Eine Line aus Liebe …

Koks und Rosen

Schönes Geschenk zum Valentinstag: Niederländische Zöllner entdeckten in einer Lieferung von kolumbianischen 20 000 Rosen Kokain im Wert von etwa 1,3 Millionen Euro. Die Drogen waren in den Blumenkartons versteckt und in Plastiktütchen zu jeweils 20 Gramm verpackt, teilte das Justizministerium am Mittwoch mit. Das Koks war bereits am Sonntag am Amsterdamer Flughafen Schiphol gefunden worden. Die Polizei nahm zunächst drei verdächtige Männer fest, einer von ihnen ist inzwischen wieder auf freiem Fuß. (dpa, 10.02.2010)

… und weitere Kokain-Verstecke

1,3 Kilogramm Kokain im Eispickel

Ein Schweizer Zöllner, begeisterter Bergsteiger, hat einen Drogenschmuggler überführt, der Kokain in Eispickeln versteckt hatte. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, fielen dem Zöllner beim Durchsuchen eines Gepäckstücks die Eispickel, sowie ein Seil auf, das in seinen Augen für einen Bergsteiger viel zu kurz war. Wegen dieser Ungereimtheit überprüfte er die vier Eispickel genauer und fand dabei 1300 Gramm Kokain. Im vergangenen Jahr wurden am Züricher Flughafen insgesamt 308 Kilogramm Kokain, 27 Kilo Haschisch, neun Kilogramm der stimulierenden Blattpflanze Kat und 18.000 Amphetamin-Pillen beschlagnahmt. (afp, 27.01.2010)

20 Kilogramm Kokain im Lachs

In einem Container mit Lachs haben Mitarbeiter einer saarländischen Tiefkühlfirma rund 20 Kilogramm Kokain entdeckt. Wie das Landeskriminalamt am Mittwoch in Saarbrücken mitteilte, hatten die Arbeiter am Dienstag nach dem Öffnen des verplombten Behälters neben 20 Tonnen Fisch eine Tasche gefunden. Darin: Päckchen mit weißem Pulver. Die Polizei bestätigte, dass es sich vermutlich um Kokain handelt. Die aus Chile stammende Fracht war in Bremerhaven entladen und dann von einer Spedition zu dem Verpackungsunternehmen in Rehlingen-Siersburg gebracht worden. Nach bisherigen Ermittlungen könnte die Drogenlieferung fälschlicherweise auf den Weg ins Saarland gebracht worden sein. Experten prüfen den Stoff derzeit, zum Wert der Ware machten die Ermittler keine Angaben. (dpa, 20.01.2010)

Über 200 Kilogramm Kokain am Wiener Flughafen

Drogenfahndern in Österreich ist der angeblich größte Drogenfund in der Geschichte des Landes gelungen: Sie beschlagnahmten am Wiener Flughafen 206 Kilogramm Kokain im Wert von 40 Millionen Euro. Wie der niederösterreichische Polizeichef Franz Prucher am Mittwoch weiter mitteilte, wurden sechs Verdächtige festgenommen. Bei ihnen handele es sich um Ausländer im Alter zwischen 30 und 60 Jahren. Die Drogen waren bereits vor drei Wochen in der Ladezone des Flughafens entdeckt worden, sie waren in sieben Sporttaschen versteckt. Nach umfangreichen Ermittlungen wurden dann am Dienstag die sechs Verdächtigen festgenommen. (afp, 10.02.2010)


Bildnachweis: A new path von Steve Jurvetson – Lizenz: CC-BY

Kommentare (3)

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  1. Ich könnte kotzen wen ich mitbekomme das Kinder mit Drogen zu tun haben.

    http://www.parken-und-fliegen.de

  2. Pingback: zeitrafferin » Julia Seeliger » Drogerie – Aufklärung über Drogen

  3. Prohibition tötet, das BTMg muss abgeschafft werden – zumindest in der jetzigen Form, die Millionen von Drogengebrauchern nichts als soziale Ausgrenzung, Krankheit, Kriminalisierung usw. bringt. Ich will niemanden zum Genuss von Drogen animieren-schon gar keine Jugendlichen! Aber jeder Erwachsene hat das Recht sich seine Genussmittel selbst auszusuchen. Auch Heroin ist nicht die Todesdroge, als die es angesehen wird. Die Streckmittel, Verunreinigung, unbekannter Prozentanteil reinen Heroins, mangelnde Hygene, Mischkonsum wegen schlechter Qualität.Das sind die Todesursachen!Und dass Cannaboide verboten sind, ist ein schlechter Witz-vergleicht man die Gefährlichkeit mit der des legalen Alkohols.
    Ich wiederhole: keine Droge gehört in die Hände von Minderjährigen! Aber auch hier braucht es Fingerspitzengefühl und nicht nur den Verbotshammer. Neulich las ich, ein Junge hätte sich mit Deospray totgeschnüffelt. Wahrscheinlich wusste er an keine andere Möglichkeit sich anzuturnen, jede bekanntgewordene Gesetzeslücke wurde ja sofort geschlossen (siehe Spice). Hätte der Jugendliche vergleichsweise harmloses Cannabis (oder Spice) konsumiert, würde er mit Sicherheit noch leben.
    Was könnte der Staat für Steuereinnahmenverbuchen, statt den Gewinn der Mafia und den Taliban zu überlassen.
    Ich selbst bin 54 Jahre alt und habe – mit Unterbrechungen-seit meinem 14. Lebensjahr Drogen genommen. Hauptdroge sind Opiate, seit über 10 Jahren bekomme ich Methadon, da dieses die einzige Möglichkeit ist, in dieser Gesellschaft normal als Morphinist zu leben, d.h. ohne Beschaffungsdruck, Kriminalität etc. Zum Glück habe ich einen verständnisvollen Arzt, der mich ev. auf Lebenszeit substituiert. Vorher spielten auch Kokain und Benzodiazipine sowie Barbiturate eine grosse Rolle. Zeitweise auch Alkohol und Amphetamine und sehr lange natürlich
    alle Arten von Halluzinogenen. Ich bin im ersten Arbeitsmarkt beschäftigt (Verwaltungsangestellter). Die Prohibition nützt nur denen, die daran verdienen!