10.03.2007 von Benjamin Kiersch
Auch in Cochabamba gab es in den vergangenen Wochen Wasser im Überfluss: bei den exzessiven Wasserbomben- und Seifenschaumkämpfen, die traditionell zum Höhepunkt des hiesigen Karnevals während des Corso de Corsos zelebriert werden…





…blieb kein Clown trocken.

02.03.2007 von Benjamin Kiersch
El Niño schlägt wieder zu: Seit Wochen werden der Norden und Osten Boliviens von den stärksten Regenfällen seit über 20 Jahren heimgesucht. In den Tieflanddepartaments Beni, Pando, Santa Cruz, Tarija und in Teilen von Cochabamba – dem so genannten Halbmond – stehen Millionen Hektar Land unter Wasser. Das Rote Kreuz schätzt, dass 250 000 Menschen von der Katastrophe betroffen sind. Allein im Departament Beni, dessen Hauptstadt Trinidad überschwemmt wurde, haben 86 000 Menschen ihr Hab und Gut verloren. In den überschwemmten Gebieten breiten sich Epidemien wie Dengue- und Gelbfieber aus, auch einige Fälle von Hantavirus-Infektionen sind bekannt geworden. Bislang sind mindestens 35 Menschen an den Folgen der Flut gestorben.
Eine Frau in den überschwemmten Straßen Trinidads. Quelle: Los Tiempos
Die wirtschaftlichen Schäden sind enorm: bislang sind 22 800 Tiere in den Fluten ertrunken und… weiter lesen