Archive for Januar, 2011

29.01.2011 von Achmed Khammas
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Literatur wassernaß…

von Achmed Khammas

Die Zwerge-, Orks- und Vampirseuche scheint sich sogar in der traditionellen Verlagen breit zu machen – was dazu führt, daß ein knallharter SF nicht mehr als SF sondern verschämt als ‘Wissenschafts-Thriller’ vertrieben wird (…schämt Euch, Heyne!!).

Die letzte Flut von Stephan Baxter beschreibt ein Szenario, bei dem der Meeresspiegel im Laufe von nur wenigen Jahrzehnten SEHR viel mehr ansteigt, als es alle gegenwärtigen Modelle und Prognosen vorhersagen. Regelrecht wohltend ist die Beschreibung des inkompetenten Haufens namens ‘Klimarat’, der hier ordentlich sein Fett wegkriegt, während eine Küstenstadt nach der anderen unwillentlich auf Tauchstation geht, und sich die Regierungen verzweifelt bemühen, das Problem von Millionen Flüchtlingen in den Griff zu bekommen.

Doch das ist nur der Anfang – denn das Wasser steigt und steigt, wobei es Jahre dauert bis endlich klar, wird woher dieser gewaltige Zuwachs an H2O stammt, der immer neue Flüchtlingsströme auslöst.

Zentrale Lichtgestalt ist der Chef der Firma… weiter lesen

19.01.2011 von Achmed Khammas
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Literatur stürmisch…

von Achmed Khammas

Überschwemmungen? Stürme? Erdrutsche? Aber wir haben doch erst 2011!?

Noch viel beklemmender und erschreckender wirkende Szenarien bilden den literarischen Kern des Buches Die Erde schlägt zurück von Claus-Peter Hutter und Eva Goris. Ihre Welt von 2035 ist geprägt von Naturkatastrophen und Wassermangel, Seuchen, Energieknappheit und Klimaflüchtlingen.

Den Rest des graphisch gut aufgemachten Buches bilden wissenschaftliche Darstellungen, Statistiken und Zitate zum gegenwärtigen Stand (2009) – und natürlich zu den zu erwartenden Folgen des Klimawandels.

Der Zukunftsreport 2035 beschönigt nichts, doch da Angst eher blockiert als ermuntert, ist zu befürchten, daß er die Menschen, deren Verhaltensmuster für die kommenden Schrecken verantwortlich sind, gar nicht erreicht. Ich denke allerdings, daß man sich dieses Buch ausgesprochen gut im Schulunterricht oder im Bereich der Aufklärungsarbeit für diesen Themenkomplex vorstellen kann.

Denn wer weiß schon, daß ein Drittel des gesamten Süßwasserabflusses in Deutschland zur Kühlung von fossilen und nuklearen Kraftwerken benötigt wird? (S. 20) In… weiter lesen

14.01.2011 von Achmed Khammas
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Prophet Steiner…

von Achmed Khammas

Beim Stöbern in meinem Archiv fand ich gerade folgendes Zitat von Rudolf Steiner aus dem Jahr 1916 (!!!)

“Es wird nicht lange dauern, wenn man das Jahr 2000 geschrieben haben wird, da wird nicht ein direktes, aber eine Art von Verbot für alles Denken von Amerika ausgehen, ein Gesetz, welches den Zweck haben wird, alles individuelle Denken zu unterdrücken.”

Als braver Moslem bin ich jetzt fast versucht zu skandieren: Es gibt keinen Gott außer Gott – und Rudi ist Gottes Prophet! :-)

Quelle: Rudolf Steiner, 4. April 1916, GA Nr. 167

11.01.2011 von Achmed Khammas
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Literatur effektiv…

von Achmed Khammas

Der Effekt (a) ist ein SF-Roman des Australiers John Birmingham, der hier 2009 erschien, Das verlorene Land (b) bildet die 2010 veröffentlichte 2. Folge, und ein 3. Band sei bereits in Arbeit.

Der Autor betrachtet sein Konstrukt als Parallelwelt, in der die USA plötzlich unter einem riesigen abschirmenden Energie-Feld verschwindet, das alle höheren Primaten – und damit auch alle Menschen – zu kleinen Fladen zerschmilzt. Ein paar Jahre später verschwindet das Feld zwar wieder, aber inzwischen ist der halbe Planet vor die Hunde gegangen.

Birmingham frißt Israelis und Araber anscheinend zum Frühstück – denn erstere läßt er das plötzliche Machtvakuum ausnutzen, um ‚prophylaktisch’ Bagdad, Teheran, Damaskus und andere arabische Hauptstädte mit Atombomben zu belegen (a S. 338 / b S. 51 & 369), womit sie 600 Mio. (!) Muslime atomar verbrennen bzw. verseuchen, während er die übrig gebliebenen ‚Kopftuchfuzzis’ als wild um sich ballernde Kontrahenten der den Wiederaufbau leistenden… weiter lesen

06.01.2011 von Achmed Khammas
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Literatur eiskalt…

von Achmed Khammas

Ich starte in diesem Jahr eine neue Rubrik, in der ich meine aktuelle Lektüre analysiere, rezensiere und kommentiere.

Die Fremde aus dem Eis von René Barjavel (1911 – 1985) wird als Liebesgeschichte vermarktet – dabei handelt es sich um pure Science-Fiction! Unter dem Eis des Südpols werden Reste einer technologischen Hochkultur gefunden – samt Zeitkapsel mit einem seit mehreren Hunderttausend Jahren in ‚festem Helium’ (S. 75) eingefrorenen Paar.

Da die internationale Kommission bei der Auswahl, wer als erster aufgetaut werden soll, nicht auf den Araber hört (S. 88), bahnt sich eine unaufhaltsame Katastrophe an… in deren Folge es u.a. im blockierten Berlin zu Hungersnöten kommt (S. 360). (Man muß wissen, das Buch stammt von 1968, und ist in deutscher Sprache 1972 sowie in einer Neuübersetzung 2009 erschienen.)

Die Wissenschaftler hoffen auf gewaltige Erkenntnisse und neue Technologien, denn die Maschinen aus Godwana funktionieren mit dem Ganzen (S. 142):

„Mit dem… weiter lesen