Als ich letzten Donnerstag den Bericht in Los Tiempos de Cochabamba las, traute ich meinen Augen nicht:
„Wien, 5. März 2008. Der Internationale Drogenkontrollrat hat heute seinen Jahresbericht 2007 vorgestellt. Darin werden die Regierungen weltweit aufgefordert, unverzüglich Maßnahmen einzuleiten, um den Kaffeekonsum in der Bevölkerung zu unterbinden, da dieser einen Verstoß gegen das Einheitsabkommen über die Betäubungsmittel darstelle. Die Internationale Gemeinschaft solle den Ländern mit überdurchschnittlich hohem Kaffeekonsum helfen, dieses Ziel zu erreichen. Weiterhin mahnt der Rat an, dass die industrielle Weiterverarbeitung der Kaffeebohne zu Pulverkaffee oder Mokkapudding gegen internationale Drogenkontrollkonventionen verstößt. Der Rat empfiehlt den Ländern weiterhin, Gesetzte zu erlassen, um Aktivitäten wie Kaffee trinken zu verbieten, die der Konvention entgegenstehen, und den Erwerb von Kaffeeerzeugnissen zum persönlichen Gebrauch unter Strafe zu stellen.“
Na gut, die Meldung hab ich mir ausgedacht. Sie ist allerdings nicht weniger absurd als der tatsächliche Jahresbericht des tatsächlichen Internationalen Drogenkontrollrats, der gestern tatsächlich… weiter lesen