Posts Tagged ‘Reform’

18.03.2010 von Martin Kaul
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Check it yourself!

von Martin Kaul

Checkerinnen und Checker,

die Hochschulrektorenkonferenz hat ein neues Online-Portal hochgefahren. Im BolognaNet will sie nach eigener Aussage die wichtigsten Informationen zusammenstellen und einen schnellen Überblick über Fakten und Diskussionen in der erhitzten Bologna-Debatte schaffen.

“Wir wollen mit dem neuen Angebot eine informierte, sachliche Diskussion zu Bologna fördern”, sagte HRK-Präsidentin Margret Wintermantel heute in Berlin. “Die Diskussion, vor allem auch mit den Studierenden, ist wichtig und wird derzeit auf allen Ebenen geführt. Wenn sie zu guten Ergebnissen führen soll, muss sie präzise geführt werden.”

Was das heißt? Das wollen wir in den nächsten Wochen beoachten. Im neuen Webportal findet Ihr zunächst viele Statements von Bildungsprofessionellen und nur wenige von Studierenden. Wenn, dann gern vom konservativen RCDS. Uns interessiert deshalb: Wie präzise sind die Infos? Wie nah sind die Hochschulrektoren an der Realität an den Unis dran?

Check it yourself! And tell us.

Your Distributor of Control

10.02.2010 von Martin Kaul
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Massagen für die Massen

von Martin Kaul

Liebe Retrobewegung, verehrter Verweigererkomplott,

wenn das stimmt, was heute im Tagesspiegel steht, dann gehört Deine behäbige Blockade aber schnellstens behoben. Angeblich lag bei der Sitzung des Akademischen Senats der vorzeigbaren Berliner Humboldt-Universität ein Grundsatzpapier zum Bologna-Prozess vor, das schnelle Verbesserungen an den scheiternden Studiengängen vorschlagen wollte. So schreibt der Tagesspiegel:

In dem fünfseitigen Grundsatzpapier, das der Philosoph Volker Gerhardt erarbeitete, werden die Unimitglieder aufgefordert, die „Spielräume im Bologna-Prozess“ zu nutzen. So sollten die Fächer mehr Angebote im Studium generale einplanen, den Studierenden sollte mehr Zeit für die Vorbereitung und Vertiefung des Stoffes gelassen werden. Die Anwesenheitspflicht könne grundsätzlich entfallen. Die HU solle sich bei der Politik auch dafür einsetzen, dass Studierende auf einen achtsemestrigen Bachelor einen viersemestrigen Master setzen können. Bisher ist grundsätzlich eine Regelstudienzeit von zehn Semestern vorgesehen. Die HU solle mit dem Papier einen maßgeblichen Impuls für die im April stattfindende Bologna-Konferenz von Bund und Ländern geben, sagte Gerhardt.

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