Aus aller Welt

25.05.2012
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Den Haag will 12,4 Milliarden Euro einsparen

aus mini_icon_blogname Meine Güte

Nun ist die Zahl klar. Die Regierung in Den Haag will nicht 12,2 sondern sogar 12,4 Milliarden Euro einsparen - die Koalition aus VVD und CDA kann das nach dem Weglaufen von Geert Wilders nur mit Hilfe der Oppositions-Parteien D66, GrünLinks und ChristenUnion tun. Damit soll das Haushaltsdefizit auf unter drei Prozent gedrückt werden. Das Packet wird “Verantwortung in Krisenzeiten nehmen” genannt, etwas sperrig also.

Details:

- Mehrwertsteuer steigt von 19 auf 21 Prozent, ab dem 1. Oktober. Soll vier Milliarden Euro bringen. 

- Steuern auf Alkohol und Tabak steigen.

- Pensionseinstiegsalter steigt auf 67 Jahre.

- 1,4 Milliarden Euro werden bei der sozialen Sicherheit eingespart.

- Banken bekommen eine spezielle Steuer, 600 Millionen Euro.

- Arbeitende Niederländer, die mit Monatskarten mit Bahn, Bus, Straßenbahn zur Arbeit fahren, bekommen eine Strafsteuer von 100 bis 264 Euro im Monat.

25.05.2012
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NACHTRÄGLICHES ZU WIENER MEDIENBERICHTEN DER 21. WOCHE

aus mini_icon_blogname Wien-Blog

 

»Mit einem wahren Feuerwerk ist Samstagabend der 20. Life Ball in Wien eröffnet worden«. – Sterbenskranken helfen und gleichzeitig Busen blitzen lassen geht nicht. HIV-Positive trösten und gleichzeitig gut essen geht nicht. Man kann auch nirgendwo außer in Österreich für Aids-Kranke Geld sammeln und gleichzeitig für den Kauf von Edelsteinen werben.

 

»Warum die Linksradikalen die beste Wahl für Griechenland sind …«. – Nein, Linkssein allein genügt nicht. Wenn der Vorsitzende der Syriza-Partei, Alexis Tsipras, nicht Englisch spricht, soll er bleiben, wo der Pfeffer wächst. Es reicht schon, dass der Rest der Europäischen Union keine griechischen Bilanzen lesen kann.

 

»Zum ersten Mal hat die Israelitische Kultusgemeinde Wien (IKG) zu einem Tag der offenen Tür geladen«. Foren-Kommentar in einer sogenannten liberalen Tageszeitung: »wer dort hingeht unterstützt die politik von netanjahu der eine kriegsalianz geschmiedet hat«. – Replik: wer in moschee hingeht unterstützt die politik von achmadinejad was eine… weiter lesen

25.05.2012
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Belo Monte oder die Zerstörung der Commons

aus mini_icon_blogname Latin@rama

Für Glenn Switkes

Wir Menschen vom Rio Xingu möchten, dass unsere Wälder stehenbleiben, wir wollen, dass unsere Fische und anderen Tiere leben. Wir wollen unsere Felder und unsere traditionellen Medikamente behalten. Wir brauchen einen sauberen Fluss, um darin baden zu können, und wir wollen Wasser trinken, ohne krank zu werden. Wir wollen in Frieden leben. Wir wollen glücklich auf unserem Land bleiben und auch künftig mit unseren Kindern und Enkeln feiern.
Sheyla Juruna, Altamira, 23. Mai 2008

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Wachstumswahn statt »Gutes Leben«, Autoritarismus und Vetternwirtschaft statt Partizipation, Privatisierung der Natur statt faire Nutzung der Gemeingüter – die Entscheidung der brasilianischen Regierung für den Bau des riesigen Wasserkraftwerks Belo Monte im Amazonasgebiet ist in vielerlei Hinsicht exemplarisch dafür, wie auch in den progressiv regierten Ländern Südamerikas immer noch Ressourcenkonflikte gelöst werden.

Arg dünn ist das Argument von Präsidentin Dilma Rousseff,… weiter lesen

23.05.2012
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Tittenbonus

aus mini_icon_blogname Manhattan Media

Eine gewisse Komik hat es schon, aus der Ferne zu beobachten, was daheim so abläuft. Erst setzt Berlin seinen neuen Flughafen in den Sand — wo soll ich eigentlich demnächst landen, auf dem Kaiserdamm? Adlershof? —, dann zerlegt sich die Linke entlang der Pärchenlinie, und nun erklärt ein Pirat namens Gerwald Claus-Brunner, er wolle keinen Tittenbonus für Abgeordnete. Tittenbonus! Ich möchte dem jungen Mann nicht zu nahe treten, aber seinen Fotos nach zu schließen hat er selber mächtig dicke Titten. Ist übrigens nicht ungewöhnlich bei Männern: In einer Episode von Seinfeld trägt Frank Constanza, der Vater von George, einen Bro, einen BH für Männer, entwickelt von Cosmo Kramer. Bilde ich mir das nur ein, oder sind es immer die Männer, die nix vor die Flinte kriegen, die solche Bemerkungen machen? Hier ist ein Tipp, Brunner: Specke deine Titten ab, dann klappt es auch mit den Mädels, und dann brauchst du… weiter lesen

18.05.2012
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Fernsehnachrichten als Seniorenveranstaltung. Lässt sich das ändern? Diskutiert mit!

aus mini_icon_blogname Arabesken

 

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Die Zahl haut mich jedes Mal wieder um. Das Durchschnittsalter der Zuschauer der österreichischen Hauptnachrichten ZIB 1 beträgt über 60 Jahre. Das ist allerdings kein österreichisches Problem.

ZDF  „heute“ arbeitet an dem gleichen Problem und die ARD „tagesschau“ haben ebenfalls einen hohen Altersschnitt. Auch in der Schweiz wird das Problem der “Tageschau als Seniorenclub” diskutiert.

Ich empfinde das als eine große Katastrophe, dass jüngere Menschen offensichtlich kaum Nachrichten im Fernsehen anschauen. Die einfachste Antwort darauf, die ich immer wieder zu hören bekomme ist, dass sich junge Menschen nicht für Politik interessieren. Meine Erfahrung ist, dass das so nicht stimmt.

 

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Wenn ich mir bespielsweise die Statistik meines Facebook-Accounts mit etwas mehr als 13.700 Fans ansehe:  Dort geht es nicht nur um Politik, sondern auch noch um Auslandsberichterstattung, die nach Meinung viele Chefredakteure ein Muss, aber doch eher nebensächlich ist.

 

Ich… weiter lesen

17.05.2012
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Das humanitäre Elend in Kivu: Ein Überblick

aus mini_icon_blogname Kongo-Echo

Die humanitäre Koordinationsstelle der Vereinten Nationen (OCHA) hat in einer Reihe von Berichten die neuesten Daten zur humanitären Situation der kongolesischen Bevölkerung zusammengetragen – vor allem in den wieder von Krieg betroffenen Kivu-Provinzen, aber auch anderswo. Möglich wurde dieser Überblick dadurch, dass der OCHA-Chef für den Kongo die Kivu-Provinzen besuchte und daher die lokalen Stellen sich besondere Mühe gaben, die bestehenden Informationen zusammenzutragen und zu vervollständigen. Daraus ergeben sich einige erschütternde Erkenntnisse.
— Die Welle neuer Fluchtbewegungen und Vertreibungen in Nord-Kivu geht über die von Medien gemeldeten Flüchtlingsströme an den Stadtrand von Goma sowie über die Grenzen nach Ruanda und Uganda hinaus. Im Urwalddistrikt Walikale, der größtenteils unter Kontrolle entweder der ruandischen FDLR-Miliz oder lokaler kongolesischer Milizen steht, sind zahlreiche Dörfer nahezu leer: 70 Prozent der Bevölkerung von Binyampuri, Bitumbi, Brazza, Kasuka, Kibua, Kitika, Mera, Ndorumo, Nsindo, Rubonga, Ruvungi und Tchobu seien in den Busch geflohen. Weitere befänden sich… weiter lesen

06.05.2012
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Spuren von großer Schönheit

aus mini_icon_blogname Beau Rivage

Genf ist die Stadt der ephemeren Schönheiten. Tunnelschönheiten wie die Passage unterm Hochhaus in Servette. Oder die Kleinkunst im CERN. Schönheit ex negativo. Seit einer Woche ist die Physikergemeinde in Aufregung, weil nach der von Direktor Heuer geschickt inszenierten Quasi-Offenbarung des Ur-Partikels (Higgs-Bosom) zur Weihnachtszeit nun erneut Zerfallserscheinungen auf die Anwesenheit von ETWAS hinweisen: Ein Baryon hinterlässt Spuren im Teilchenbeschleuniger tief unter der Erdoberfläche. Gezeigt wird immer das gleiche Foto: Der attraktive Detektor, der die Unregelmäßigkeiten analysiert hat. Das Baryon besteht aus zwei schweren und einem leichten Quark und entzieht sich damit per definitionem jeder Erscheinungsweise außer der experimentellen. Die großartige Zeitschrift Ohrenkuss wird sich übrigens in Kürze auch bei Quarks & Co vorstellen. Thema ist Leben mit und ohne Down-Syndrom.

22.03.2012
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99 Luftballons – Eine Kunstausstellung gegen Atomkraft inJapan

aus mini_icon_blogname Noch 150 Kilometer bis Fukushima

 

Die junge Künstlerin Manami N. aus Japan verarbeitet ihre Gefühle zu den Ereignisse am 11. März in einer Kunstausstellung in Berlin.

 

(Berlin) In Niigata, 300 km nördlich von Tōkyō und knapp 190 km von Fukushima, steht das größte Atomkraftwerk der Welt. Die in Berlin lebende japanische Musikerin, Manami N. ist dort aufgewachsen. Bis zu der Katastrophe am 11. März 2011 hat sie sich, wie viele Menschen in Japan, nicht mit Atomkraft beschäftigt, sie wusste nicht einmal von dem Reaktor in ihrer Heimatstadt. Erschüttert von den Ereignissen vor einem Jahr begann sie sich mit dem Thema zu beschäftigen und verarbeitete ihre Ängste, Gedanken und Gefühle zu einer audio-visuellen Performance zur Aufführung, die im Rahmen der Ausstellung und Katalogpräsentation der britischen Scherenschnittkünstlerin Charlotte McGowan-Griffin in den Räumen der Galerie fruehsorge contemporary drawings uraufgeführt wird.

 

“Ich habe realisiert, dass ich die Menschen in der betroffenen Region mit allen mir… weiter lesen

10.06.2011
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Versteckter Kronprinz.

aus mini_icon_blogname Potomac Blues

Eigentlich war Dienstag in Washington Angela-Merkel-Tag. Der Terminkalender des US-Präsidenten schien von morgens bis abends prall mit dem Zelebrieren einer Freundschaft gefüllt: von der Begrüßung mit Salutschüssen und 4.000 fähnchenschwingenden Gästen, über Gespräche und eine gemeinsame Pressekonferenz,  bis zum abendlichen Staatsbankett mit Medaillenverleihung im Weissen Haus.

Doch zwischen den Treffen mit Merkel schafft Barack Obama es, einen anderen, momentan weniger vorzeigbaren, Gast zu empfangen: Salman bin Hamad Al Khalifa, Kronprinz von Bahrein. Der 41jährige soll eines Tages das Königreich im Persischen Golf erben. Dort schiessen Militärs seit drei Monaten in Protestkundgebungen hinein und verhaften und foltern Oppositionelle. Die USA, die in Bahrein das Hauptquartier ihrer Fünften Flotte unterhalten, schweigen auffallend laut zu der Gewalt des Regimes.

Das Treffen zwischen Präsident und Kronprinz ist nirgends angekündigt und keinE JournalistIn ist anwesend, um Fragen zu stellen. Lediglich ein Kommuniqué, das nachträglich auf der Webseite des Weissen Hauses erscheint, zeugt davon.… weiter lesen

23.09.2010
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Die Geschichte ist noch nicht zu Ende

aus mini_icon_blogname Istanbul-Blog

 

So wie der Mauerfall und die Wiedervereinigung Deutschlands uns in jenen Zeiten irgendwann mit dem Problem der absoluten Geschichtsmüdigkeit konfrontiert haben, fühlt man sich diese Tage in Istanbul auch ziemlich ermattet vor so viel “Geschichte”.

Das Referendum vom 12. September hat praktisch nur eine wichtige Konsequenz, die auch von den Verfassern der Verfassungsreform beabsichtigt war:

Den “Kemalisten” den institutionellen Boden unter den Füssen wegzuziehen. Die Reform erlaubt der Regierung, die Richter in den obersten Gerichten größtenteils selbst zu ernennen. Die Staatsanwälte sind sowieso Beamten des Justizministeriums. Die Polizei untersteht dem Innenministerium. Die Armee kann künftig keine Angehörige mehr entlassen, ohne daß sie vor Gericht auf Wiedereinstellung klagen.

Die türkische Gesellschaft hat den Militärputsch als ein “politisches instrument” zu verachten gelernt. Das ist jedoch nicht das Verdienst dieser Regierung allein. Die türkische Linke und die Liberalen, aber auch schier breite, unpolitische Kreise haben dazu beigetragen, daß der Normalbürger denkt: Okay, ein Putsch ist nichts,… weiter lesen

13.07.2010
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Das war`s!

aus mini_icon_blogname SA-Clash

Die Highlights der WM in Bildern**

Zwei Tage vor WM-Beginn: Südafrika kommt in Stimmung & der Vuvuzela-Wahnsinn beginnt

Ein Tag vor WM: Zwei Finnen, die mitsamt ihren Skiern von Finnland, quer durch Afrika, und bis runter ans Kap in diesem verrosteten Merc gefahren sind, kommen gerade noch rechtzeitig an.

Die Westkap-Premierministerin Helen Zille und US-Rapper R Kelly eröffnen die WM-Feierlichkeiten in Kapstadt – genau von dem Balkon aus, von dem Nelson Mandela seine legendäre Rede gehalten hat als er 1990  aus dem Gefängnis entlassen wurde

Zur WM-Eröffnung in Kapstadt findet eine traditionalle “Kaapse Kloopse”-Karnavalsparade statt. Normalerweise findet sie immer am 2. Januar statt, um das neue Jahr zu begrüßen.

Die Fans-Parks sind voll. Südafrikaner jeden kulturellen Backgrounds feiern zusammen.

Fans in Port Elizabeth heißen WM-Gäste willkommen: “This is blasphemy. This is madness. This is Africa.”

Auch in dem kleinen Ortweiter lesen

07.07.2010
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Ghana tried its best

aus mini_icon_blogname Talk of the Township

I didn’t watch the games since Bafana Bafana didn’t win the battle. But
I did watch Uruguay when it was playing with Ghana and that was most
wonderful, fantastic.

The game was a great game anyway even though they
didn’t make it. Even though Ghana and Uruguay had the same goals till
the end of the game. But I’m so pleased with Ghana because they tried
the best. Also I saw how people in my community and everywhere supported
Ghana. It was great to see the whole community supporting one team.

I was asking myself what went wrong. How do they do such a thing after so
many years not doing that. But I soon got an answer that we had been
looking for. And that was that Ghana is in Africa and also it was the
only team… weiter lesen

13.03.2009
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Waltzing, not understanding

aus mini_icon_blogname Bikini-Blog Beirut

Pamela Anderson hostet heute eine Party in Beirut, das Schicki-Großereignis, bei dem die V-V.I.P-Tickets, mit denen man ihr ganz nahe sein darf, nur 200 $ kosten.
Vorgestern wurde „Taxi Banat“, „Mädchen Taxi“ eingeführt, eine rosafarbene Taxiflotte, bei der nur Frauen am Steuer sitzen und in der nur Frauen transportiert werden. Wobei „Banat“ neben „Mädchen“ auch alle anderen unverheirateten Frauen, egal welchen Alters, bezeichnet. Als Kundenkreis will man sich an die konservativeren Damen aus Saudi-Arabien und den Golfstaaten wenden, dabei nehmen diese ihre Schleier oft schon im Flugzeug nach Libanon ab und glänzen im frühlingshaften Beirut durch knallenge teure Designerkleidung und unglaublich hohe Schuhe, also eher nicht zurückhaltend.

Ein Bekannter hat gerade umgeschult und ist nun nicht mehr nur Skipper auf Miet-Yachten, sondern bietet auch „Romantic Services“ für ältere, wohlsituierte Damen aus eben diesen Arabischen Ländern an. Als Skipper hatte er die Liebesdienste noch kostenlos geleistet, da nun einige seiner… weiter lesen