vonaktionfsa 20.06.2019

Bewegungs-Blog

Informieren! Aktivieren! Bewegen! – Hier bloggen die Mitglieder der taz Bewegung über ihr Engagement.

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Über das gescheiterte Pilotprojekt zur Gesichtserkennung am Bahnhof Südkreuz haben wir lange genug berichtet. Nun folgt Phase 2, die Kameras und Algorithmen, die dort so kläglich versagt haben, sollen nur Bescheid sagen, wenn sich jemand seltsam, ungewöhnlich, krankhaft, hilfsbedürftig usw. verhält.

Diesmal sollen Schauspieler die Probanden aus Phase 1 ersetzen. Nach einem festgelegten Drehbuch werden rund 1600 Szenen gespielt und die Software darf raten, was dort abgeht – und dann piept es bei der Bundespolizei.

Mal sehen ob die Bundespolizei mit diesem abgespeckten Szenario mehr Glück hat. Mit „Intelligenz“ hat das jedenfalls nichts zu tun.

Wir sind jedenfalls weiterhin gegen jede Videoüberwachung und werden uns die Schauspielerei jeweils dienstags von 12 bis 20 Uhr und mittwochs von 8 bis 16 Uhr mal vor Ort ansehen.

Mehr dazu bei https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2019/06/18/am_berliner_suedkreuz_startet_die_automatische_dlf_20190618_1646_63146116.mp3
und https://www.tagesspiegel.de/berlin/videoueberwachung-in-berlin-das-suedkreuz-wird-wieder-zum-drehort/24439112.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6921-20190620-am-suedkreuz-wird-wieder-ueberwacht.htm

[Die Meinung der/s Autor*in entspricht nicht notwendigerweise der der Redaktion]

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https://blogs.taz.de/bewegung/2019/06/20/intelligente-videoueberwachung-soll-kritische-situationen-klaeren/

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