004 empfohlen, das – wie der Titel “Hochgeschwindigkeitsurbanismus” bereits andeutet – angesichts der rasenten Entwicklung in China sicherlich keinen… weiter lesen

21.09.2010 von Peter Voßwinkel
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Tempelhofer Feld: Ödland mit System?

von Peter Voßwinkel

Das derzeitige Ödland mit seinen Kerosin verseuchten Flächen, von manchen bereits euphorisch, ob der großen Weite, als Park bezeichnet, war bereits mehrfach Gegenstand von Expertenuntersuchungen. Zuletzt versuchten sich Landschaftsarchitekten und Stadtplaner an der etwa 320 ha Fläche.

Die Ergebnisse des weltweit ausgelobten Wettbewerbs wurden jetzt in einer Garage des ehemaligen Flughafens der Öffentlichkeit vorgestellt. Vielen Ausstellungsbesuchern stand das pure Entsetzen ins Gesicht geschrieben. Einerseits offenbarte die Ausstellung eine selten erlebte Phantasie- und Orientierungslosigkeit der Landschaftsarchitektenwelt (am besten macht man etwas wenn man nichts macht), andererseits überraschte die Art und Weise der Wettbewerbspräsentation in einer schwer zu findenden Flughafengarage. Die Präsentationstechnik in schmalen Gängen erinnerte eher an eine Archivverwaltung, als an eine impulsgebende Ausstellungspräsentation für eine gewünschte Bürgerbeteiligung.

Der Laie staunte und die Fachleute wunderten sich. Im Grunde war bereits die Wettbewerbs-Ausschreibung so angelegt, dass die Natur in komplett ungestalteter Weise die Freiflächen erobern soll. Die Armut fördert eine… weiter lesen