Archive for the ‘Archäologie des Guten’ Category
Unter dem Titel ‚Acid, Mao und I Ging’ erschienen im eigens dafür gegründeten Gonzo-Verlag vor kurzem die Erinnerungen des leider schon 2003 verstorbenen Berliner Hasch-Rebellen, Video-Pioniers und Titten-Liebhabers Michael Geißler.
Seine frivol-psychedelischen Erzählungen über Dinge wie die erste LSD-Küche Berlins, den fast ununterbrochenen Konsum aller Arten von Rauschmitteln (darunter einige, die selbst TAZ-Lesern unbekannt sein dürften!!), seine weltweite Suche nach Gurus und Heiligen sowie die höchst lehrreichen Berichte über Demos, Razzien und Knastaufenthalte lassen einen oft zugleich verständnisvoll schaudern und hysterisch lachen – und sind wesentlich authentischer als alles, was bislang unter dem Motto ‚40 Jahre nach 1968’ erschienen ist.
Denn genau so war es damals… die Bräute waren wunderschön, allzeit bereit und hatten meist sogar ein kleines Turnpiece in der Tasche. Wen wundert es also, daß die ‚Men’-schheit sich nach dem Paradies zurücksehnt?!
Unter Mithilfe von Melanie Zöllner, mit einem… weiter lesen
Egomanisch. Exzentrisch. Größenwahnsinnig. Was hat sich der gute Luigi nicht so alles anhören müssen …
Aber – nun sagt doch mal ehrlich – sieht sein LKW-Trailer nicht einfach geil aus?! Solch’ ein Design in Verbindung mit einerm solarunterstützten Elektroantrieb. Das wär’s doch!

Manchmal nerven sie gewaltig: Wenn sie laut und aufdringlich sind, zum falschen Zeitpunkt loslegen… oder dermaßen orientalisch schräg klingen, daß man schon fast Bauchweh bekommt. Die Klingeltöne der Handys. Nun denkt natürlich jede/r, damit ganz toll up-to-date zu sein. DENKSTE! Alles schon mal dagewesen… und viel besser, da auch noch schön fest am Kabel angebunden:

Die Meldung stammt aus dem US-Fachmagazin Popular Electronic vom April 1956 (!) … und hey, energiesparend war das Gerät damals auch schon, wie man lesen kann.
Man fragt sich nur, welche Ergebnisse der großangelegte Feldversuch hatte, von dem man später nie wieder etwas gehört hat… immerhin hatten wir danach noch mindestens 40 Jahre lang unsere Ruhe!
Immer wieder verwundert es mich, daß jede Generation von neuem loszieht um Utopia zu erreichen, ohne sich erst einmal mit den schon vorhandenen Landkarten zu beschäftigen. Nichts gegen Spontanität – ganz im Gegenteil. Aber zu dumm sollte man sich trotzdem nicht anstellen. Aus diesem Grund werde ich diese neue Serie starten und euch Ablegern mal ein paar echte Wurzelknollen ausgraben – z.B. den Künstler Ron Cobb.

Diese Zeichnung stammt vom ersten Energiekrieg – Ron hat sie um 1975 herum gezeichnet. Und nun sagt mal bitte: Hat jemand von Euch schon mal etwas Aktuelleres gesehen?! Na also! … weiter lesen

