vonaktionfsa 15.10.2018

Bewegungs-Blog

Informieren! Aktivieren! Bewegen! – Hier bloggen die Mitglieder der taz Bewegung über ihr Engagement.

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Nach der überwältigenden Demo gestern geht es gleich weiter – nach dem Erkennen der Ungerechtigkeiten muss nun etwas passieren. Es gilt nun, sich daran zu machen gegen die „Fehler im System“ vorzugehen. Dazu steht im #unteilbar Aufruf bereits einiges:

  • Das Sterben von Menschen auf der Flucht nach Europa darf nicht Teil unserer Normalität werden,
  • der Staat verschärft seine sogenannten Sicherheitsgesetze,
  • er baut die Überwachung aus und markiert Stärke
  • das Sozialsystem dagegen ist von Schwäche gekennzeichnet,
  • Millionen leiden darunter, dass viel zu wenig investiert wird, etwa in Pflege, Gesundheit, Kinderbetreuung und Bildung,
  • unzählige Menschen werden jährlich aus ihren Wohnungen vertrieben,
  • die Umverteilung von unten nach oben wurde seit der Agenda 2010 massiv vorangetrieben,
  • steuerlich begünstigte Milliardengewinne der Wirtschaft stehen einem der größten Niedriglohnsektoren Europas und der Verarmung benachteiligter Menschen gegenüber.

Nicht mit uns – Wir halten dagegen!

Dazu ruft auch die Sammlungsbewegung Aufstehen auf:

Am Samstag haben sich viele von uns an der großen Unteilbar-Demo beteiligt. Von den Aufstehen-Iniatoren waren Ludger Volmer, Steve Hudson und Fabio de Masi dabei. Auch unser Auftakt und die Treffen, die seither in den Bezirken stattgefunden haben, sind gut gelaufen: Sie waren gut besucht, sehr dynamisch, vor allem aber: Sie liefen in solidarischer Atmosphäre ab und haben Lust auf mehr gemeinsame Gespräche und Aktionen gemacht.

Die Termine von Treffen in Berlin hier ständig aktualisiert: www.aufstehen.de/berlin

Und das ist der aktuelle Stand, schon morgen geht es weiter:

  • 15.10., 18:30 Uhr in Tempelhof, „Spukvilla“ der Arbeiterwohlfahrt, Albrechtstraße 110, 12103 Berlin
  • 15.10., 19 Uhr in Lichtenberg, Kiezspinne, Schulze-Boysen-Straße 38, 10365 Berlin
  • 17.10., 18:00 Uhr in Neukölln, Vorwerck in der Neuköllner Oper, Karl-Marx-Straße 131/133, 12043 Berlin
  • 17.10., 19:30 Uhr in Spandau,  Jugendfreizeiteinrichtung Aalemannufer, Niederneuendorfer Allee 30, 13587 Berlin
  • 20.10., 19:00 Uhr in Prenzlauer Berg, Brotfabrik, Caligariplatz 1, 13086 Berlin
  • 22.10., 18:00 Uhr in Friedenau, Strassenbahn Kneipe, Laubacher Str. 29, 14197 Berlin
  • 25.10., 19:30 Uhr in Prenzlauer Berg, Uhr im BAIZ – Kultur- und Schankwirtschaft, Schönhauser Allee 26A, 10435 Berlin
  • 30.10., 18:30 Uhr in Lichtenberg, Nachbarschaftshaus im Ostseeviertel, Ribnitzer Str. 1b, 13051 Berlin

Eine Anmeldung ist nicht zwingend notwendig, hilft aber bei der Planung. Wir haben uns vorgenommen, die Ergebnisse der Treffen, die Themen und Anregungen zu protokollieren. Das dauert aber meistens etwas länger. Bitte hab etwas Geduld und Verständnis.

Bis bald,
Dein Aufstehen Berlin Team

Mehr dazu bei https://www.aufstehen.de/berlin/
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6651-20181014-aufstehen-in-berlin.htm

[Die Meinung der/s Autor*in entspricht nicht notwendigerweise der der Redaktion]

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