Blogparade E-Mobilität

Noch immer wird davon gesprochen, daß es für wichtige Herausforderungen auf dem Sektor der Elektromobilität wie der zu hohe Preis der Fahrzeuge, die geringe Reichweite der Batterien und die fehlende Ladestellen-Infrastruktur noch keine echten Lösungen in Sichtweite sein sollen … was in (fast) allen drei genannten Fällen aber so nicht mehr stimmt.

Elektromobilei

Das elektrische Tricycle von M. Gustave Trouvé (Paris, 1881)

Klar ist der Preis noch relativ hoch – aber wer hat sich Anfangs schon einen Computer leisten können? Oder gar ein sogenanntes ‚Funktelefon‘? Ich habe mit den Ziegelstein-schweren Siemens-Geräten Anfang der 1990er Jahre auch nur deshalb (berufsbedingten) Umgang gehabt, weil es in der sich gerade wandelnden DDR die einzige Methode war, mit den Kunden in Kontakt zu kommen.

Auch die ‚Reichweiten-Angst‚ wirkt lächerlich angesichts der internationalen Statistiken, denen zufolge die meisten privaten Kfz im Durchschnitt nur ein paar Dutzend Kilometer pro Tag zurücklegen. Ok – für die Urlaubsfahrt einmal pro Jahr müßte man sich dann eben einen Benziner mieten, na und?!

Und die Ladestellen? Meine Herren aber auch! Es gibt mehr Steckdosen als Menschen auf diesem Planeten, von denen jede einzelne das Potential hat, als Ladestation zu dienen. Klar, nur sehr langsam (als würde man versuchen, ein ’normales‘ Auto mittels eines ‚Serum-Schlauchs‘ zu betanken), aber prinzipiell möglich … und in den letzten Jahrzehnten auch von allen Pionieren so angewandt.

Womit wir beim Thema dieses Blogeintrags wären: Die Geschichte der elektrischen Mobilität. Denn gerade jetzt, wo alle mit weit aufgerissenen Augen in die noch etwas neblig-diffuse Zukunft starren und sich dabei die Nägel abkauen, sollte man den klugen Spruch beherzigen: Nur wer die Vergangenheit kennt…. usw.

Daher möchte ich heute auf die wohl umfangreichste Chronologie dieser höchst interessanten Entwicklung verweisen, die bis 2008 reicht. Wozu ich durch die Blogparade des Ingenieur-Verstehers motiviert worden bin. Das Material der beiden darauffolgenden Jahre liegt zwar bereit, doch bislang fand noch niemand die Zeit, es auch zufriedenstellend zu bearbeiten: Vielleicht eine Herausforderung für Dich?! Danach geht es dermaßen wild weiter, daß ich entschieden habe, diesen Bereich – d.h. die aktuelle Berichterstattung – anderen zu überlassen. Schließlich haben auf des Riesen Schultern eine Menge Zwerge Platz…

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