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	<title>Der Datenscheich</title>
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	<description>Datamining statt Ölsuche, Fundamentalökologie statt Extrempolitik.
Geschehnisse im Nahen Osten, zur Hälfte aus der Zukunft empfangen.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 16 May 2013 16:40:00 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Voten für das Buch der Synergie!</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 16:40:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achmed Khammas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Energieeffizienz]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>An alle Leserinnen und Leser:</p>
<p>Bitte unterstützt das <strong>Buch der Synergie</strong> durch voten auf der folgenden Seite:</p>
<p><a href="http://www.mein-ecologic-projekt.de/projects/515ef0dbb3586f1bef000007" target="_blank">http://www.mein-ecologic-projekt.de/projects/515ef0dbb3586f1bef000007</a></p>
<p>Man kann das übrigens täglich machen, d.h. jedes mal, wenn beim erneuten Hochfahren des Rechners eine neue IP zugeteilt wird!!</p>
<p>Bitte helft dabei, mit dem <strong>höchsten Voting</strong> die Chance auf die Umsetzung der nächsten Schritte zu steigern!</p>
<p><strong>Danke!!!</strong></p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/datenscheich/?flattrss_redirect&amp;id=1127&amp;md5=54055d1a7b63bb5ab17ce23d9c800903" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/datenscheich/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Verbrecher Erdo-osman&#8230;</title>
		<link>http://blogs.taz.de/datenscheich/2013/04/28/verbrecher-osman/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Apr 2013 10:54:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achmed Khammas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einige trauen sich noch immer, die Türkei zu verteidigen.<br />
Nur weil die Leute dort das Glück eines Atatürks hatten?<br />
Dessen Errungenschaften inzwischen sukzessive wieder abgeschafft werden!?</p>
<p>Dann sollten diese Leute um so mehr <strong>SYRIEN</strong> verteidigen!!</p>
<p>Denn in der Türkei wurden 1897 &#8211; 1923 insgesamt rund 2,1 Mio. hauptsächlich römisch-orthodoxe Christen massakriert,</p>
<p>1897 &#8211; 1924 dazu noch 1,83 Mio. Armenier umgebracht,</p>
<p>und 1914 &#8211; 1918 weitere 750.000 assyrische Christen ermordet.</p>
<p>Und wohin sind die Überlebenden geflohen?</p>
<p><strong>Nach SYRIEN</strong>!</p>
<p>Und wo lebten bis heute (bzw. bis vor zwei Jahren) völlig unbehelligt, in Frieden mit allen Rechten eingebürgert?</p>
<p><strong>In SYRIEN</strong>!</p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/datenscheich/?flattrss_redirect&amp;id=1081&amp;md5=e73b8616839b4c660d080227a56443ca" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/datenscheich/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Literatur fraktal&#8230;</title>
		<link>http://blogs.taz.de/datenscheich/2013/04/18/literatur-fraktal/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 14:47:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achmed Khammas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

		<guid isPermaLink="false"></guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, können die Russen schreiben&#8230; z.B. Jewgeni Lukin, dessen nagelneuer SF <strong>Unter dem Räubermond </strong>(2013) zwar mit Dune verglichen wird – was aber nicht fair ist. Denn im Vergleich zu Lukin wirkt Frank Herberts Schreibe trocken, witzlos und seicht (sorry, Fans). Die gigantischen Sandschiffe, welche <a href="http://www.buch-der-synergie.de/c_neu_html/c_08_02_windenergie_potential_segel.htm#Windbetriebene_Fahrzeuge" target="_blank">segel-</a> und <a href="http://www.buch-der-synergie.de/c_neu_html/c_01_01_muskelkraft.htm">muskelbetrieben</a> die Wüsten der beschriebenen Welt befahren, bringen jedenfalls mehr Farbe ins Geschehen als die keuchenden, bissigen Ringelwürmer, die ich noch nie besonders sympathisch fand (ganz abgesehen davon, daß Herbert für seine Machwerke die beduinische Kultur und die arabische Sprache ausgeschlachtet hat – m.W. ohne sich jemals dafür zu bedanken&#8230; der Sack!</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/datenscheich/files/2013/04/247-SF-2312.jpg" rel="lightbox[1075]"><img class="size-full wp-image-1115 alignnone" title="247-SF-2312" src="http://blogs.taz.de/datenscheich/files/2013/04/247-SF-2312.jpg" alt="" width="350" height="534" /></a></p>
<p>Mit ausgesprochen großem Genuß habe ich das neueste Werk des grandiosen Kim Stanley Robinson gelesen – der zufälligerweise exakt am selben Tag geboren wurde, wie ich, nur eben in den USA statt in Berlin. Der Roman <strong>2312</strong> (2012, 2013) ist einerseits realistisch-nüchtern, was das Verhalten von Menschen, Systemen und Staaten (sofern noch vorhanden) anbelangt, aber andererseits dermaßen voll mit überraschenden Entwicklungen im Zuge der Besiedlung des gesamten (!) Sonnensystems, mit mutigen, neugierigen und verantwortungsbewußten Charakteren, mit schier unglaublichen Technologien und nicht mehr zu bändigender Begeisterung, alle bisherigen Grenzen zu überwinden, daß ich nur einfach sagen kann: Selber kaufen, selber lese, selber mitfiebern &#8230; und dann selber zurücklehnen, tief durchatmen und überlegen, ob man sein Aktenportfolio nicht doch anders ausrichten sollte!</p>
<p>Umwerfend, wenn auch zu Beginn etwas zäh aufgrund der vielen neuen Begriffe und Konzepte, ist der zweite Roman des phantasie(über)vollen finnischen Autors Hannu Tajaniemi. In <strong>Fraktal</strong> (2012, 2013), in dem ich viele Spuren und noch mehr Namen und Begriffe des arabisch-islamischen Kulturkreises gefunden habe – wenn auch ordentlich weit in die Zukunft versetzt –, geht es um einen intergalaktischen Meisterdieb, legendäre Artefakte fremder Kulturen, virtuelle Sphären und ähnliche Ingredienzien, die einen mitreißenden SF ausmachen. Leider wird nicht näher auf die sogenannten Windmühlenbaume eingegangen, denn über die hätte ich dann doch gerne etwas mehr erfahren.</p>
<p>Eine Seltenheit: <strong>Die Dämonenfalle</strong> (2011,2013) von Peter F. Hamilton – denn wer außer den mutigen Kleinverlagen traut sich, heutzutage einen band mit SF-Kurzgeschichten zu veröffentlichen? Nun Bastei Lübbe hat es dankenswerter weise getan &#8230; und das Ergebnis ist gut geworden. Es macht einfach Spaß, ein paar gesponnenen Fäden auch nur kurz hinterher zu laufen, ohne sich immer gleich mit einem tonnenschweren Knäuel herumschlagen zu müssen. Das Buch ist eine Empfehlung und eignet sich vorzüglich für kürzere Bahnfahrten mit viel Umsteigen.</p>
<p>Diesmal habe ich noch mehr meiner älteren SFs ‚nachgelesen’ – und mußte erschüttert feststellen, daß ich mich an die meisten überhaupt nicht mehr erinnern kann. Positiv daran ist, daß ich hier nun fast 1.000 ‚neue’ Bücher zu stehen habe, auf die ich mich freuen kann&#8230;</p>
<p>So war diesmal <strong>Pells Stern</strong> von C.J. Cherryh (1981) wieder dran – obwohl ich mich hüte, mir auch noch den Rest der 8-bändigen Pell-Saga reinzuziehen, denn das wäre garantiert eine Überdosis. Es geht schon so heftig genug zu, da Lady Cherryh keine Vorbehalte gegenüber Gemetzel, berstenden Raumschiffen und bombardierten Raumstationen hat. Wieso sie dafür allerdings den Hugo Gernsback 1983 bekommen hat, wird wohl ewig ein Mysterium der utopischen Literatur bleiben, denn trotz der niedlichen Downer – den Einwohnern von Pell – sind die ständigen Konflikte zwischen den Menschen mit der Zeit äußerst ermüdend. Daran ändert auch der 2. Band, <strong>Kauffahrers Glück</strong> (1981) nicht viel, auch wenn er sich etwas flüssiger lesen ließ &#8230; aber das ist vielleicht auch nur der Gewöhnung geschuldet.</p>
<p><strong>Die Stimme des Wirbelwindes</strong> von Walter Jon Williams (1987) ist etwas militaristisch – oder auch blutig –, äußerst verschachtelt und erwähnt immerhin <a href="http://www.buch-der-synergie.de/c_neu_html/c_04_19_sonne_pv_weitere_einsatzformen.htm#Satellitenkraftwerke">Energie-Satelliten</a>, <a href="http://www.buch-der-synergie.de/c_neu_html/c_07_06_brennstoffzelle_geschichte.htm">Brennstoffzellen</a>-Roller, <a href="http://www.buch-der-synergie.de/d_html/d_11_wirbelstroemung_1.htm">Wirbel</a> und einen <a href="http://www.buch-der-synergie.de/e_html/e_01_ein_anfang.htm">Messias</a>. Demgegenüber ist der Roman <strong>Engelstation</strong> (1989, 1992) desselben Autors ziemlich seltsam, avantgardistisch und schräg. Diese Geschichte spielt in der Welt der ‚Freien Familien’, die als Händler zwischen den Orbitalstationen und die von Menschen besiedelten Planeten unterwegs sind. Näher an meinem Zentralthema Messias ist das Buch <strong>Heidern</strong> (1990) von Jack Womack. Der Titel ist eine Verballhornung des Begriffs ‚Heiden’ – und die Geschichte dreht sich um den Aufstieg und Fall eines neuen Messias in der trostlosen Welt New Yorks. Im Grunde hätte man mehr daraus machen können, aber auch so gibt das Buch genügend Stoff her, um sich den einen oder anderen weiterführenden Gedanken zu machen. Die Aussage, „der Messias wird kommen (&#8230;), allerdings nicht so einer, wie irgendwer ihn will oder erwartet“ (S. 98), ist fast schon prophetisch – wenn es in der Realität nicht schon 15 Jahre davor tatsächlich so passiert wäre. Aber davon will ja niemand etwas wissen – denn sonst müßte man dazu Stellung beziehen, Synagogen, Kirchen und Moscheen abschaffen usw. Nun, wer will das schon? Und die Frage, „wie vermarktet man einen Messias?“ (S. 114) habe ich wohl auch nicht optimal beantworten können, denn mal ehrlich – wer von Euch hat schon jemals von dem syrischen <a href="http://www.buch-der-synergie.de/e_html/e_01_ein_anfang.htm">Energiemessias Darweesch al-Khooss</a> gehört?!</p>
<p>Ebenfalls zu den etwas angestaubten Romanen, durch die ich Lesewurm mich wieder einmal durchgefressen habe, gehört <strong>Fremdere Sonnen</strong> (1991, 1994) von George Zebrowski. Eine Art Portal- bzw. Parallelwelt-SF, der allerdings nicht so richtig zündet &#8230; auch wenn sich in einer Szene jemand eine Zigarette ansteckt – auf einer Raumstation. <strong>Harte Landung</strong> (1993, 1998) von Altmeister Algis Budrys ist ein netter Notladungs-Roman, nur diesmal umgekehrt: Diesmal sind es die anderen, humanoide Fremdlinge, die bei uns eine Bruchlandung machen, getrennt werden und nun versuchen müssen, sich mehr oder minder gut durchzuschlagen. Schon viel netter, kreativer und ganz besonders konstruktiver ist <strong>Das Gottesspiel</strong> von Sarah Zettel (1998), bei dem eine terranische Firma einen kompletten Planeten evakuieren will, um die Umwelt- und Kriegsschäden, welche seine seit Ewigkeiten zerstrittenen Bewohner verursacht haben, zu reparieren. Was natürlich viel einfacher klingt als es sich letztlich erweist. Relativ neu ist <strong>Licht</strong> von M. John Harrison (2002), eine nette Space Odyssey mit ziemlich schrägen Ideen – nicht besonders nachhaltig, aber äußerst spannend.</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/datenscheich/?flattrss_redirect&amp;id=1075&amp;md5=4161ec674cf5604dcc1adc8767440787" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/datenscheich/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>18.04. Berlin &#124; Medienlügen über Syrien</title>
		<link>http://blogs.taz.de/datenscheich/2013/04/03/18-04-berlin-medienlugen-uber-syrien/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 16:59:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achmed Khammas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hiermit weise ich auf eine baldige Veranstaltung hin, bei der zwei engagierte Menschen über eines der wichtigsten aktuellen Themen sprechen: <strong>Den Krieg der Medien &#8211; am Beispiel Syriens</strong>.</p>
<div>
<p><a href="https://www.compact-magazin.com/18-04-berlin-medienluegen-ueber-syrien/" target="_blank"><strong>18.04. Berlin | 19 Uhr <strong></strong><strong>| </strong>Medienlügen über Syrien</strong></a></p>
<p><strong>Suliman Aktham </strong>im Gespräch mit<strong> Ken Jebsen</strong>, u.a.</p>
<p>“Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit.” Suliman Aktham war zehn Jahre lang Büroleiter des arabischen TV-Senders Al Jazeera in Berlin. Er hat gekündigt, weil die Berichterstattung über Syrien (und den arabischen Frühling allgemein) immer mehr gleichgeschaltet wurde: Wie in CNN, BBC, ARD und ZDF werden Terroristen als “Freiheitskämpfer” hochgejubelt. Die vereinte Medienmeute blendet absichtlich aus, dass Syrien, wie zuvor Libyen, durch ein Bündnis von aggressiven NATO-Staaten und Moslembrüdern in die Steinzeit zurückgebombt <del>wird</del> werden soll. (<em>Korrektur vom Datenscheich</em>)</p>
<p>Ort: Halong Hotel/Viethaus, Berlin-Mitte, Leipziger Str. 54/55, 19 Uhr</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/datenscheich/files/2013/04/246-syrien-karte.jpg" rel="lightbox[1066]"><img class="alignnone size-medium wp-image-1067" src="http://blogs.taz.de/datenscheich/files/2013/04/246-syrien-karte-424x424.jpg" alt="" width="424" height="424" /></a></p>
<p><a href="https://www.compact-magazin.com/18-04-berlin-medienluegen-ueber-syrien/" target="_blank">Link</a></p>
</div>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/datenscheich/?flattrss_redirect&amp;id=1066&amp;md5=84c62528b5b78785f0e73450e624f92d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/datenscheich/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Unparteiische Untersuchung des chemischen Angriffs</title>
		<link>http://blogs.taz.de/datenscheich/2013/03/21/unparteiische-untersuchung-des-chemischen-angriffs/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Mar 2013 23:03:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achmed Khammas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Veröffentlicht am 20.03.2013 </strong></p>
<div>
<p>Bashar Jafari, Syriens permanenter Repräsentant bei der UNO, Pressekonferenz im Sicherheitsrat</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/datenscheich/2013/03/21/unparteiische-untersuchung-des-chemischen-angriffs/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
</div>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/datenscheich/?flattrss_redirect&amp;id=1061&amp;md5=ec78aeb1731dd321a6c2a636bdaa6409" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/datenscheich/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Frieden in Syrien!</title>
		<link>http://blogs.taz.de/datenscheich/2013/03/20/frieden-in-syrien/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Mar 2013 13:12:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achmed Khammas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen? Pah!]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts des Mottos dieses Blogs (siehe oben) freue ich mich, folgende Meldung (schon jetzt) zu verbreiten:</p>
<p>Nach der Stichwahl gegen <strong>Scheich al-Bassiouni</strong>, die er mit 45,7 % der Stimmen gewann, wurde <strong>Präsident Baschar al-Assad</strong> von seinen begeisterten Anhängern auf den Schultern durch die inzwischen wieder vollständig befriedete Stadt Damaskus getragen.</p>
<p>In seiner ersten von zwei möglichen Amtsperioden – wie es die reformierte syrische Verfassung vorschreibt – stehen <strong>Friedensverhandlungen</strong> mit den umliegenden arabischen Ländern an, verlautete während der jüngsten Pressekonferenz des Präsidenten. Genauso wichtig sei aber auch die konsequente Verfolgung der <strong>Politik der Versöhnung</strong>, nachdem Nelson Mandela von der syrischen Regierung als Berater eingeladen wurde und aus diesem Grund erstmals seit 2011 sein Heimatdorf Qunu verlassen hat.</p>
<p>Außerdem wurde die neue Flagge der Syrischen Republik vorgestellt, auf der auch noch Platz für weitere Symbole sei, wie informierte Kreise berichteten:</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/datenscheich/files/2013/03/245-Frieden-in-Syrien.jpg" rel="lightbox[1050]"><img class="size-full wp-image-1051 aligncenter" src="http://blogs.taz.de/datenscheich/files/2013/03/245-Frieden-in-Syrien.jpg" alt="" width="395" height="264" /></a></p>
<p>Als Bonbon gibt es noch einen Clip namens COLORLESS (farblos) &#8230; der dies allerdings nicht wirklich ist, sondern eher&#8230; ach, schaut es euch selber an:</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/datenscheich/2013/03/20/frieden-in-syrien/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/datenscheich/?flattrss_redirect&amp;id=1050&amp;md5=2cb1ff68481468743c6a0cf0f0a2ea66" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/datenscheich/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Aufbau Bunt&#8230;</title>
		<link>http://blogs.taz.de/datenscheich/2013/02/26/aufbau-bunt/</link>
		<comments>http://blogs.taz.de/datenscheich/2013/02/26/aufbau-bunt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Feb 2013 20:40:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achmed Khammas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen? Pah!]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den <strong>Aufbau West</strong> haben wir ja wohl hinter uns, und den <strong>Aufbau Ost</strong> weitestgehend auch. Nur das mit den (bunt) &#8220;blühenden Landschaften&#8221; wurde durch Lobbyarbeit schnell auf Monokulturen degradiert&#8230;</p>
<p>Immerhin verlief das Ganze recht friedlich &#8211; und die Heuschrecken fraßen zumeist nur die Arbeitsplätze, während die Mongolen bei ihrer Erstürmung von Bagdad schnell mal eben 250.000 Köpfe zu einer Hunderte Meter langen Wand auftürmten. &lt;oups&gt;</p>
<p>Nun hat die britische Wochenzeitschrift <strong>The Economist</strong> für ihrer jüngsten Ausgabe vom 21. Februar 2013 ein ziemlich destruktives Titelbild ausgewählt (links) &#8211; das nicht unbeantwortet bleiben soll. Und zwar positiv. Konstruktiv. Und BUNT! Denn so wird es werden!</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/datenscheich/files/2013/02/244-economist-SYRIA-21.02.2013.jpg" rel="lightbox[1040]"><img class="alignnone size-medium wp-image-1041" src="http://blogs.taz.de/datenscheich/files/2013/02/244-economist-SYRIA-21.02.2013-424x317.jpg" alt="" width="424" height="317" /></a></p>
<p>Quelle: <a href="https://www.facebook.com/SyriaNowNewsAnalysis" target="_blank">hier</a>.</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/datenscheich/?flattrss_redirect&amp;id=1040&amp;md5=8e8ba47003d8fc1b934f4b6be8921ea4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/datenscheich/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Entschäft&#8230;</title>
		<link>http://blogs.taz.de/datenscheich/2013/02/21/entschaft/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Feb 2013 19:10:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achmed Khammas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während die im letzten Beitrag gezeigte &#8216;Molli-Zwille&#8217; fast noch harmlos ist &#8211; auch wenn sie Zivilisten genauso treffen kann, wie Soldaten und Polizisten, &#8230; so waren die SIEBEN mit Sprengstoff gefüllten Wagen, die gestern in Damaskus explodieren sollten, in erster Linie dazu da, um die ZIVILBEVÖLKERUNG zu terrorisieren!</p>
<p>Tatsächlich gelang es den Sicherheitsorganen zu verhindern, daß die Autos dem Stadtkern zu nahe kamen &#8211; und bis auf eines wurden von ihren Selbstmordfahrern in Außenbezirken gezündet. Das siebte sollte explodieren, wenn Feuerwehr, Roter Halbmond und freiwillige Helfer im Einsatz sind &#8230; wurde allerdings entdeckt, entschärft und ist hier im Bild zu sehen:</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/datenscheich/files/2013/02/243-nicht-explodiertes-Auto-Mazraa-2-2013.jpg" rel="lightbox[1027]"><img class="alignnone size-medium wp-image-1028" src="http://blogs.taz.de/datenscheich/files/2013/02/243-nicht-explodiertes-Auto-Mazraa-2-2013-424x282.jpg" alt="" width="424" height="282" /></a></p>
<p>Nur damit Ihr Euch mal vorstellen könnt, WAS da in die Luft fliegt &#8211; und teilweise Dutzende Tote und Hunderte Verletzte verursacht, zu 90 % Menschen wie Du und ich &#8211; und mitnichten Kombattanten.</p>
<p>Ich verzichte auf Fotos der zerfetzten Leichen und schreienden Verletzten.</p>
<p>Hier gibt es einen Clip von der Entschärfung: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=3kyEpbzA70E">http://www.youtube.com/watch?v=3kyEpbzA70E</a></p>
<p><strong>Nachtrag:</strong></p>
<p>Inzwischen bestätigten Informationen zufolge sollte das zweite Auto kurz nach der Explosion des ersten gesprengt werden – <strong>inmitten der Rettungskräfte</strong>. Der Fahrer des zweiten Wagens wurde jedoch durch die erste Autobombe verwundet, und als Sanitäter kamen um ihm zu helfen zeigte sich, daß er einen Sprengstoffgürtel trug. Bei Durchsuchung des Wagens wurden dann vier, jeweils mit 300 kg Sprengstoff gefüllte Tanks gefunden &#8230; deren Explosion möglicherweise Hunderte Tote gefordert hätte!</p>
<p><strong>Nachtrag 2:</strong></p>
<p>Es kommt immer mehr herein. hier sind etwas aufgeregte, aber sehr detaillierte Aufnahmen  von dem Anschlagsort zu sehen: <a href="https://www.facebook.com/photo.php?v=432696010142592">https://www.facebook.com/photo.php?v=432696010142592</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/datenscheich/?flattrss_redirect&amp;id=1027&amp;md5=a982779f1e3f68ba619eb411a2942ef1" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/datenscheich/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Zwillen-Molli</title>
		<link>http://blogs.taz.de/datenscheich/2013/02/20/zwillen-molli/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Feb 2013 01:32:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achmed Khammas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die sogenannte &#8216;Freie syrische Armee&#8217; &#8211; die höchstens frei von jeglicher Ethik ist &#8211; hat eine neue Massenvernichtungswaffe erfunden! Im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit und mit umfangreicher finanzieller Förderung durch &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. (<em>zensiert</em>) &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.. wurde eine hochpräsise <strong>Zwille</strong> entwickelt, mit der Brandstoffbomben &#8211; gemeinhin als Molotow-Cocktail bekannt &#8211; abgeschossen werden können.</p>
<p>Schade, daß sich das nicht (nur) in einem Seyfried-Comic abspielt &#8211; sondern traurige Wirklichkeit ist.</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/datenscheich/2013/02/20/zwillen-molli/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Eine Weiterentwicklung &#8211; die sicherlich noch präsziser ist (sic!) &#8211; ist hier zu sehen:</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/photo.php?v=337473459687870">https://www.facebook.com/photo.php?v=337473459687870</a></p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/datenscheich/?flattrss_redirect&amp;id=1014&amp;md5=df1d9d4848095cab1fecff78ad7028cc" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/datenscheich/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Literatur pulsarisch&#8230;</title>
		<link>http://blogs.taz.de/datenscheich/2013/01/24/literatur-pulsarisch/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jan 2013 11:18:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achmed Khammas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe zu, ich bin überrascht, daß ein deutscher Autor eine derartig gewaltige Space Opera schreiben kann: <strong>Pulsarnacht</strong> von Dietmar Dath. WOW! Ein schier unglaubliches Feuerwerk an Ideen, Alienrassen, Abgründen und hintersinnigen Wendungen. Das Buch läßt sich jedoch nicht auf wenige Zeilen reduzieren – sodaß ich hier nur die Empfehlung aussprechen will: Kaufen! Lesen!!</p>
<p>Von Paul McEuen habe ich den SF-Thriller <strong>Spirale</strong> gelesen (2010), bei dem es um einen Pilz geht, der tausendfach gefährlicher als jedes Virus ist; von Patrick Lee <strong>Das Labyrinth der Zeit</strong> (2012), in dem Zeitreisen nur zurück in den eigenen Körper – als Kind beispielsweise – möglich und nötig sind, um die Welt zu retten; von Gareth Powell den Roman <strong>Sternentor</strong> (), eine knallige Space-Action; sowie von Hugo-Award-Gewinner Will McIntosh <strong>Wie die Welt endet</strong> (2011), eine überaus detaillierte Dystopie, in welcher die Überlebenden als Nomadenstämme umherziehen und Energie gegen Lebensmittel zu tauschen versuchen, während sie von den Resten der Verwaltung drangsaliert werden (und die Handys noch immer funktionieren!).</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/datenscheich/files/2013/01/242-Pulsarnacht.jpg" rel="lightbox[1007]"><img class="alignnone size-full wp-image-1008" src="http://blogs.taz.de/datenscheich/files/2013/01/242-Pulsarnacht.jpg" alt="" width="328" height="500" /></a></p>
<p>Und natürlich habe ich auch noch einen Haufen älterer SFs gelesen – die teilweise schon seit vielen Jahren in den Regalen Staub ansetzen, nachdem ich sie damals das erste Mal verschlungen hatte. Besonders köstlich sind beispielsweise die drei <strong>Zeitnomaden</strong> Romane von Michael Moorcock ‚(1971 – 1981), in denen mit britischem Understatement die Abenteuer von Captain Oswald Bastables erzählt werden, wobei jede Menge Luftschiffe &#8230; aber auch Personen der Geschichte wie ‚Graf’ Dutschke, Ghandi, Kennedy sowie ein cholerischer Pfadfinderführer namens Reagen vorkommen. Etwas weniger detailreich ist <strong>Terraplane</strong> von Jack Womack (1988), in dem es ebenfalls um eine Zeitmaschine geht, wobei diesmal Tesla als einer der Protagonisten herhalten muß. In diesem Roman tauchen der Großmufti von Jerusalem, Hitler und der Zeppelin Hindenburg auf – doch das Gewebe wirkt etwas dünn. Sehr zu empfehen – weil unglaublich schräg – ist der Roman <strong>Die Fliegen der Erinnerung</strong> von Ian Watson (1990), in dem eine ausgesprochen seltsame außerirdische Invasion erfolgt, bei der sich die Besucher eher wie Touristen verhalten. Zwar wird die Münchner Innenstadt auf den Mars versetzt (3 Überlebende!) und motiviert die Menschheit dadurch, endlich aus ihrem irdischen Kokon zu schlüpfen, doch genau verstehen, was die Außerirdischen eigentlich wollen, schafft niemand. Ein Buch, das neben seinem Lesespaß auch zum Nachdenken anregt. Der Konflikt zwischen einer brutalen, herrschenden Machtclique und dem Rest der Menschheit (äh&#8230; das ist doch gar nicht SF&#8230;!) ist Inhalt des Romans <strong>Das Exil</strong> von Michael P Kube McDowell (1992). Neben der Beschreibung einer Platzbesetzung, die fatal an den Tahrir-Platz in Kairo ‚erinnert’, schwingt eine gewisse Traurigkeit und Machtlosigkeit in dem Roman mit, der wirklich nichts für schlichte Gemüter ist. Ein ganz anderes Kaliber ist dann schon <strong>Nemesis</strong> von Issac Asimov (1989), obwohl dieser nie und nimmer das Niveau eines A. C. Clarke – oder in neuerer Zeit eines D. Brin – erreicht. Eine nettes Weltraum-Epos, in dem sich ein Stern direkt auf die Erde zu bewegt und diese bald vernichten wird. Eine Empfehlung verdient der Roman <strong>Wolfs Garn</strong> von Phillip Mann (1990), in welchem der autoSchreiber Wolf die tragische Geschichte von Kapitän Jon Wilberfoss beschreibt, der im Auftrag des Ordens des hl. Franziskus-Dionysos eines der gewaltigen Raumschiffe befehligte, mit denen der Orden Aliens rettet. Besonders interessant ist das eigentlich nicht-religiöse, oder wenn schon, dann eher pagane Spannungsfeld, in dem sich die ganze Geschichte aufrollt und für viele Denkanregungen sorgt. Charakteristisch ist dafür das folgende Zitat, das – leider, leider – nur allzu zutreffend ist: „Die <em>christliche</em> Religion und ähnlich ausgerichtete Religionen haben die seelische Entwicklung der Menschheit für mehr als zweitausend Jahre behindert, sie haben die Geschlechter durch Mißtrauen und Argwohn entzweit und dem Menschen die Furcht vor irdischen und fleischlichen Genüssen eingeimpft.“</p>
<p>Sehr fremde Fremde findet man in dem Roman <strong>Die Waffe der Begeisterung</strong> von Jeffrey A. Carver (1987), in dem ein  Krieg zwischen der Menschheit und den Ell beschrieben wird, der letztlich von einer rebellierenden KI und einer Gruppe höchst eigenwilliger Individualisten friedlich beendet wird&#8230; im allerletzten Moment. Ein Lesegenuß ist <strong>Die Föderation</strong> von James White (1997), bei dem ist um Erstkontakt-Spezialisten geht – und eine schier unglaubliche Vielzahl unterschiedlicher Lebensformen und Intelligenzen, mit denen diese zu tun bekommen &#8230; sowie <strong>Das Computer-Komplott</strong> von John McLaren (1997), in dem ein Software-Entwickler seinen eigenen Tod digital überlebt – und sich aus dem Netz heraus an all seinen ehemaligen Widersachern rächt. Herrlich! Ebenso begeistert hat mich <strong>Der kurze Schlaf</strong> von Jonathan Lethem (2004), in welchem uns der überaus beliebte Archetyp des abgehalfterten, zynischen und drogensüchtigen Privatermittlers wieder begegnet, dessen Schwächen ach so nachvollziehbar – und dessen kleine Siege um so erfreulicher sind. Einige der Einfälle in diesem Buch sind dermaßen seltsam, daß ich sie hier nicht aufdecken werde &#8230; sondern nur die Lust anregen möchte, sie selbst herauszufinden.</p>
<p>Ganz besonders berührt hat mich <strong>Armageddon Rock</strong> von George R.R. Martin (1983), in dem eine Band mit ihrer Musik die Apokalypse entfesselt – bis die Toten wieder auferstehen. Ein Buch mit viel Liebe zur Rockmusik, nicht gerade weißer Magie und diversen überraschenden Wendungen. Und einmal mußte ich fast weinen, denn genau diese Frage stellt sich mir seit inzwischen über 30 Jahren: „Mit <em>uns</em>! Was ist mit <em>uns</em> passiert!“ „Mit dir und mir, Schatz?“ „ Mir dir und mir“, wiederholte er, „und mit Bambi Lassiter, mit Jared Patterson, mit Gopher John Slozewski, mit Jamie Lynch, mit Froggy uns Slum, mit Jerry Rubin und Angela Davis, mit Dylan und Lennon und Jagger und den Weatherman und den Sieben von Chicago und William Kunstler und Gene McCarthy und dem SDS und &#8230; und mit <em>L. Stephen Ellyn</em>, um Himmels willen! <em>Was ist mit uns allen passiert? Mit jedem?</em>“</p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/datenscheich/?flattrss_redirect&amp;id=1007&amp;md5=4587fe890dd8a6133e1ac2fef08e0ff2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/datenscheich/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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