Besinnlich-explosive Festtagstimmung
vonPolitische Instabilität im Nahen Osten dient wem?
Dem allgemeinen Djihad in verschiedenen Ausrichtungen und Definitionen, der Rüstungsindustrie und allen, die ein Feindbild brauchen, um ihre Existenz zu rechtfertigen. Die Leidtragenden: die Frauen, die ihren Söhnen einst gestattet haben, klar ausgeprägte Feindbilder, die zu vernichten sind, zu verinnerlichen. Draußen wird geballtert, drinnen vergewaltigt.
Häusliche Gewalt steigt stets in Krisen- und Kriegszeiten.
Damaskus, 17 Tote, Tripoli, 6 Tote, zahlreiche Verletzte.
Seit Monaten prognostizieren die US-Think Tanks wachsende Spannungen in Ländern, die wie Syrien eine große Anzahle irakischer Flüchtlinge aufgenommen haben.
Konfessionelle Spannungen, die zuvor in Syrien nahezu unbekannt waren, könnten von pro-iranischen Kräften geschürt werden wollen. Als Warnung an den Herrscher Al-Assad, nicht zu sehr auf Kuschelkurs gen Westen zu schielen.
Mindestens ein sicherer Transfer- und Hideaway-Place im Nahen Osten wird gebraucht!
Dass der Libanon trotz seines Gebirges nur begrenzt zum Untertauchen dient, ist klar:
Allein die Informationen und Luftbilder, die die Israeli Air Force gestern nacht wieder gesammelt haben muss, als sie mich nicht schlafen ließen – Stadtpläne und Hisbollah-Bunkerbilder, präziser als Google Earth. Von welchem Schützengraben aus genau sollen die Raketen für Haifa oder gar Tel Aviv gestartet werden?
In Beirut hat sich sanfte sonntägliche Stimmung wie ein seidener Schleier auf die immer noch heißen Ramadan-End-Tage gelegt, der Verkehr versiegt, Familien fahren an den Strand, andere verbringen die drei Tage im Gebet in der Moschee, mit kostenloser Verköstigung. Deutsche Institutionen halten normalen Betrieb aufrecht. Der 3. Oktober wird hier leider erst am 9. Oktober begangen. Mehr dazu demnächst!
Die Bombe in Tripoli traf “nur” einen Militärbus, also nichts ungewöhnliches. Waren’s die Alawiten? fragt man sich. Der Mossad in Damaskus?
Das einzige, das in Arabien immer sicher ist, ist die große Unbekannte namens “Überraschung”,
ich nenne sie gerne: “Faktor X”.
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