“Springer kann auch Satire” – wenn das zu beweisen war, dann hat Kai Diekmanns Blog, das nach 100 Tagen heute endet, den Beweis angetreten. Zwar gingen einige Versuche schwer daneben und zogen einen stattlichen Berg von Geldstrafen und Gerichtskosten nach sich – würden die taz-BlogerInnen mit dem Presse-und Persönlichkeitsrecht derart hemmungslos umgehen wie der bloggende Bild-Chef wäre der Laden hier längst pleite – aber dank einer Steilvorlage der taz, dem Pimmel über Berlin, konnten Genosse Diekmann und sein Blogteam zur satirischen Hochform auflaufen. Wobei mit der Fake-taz “Wir sind Schwanz!” dann der Höhepunkt des Blogs markiert wurde … weiter lesen
Posts Tagged ‘Peter Lenk’
Unter den zahlreichen emails und Briefen, die wir im Zusammenhang mit dem Kunstwerk an der taz-Wand erhalten, befand sich heute ein aktuelles Interview mit dem Künstler Peter Lenk – “Pimmel über Berlin bleibt!” und eine schon etwas ältere Erinnerung an den großen Selbstbetrug des Kai Diekmann. – sowie auch die folgende Betrachtung eines “emeritierten Kunstkritikers”, … weiter lesen
Während im internen “tagesthema” der taz eine der heißesten Kunstdebatten seit Duchamps Urinal läuft, die bezaubernde Medienkolumnistin “diesen permanenten Schwanzvergleich zwischen Bild und taz nur noch peinlich findet” und wegen “sexueller Belästigung am Arbeitsplatz” nach “Reportern ohne Grenzen” ruft, melden sich nun auch Genossen und LeserInnen zu Wort – und sind ebenfalls not amused. Stimmungsmäßig geht es bei Mütterchen taz also derzeit ungefähr so zu wie bei der CDU, die sich über 2008 über Peter Lenks Gruppensexrelief mit Angela Merkel echauffierte. Schon kursieren erste Gerüchte, dass sich in den Redaktionshöhlen radikale taz-Taliban formieren, die über die Sprengung der überdimensionierten Statue an … weiter lesen
Da “Affirmation” nicht nur eine Kunst,- sondern auch eine Therapie-Methode ist, scheint es sehr zutreffend, wenn Peter Lenk seine Relief-Installation an der taz-Mauer – hier die Bildergalerie - als “Therapie der sexuellen Obsessionen der Bild-Zeitung” versteht, wenig zutreffend hingegen das Adjektiv, das bei den Diskussionen im Hof und im Haus der taz heute am häufigsten zu hören war: “pubertär!” Ja na klar - so wie Jeff Koons “kitschig” ist oder Andy Warhol ein “Kopist”. Auch in der Redaktion erregtes Pro und Contra zu der Frage, wie weit affirmative Kunst gehen darf: “Wieviel Schwanz muß sein?” … weiter lesen
Dass wir den BILD-Chef Kai Diekmann daran erinnern mussten, dass das Urheberrecht für seine Penisvergrößerung nicht bei ihm liegt und er folglich damit auch nicht einfach sein Blog schmücken darf, mag manchem ein wenig kleinlich erschienen sein. Aber erstens will sich die taz nicht bieten lassen, dass das Schmuddelblatt von gegenüber ungefragt abkupfert, und zweitens hatten wir in Sachen Erektionsmaximierung etwas in petto, mit dem der Neublogger jetzt ganze Bilderstrecken füllen kann: sage und schreibe sechzehn Meter Fleisch. Die Wand des taz-Hauses, mit Blick auf’s BILD-Büro, ziert seit heute ein Relief des Künstlers Peter Lenk:
“Mit gespreizten Beinen hüpft der nackte Herr auf Höhe des Ergeschosses, sein primäres Geschlechtsteil wächst wuchtig bis in 16 Meter Höhe und verwandelt sich an der Spitze in eine Kobra. Ohne viel Phantasie erkennt man in dem potenten Hauptdarsteller der Installation Bild-Chefredakteur Kai Diekmann. Auf Höhe des vierten Obergeschosses sitzt… weiter lesen
