Am 7.11. hatten wir hier berichtet, dass “Bild” einen Text von “Lettre International” – das berüchtigte Interview mit Thilo Sarrazin – unerlaubt veröffentlicht und Neu-Blogger Kai Diekmann in seinem Blog dann fälschlich behauptet hatte, eine Erlaubnis eingeholt zu haben: Klauen und Lügen. Um den Abdruck der Gegendarstellung in Kai Diekmanns Blog vermeiden hatte der Springer-Verlag Lettre daraufhin einen Vergleich angeboten – gegen Zahlung von 30.000 EU sollte “Lettre” auf diese Gegendarstellungen und weitere Schadensersatzforderungen verzichten. … weiter lesen
Archive for the ‘Diekmann-Watch’ Category
Unser Nachwuchs-Blogger Kai Diekmann jammert rum, weil das Internet kein rechtsfreier Raum ist und ihm Rechtsanwalt Jony Eisenberg gerichtlich untersagt hat, in seinem Blog weiterhin persönlichkeitsrechtsverletzende Äußerungen zu verbreiten. Dabei geht es nicht um Äußerungen über die taz, sondern über die Person des Anwalts Eisenberg, den Kai Diekmann sowohl in der Bild-Zeitung als auch in seinem Blog zum Objekt satirischer Beiträge macht – was ihm absolut unbenommen ist, solange er sich dabei an das geltende Medienrecht hält. Doch das tut er nicht, und wird deshalb von Jony Eisenberg, einem ausgewiesenen Fachmann auf diesem Gebiet, beharrlich daran erinnert. Und das ist gut so – zumal bei einem notorischen Wiederholungstäter, der wie der Bild-Chefredakteur “bewusst seinen wirtschaftlichen Vorteil aus der Persönlichkeitsrechtsverletzung anderer sucht” (Landgericht Berlin).
“Ist das souverän ?” fragt Genosse Diekmann nun in seinem Blog – aber sicher, können wir da nur antworten: Für jedes Spiel gelten Regeln und wer… weiter lesen
Nach wie vor ist unklar, wer die Fake-taz “Wir sind Schwanz!” (pdf hier) produziert hat. Dass es sich bei den Verteilern vor dem taz-Café um Azubis eines großen Arbeitgebers von schräg gegenüber gehandelt haben könnte – dieser Hinweis reicht noch nicht aus, das Werk dem Genossen Kai Diekmann und seinen Textern zuzuschreiben. Doch viel weiter kamen die Recherchen unserer Investigativabteilungen nicht, da die Ereignisse eine überraschende Wendung nahmen, nachdem ein Mehrheitsbeschluß von drei Mitgliedern des fünfköpfigen taz-Vorstands bekannt wurde, die das Kunstwerk am 4. Januar entfernen wollen: … weiter lesen
Ein junger Mann verteilt eine Sonderausgabe der taz vor dem taz-Café. Headline: “Wir sind Schwanz! – Die Redaktion verlangt: Der Pimmel über Berlin muß bleiben!” Die Redaktion? Die weiß von nichts.
Hier die Fake-taz als pdf
Lernfähigkeit ist eine entscheidende Voraussetzung für den Erfolg im therapeutischen Prozess und deshalb ist es erfreulich, dass unsere gestrige Analyse des “Penispatienten auf der Blogcouch” umgehend dazu geführt hat, dass dieser vor lauter Freude gleich ein Bildchen von Sigmund Freud in sein Blog gesetzt hat. Dass er sich dann einen weiteren “großartigen und klugen” Patienten, den islamophoben Paranoiker H.M.Broder herbeizitiert, um das Kunstwerk an der taz-Wand zu erklären, macht Sinn. Dem “Stinkbomber der Nation”, der nicht “Pornoverfasser” genannt werden möchte, hatte das Berliner Landgericht unlängst attestiert, dass er “eine besondere Vorliebe für eine Ausdrucksweise mit sexuell drastischen und dem … weiter lesen
Das Totem an der taz-Wand zeigt Wirkung. Nach der erwartbaren Abwehrreaktion (“HiHi, das bin ich ja garnicht!”) beginnt der Patient langsam, sich der Realität zu stellen – aber wie das bei den im Springerhochhaus nistenden Schmierfinken so ist: kaum haben sie ein Partikel Realität erfaßt und einmal durch ihr Kleinhirn gewälzt, kommt “Bild”-Schwachsinn in Großbuchstaben heraus. Wie in KDs Antwort auf … weiter lesen
Am Montag hatte die taz in einem Newsletter an die GenossInnen unter Hinweis auf die aktuelle Kunstdebatte gefragt “Wieviel Schwanz muss sein ? ” – und eine Flut von Antworten erhalten. Einige davon wurden gleich im Hausblog publiziert, allerdings nicht die von Kai Diekmann – was allerdings nichts mit “mangelnder Liberalität” sondern schlicht damit zu tun hat, dass es bei der Publikation von Zuschriften nicht nach Penislänge oder Frisur geht, sondern ganz entspannt (!) nach der Reihenfolge. Hier nun also KDs Antwort, die immer noch von hartnäckiger Verdrängung zeugt:
“Liebe Genossinnen und Genossen, vielen Dank für die Anfrage. Gern beteilige ich mich an Eurer Debatte zum Thema: “Muss die Plastik eines nackten Kai Diekmann mit meterlangem Penis am taz-Haus hängen?”
Ich finde: Nein, absolut nicht. EINE Penis-Plastik reicht vollkommen – und die von Jony ist doch wirklich sehr gelungen! Und für noch eine wäre doch auch gar… weiter lesen
Während im internen “tagesthema” der taz eine der heißesten Kunstdebatten seit Duchamps Urinal läuft, die bezaubernde Medienkolumnistin “diesen permanenten Schwanzvergleich zwischen Bild und taz nur noch peinlich findet” und wegen “sexueller Belästigung am Arbeitsplatz” nach “Reportern ohne Grenzen” ruft, melden sich nun auch Genossen und LeserInnen zu Wort – und sind ebenfalls not amused. Stimmungsmäßig geht es bei Mütterchen taz also derzeit ungefähr so zu wie bei der CDU, die sich über 2008 über Peter Lenks Gruppensexrelief mit Angela Merkel echauffierte. Schon kursieren erste Gerüchte, dass sich in den Redaktionshöhlen radikale taz-Taliban formieren, die über die Sprengung der überdimensionierten Statue an … weiter lesen
Da “Affirmation” nicht nur eine Kunst,- sondern auch eine Therapie-Methode ist, scheint es sehr zutreffend, wenn Peter Lenk seine Relief-Installation an der taz-Mauer – hier die Bildergalerie - als “Therapie der sexuellen Obsessionen der Bild-Zeitung” versteht, wenig zutreffend hingegen das Adjektiv, das bei den Diskussionen im Hof und im Haus der taz heute am häufigsten zu hören war: “pubertär!” Ja na klar - so wie Jeff Koons “kitschig” ist oder Andy Warhol ein “Kopist”. Auch in der Redaktion erregtes Pro und Contra zu der Frage, wie weit affirmative Kunst gehen darf: “Wieviel Schwanz muß sein?” … weiter lesen
Dass wir den BILD-Chef Kai Diekmann daran erinnern mussten, dass das Urheberrecht für seine Penisvergrößerung nicht bei ihm liegt und er folglich damit auch nicht einfach sein Blog schmücken darf, mag manchem ein wenig kleinlich erschienen sein. Aber erstens will sich die taz nicht bieten lassen, dass das Schmuddelblatt von gegenüber ungefragt abkupfert, und zweitens hatten wir in Sachen Erektionsmaximierung etwas in petto, mit dem der Neublogger jetzt ganze Bilderstrecken füllen kann: sage und schreibe sechzehn Meter Fleisch. Die Wand des taz-Hauses, mit Blick auf’s BILD-Büro, ziert seit heute ein Relief des Künstlers Peter Lenk:
“Mit gespreizten Beinen hüpft der nackte Herr auf Höhe des Ergeschosses, sein primäres Geschlechtsteil wächst wuchtig bis in 16 Meter Höhe und verwandelt sich an der Spitze in eine Kobra. Ohne viel Phantasie erkennt man in dem potenten Hauptdarsteller der Installation Bild-Chefredakteur Kai Diekmann. Auf Höhe des vierten Obergeschosses sitzt… weiter lesen
