Lernfähigkeit ist eine entscheidende Voraussetzung für den Erfolg im therapeutischen Prozess und deshalb ist es erfreulich, dass unsere gestrige Analyse des “Penispatienten auf der Blogcouch” umgehend dazu geführt hat, dass dieser vor lauter Freude gleich ein Bildchen von Sigmund Freud in sein Blog gesetzt hat. Dass er sich dann einen weiteren “großartigen und klugen” Patienten, den islamophoben Paranoiker H.M.Broder herbeizitiert, um das Kunstwerk an der taz-Wand zu erklären, macht Sinn. Dem “Stinkbomber der Nation”, der nicht “Pornoverfasser” genannt werden möchte, hatte das Berliner Landgericht unlängst attestiert, dass er “eine besondere Vorliebe für eine Ausdrucksweise mit sexuell drastischen und dem … weiter lesen
Archive for November, 2009
Das Totem an der taz-Wand zeigt Wirkung. Nach der erwartbaren Abwehrreaktion (“HiHi, das bin ich ja garnicht!”) beginnt der Patient langsam, sich der Realität zu stellen – aber wie das bei den im Springerhochhaus nistenden Schmierfinken so ist: kaum haben sie ein Partikel Realität erfaßt und einmal durch ihr Kleinhirn gewälzt, kommt “Bild”-Schwachsinn in Großbuchstaben heraus. Wie in KDs Antwort auf … weiter lesen
Am Montag hatte die taz in einem Newsletter an die GenossInnen unter Hinweis auf die aktuelle Kunstdebatte gefragt “Wieviel Schwanz muss sein ? ” – und eine Flut von Antworten erhalten. Einige davon wurden gleich im Hausblog publiziert, allerdings nicht die von Kai Diekmann – was allerdings nichts mit “mangelnder Liberalität” sondern schlicht damit zu tun hat, dass es bei der Publikation von Zuschriften nicht nach Penislänge oder Frisur geht, sondern ganz entspannt (!) nach der Reihenfolge. Hier nun also KDs Antwort, die immer noch von hartnäckiger Verdrängung zeugt:
“Liebe Genossinnen und Genossen, vielen Dank für die Anfrage. Gern beteilige ich mich an Eurer Debatte zum Thema: “Muss die Plastik eines nackten Kai Diekmann mit meterlangem Penis am taz-Haus hängen?”
Ich finde: Nein, absolut nicht. EINE Penis-Plastik reicht vollkommen – und die von Jony ist doch wirklich sehr gelungen! Und für noch eine wäre doch auch gar… weiter lesen
Während im internen “tagesthema” der taz eine der heißesten Kunstdebatten seit Duchamps Urinal läuft, die bezaubernde Medienkolumnistin “diesen permanenten Schwanzvergleich zwischen Bild und taz nur noch peinlich findet” und wegen “sexueller Belästigung am Arbeitsplatz” nach “Reportern ohne Grenzen” ruft, melden sich nun auch Genossen und LeserInnen zu Wort – und sind ebenfalls not amused. Stimmungsmäßig geht es bei Mütterchen taz also derzeit ungefähr so zu wie bei der CDU, die sich über 2008 über Peter Lenks Gruppensexrelief mit Angela Merkel echauffierte. Schon kursieren erste Gerüchte, dass sich in den Redaktionshöhlen radikale taz-Taliban formieren, die über die Sprengung der überdimensionierten Statue an … weiter lesen
Da “Affirmation” nicht nur eine Kunst,- sondern auch eine Therapie-Methode ist, scheint es sehr zutreffend, wenn Peter Lenk seine Relief-Installation an der taz-Mauer – hier die Bildergalerie - als “Therapie der sexuellen Obsessionen der Bild-Zeitung” versteht, wenig zutreffend hingegen das Adjektiv, das bei den Diskussionen im Hof und im Haus der taz heute am häufigsten zu hören war: “pubertär!” Ja na klar - so wie Jeff Koons “kitschig” ist oder Andy Warhol ein “Kopist”. Auch in der Redaktion erregtes Pro und Contra zu der Frage, wie weit affirmative Kunst gehen darf: “Wieviel Schwanz muß sein?” … weiter lesen
Dass wir den BILD-Chef Kai Diekmann daran erinnern mussten, dass das Urheberrecht für seine Penisvergrößerung nicht bei ihm liegt und er folglich damit auch nicht einfach sein Blog schmücken darf, mag manchem ein wenig kleinlich erschienen sein. Aber erstens will sich die taz nicht bieten lassen, dass das Schmuddelblatt von gegenüber ungefragt abkupfert, und zweitens hatten wir in Sachen Erektionsmaximierung etwas in petto, mit dem der Neublogger jetzt ganze Bilderstrecken füllen kann: sage und schreibe sechzehn Meter Fleisch. Die Wand des taz-Hauses, mit Blick auf’s BILD-Büro, ziert seit heute ein Relief des Künstlers Peter Lenk:
“Mit gespreizten Beinen hüpft der nackte Herr auf Höhe des Ergeschosses, sein primäres Geschlechtsteil wächst wuchtig bis in 16 Meter Höhe und verwandelt sich an der Spitze in eine Kobra. Ohne viel Phantasie erkennt man in dem potenten Hauptdarsteller der Installation Bild-Chefredakteur Kai Diekmann. Auf Höhe des vierten Obergeschosses sitzt… weiter lesen
Die Rundschreiben der taz-Genossenschaft bereiten unserem Blognachbarn schräg gegenüber stets helle Freude – und auch wenn man festhalten muß, dass Kai Diekmann nach wie vor für das ekeligste Drecksblatt der Republik verantwortlich ist: als Genosse verhält sich der Mann vorbildlich. Kaum erhält er den Hinweis, dass das 9.000 Mitglied der Genossenschaft (z.Zt. sind es 8921) gesucht wird – und eine taz-Reise in die Zivilgesellschaft gewinnen kann – setzt er das in sein Blog, und schlägt gleich auch noch potentielle Neu-Genossen vor: 1.) Josef Ackermann 2.) Helmut Kohl und 3.) Götz Aly.
Gegen den alten Bankster Joe wäre nichts einzuwenden, selbst wenn er seinen kompletten Jahresbonus in Geno-Anteilen anlegt hätte er ja nur eine Stimme; was Kohl betrifft, würden die GenossInnen wohl vorher ein “Ehrenwort” verlangen, dass die Kohle sauber ist und kein Blackout vorliegt. Mit Götz Aly allerdings – “keiner kennt die Linken so gut wie er”… weiter lesen
Kleiner Fauxpas im Berliner Lokalteil heute: das Foto eines Wasserwerfers vor der Roten Flora in Hamburg war mit der Bildzeile: “1. Mai in Kreuzberg” untertitelt. Niemand wäre das aufgefallen aber Kai bekam einen Tip und hat’s gleich gebloggt: Kreuzberger Nächte sind…falsch. Was Watchdog Stefan Niggemeier und der Bildblog für BILD macht jetzt Kai Diekmann für die taz. Da sind wir, was die Qualitätskontrolle betrifft, ja nun wirklich in allerbesten Händen…
Update: …aber wirklich. Gleich noch einen Fehler hat taz-Wachhund Kai (bzw. sein Team) entdeckt. Taz-Autor Sascha Chaimowicz verwechselte die AK-47 mit einer Heckler&Koch und machte ihren Erfinder Kalaschnikow so zum Miturheber des RAF-Signets. Das aber weiß Mord-und Totschlagexperte Diekmann eindeutig besser:
“Andreas Baader fuhr nicht nur gern Porsche, sondern hatte auch ein Faible für edles deutsches Waffengut. Heckler & Koch musste es schon sein. Auch im Logo. Die dort abgebildete Maschinenpistole heißt übrigens MP5. Liebe Genossen, Euren Pazifismus in… weiter lesen
Nachdem unser Lieblingskolumnist Hal Faber uns gerade den Sonntagskaffee versalzen hatte, mit der Behauptung, in dem in der Printausgabe erschienen Artikel Hatz auf Textdiebe eröffnet seien “vor lauter Tralali…auch die Fakten hübsch verdreht”, konnten wir über die Begründung - “Der Blogger kopierte keinen Artikel, sondern zitierte etwas viel.” dann aber fast schon wieder lachen. Wie über einen Anwalt, der seinen Klienten mit dem Argument verteidigt: ‘Mein Mandant hat keinen Diebstahl begangen, sondern nur etwas zuviel mitgehen lassen’ oder ‘Er wollte nicht einbrechen, sondern hat nur ein bißchen fest gegen die Tür getreten’ – und hernach die Presse der “Faktenverdreherei” bezichtigt. Das ist eigentlich zum Piepen – aber auf diesem Niveau läuft die ganze Diskussion, und wie sich zeigt, sind auch die elder statesmen der Blogosphäre wie Hal Faber davor nicht gefeit. Insofern scheint unsere Beschimpfung der Piraten-Spießer in Klein-Bloggersdorf nach wie vor berechtigt. Für Spießer… weiter lesen
Bloggen ist zwar ganz einfach, aber nicht risikolos, vorallem wenn man sich dabei fremder Werke bemächtigt oder wenn man in seinem Blog Unwahrheiten behauptet - doch Superkai wäre nicht der weltgrößte Diekmann, wenn er nicht locker beides schaffen würde. Zum einen ließ er “Lettre international” beklauen und das komplette Interview mit Thilo Sarrazin zum Download auf Bild.de bereitstellen – und dann behauptete er in seinem Blog “natürlich haben wir das Interview nicht geklaut, sondern uns vorher die Erlaubnis zur Veröffentlichung geholt.” Da aber ein Redakteur, der sich eine Quelle zufaxen läßt weil er für seinen Artikel daraus zitieren will, damit natürlich nicht automatisch über eine Erlaubnis zur kompletten Veröffentlichung verfügt – nach Angaben von “Lettre” wurde eine Online-Nutzung in den geführten Telefonaten sogar explizit ausgeschlossen - ist Diekmanns Behauptung falsch. Deshalb hat er am Freitag schon wieder Anwaltspost erhalten und wird aufgefordert, in seinem Blog eine Gegendarstellung… weiter lesen
