vonaktionfsa 22.11.2017

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Daten von 57 Millionen Uber-Fahrgästen und Fahrern gestohlen

Datenpannen kommen immer irgendwann raus. Trotzdem hat die Firma Uber es vorgezogen einen Hackernagriff auf ihre Firmendaten geheim zu halten. Nun ist bekannt geworden, dass bereits vor einem Jahr die Daten von über 50 Millionen Fahrgästen gestohlen worden sind.

Schuld war eine nicht ausreichend abgesicherte Datenbank. Die Hacker erhielten dann von Uber 100.000 Dollar für die Vernichtung ihrer Beute anstatt der Anzeige des Einbruchs bei der Polizei.

Gestohlen wurden Namen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern von Uber-Nutzern in aller Welt, wie auch Daten von etwa 7 Millionen Uber Fahrern. Es sollen keine Kreditkartendaten entwendet worden sein.

Problematisch ist allerdings, dass unter den Daten Namen und Fahrerlaubnis-Nummern von rund 600.000 Fahrern aus den USA waren denn Führerscheine werden in Amerika oft als Ausweisdokumente genutzt. Die Staatsanwaltschaft in New York leitete ein Ermittlungsverfahren zum Hackerangriff ein.

Mehr dazu bei http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/uber-hielt-grossen-hackerangriff-geheim-57-millionen-menschen-betroffen-a-1179646.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6265-20171122-uber-zahlt-hackern-fuer-datenloeschung-100000.htm

[Die Meinung der/s Autor*in entspricht nicht notwendigerweise der der Redaktion]

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http://blogs.taz.de/bewegung/2017/11/22/uber-zahlt-hackern-fuer-datenloeschung-100-000-us/

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