Posts Tagged ‘Kai Diekmann’

02.02.2010 von Blogwart
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Trotz Blogerfolg – Schweineblatt bleibt Schweineblatt.

von Blogwart

“Springer kann auch Satire” – wenn das zu beweisen war, dann hat Kai Diekmanns Blog, das nach 100 Tagen heute endet, den Beweis angetreten. Zwar gingen einige Versuche schwer daneben und zogen einen stattlichen Berg von Geldstrafen und Gerichtskosten nach sich – würden die taz-BlogerInnen mit dem Presse-und Persönlichkeitsrecht derart hemmungslos umgehen wie der bloggende Bild-Chef wäre der  Laden hier  längst pleite – aber dank einer Steilvorlage der taz, dem Pimmel über Berlin, konnten Genosse Diekmann und sein Blogteam zur satirischen Hochform auflaufen. Wobei mit der  Fake-taz “Wir sind Schwanz!” dann der Höhepunkt des Blogs markiert wurde … weiter lesen

19.01.2010 von Blogwart
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Wache Justiz und schlafende Techniker.

von Blogwart

Im letzten Beitrag unseres Diekmann-Watchblogs hatten wir gemutmaßt, dass “die Bloggerei des Bild-Chefs Springer langsam zu teuer zu werden” scheint – und er deshalb in die Wüste geschickt wurde. Aber es war nur ein veregneter Kurzurlaub. Dafür hagelte es für den Medienmann des Jahres nach seiner Heimkehr gleich weitere heftige Strafen und Urteile – nicht allein wegen des Blogs, sondern auch wegen seines Treibens als Verantwortlicher der “Bild”, die geklaute Interviews zum Download anbot -  aber dennoch Summen, die uns als Wärter von über 20 taz-BloggerInnen die letzten Haare zu Berge stehen ließen, würde jede/r von ihnen derart ahnungslos und lässig mit dem Medien,- und Urheberrecht umgehen wie Neublogger Diekmann. … weiter lesen

29.11.2009 von Blogwart
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Totem und Tabu.

von Blogwart

Die  Therapie der sexuellen Obsessionen der Bild-Zeitung, die der Künstler Peter Lenk an der Wand des taz-Gebäudes vor zwei Wochen gestartet hat, schlägt an. Nicht dass sich an dem ekelhaften Blut-und Sperma-Blatt Europas größter Boulevardzeitung schon etwas geändert hätte, auch Friede Springer ist noch nicht zu dem ihr zugedachten Wallfahrtsort in der Rudi-Dutschke-Str. gepilgert, um sich zur Umkehr zu bekennen, und keiner der coolen Prominenten von Udo Lindenberg bis Gregor Gysi, die sich vor den Werbekarren der Blöd-Zeitung spannen lassen, hat bisher Abbitte geleistet. Doch das wäre, nach nur zwei Wochen, auch ein bißchen viel verlangt – wie jeder therapeutische Prozeß braucht auch dieser seine Zeit. Der Patient modifiziert unterdessen seine Abwehreaktionen, sich mit dem Totem an der taz-Wand zu identifizieren. … weiter lesen

23.11.2009 von Blogwart
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Klauen und Lügen (II)

von Blogwart

Am 7.11. hatten wir hier berichtet, dass “Bild” einen Text von “Lettre International” – das berüchtigte Interview mit Thilo Sarrazin – unerlaubt veröffentlicht und Neu-Blogger Kai Diekmann in seinem Blog dann fälschlich behauptet hatte, eine Erlaubnis eingeholt zu haben:  Klauen und Lügen. Um den Abdruck der Gegendarstellung in Kai Diekmanns Blog vermeiden hatte der Springer-Verlag Lettre daraufhin einen Vergleich angeboten – gegen Zahlung von 30.000 EU sollte “Lettre” auf diese Gegendarstellungen und weitere Schadensersatzforderungen verzichten. … weiter lesen

23.11.2009 von Blogwart
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Rote Karten.

von Blogwart

Unser Nachwuchs-Blogger Kai Diekmann  jammert rum, weil das Internet kein rechtsfreier Raum ist und ihm Rechtsanwalt Jony Eisenberg gerichtlich untersagt hat, in seinem Blog  weiterhin persönlichkeitsrechtsverletzende Äußerungen zu verbreiten. Dabei geht es nicht um Äußerungen über die taz, sondern über die Person des Anwalts Eisenberg, den Kai Diekmann sowohl in der Bild-Zeitung als auch in seinem Blog zum Objekt satirischer Beiträge macht – was ihm absolut unbenommen ist, solange er sich dabei an das geltende Medienrecht hält. Doch das tut er nicht, und wird deshalb von Jony Eisenberg, einem ausgewiesenen Fachmann auf diesem Gebiet, beharrlich daran erinnert. Und das ist gut so – zumal  bei einem notorischen Wiederholungstäter, der wie der Bild-Chefredakteur   “bewusst seinen wirtschaftlichen Vorteil aus der Persönlichkeitsrechtsverletzung anderer sucht” (Landgericht Berlin).

“Ist das souverän ?” fragt Genosse Diekmann nun in seinem Blog – aber sicher, können wir da nur antworten: Für jedes Spiel gelten Regeln und wer… weiter lesen

18.11.2009 von Blogwart
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Penispatient auf der Blogcouch.

von Blogwart

Das Totem an der taz-Wand zeigt Wirkung. Nach der erwartbaren Abwehrreaktion (“HiHi, das bin ich ja garnicht!”) beginnt der Patient langsam, sich der Realität zu stellen – aber wie das bei den im Springerhochhaus nistenden Schmierfinken so ist: kaum haben sie ein Partikel Realität erfaßt und einmal durch ihr Kleinhirn gewälzt, kommt “Bild”-Schwachsinn in Großbuchstaben heraus. Wie in KDs Antwort auf … weiter lesen

17.11.2009 von Blogwart
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“Im Namen des Buddhadaismus!”

von Blogwart

Während im internen “tagesthema” der taz eine der  heißesten Kunstdebatten seit Duchamps Urinal läuft,  die bezaubernde Medienkolumnistin “diesen permanenten Schwanzvergleich zwischen Bild und taz nur noch peinlich findet”  und wegen “sexueller Belästigung am Arbeitsplatz” nach “Reportern ohne Grenzen”  ruft, melden sich nun auch Genossen und LeserInnen zu Wort – und sind ebenfalls not amused. Stimmungsmäßig geht es bei Mütterchen taz also derzeit ungefähr so zu wie bei der CDU, die sich über 2008 über Peter Lenks Gruppensexrelief mit Angela Merkel echauffierte. Schon kursieren erste Gerüchte, dass sich in den Redaktionshöhlen radikale taz-Taliban formieren,  die über die Sprengung der überdimensionierten Statue an … weiter lesen

16.11.2009 von Blogwart
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Pimmel über Berlin

von Blogwart

Da “Affirmation” nicht nur eine Kunst,- sondern auch eine Therapie-Methode ist, scheint es sehr zutreffend, wenn  Peter Lenk seine Relief-Installation an der taz-Mauer  – hier die Bildergalerie -  als “Therapie der sexuellen Obsessionen der Bild-Zeitung” versteht,  wenig zutreffend hingegen das Adjektiv, das bei den Diskussionen im Hof und im Haus der taz heute am häufigsten zu hören war: “pubertär!” Ja na klar -  so wie Jeff Koons “kitschig” ist oder Andy Warhol ein “Kopist”. Auch in der Redaktion erregtes Pro und Contra zu der Frage, wie weit affirmative Kunst gehen darf:  “Wieviel Schwanz muß sein?” … weiter lesen

15.11.2009 von Blogwart
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Therapie der sexuellen Obsessionen.

von Blogwart

Dass wir den BILD-Chef Kai Diekmann daran erinnern mussten, dass das Urheberrecht für seine Penisvergrößerung nicht bei ihm liegt und er folglich damit auch nicht einfach sein Blog schmücken darf, mag manchem ein wenig kleinlich erschienen sein. Aber erstens will sich die taz nicht bieten lassen, dass das Schmuddelblatt von gegenüber ungefragt abkupfert, und zweitens hatten wir  in Sachen Erektionsmaximierung etwas in petto, mit dem der Neublogger jetzt ganze Bilderstrecken füllen kann: sage und schreibe sechzehn Meter Fleisch.  Die Wand des taz-Hauses, mit Blick auf’s BILD-Büro, ziert seit heute ein Relief des Künstlers Peter Lenk:

“Mit gespreizten Beinen hüpft der nackte Herr auf Höhe des Ergeschosses, sein primäres Geschlechtsteil wächst wuchtig bis in 16 Meter Höhe und verwandelt sich an der Spitze in eine Kobra. Ohne viel Phantasie erkennt man in dem potenten Hauptdarsteller der Installation Bild-Chefredakteur Kai Diekmann. Auf Höhe des vierten Obergeschosses sitztweiter lesen

30.10.2009 von Blogwart
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“Brain-Bild” für Nichtdenker.

von Blogwart

Die Lektüre eines Aufsatzes des Neurologen Ernst Pöppel, nach dem Lesen eine unatürliche Kulturtechnik sei und das Gehirn eigentlich mißbrauche, veranlaßt Kai Diekmann zu der jubelnden Ankündigung künftig an einer “Brain-Bild” zu basteln. Bis  es soweit ist,  wird aber weiter eine Zeitung für all jene gemacht, die ihre grauen Zellen nicht einmal zum Denken mißbrauchen.  Wie es der BILD-Erfinder Axel C. Springer 1959 als Richtlinie vorgegeben hat:

“Ich war mir seit Kriegsende darüber klar, dass der deutsche Leser es auf keinen Fall wollte, eines auf keinen Fall, nämlich nachdenken. Und darauf habe ich meine Zeitungen ausgerichtet.”

Lange vor der  Volks-Pizza war also die Volks-Verdummung das Geschäft  und lange war der Verlagsgründer damit erfolgreich – jetzt aber sinkt die “Bild”-Auflage seit Jahren kontinuierlich, seit Beginn der Ära Diekmann 2001 um ca. 30 %.  Insofern hoffen wir, dass unser Genosse schräg gegenüber noch viele weitere Jahre im Amt bleibt. Die… weiter lesen