29.01.2007 von Achmed Khammas
Rund 60 überwiegend jüdische Organisationen – aber auch nichtjüdische persische Renegaten – riefen zu einer Demo gegen Präsident Ahmadinedschat auf, und es kamen gerade mal 700. Was nahe legt, daß ein durchschnittlicher Verein 10 Mitglieder hat und dazu ein, zwei Sympathisanten. Gehofft hatte man auf 5.000, aber kein Wunder, bei dem Plakat…
…

…
Uops… – jetzt ist mir doch tatsächlich die Maus ausgerutscht und hat das falsche Bild hochgeladen. Dabei ist das Anti-Ahmadinedschat-Plakat noch viel, viel schöner…! Ich würde es mir ja glatt im Klo an die Wand hängen, direkt neben das Filmplakat von “Dr. Seltsam – oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben“. DAS waren noch Männer!!

…
Eigentlich waren 5.000 erwartet. Ich will aber nicht verschweigen, daß sich sowohl der Zentralrat der Juden in Deutschland, als auch das American Jewish Committee und die Berliner Jüdische Gemeinde von… weiter lesen
26.01.2007 von Achmed Khammas
Nicht erschrecken… oder doch? Es handelt sich schließlich nur um einen Film…
Massaker (D 2005)
Am Freitag, den 02.02.07 um 18.30 Uhr zeigen das Zentrum Moderner Orient und der SFB 640 ‚Repräsentationen sozialer Ordnungen im Wandel’ dieDokumentation Massaker (D 2005, arab. mit engl. Untertiteln) von Monika Borgmann, Lokman Slim und Hermann Theissen in Kooperation mit den Freunden der Deutschen Kinemathek e.V./Kino Arsenal. Im Anschluss laden wir Sie zu einer Podiumsdiskussion mit der Filmemacherin Monika Borgmann, der Islamwissenschaftlerin Prof. Ingeborg Baldauf (HU Berlin/SFB 640) und Andreas Pflitsch (FU Berlin) ein.
Im September 1982 töteten christliche Milizionäre der mit Israel verbündeten „Forces Libanaises“ in den libanesischen Palästinenserlagern von Sabra und Shatila Tausende Menschen, zumeist Frauen, Kinder und Alte, zwei Nächte und drei Tage lang – ein unglaublicher Gewaltexzess.
In Massaker äußern sich sechs Täter vor der Kamera über die von ihnen verübten Massenmorde, unter der Bedingung, dass sie… weiter lesen
23.01.2007 von Achmed Khammas
Nachdem inzwischen Selbstmordattentate fast ausschließlich nur noch mit Muslimen (und Musliminnen!) assoziiert werden, soll hier an ein paar Widerstandskämpfer (und -kämpferinnen) erinnert werden, die eindeutig keine Anhänger des Islam waren.
…

…
Norma Abi-Hassan war 26 Jahre alt, als sie im Juli 1986 in Jezzine, im besetzten Süden des Libanon, einen mit Sprengstoff beladenen Transporter in eine Patrouille der Israelischen Armee hinein fuhr und dabei sich selbst und sieben Soldaten tötete. Norma kam aus Zgharta im Norden des Landes, war Lehrerin, Christin und Mitglied der libanesisch/syrischen Bewegung ‘Syrian Social Nationalist Party’. Daher auch das für Deutsche möglicherweise etwas verwirrende Symbol…
(Dank an ‘Lawrence of Cyberia’ - http://lawrenceofcyberia.blogs.com)
20.01.2007 von Achmed Khammas
Vor kurzem ging er durch die Presse: “Der erste Krieg der Menschheit” – und wo? Na, wo wohl?
Vor 6.000 Jahren wurde hier die blühende Stadt Hamoukar ausgelöscht. Wobei massenweise gefertigte Projektile in Form hartgebrannter Lehmgeschosse verwendet wurden. Und ach… wie sich die Formen doch gleichen:
…

…
Von drei Zentimetern Durchmesser auf 152 angewachsen – daher ‘fat man’, als statt Hamoukar Hiroshima dran war – aber nun wissen, wo das Ganze herkommt… aus SYRIEN!
Trotzdem lesenswert: http://www.zeit.de/2007/02/A-Staedte
Und selber haben kann man heutzutage beides: Die Lehmkugeln basteln wir nächsten Sommer am Baggersee ((psst!)) – und die Atombomben liefert die italienischen Firma Brumm frei Haus. Die von Nagasaki gibt’s natürlich auch – als Spielzeugmodelle (vielleicht haben Sie ja einen Freund oder Geschäftspartner in Japan, der bald Geburtstag hat?!)

Quelle:www.msnbc.msn.com/id/11501081/
19.01.2007 von Achmed Khammas
As from next Friday (19.01.2007), Israeli drivers will be forbidden to take Palestinians in their cars in the West Bank.
That stinks of Apartheid.
No “security” need will be served by this disgraceful order of the occupation authorities.
Drivers with a moral sense will ignore it.
Gush Shalom, published in Haaretz, January 12, 2007
ERGÄNZUNG:
Uri Avnery, 20.01.2007
A Freedom Ride
MAHATMA GANDHI would have loved it. Nelson Mandela would have saluted. Martin Luther King would have been the most excited – it would have reminded him of the old days.
Yesterday, a decree of the Officer Commanding the Central Sector, General Yair Naveh, was about to come into force. It forbade Israeli drivers from giving a ride to Palestinian passengers in the occupied territories. The knitted-Kippah-wearing General, a friend of the settlers, justified this as a vital security… weiter lesen
16.01.2007 von Achmed Khammas
Es war mir wirklich nicht möglich, zwei aktuelle Meldungen nicht miteinander zu verknüpfen: Zum einem den Bericht der ‘Haaretz’ über geheime Friedensverhandlungen zwischen Syrien und Israel (!) – und zum anderen die Nachricht der ‘Jerusalem Post’, der zufolge Israelis inzwischen schon rund 10 % des Mondes aufgekauft hätten…!!
…

…
Ich begrüße und lobe allen Ernstes die weise Vorausschau der Siedler (und gebe freimütig zu, auch selbst schon vor langen Jahren eine Parzelle auf dem Mond erworben zu haben… grins). Denn wenn der Golan am Syrien zurückgegeben wird, muß man sich ja neu orientieren!
Und so, wie es dort oben aussieht, würde es hier unten ja auch schnell aussehen …wenn wir nicht aufpassen.
Links:
Friedensverhandlungen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,459907,00.html
Mondgebiete-Kauf: http://peacepalestine.blogspot.com/2007/01/israel-bought-10-of-moon-rest-belongs.html
12.01.2007 von Achmed Khammas
Ich werde bald mal über neue Energieformen schreiben, z.B. Wassermotoren und ähnliches. Nicht Wasserstoff, nein, einfach nur Wasser. Damit lassen sich Motoren nämlich auch betreiben. Und das Resultat könnte dann so aussehen wie dieses tolle kubanische Fluchtfahrzeug:

11.01.2007 von Achmed Khammas
…sind die Söhne der Saud-Dynastie.
Und so opulent wie ihr Lebensstil sind auch die Ringe um sie herum. Wenn sie beispielsweise dem ersten Haus des Ortes einen Besuch abstatten.

Schon mal etwas vom Druck der Massen gehört?!
…
09.01.2007 von Achmed Khammas
Nicht vergessen, Du schaust gerade auf 8 m hohe Mauerteile, die in der Mainstream-Presse verniedlichend ‘Zaun’ genannt werden. Und die zu verzweifelter, liebevoller Kreativität einladen…

Quelle: http://www.thepencil.org/
06.01.2007 von Achmed Khammas
Die Palästinensische Hip-Hop-Band DAM. Auf Arabisch bedeutet ‚dam’ Blut, auf Hebräisch Ewigkeit. Meint Tamer Nafar, der Gründer.

Ich habe die Musik gehört. Auf ihrer Site gibt es einen Song.
Arabisch. Politisch. Rap. Und Kinderstimmen, die sagen: „Ich will eine Generation der Pioniere, der Giganten!“
Ein langfristiges Projekt?
In Arabisch bedeutet das Verb ‘dama‘ nämlich auch ‚zieht sich hin’ – während ‘damm‘ tatsächlich das (hoffentlich verbindende!) Blut ist.
Die ‚offizielle’ Besprechung ihrer CD Dedication (Ihdaa) ist jedenfalls ziemlich mies. Auf Qantara gibt es dafür ein gutes Interview (Auszug):
„Wie eine Million Palästinenser leben Sie als Araber in Israel – wie sieht Ihr Alltag in Lod aus?“
Nafar: „Lassen Sie es mich als permanentes ‚sleeping with the enemy’ beschreiben.“
„Kann es den Frieden, den Sie in Ihren Texten wünschen, wirklich geben?“
Nafar: „Wie würden sich die Schwarzen fühlen, wenn bis heute niemand die Verbrechen der Sklaverei zugegeben hätte?… weiter lesen