“Euer blöder Schwanzvergleich geht mir echt auf die Eier, habt ihr nichts Besseres zu tun ?” – auf mails wie diese, die in den letzten Tagen öfter mal ankommen, antworten wir mit dem Hinweis, dass erstens heute wieder eine sehr gute, völlig schwanzfreie Ausgabe der taz erschienen ist – die taz-MitarbeiterInnen also nach wie vor nichts Besseres tun, als in der gewohnten Qualität eine Zeitung zu machen – und sich zweitens hinter dem Scheinriesen an der taz-Wand mehr verbirgt als … weiter lesen
Posts Tagged ‘Penisvergrößerung’
Am Montag hatte die taz in einem Newsletter an die GenossInnen unter Hinweis auf die aktuelle Kunstdebatte gefragt “Wieviel Schwanz muss sein ? ” – und eine Flut von Antworten erhalten. Einige davon wurden gleich im Hausblog publiziert, allerdings nicht die von Kai Diekmann – was allerdings nichts mit “mangelnder Liberalität” sondern schlicht damit zu tun hat, dass es bei der Publikation von Zuschriften nicht nach Penislänge oder Frisur geht, sondern ganz entspannt (!) nach der Reihenfolge. Hier nun also KDs Antwort, die immer noch von hartnäckiger Verdrängung zeugt:
“Liebe Genossinnen und Genossen, vielen Dank für die Anfrage. Gern beteilige ich mich an Eurer Debatte zum Thema: “Muss die Plastik eines nackten Kai Diekmann mit meterlangem Penis am taz-Haus hängen?”
Ich finde: Nein, absolut nicht. EINE Penis-Plastik reicht vollkommen – und die von Jony ist doch wirklich sehr gelungen! Und für noch eine wäre doch auch gar… weiter lesen
Dass wir den BILD-Chef Kai Diekmann daran erinnern mussten, dass das Urheberrecht für seine Penisvergrößerung nicht bei ihm liegt und er folglich damit auch nicht einfach sein Blog schmücken darf, mag manchem ein wenig kleinlich erschienen sein. Aber erstens will sich die taz nicht bieten lassen, dass das Schmuddelblatt von gegenüber ungefragt abkupfert, und zweitens hatten wir in Sachen Erektionsmaximierung etwas in petto, mit dem der Neublogger jetzt ganze Bilderstrecken füllen kann: sage und schreibe sechzehn Meter Fleisch. Die Wand des taz-Hauses, mit Blick auf’s BILD-Büro, ziert seit heute ein Relief des Künstlers Peter Lenk:
“Mit gespreizten Beinen hüpft der nackte Herr auf Höhe des Ergeschosses, sein primäres Geschlechtsteil wächst wuchtig bis in 16 Meter Höhe und verwandelt sich an der Spitze in eine Kobra. Ohne viel Phantasie erkennt man in dem potenten Hauptdarsteller der Installation Bild-Chefredakteur Kai Diekmann. Auf Höhe des vierten Obergeschosses sitzt… weiter lesen
Wir ahnten ja schon, dass die “Diekmann-Watch” eine Herausforderung wird, aber wo es mit Nietzsche gilt, um der Wahrheit willen notfalls auch “in die Jauchegrube hinabzusteigen” klicken wir uns pflichtbewußt durch alle Beiträge, die der RSS-Feed meldet. Und sind jedesmal auf’s Neue überrascht, dass auch noch das billigste Klischee von Deutschlands dämlichster Tageszeitung und ihres geschmacklosen Chefredakteurs in Wort und Bild bestätigt wird. Wie zum Beispiel in Diekmanns Beitrag über seine Vorzimmer”königinnen”, die im Minirock auf dem Tisch posieren. Aber auch für klassische Parolen wie “Bild lügt!” finden sich im Blog passende Belege, wie BildBlog anhand der Geschichte von Jürgen Trittin mit “Bolzenschneider” und “Eisenstange” noch einmal dokumentiert hat. (Apropos Klassik: Wikileaks hat die unzensierte Fassung von Günter Wallraffs verdeckter Bild-Recherche “Der Aufmacher” (1970) veröffentlicht – Springer hatte für die zweite Auflage des Buchs seinerzeit zahlreiche Streichungen durchgesetzt.)
Jetzt beklagt sich der Bild-Chef und taz-Genosse unter dem… weiter lesen
Nachdem Autor Gerhard Henschel am 8. Mai 2002 auf der „wahrheit“-Seite der taz behauptet hatte, Kai Diekmann habe sich einer Penisvergrößerung unterziehen wollen, klagte der Bild-Chef auf 30.000 Euro Schadenersatz. Das Berliner Kammergericht entschied in zweiter Instanz, dass Diekmann als Chefredakteur der Bild „bewusst seinen wirtschaftlichen Vorteil aus der Persönlichkeitsrechtsverletzung anderer sucht“ und daher „weniger schwer durch die Verletzung seines eigenen Persönlichkeitsrechtes belastet wird“. Er müsse „davon ausgehen, dass diejenigen Maßstäbe, die er anderen gegenüber anlegt, auch für ihn selbst von Belang sind“. Daher befand das Gericht, dass ein Schmerzensgeld nicht angemessen sei – verbot aber der taz, den satirischen Beitrag über die mißlungene Untenrum-Operation weiter zu verbreiten.
Jetzt aber verbreitet der Neu-Blogger den Beitrag selbst – und hat sich deshalb soeben eine weitere Klageandrohung von Anwalt Jony Eisenberg eingefangen. Der taz die Veröffentlichung verbieten, vor dem Kadi erfolglos um Schmerzensgeld dafür klagen – und dann das Ganze selbst… weiter lesen
