Posts Tagged ‘Israel’

13.03.2009 von caretta
blogavatar

Waltzing, not understanding

von caretta

Pamela Anderson hostet heute eine Party in Beirut, das Schicki-Großereignis, bei dem die V-V.I.P-Tickets, mit denen man ihr ganz nahe sein darf, nur 200 $ kosten.
Vorgestern wurde „Taxi Banat“, „Mädchen Taxi“ eingeführt, eine rosafarbene Taxiflotte, bei der nur Frauen am Steuer sitzen und in der nur Frauen transportiert werden. Wobei „Banat“ neben „Mädchen“ auch alle anderen unverheirateten Frauen, egal welchen Alters, bezeichnet. Als Kundenkreis will man sich an die konservativeren Damen aus Saudi-Arabien und den Golfstaaten wenden, dabei nehmen diese ihre Schleier oft schon im Flugzeug nach Libanon ab und glänzen im frühlingshaften Beirut durch knallenge teure Designerkleidung und unglaublich hohe Schuhe, also eher nicht zurückhaltend.

Ein Bekannter hat gerade umgeschult und ist nun nicht mehr nur Skipper auf Miet-Yachten, sondern bietet auch „Romantic Services“ für ältere, wohlsituierte Damen aus eben diesen Arabischen Ländern an. Als Skipper hatte er die Liebesdienste noch kostenlos geleistet, da nun einige seiner… weiter lesen

20.02.2009 von caretta
blogavatar

Ups! Israel noch cleverer als gedacht…

von caretta

Wer hier im Libanon etwas von der Hisbollah will, sei es auch nur journalistisch nutzbare Informationen, muss sich offizieller Anmelden als bei einem deutschen Amt.

Das Prozedere: Vorsprechen im Pressebüro in Dachiye, dem 2006 von den Israelis ziemlich stark zerstörten und nun schon wieder eifrig aufgebauten Stadtteil im südlichen Beirut. Dazu braucht es Briefe der Medien für die man arbeitet, einen Brief, dass man beim libanesischen Informationsministerium als JournalistIn registriert ist, den internationalen Journalistenausweis und zwei Passfotos. Zudem muss ein detaillierter Frageboden ausgefüllt werden. Inklusive der lokalen und der Heimatadresse, aller Telefonnummern und natürlich muss das Ziel der Recherche angegeben werden. Dann heißt es 48 Stunden warten, bis die komplett verschleierte Pressedame alle Informationen überprüft hat und sich wieder meldet.

Wird man akzeptiert, so darf man in Begleitung von Hisbollah-Sicherheitsleuten durch das Viertel spazieren und Fotos von ausgewählten Gebäuden und noch sichtbaren Kriegsschäden machen. Dazu gibt es natürlich einen großen… weiter lesen