vonaktionfsa 17.09.2018

Bewegungs-Blog

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Die für den Markt in China geschaffene neue Suchfunktion von Google mit dem Codenamen Dragonfly verknüpft in Android Geräten die Suchanfrage mit der Telefonnummer des Nutzers. Eine Verknüpfung von Suche und Mobilfunknummer macht es den Sicherheitsbehörden leicht Nutzer zu überwachen und herauszufinden, wer wonach sucht.  The Intercept berichtet, dass Google die Suchergebnisse entsprechend den Vorgaben der Regierung zensieren werde. Unter Berufung auf Informanten mit Insider-Wisse hatte The Intercept von Dokumenten berichtet, in denen Google bereits eine Liste mit verbotenen Begriffen zusammengestellt habe.

Mehr dazu bei https://www.golem.de/news/dragonfly-google-verknuepft-in-china-suchanfragen-und-telefonummer-1809-136580.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6623-20180917-google-schafft-anonymes-suchen-in-china-ab.htm

[Die Meinung der/s Autor*in entspricht nicht notwendigerweise der der Redaktion]

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https://blogs.taz.de/bewegung/2018/09/17/google-schafft-in-china-anonymes-suchen-ab/

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kommentare

    • Warum soll es sicherer sein, wenn ich nicht mehr nach meinem Lieblingsbuch oder -lied suchen darf, weil es auf der Liste der verbotenen Wörter steht?
      Die Suchliste des britischen Geheimdienstes GQCH umfasst nach Angaben der Presse 15.000 Wörter. Was bleibt da an erlaubtem Wortschatz noch übrig?

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