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vonaktionfsa 05.02.2018

Bewegungs-Blog

Informieren! Aktivieren! Bewegen! – Hier bloggen die Mitglieder der taz.bewegung über ihr Engagement. | © Jerry Kiesewetter / Unsplash

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Der Militärische Abschirmdienst (MAD) ist sicher „not amused“ und Schuld daran ist diesmal die Datensammelwut von Fitness Trackern. Soldaten nutzen wohl gern die App von Strava, die auch die Wege beim Joggen im Internet dokumentiert.

So kann man im Internet die Karte des Bagram Airfield, das Hauptquartier der Streitkräfte der Vereinigten Staaten in Afghanistan, finden mit nur wenigen Zufahrtsstraßen und Wegen – aber intensiver Nutzung eines beliebten Rundkurses durch Jogger. Ein ähnliches Bild gibt es auch für den Bundeswehrstützpunkt in Erbil (Irak).

Da es nur „wenige“ Einheimische gibt, die solche Tracker nutzen, sind diese Karten eine willkommene Informationsquelle für ihre Gegner. Besonders brisant wird das Ganze, wenn die Soldaten vergessen, die Tracker zu ihren „Dienstfahrten“ abzulegen oder wenigstens abzuschalten – eine aktuellere Zielerfassung und Erkundung ihrer Routen wird es kaum geben.

Der Hersteller Strava gibt in seine n Datenschutzempfehlungen einen Hinweis: Die Weltkarte enthalte nur Aktivitäten, die von den Nutzern nicht als privat gekennzeichnet werden. Außerdem kann man Joggen auch ohne Fitness-App …

Mehr dazu bei https://panopticon.blog/2018/02/03/na-wer-joggt-denn-da-am-hindukusch/
und https://labs.strava.com/heatmap/#5.00/67.76052/32.57066/hot/all
und https://m.heise.de/newsticker/meldung/Fitnesstracker-Strava-Aktivitaetenkarte-legt-Militaerbasen-und-Soldaten-Infos-in-aller-Welt-offen-3952875.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6356-20180205-wer-joggt-denn-da-am-hindukusch.htm

[Die Meinung der/s Autor*in entspricht nicht notwendigerweise der der Redaktion]

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