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21.05.2012
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Monster von Riga schmeisst mit Wasserbecher

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Monster will weniger StrafeRobert M., der in Amsterdam 87 Kinder u.a. für Kinderporno missbraucht hat und für 67 Fälle angeklagt ist, schmiss während der Verhandlung wütend einen Wasserbecher auf den Richter. Grund: er will milderne Umstände, weil er ja bei der Aufklärung mitgearbeitet habe. Es stehen 20 Jahre Gefängnis plus Sicherheitsverwahrung (TBS) im Raum. Der Lette gilt als das “Monster von Riga”. In Heidelberg hat er auch seine Spuren hinterlassen.

Die Polizei hatte bei einer Hausdurchsuchung in seinen Computern Unmengen an Kinderporno-Material gefunden, die er weltweit bei Pädophilen verbreitete. Die Verteidigung argumentiert, dass die Durchsuchung rechtlich nicht zulässigt zulässig gewesen sei. Ein bizarres Arguement. Die Opfer waren Kinder, ja selbst Babys (eines war gerade mal 19 Tage alt), die zum Teil noch nicht einmal sprechen konnten – wie konnten sie bei den Taten als  Zeuge auftreten? Ich denke: für jeden Fall von Kinder-Vergewaltigung sollte er 20 Jahre bekommen, mal 67 kommt da einiges… weiter lesen

18.05.2012
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Fernsehnachrichten als Seniorenveranstaltung. Lässt sich das ändern? Diskutiert mit!

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Die Zahl haut mich jedes Mal wieder um. Das Durchschnittsalter der Zuschauer der österreichischen Hauptnachrichten ZIB 1 beträgt über 60 Jahre. Das ist allerdings kein österreichisches Problem.

ZDF  „heute“ arbeitet an dem gleichen Problem und die ARD „tagesschau“ haben ebenfalls einen hohen Altersschnitt. Auch in der Schweiz wird das Problem der “Tageschau als Seniorenclub” diskutiert.

Ich empfinde das als eine große Katastrophe, dass jüngere Menschen offensichtlich kaum Nachrichten im Fernsehen anschauen. Die einfachste Antwort darauf, die ich immer wieder zu hören bekomme ist, dass sich junge Menschen nicht für Politik interessieren. Meine Erfahrung ist, dass das so nicht stimmt.

 

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Wenn ich mir bespielsweise die Statistik meines Facebook-Accounts mit etwas mehr als 13.700 Fans ansehe:  Dort geht es nicht nur um Politik, sondern auch noch um Auslandsberichterstattung, die nach Meinung viele Chefredakteure ein Muss, aber doch eher nebensächlich ist.

 

Ich… weiter lesen

14.12.2010
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Robert M. wurde via “Nijntje” überführt

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Nijntje führte zu Robert M.

Er wird jetzt in einigen niederländischen Medien “Das Monster von Riga” genannt – Robert M., ursprünglich Lette und in den Niederlanden eingebürgert. Er soll zwischen 30 und 50 Kinder in diversen Kindergärten missbraucht – Amsterdams Bürgermeister Eberhard van der Laan befürchtet, die Zahl könne noch höher liegen. Ausserdem hat er Kinderporno produziert und vertrieben.

Inzwischen machen diverse Geschichten die Runde. So soll Robert M. probiert haben, ein Kind zu adoptieren. Seine Anfrage wurde in erst in diesem Monat abgewiesen - kurz bevor er aufflog. Das bestätigte der Raad voor de Kinderbescherming, berichtet De Telegraaf.

Der lokale Sender AT 5 und das Algemeen Dagblad berichten, dass Robert M. auch ein ganz schöner Aufschneider war. Er habe sich der “Babyflüsterer” genannt. Zu… weiter lesen

21.05.2012
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Cruijff kritisiert Chelsea

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Viele Menschen sind traurig, dass die Fußball-Zerstörer vom FC Chelsea London den FC Bayern geschlagen haben – auch Johan Cruijff. In seiner Montags-Kolumne in De Telegraaf schrieb er, dass er so mit Ajax Amsterdam auf keinen Fall die Champions League gewinnen will.

Das ist logisch. Er ist immerhin auch einer derjenigen, die für die Angriffs-Stil des FC Barcelona stehen. Er wohnt dort. Chelsea schaltete mit Ekel-Fußball den FC Barcelona aus. Nun sagt er, wenn nun Ajax Amsterdam auch so wie Chelsea spielen würde, dann würde er auf den Sieg in der Champions League lieber verzichten. Johan Cruijff hat in einem langwierigen Kampf gegen Leute wie Louis van Gaal erreichen können, dass Ajax Amsterdam wieder versuchen wird mit Angriffs-Fußball europäische Spitze zu erreichen.

30.10.2010
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Saudi Arabien rettet jüdische Einrichtungen in den USA – komplexe Welt

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Komplexe Welt: Mc Escher - Relativity

“Saudi Arabien rettet jüdische Einrichtungen in den USA”.

Eine Zusammenfassung der Ereignisse der letzten Stunden, rund um die gefundenen Sprengstoffpakete. Ein Satz, der die Komplexität der Wirklichkeit widerspiegelt.

Die Al-Kaida Sprengstoffpakete, im Jemen aufgegeben, waren für zwei jüdische Einrichtungen in Chicago bestimmt. Der entscheidende Tipp für die Aufdeckung des Ganzen kam vom saudischen Geheimdienst.

Juan Cole fasst das in seinem Blog “Informed Comment” schön zusammen.

Mein heutiger Hörfunk-Beitrag zu Al-Kaida im Jemen im ORF-Mittagsjournal findet sich hier

17.05.2012
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Das humanitäre Elend in Kivu: Ein Überblick

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Die humanitäre Koordinationsstelle der Vereinten Nationen (OCHA) hat in einer Reihe von Berichten die neuesten Daten zur humanitären Situation der kongolesischen Bevölkerung zusammengetragen – vor allem in den wieder von Krieg betroffenen Kivu-Provinzen, aber auch anderswo. Möglich wurde dieser Überblick dadurch, dass der OCHA-Chef für den Kongo die Kivu-Provinzen besuchte und daher die lokalen Stellen sich besondere Mühe gaben, die bestehenden Informationen zusammenzutragen und zu vervollständigen. Daraus ergeben sich einige erschütternde Erkenntnisse.
— Die Welle neuer Fluchtbewegungen und Vertreibungen in Nord-Kivu geht über die von Medien gemeldeten Flüchtlingsströme an den Stadtrand von Goma sowie über die Grenzen nach Ruanda und Uganda hinaus. Im Urwalddistrikt Walikale, der größtenteils unter Kontrolle entweder der ruandischen FDLR-Miliz oder lokaler kongolesischer Milizen steht, sind zahlreiche Dörfer nahezu leer: 70 Prozent der Bevölkerung von Binyampuri, Bitumbi, Brazza, Kasuka, Kibua, Kitika, Mera, Ndorumo, Nsindo, Rubonga, Ruvungi und Tchobu seien in den Busch geflohen. Weitere befänden sich… weiter lesen

26.04.2012
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ALS GLÜCK UND UNGLÜCK EINMAL UNERWARTET ZUSAMMENTRAFEN

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Ein altes Khmer-Märchen beginnt so:

 

Als der Zufall einmal wollte, dass Glück und Unglück persönlich aufeinandertrafen, da fragte Unglück wie aus der Pistole geschossen: »Na, hallo, mein Glück, worin besteht denn eigentlich Eure legendäre Macht, die alle Welt so sehnlich erhofft?«»Meine Macht«, sagte Glück, »ist das Glück selbst. Ich bin in der Lage, jemanden, der vollkommen verachtet und mitleidlos behandelt wird, in jemanden zu verwandeln, den man liebt, wenn ich in seine Nähe komme«.

 

Einen Augenblick herrschte Stille zwischen den beiden.

 

Dann fragte Glück zurück: »Und wie, o Unglück, steht es um Eure Macht?« Unglück erwiderte: »Ich muss nur in die Nähe von jemanden kommen, und sofort wird er verachtet und schlecht behandelt. Selbst ein König fällt so tief, dass er zum Sklaven wird«.

 

Ohne Frage konnten die beiden Kontrahenten im weiteren Verlauf der Begegnung ausreichend Fallbeispiele für ihre Theorien nennen. Höhenflüge und Unheilstürzeweiter lesen

17.03.2011
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Monster von Riga und Amsterdam: 85 Kinder missbraucht

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Robert M., Verdächtiger in einem Prozeß rund um Kindermißbrauch in Amsterdam, hat gestanden, 85 Kinder im Alter bis zu 2,5 Jahren mißbraucht zu haben. Der Lette, der über Heidelberg in Amsterdam zurecht kam, hat den Kindern das sowohl in seinem eigenem Haus als auch in Kindergärten angetan.

60 Eltern haben ihn inzwischen angezeigt. Die Zeitung De Volkskrant schreibt, er habe die Kinder extra ausgesucht, weil sie in ihrem jungen Alter noch nicht darüber reden könnten. Es gibt einen Mitverdächtigen Engländer, der im Alter von 24 Jahren verstorben ist. Robert M. will sich nicht psychiatrisch untersuchen lassen, ansonsten soll er wohl kooperativ sein.

10.02.2011
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Goldschmuggel in Goma: das Protokoll

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In der Affäre um das nigerianische Flugzeug voller Dollarscheine in Goma und den mutmaßlichen Versuch des Goldschmuggels durch General Bosco Ntaganda liegt jetzt das Protokoll der kongolesischen Zentralbank BCC, Provinzdirektion Nord-Kivu, vor. Es gibt drei separate Protokolle:
- eines über 8.812 echte 100-Dollar-Scheine (881.200 Dollar), acht “dubiose” 100-Dollar-Scheine (800 Dollar) und 9.973 “falsche” 100-Dollar-Scheine (997.300 Dollar);
- eines über neun Kassetten mit 119 Goldstücken mit einem Gewicht von 435,6 Kilo, von denen zwei bereits aufgebrochen waren;
- eines über weitere 20.000 100-Dollar-Scheine (2 Millionen Dollar) und weitere 8.156 “falsche” Dollarscheine (815.600 Dollar).

Unterzeichnet sind die Protokolle von den zuständigen Militärs und BCC-Offiziellen, dazu Protokoll 1 von den beiden Nigerianern, hier als “Mickey Lawal” und “Alexander Adiola” unterzeichnet. Sie unterzeichnen unter Protest und schreiben dazu, das Falschgeld sei gar nicht ihres. “Ich weigere mich strikt, die falschen US-Dollar als mein eigenes Geld anzuerkennen, weil das Geld von General… weiter lesen

04.05.2012
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Monster von Riga und merkwürdige Anwälte

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Robert M., Kindervergewaltiger, Kinderporno-Produzent mit einer Karriere in Riga, Heidelberg und vor allem Amsterdam hat allein ein Kind 90 mal missbraucht. 90 mal. Und beinahe noch 90 andere. Gibt er selbst zu.

Seine Anwälte sind jetzt sauer, weil die Polizei das Haus von Robert M. auf möglicherweise nicht perfekte Weise untersucht hat. Ich finde, dass die Anwälte sehr merkwürdige Anwälte sind. Robert M. wird sowieso streng verurteilt. Sie sollten sich still verhalten. Wenn alle Details bsw. über 90mal vergewaltigen eines Kleinkinds ausdiskutiert würden… Puh. Robert M. würde 900 Jahre Gefängnis bekommen.

 

09.07.2007
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Revolutionäre Energie-Insel

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Niederländer planen eine kleine Energie-Revolution. Oder sagen wir besser die die Regierung beratende “Taskforce Energie Transitie”. Die will nämlich, dass das Land ab dem Jahr 2020 zum Teil von einer ungewöhnlichen Energie-Gewinnungsanlage versorgt wird.

Verkürzt gesagt soll das so gehen. Es wird eine 10 mal 6 Kilometer grosse Insel gebaut, um die Deiche von bis zu 70 Meter Höhe stehen. In der Mitte befindet sich ein See. Tagsüber strömt der See voll – und durch die Strömungsenergie wird Strom gewonnen. Nachts pumpen von Windmühlen getriebene Pumpen den See wieder leer – und anderntags beginnt alles wieder von vorn. Bis zu zwei Millionen Haushalte könnten damit versorgt werden, so ungefähr ein Drittel.

Die “Platform Duurzame Electriciteitsvoorszienig” (also Platform Nachhaltige-Energie) will, dass der sehr interessant klingende Plan u.a. des Bureaus Lieverse nun genauestens untersucht wird.

Wie hoch die Kosten der Energie-Insel sein würden, ist noch nicht bekannt. klar ist aber, dass auch die… weiter lesen

23.07.2011
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Plädoyer zur Abschaffung des Terrorexperten. Selten waren so viele so schnell auf dem Holzweg

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( Quelle des Bildes: ©Fischli/Weiss, "Ein Weg durch das Moor" )

Es ist mal wieder passiert, selten waren so viele so schnell auf dem Holzweg. Im ganz normalen Medien-Wahnsinn, der Staub und der Rauch der Anschläge in Oslo hatte sich noch nicht gelegt, da lasen alle einschlägigen Terrorexperten schon wieder in medialer Echtzeit im Kaffeesatz und sprachen von der Spur, die in die islamische Welt führt.

Mein persönlicher Liebling war in diesem Fall der ARD-Terrorexperte Rainald Becker. Er setzt in diesem bereits etwas aufbereiteten Youtube-Video von der gestrigen ARD-Sondersendung nach 2:34 Min ein. Eine wahre Wonne aus heutiger Sicht.

YouTube Preview Image

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Tja, was soll der arme Mann so früh auch sagen, wo die Polizei doch noch nichts gesagt hat, mit was man wirklich spekulieren kann. Außer natürlich, das mit dem verhafteten Norweger, aber das macht Herrn Becker keine Sekunde lang stutzig.

Und hier noch… weiter lesen

23.04.2012
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WARUM DER BUDDHA KEIN BUDDHIST WAR

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Von dem Meditierenden Max Glashoff, Präsident der Dachgesellschaft deutscher Buddhisten 1960-84, stammt der bemerkenswerte Ausspruch: »Nach langer Beschäftigung mit der Lehre des Buddha bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass ich kein Buddhist bin! Ich habe mir die Empfehlungen des Erleuchteten zur Richtschnur für mein Dasein genommen, um dem selbst geschaffenen Leiden möglichst ein Ende zu bereiten«.

 

oooooOOOOOoooooo

 

Ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen. Da wollte einer Buddhist sein, weil er es nicht war, oder umgekehrt, er wollte Nichtbuddhist oder Unbuddhist sein, weil er Buddhist war. So etwas konnte nur Zen-Praktikern einfallen.

 

Meine Lehrerin dachte nach, nahm einen Schluck aus der Teetasse. Dann wandte sie sich an mich:

 

»In den Fragen des richtigen Weges regiert in Europa der heilige Ernst. Für Asiaten ist dieser ganze Bekenntnisfimmel – ich bin dies, ich bin das, und das da bin ich sicher nicht! – nur der… weiter lesen

09.12.2008
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Kinderporno: Niederländer bricht alle Rekorde

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Dirk-Jan P. aus dem niederländischen Sliedrecht hat einen zweifelhaften Rekord gebrochen. Die Polizei fand bei dem 41jährigen Mann ca. 30 bis 50 Millionen Fotos und Filme mit “Kinderporno”. Zum Vergleich: das Korps Landelijke Politiediensten (KLPD) hat eine Datenbank mit dergleichen Material, um hiermit pädophile Kriminelle schneller aufspüren zu können. Darin sind 2 Millionen Fotos und Filme enthalten! Und bisher erwischte Kinderporno-Sammler hatten höchstens (die immer noch unvorstellbare) Menge von 0,5 Millionen Fotos und Filme.

Der Mann, der wahrscheinlich die größte Kinderporno-Sammlung in den Niederlanden hatte, wurde inzwischen dem Gericht in Rotterdam vorgeführt. Er weigert sich, dem Nederlands Forensisch Instituut bei der Untersuchung des Materials zu helfen – viele der DVDs sind verschlüsselt und er will nicht sagen, wie. Aber schon mit dem frei zugänglichen Material wird die Polizei sich jahrelang beschäftigen müssen. Laut Algemeen Dagblad handelt es sich insgesamt um sieben Terabyte bzw. 7000 Gigabyte Material – so viel Speicherkapazität wie 14 normale PCs oder 1500… weiter lesen

04.03.2008
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Fenerbahçe gegen Sevilla – Haydi Fener!

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Was wäre istanbulblog, wenn er nicht der Istanbuler Fenerbahçe heute abend Glück in Sevilla wünschte!

Was ist Fenerbahçe ohne den Gentleman Roberto Carlos, der mit seinem fair play und seinem Charme

die Herzen aller Fans eroberte. Leider sitzt er heute abend wegen Krankheit in Istanbul und schaut wie

alle Star TV (ab 20.45 deutsche Zeit). 

Wenn ich mich nicht irre, reicht Fenerbahçe nach den 3:2 in Istanbul ein Unentschieden.

Ich hoffe, daß sich die Nerven der Jungs nach dem unmöglichen Galatasaray-Spiel hier zuhause beruhigt

haben und heute abend zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins den Club in die Viertelfinale tragen!

Yetti yanginlar. Haydi Fener! 

fb2.jpg

Und: olé olé!

Dramatisches Spiel – Elfmeterschießen – Fener im Viertelfinale! 

hier eine schöne Fotostrecke vom unglaublichen Spiel!

http://fotogaleri.hurriyet.com.tr/galeridetay.aspx?cid=10237&p=49&rid=155

    fenerbahce.jpg

 

 

 

22.04.2012
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WANN MAN SPRECHEN UND WANN MAN SCHWEIGEN SOLL

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Eine alte Sufi-Tradition rät uns, nur zu sprechen, wenn es die Worte geschafft haben, vier Tore zu passieren. Am ersten Tor fragen wir uns: »Sind diese Worte wahr?« Wenn ja, dann lassen wir sie weiterziehen, falls nicht, wandern sie dorthin zurück, wo sie herkamen. Am zweiten Tor fragen wir: »Sind sie notwendig?«, am dritten Tor »Sind sie nützlich?«, und am vierten Tor schließlich: »Sind sie freundlich?« Lautet die Antwort irgendwo auf dieser Strecke nein, so soll das, was wir sagen wollen, ungesagt bleiben.

 

oooOOOoooOOOooo

 

Was sagt Ihnen das, wollte meine Lehrerin wissen?

 

»Erinnert mich an die bekannte Zen-Faustregel, dass man erst antworten soll, wenn man dreimal gefragt worden ist. Eine harte Nuss für Lehrer und für alle, die uns dringend etwas mitzuteilen haben, oder?«

 

LEHRERIN: Jedenfalls keine Pädagogik, die uns ihr Wissen mit Supermarktmethoden aufdrängt. Auch der Heilige Peregrinus, der Schutzheilige der Krebskranken, wurde dreimal… weiter lesen

10.08.2007
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Sex im Knast der psychisch Gestörten

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Ebenfalls für Aufregung sorgte in den Niederlanden ein Bericht über das sogenannte TBS-Gefängnis Oldenkotte in der Region Achterhoek (Nähe deutsche Grenze). TBS bedeutet, dass hier physisch gestörte Gewalt-Täter und andere Kriminelle medizinisch behandelt werden. Solange, bis von der betreffenen Person keine Gefahr mehr ausgeht.

Die Zeitung “De Telegraaf” vermeldete, dass die Gefangenen von der Direktion die Möglichkeit einberäumt bekommen, um miteinander Sex zu haben. Es werden sogar Kondome zur Verfügung gestellt. Der ehemalige Staatsanwalt und heutige Abgeordnete der liberalen Partei VVD, Fred Tevens, war ausser sich: “Mir fehlen die Worte. Es kann doch nicht so sein, dass TBS’er untereinander Sex haben, die Klinik einen Raum zur Verfügung stellt und dann auch noch Verhütungsmittel zur Verfügung stellt. Wie verrückt werden die Zustände noch rund um das ganze TBS?”

Das Gefängnis in Oldenkotte ist eines der wenigen TBS-Einrichtungen in den Niederlanden, in denen Frauen und Männer gemeinsam untergebracht sind. Die Klinik-Leitung muss… weiter lesen

29.05.2008
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Istanbul ist ein Fest

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Und endlich beginnen jetzt die Istanbuler Feste: Das große Internationale Musikfestival findet in diesem Jahr an außergewöhnlichen Plätzen mit ganz besonderen Musikern statt, das Jazz-Festival bringt u.a. Herbie Hancock und Al Jarreau nach Istanbul, das Theater-Festival läuft bereits (bis zum 4. Juni) und bietet sehr interessante Spiele.

Natürlich gehen wir hier in Istanbul nur zu wenigen Konzerten oder Spielen, aber daß es sie gibt – das ist Großstadt und ich freue mich, daß Istanbul jedes Jahr sein Programm noch ein bißchen mehr verbessert und echte Größen “an den Bosporus” holt – als eine bekennende Istanbulerin kann ich nur sagen: Der Sommer in Istanbul ist ein Fest auch ohne jedes Festival.

mekan_bulgarkilisesi.jpg

Die Bulgarische Kirche

Vom 6. bis zum 30. Juni ist das Musikfestival – hauptsächlich westliche Klassik: Eröffnet wird es mit der Wiener Kammerphilarmonie (Tchaikovski und Prokofiev) in der Hagia Irene. Das ist eine der… weiter lesen

29.12.2007
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Schwarzer Humor: Die Gewaltverzichtserklärung für Muslime!

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Um Mißverständissen vorzubeugen:  

ACHTUNG: DAS IST SCHWARZER HUMOR und wurde NICHT von mir selbst entworfen!

Das will sagen: Diese ganze Geschichte mit der “Gewaltverzichtserlärung” ist eine schlimme Hetzkampagne gegen die Religion des Islam und seine erklärten und nicht erklärten, praktizierenden oder nicht praktizierenden Anhänger.

 

gewaltverzichtserklärung.png

14.05.2012
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Kontrollen für Kohleimporte aus Kolumbien!

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FIAN (FoodFirst Informations- & Aktions-Netzwerk) regt zu einer E-Petition im Bundestag an:

Nach der Katastrophe von Fukushima beschloss die deutsche Regierung den erneuten Ausstieg aus der Atomenergie. Doch statt den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben, setzt die schwarz-gelbe Koalition weiter auf fossile Energien. Um den enormen Energiebedarf Deutschlands zu decken, importieren Stromkonzerne wie E.ON, RWE, EnBW, Vattenfall und Steag Kohle aus dem Ausland – und nehmen dabei Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung in Kauf.

Kolumbien ist seit 2011 Deutschlands wichtigster Steinkohlelieferant. Doch der Abbau erfolgt auf Kosten der Menschenrechte. Besonders die Wayúu, Kolumbiens größte indigene Volksgruppe, sind betroffen. Sie leiden an den Folgen ihrer Vertreibung, an Krankheiten und Umweltverschmutzung. Das Schicksal der Wayúu ist kein Einzelfall: Immer öfter kommt es zu massiven Landnutzungskonflikten zwischen Bergbaukonzernen einerseits und indigener, afrokolumbianischer und kleinbäuerlicher Bevölkerung andererseits.

 

Durch die E-Petition wird der Bundestag dazu aufgefordert, ein Gesetz zu beschließen, das Lieferanten… weiter lesen

15.12.2011
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Millionentrickserei um Yasuní

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In der deutschen Umweltszene – und nicht nur dort – herrscht Verwirrung: Sind die von Ecuadors Präsident Rafael Correa als Jahresziel ausgegebenen 100 Millionen Dollar für die “Dschungel-statt-Öl-Initiative” Yasuní-ITT nun erreicht, wie die Regierungsbeauftragte Ivonne Baki behauptet? Wie kommt sie auf diesen Betrag? Enthält er Mittel aus Deutschland, was Minister Dirk Niebel bestreitet? Und ist der Yasuní-Regenwald, insbesondere das artenreiche ITT-Gebiet an der Grenze zu Peru, jetzt gerettet?

Eine Power-Point-Präsentation aus Bakis Büro, das Correa direkt unterstellt ist, gibt Aufschluss.

Demnach waren am 7. Dezember genau 2.469.319,88 US-Dollar in den Yasuní-ITT-Treuhandfonds eingezahlt, also 2,5 Prozent des von Correa ausgegebenen Jahresziels von 100 Millionen Dollar.

Die “konkreten Zusagen”  (s. o.) belaufen sich auf gut 105 Millionen Dollar.

Und erstaunlicherweise sind in diesem Betrag unter dem Stichwort “Technische Zusammenarbeit” 46,9 Millionen von… weiter lesen

10.03.2007
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Griechisch-türkischer Videokrieg in You Tube

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Stavraetos hat dafür gesorgt, daß die Türkei tagelang keinen Zugang zu You Tube hatte. Der griechische User hatte ein Video namens “Kemal Gay Turk” (für Atatürk) hereingestellt, das er inzwischen herausnehmen mußte. Aber für Ersatz ist gesorgt.  

Der Youtube-User “Navarino1827″ ist seit 4.3.07 registriert und gibt als Herkunftsland United Kingdom an. Offensichtlich ist er einer der fleißigen griechischen Jungmänner, die derzeit Schmiervideos ins Netz stellen, um einen pubertären antitürkischen Kampf auszufechten, dem sich türkische User allzu gern stellen.

In “German vs. Turk” läuft ein Deutscher im Anzug, offenbar ein Geschäftsmann, über eine Straße und erzählt der Kamera etwas über die Häuser. Da kommt ihm ein Türke entgegen, bleibt stehen und guckt. Der Deutsche sagt “Hast du ein Problem?”, holt aus und knallt dem Türken eine ungeheure Ohrfeige, so daß der Mann auf dem Boden landet. Der Film ist wohl älter, denn da ist noch von D-Mark die Rede. Das Ganze ist schon bizarr und erinnert an rassistische… weiter lesen

24.06.2009
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Belgisches Tattoo-Sterne-Mädchen: von 56 auf 55

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Kimberly, belgisches Tattoo-Stern-Mädchen mit einem Bekanntheitsgrad auf ungefähr Dutroux-Niveau, hat ja inzwischen bekannt, dass sie die Sache mit den angeblich 53 im Schlaf angebrachten Gesichts-Stern-Tattoos erfunden hatte. Sie fürchtete sich nur vor der Reaktion des Vaters, darum saugte sie sich die Sache aus dem anscheinend noch nicht tätowierten Daumen.

Doch die Geschichte ist noch lange nicht zu Ende. Inzwischen bekam sie beim Konkurrenten von Sterne-Tattoo-Macher Rouslan Toumaniantz, einem Mann mit dem Namen Tattoo Mik aus ebenfalls Kortrijk, einen Job.

Und dann taucht da noch ein dritter Tattoo-Mann auf. Der nennt sich Gerrit Le Roy. Der hat offensichtlich den Kampf um die Entfernung all der Tattoo-Sterne aufgenommen. Einer soll schon weg sein. Es werde bis zu 100 Sitzungen a 150 Euro (also 15.000 Euro) kosten, um das Gesicht zu Ent-Tattoo-isieren. Vielleicht sollte Kimberly sich pro Stern einen Sponsor suchen, bei Pixel-Marketing-Aktionens gibt es ja ganz schöne Erfolgsgeschichten.

20.05.2012
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Schwanen-Drama von Baarn noch gut ausgegangen

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In Baarn, so eine Stunde von Amsterdam entfernt, ist ein handfestes Schwanen-Drama doch noch gut abgelaufen. Erst wurde ein Schwanen-Papa überfahren, die brütende Schwanen-Mama von einem Konkurrenz-Paar vertrieben.

Doch da waren ja noch die Eier! Sechs Stück. Die wurden zu Mevrouw Schoor nach Soest gebracht, die sie maschinell ausbrütete. Das Resultat: fünf gesunde Küken! Ein “schönes Ende des S

15.10.2007
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„Islam ist keine Religion, sondern eine destruktive politische Philosophie“

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Ayaan Hirsi Ali meldet sich wieder zu Wort. Sie ist nach ereignisreichen Diskussionen rund um ihre persönliche Sicherheit wieder aus den Niederlanden in die USA gereist – zwischendurch war sie zu Schiess-Übungen in Polen. Sie gab jetzt, wie die Amsterdamer Zeitung Het Parool berichtet, der spanischen Presseagentur EFE in Washington ein Interview.

Hierin sieht es nicht so aus, als ob sie unbedingt die Wogen glätten will. Sie sagte bsw., dass der „Islam keine Religion, sondern eine destruktive politische Philosophie“. Sie ging nicht auf die politische Diskussionen rund um ihre Sicherheit ein. Sie verwies darauf, dass Theo van Gogh „keinerlei Schutz“ hatte und dass es ihre Mission sei, „in der ganzen Welt zu erklären, warum er ermordet“ worden ist. Ayaan Hirsi Ali meinte, es sei ihr „Traum, dass der Islam auf die… weiter lesen

19.01.2011
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Studenten ziehen sich im Parlament aus

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Studenten ziehen sich im Parlament aus

Studenten ziehen sich im Parlament aus

Am Freitag gibts in Den Haag eine große Demo – Studenten aus dem ganzen Land wollen gegen die von aus VVD und CDA und dem “großen blonden Dulder” Geert Wilders gebildete Regierung protestieren. Durch verschiedene Maßnahmen sollen hunderte Millionen Euro eingespart werden, von bis zu 900 Millionen ist die Rede.

Jetzt kämpfen alle Seiten mit harten Bandagen. Die Christdemokraten (CDA) und die Anti-Islamisten (PVV) sagen, dass die Universitäts-Direktionen die Studenten “vor den Karren” spannen würden. Denn am Freitag haben wegen der Demo 200.000 Studenten frei. 12.000 werden in Den Haag erwartet. Ausserdem hätten die Unis genügend eigenes Vermögen, etwa die in Nimwegen 300 Millionen Euro (70 Millionen Euro seien liquide, ständen also sofort zur Verfügung).

Sander Breur von Landelijke Studenten Vakbond LSVb sagt, dass es genau andersherum gewesen sei.weiter lesen

02.05.2012
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Coffeeshop Easy Going in Maastricht soll geschlossen werden

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Bürgermeister Onno Hoes aus Maastricht will nun den Coffeeshop Easy Going  erst mal einen Monat schliessen lassen – die Eigentümer wollen nicht bei dem “Wietpas-System” mitmachen, mit dem Deutsche und Belgier und andere nicht in Maastricht wohnende Ausländer ausgeschlossen werden sollen.

16.10.2006
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Orte demonstrativer Frauenverachtung

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Wien war die Stadt Otto Weiningers, der schon 1903 gesagt hat: »Die Fantasie des Weibes ist Irrtum und Lüge, die Fantasie des Mannes hingegen erst höhere Wahrheit«.
In der Toilettenanlage »Opera Toilet« in der Opernpassage kann man nun so eine höhere Wahrheit gut besichtigen. Da wurden Pissoirs in Form von einem offenen, geschminkten Frauenmund aufgestellt, in dessen Mitte männliche Benutzer zu pissen gewungen sind, wenn sie sich erleichtern.
Man könnte die Sache als komisch oder grotesk abtun, als Schrulle der Gehörlosigkeit in einer an sich schon taubstummen Stadt, wäre diese Toilettenanlage nur ein Einzelfall. Doch das ist sie nicht!
Schon seit den Achtzigerjahren schmücken gespreizte Damenschenkel zwei Urinale im Pub »Wiener Stamperl« in der Sterngasse. Dieses Bierlokal – gegenüber »Shakespeare & Company«, der besten englischsprachigen Buchhandlung der Stadt – präsentiert sich im typischen Prolo-Ambiente für g’standene Mander. Das »Stamperl« zählt nämlich zum gastronomischen Kernbestand des sogenannten Bermudadreiecks,… weiter lesen

11.05.2012
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ALLE ERNSTHAFTEN BUDDHISTEN SIND NASHÖRNER

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Der Grieche Ktesias aus Knidos, der 401 v.u.Z. am Hof Artaxerxes II in Persien lebte, berichtet von einem indischem Wildesel, der dem Pferd gleicht und auf der Stirn ein spitzes Horn von einer Elle Länge trägt:

 

»Wer aus den Bechern trinkt, die man aus diesem Horn fertigt, wird, wie man sagt, weder von Magenkrämpfen befallen noch von Epilepsie, und auch Gift kann ihm danach nicht schaden«.

 

oooooooooooOOOOOOOOOOOOOoooooooooooo

 

»Klingt nach einem Wundermittel«, sagte ich zu meiner Lehrerin, »hilft gegen die schlimmsten Leiden der Welt. Ist eigentlich Erleuchtung auch ein Heilmittel?«.

 

LEHRERIN: Nein, Erleuchtung ist keines. Sie haben ganz richtig geraten: Ktesias war Arzt, er fasste das ganze Halbwissen seiner Zeit über Indien zusammen. Seiner Ansicht nach war das fabelhafte Tier außerordentlich schnell und wehrhaft. Er sagte, weder ein Pferd noch ein anderes Tier könne es in der Verfolgung einholen. Auch sei es unmöglich, das Wesen lebendig zu… weiter lesen

02.08.2010
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Terror-Tanja hat einen neuen Chef

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Terror-Tanja grinst nur

Terror-Tanja grinst

Sie ist das schöne Gesicht des Terrors. Sie schaut nicht so verhärmt drein, wie die RAF-Tanten. Sie kommt aus dem Osten der Niederlanden, terrorisert Kolumbien und grinst sich eins: Tanja Nijmeijer aus Nimwegen.

Was sie genau macht wissen wir nicht. Sie arbeitet aber für die FARC, und diese Leute kidnappen, handeln mit Drogen und sind auch sonst nicht koscher. Tanja hatte mal ein Tagebuch verloren und da ging es um Terror und Sex im Dschungel.

Jetzt hat sie Kommandant Mono Jojoy gegen Kommandant Marcio eingetauscht. Hoffentlich kann sie über sich selbst lachen. Einen Idioten-Chef gegen den anderen eingetauscht!

05.12.2010
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Ägypten: Die Haie schlagen zu

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Und das gleich zweimal an diesem Tag. Zuerst die tierischen. Eine 70jährige deutsche Urlauberin wurde heute im ägyptischen Badeort Scharm El-Scheich von einem Hai angegriffen und wurde tot an die Küste gespült, nachdem ihr ein Hai einen Arm und einen Schenkel abgebissen hat.

Es ist der vierte Haiangriff in Scharm El-Scheich innerhalb der letzten Tage. Noch wird spekuliert, was genau zu dieser sehr ungewöhnlichen Häufung geführt hat. Ich hatte dazu heute ein interessantes Gespräch mit einer erfahrenden Tauchführerin, die seit zehn Jahren am Roten Meer arbeitet.

Sie sagt, das Problem sei, dass sich vor allem russische Touristen gerne mit Haien fotografieren lassen. In letzter Zeit habe sich daher eingebürgert, dass Touristenunternehmen mit ihren Booten rausfahren und die begehrten Fotoobjekte  mit toten Schafen anlocken. Anscheinend haben sich die Haie dadurch daran gewöhnt, in die Nähe der Strände zu kommen und stellen jetzt einen direkten Zusammenhang zwischen Mensch und Futter her.… weiter lesen

12.10.2011
Aus aller Welt

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Niederländische Frau ist eine Wasserbombe

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Niederländische Frau ist eine Wasserbombe

Niederländische Frau ist eine Wasserbombe

Wie bitter kann dieser Vergleich sein? Nun, wohl überhaupt nicht bitter, aber seltsam schon. Eine niederländische Frau vergleicht niederländische Frauen mit Tomaten! Sie heisst Santje Kramer und schreibt: “De Nederlandse vrouw is als een Hollandse tomaat: ze ziet er aantrekkelijk uit, ze is lang houdbaar, maar ze smaakt en ruikt nergens naar.” Übersetzt in Langform: “Die niederländische Frau ist wie eine holländische Tomate: sie sieht attraktiv aus, hält sich lange so, aber sie schmeckt und riecht nach Garnichts.” Oder, wie wir Deutschen demzufolge sagen könnten: die niederländische Tomate bzw. Frau ist eine Wasserbombe.

Hmh.

Erstmal die Argumente von Frau Kramer bzw. die von Leuten aus dem Ausland, die sie interviewt hat. Sie behauptet, dass die niederländische Frau eine “plumpe Bäuerin” sei, aber ein schönes Gesicht habe. Dicke Lagen Make-Up möge sie nicht und statt Lingerie bevorzuge… weiter lesen

13.01.2010
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Niederlande: Rechtssystem schlechter als in Nordkorea?

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Das sagt jedenfalls Geert Wilders, nachdem am Mittwoch in Amsterdam der – wie er sagt – “politischer Prozess” gegen ihn begann. Er fühlt sich politisch verfolgt, die Meinungsfreiheit sei unter Druck. Die Staatsanwaltschaft sei weiter gegangen als in der ursprünglichen Anklageschrift und ausserdem sei es im Gerichtssaal nicht wärmer als zwei Grad gewesen.

Ob Geert Wilders wirklich schon mal in Nordkorea war? Man weiss es nicht. Manche sagen allerdings, dass zwei Grad eine erhebliche größere Wärme sei, als der PVV-Führer unseren Freunden aus dem Orient entgegenbringt. Scherz beiseite. Wir berichten weiter (sollten wir die Zeit dazu haben).

 

05.02.2012
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So soll das Oranje-EM-Trikot aussehen

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So soll das Oranje-Trikot bei der EM aussehen

So soll das Oranje-Trikot bei der EM aussehen

Nike hat das offizielle Trikot der niederländischen Nationalmannschaft (während der EM Gegner der deutschen Elf) noch nicht vorgestellt - doch nun gibt erste Bilder davon.

25.02.2009
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Flugzeug-Absturz bei Amsterdam

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Flugzeugabsturz bei Amsterdam Als ich das erste Mal wirklich in Amsterdam war, Oktober 1992, war gerade eine israelische Maschine abgestürzt. In Hochhäuser des Stadtteil Bijlmermeer. Ich löste auf dem Hauptbahnhof eine Fahrkarte und wanderte mit vielen anderen Schaulustigen – die zu meinem großen Erstaunen vielfach mit Autoradios in der Hand herumliefen – zu den zertrümmerten Plattenbauten. 43 Tote.

Heute ist bei Amsterdam, genauer gesagt bei Badhoevedorp (wo meine Tochter wohnt) ein türkisches Flugzeug abgestürzt. Neun Tote, 50 Verletzte.

10.04.2012
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Belo Monte: Das Unheil nimmt seinen Lauf

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Beim Bau des riesigen Wasserkraftwerks Belo Monte am Amazonas-Nebenfluss Xingu herrschen statt Partizipation Autoritarismus und Vetternwirtschaft. Bischof Erwin Kräutler aus Altamira fühlt sich an die Diktatur erinnert. Letztes Jahr begannen die Bauarbeiten für das drittgrößte Wasserkraftwerk der Welt.

Nach dem ersten bestätigten tödlichen Arbeitsunfall kam es jetzt zu Streikmaßnahmen und Straßensperren, die über über die Ostertage unterbrochen wurden.

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Ausschnitte aus “Countdown am Xingu II”, dem neuen Dokumentarfilm von Martin Keßler

 

Präsidentin Dilma Rousseff zufolge ist das Megaprojekt für die “Entwicklung” Brasiliens und speziell Amazoniens erforderlich. Dennoch dürfte ein Großteil des hoch subventionierten Stroms privaten Stahl- und Aluminiumwerken zugutekommen, womit die Rolle Amazoniens als Rohstofflieferant für Europa, Nordamerika und Asien fortgeschrieben wird. Gerade diese internationale Dimension, die in der öffentlichen Debatte meist ausgeklammert wird, ist ein entscheidender Schlüssel zum Verständnis des Megaprojekts.

In den letzten Jahrzehnten haben die Länder des… weiter lesen

16.03.2008
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Die Wiener Sonntagszeitungen

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[ß = ss] Wie die drei Samstagszeitungen hängen auch die drei Sonntagszeitungen quasi gratis an jeder Strassenecke in Wien aus. Geld verdienen die Medienunternehmen dabei nicht mit den Münzkassen an den offenen Hängetaschen. Die WienerInnen werfen ein paar Cents oder Hosenknöpfe hinein. Geld machen die Verlagshäuser a) durch die eingeschaltenen Inserate und b) durch Steuerersparnisse mit der Eigenwerbung der meist von Samstag bis Montag flächendeckend aushängenden Reklame.

Die Sonntagsblätter betreiben in Österreich ja kaum Werbung in Radios und auf Plakatwänden. Kein Wunder. Der Gesetzgeber toleriert mit dem Strassenverkauf eine unbesteuerte Grauzone, die Finanzminister drücken beide Augen zu, und eine Leserschaft, die den Betrug ahnt, grapscht umso ungenierter nach dem No-Pay-Produkt.

Anders als die drei Samstagzeitungen (DIE PRESSE, DER STANDARD, WIENER ZEITUNG) gibt es bei den drei Sonntagszeitungen (NEUE KRONENZEITUNG, KURIER, ÖSTERREICH) gravierende Qualitätsunterschiede.

Sind Boulevardzeitungen denn nicht alle gleich? – Nein, der Abstand zwischen der KRONE und den beiden… weiter lesen