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	<title>tazblog</title>
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	<description>Die tazblogs sind die Blogplattform auf taz.de. Hier schreiben taz-Autoren, Freunde und -innen aus der taz, aus aller Welt, aber vor allem darüber, was ihnen persönlich wichtig ist.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 21 Dec 2011 15:36:40 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kein Wort zu viel</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 14:57:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schröder &#38; Kalender</dc:creator>
				<category><![CDATA[138]]></category>

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		<description><![CDATA[***
Es ist neblig, wir sehen nicht, wie der Bär flattert.
***



gefunden am Bundesplatz in Berlin

(BK / JS)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>***<br />
Es ist neblig, wir sehen nicht, wie der Bär flattert.<br />
***</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2011/11/wichtigste.jpg" rel="lightbox[102582]"><img class="alignnone size-medium wp-image-3741" title="Frau gesucht, Foto: Barbara Kalender" src="http://blogs.taz.de/schroederkalender/files/2011/11/wichtigste-424x283.jpg" alt="" width="424" height="283" /></a></p>
<p><em>gefunden am Bundesplatz in Berlin</em></p>
<p>(BK / JS)</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blogs.taz.de/?flattrss_redirect&amp;id=102582&amp;md5=d10cd48d9185b479af5f7948675262b5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Schmähkritik (4xx): Bernd Begemann über Gisbert Zu Knypshausen, Konstantin Wecker, deutsche Singer-Songwriter und Theatersubventionen</title>
		<link>http://blogs.taz.de/blog/2011/11/09/schmaehkritik_4xx_bernd_begemann_ueber_gisbert_zu_knypshausen_konstantin_wecker_deutsche_singer-songwriter_und_theatersubventionen/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 11:08:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Ihle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schmähkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Bernd Begemann]]></category>
		<category><![CDATA[Gisbert Zu Knypshausen]]></category>
		<category><![CDATA[Konstantin Wecker]]></category>

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		<description><![CDATA[
"Wir benützen sehr viel mehr Dur-Akkorde als die meisten anderen Indierocker im Augenblick. Der normale Indierocker hat diese Akustikgitarre, fängt ein Lied in A-Moll an und singt darüber, dass seine Freundin nicht zurückruft, dass er ein bisschen traurig ist, ein bisschen besorgt ist wegen der Welt weil er so sensibel ist. Meine Güte, diese ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Wir benützen sehr viel mehr Dur-Akkorde als die meisten anderen Indierocker im Augenblick. Der normale Indierocker hat diese Akustikgitarre, fängt ein Lied in A-Moll an und singt darüber, dass seine Freundin nicht zurückruft, dass er ein bisschen traurig ist, ein bisschen besorgt ist wegen der Welt weil er so sensibel ist. Meine Güte, diese Typen müsste man alle bei den Ohren packen und auf die Tischkante schlagen.<br />
(&#8230;)<br />
Ich höre so einen Durchschnitts-Singer/Songwriter-Typ, wo jemand von der Zeit, vom Leben oder der Traurigkeit singt und ich könnte kotzen. Ich seh ein Gisbert Zu Knypshausen &#8211; Video, in dem ein weinender Harlekin drin vorkommt und ich denke, das ist ein Witz! Aber der meint das Ernst! Was ist passiert? Ist allen das Gehirn rausamputiert worden? Sind alle zu doof? Ein fucking weinender Harlekin in deinem Musikvideo? Hast du keine Freunde, die dir sagen &#8220;Heh, Gisbert, dieser weinende Harlekin in deinem Musikvideo, ehem&#8230;, vielleicht ist das eine doofe Idee, das ist echt kitschig!&#8221;<br />
Wo wir schon mal dabei sind&#8230; niemand sagt Konstantin Wecker &#8220;musst du Deine Tour &#8220;Wut &amp; Zärtlichkeit&#8221; nennen? Das ist ein bisschen scheisse, Konstantin!&#8221; Diese Leute haben alle keine Freunde offensichtlich.&#8221;</p></blockquote>
<p>Bernd Begemann in einem sehr hörenswerten und amüsanten Interview mit <a href="http://www.rdl.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=14780%3Aberndbegemannunddiebefreiung&amp;catid=27&amp;Itemid=375" target="_blank">Radio Dreyeckland</a>, während dem er auch der Idee der Interviewerin widerspricht, sein neuer Albumtitel &#8220;Wilde Brombeeren&#8221; würde doch wie ein RTL-Softporno klingen (kein Bergman-Fan offensichtlich) und vielleicht Schlagermusik enthalten.</p>
<p>Ebenfalls schön ist nach 17 Minuten Begemanns Kommentar zur Frage des Entzugs von Theatersubventionen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich bin pro Gegenwartskultur. Mich hat die Selbstgerechtigkeit der Theater immer gestört. Nur weil Schiller mal postuliert hat, dass Theater die Bildungsanstalt der Nation sind, denken sie, sie sind automatisch die Höhe der Zeit. Man ist aber nicht automatisch die Höhe der Zeit, man muss sich das erkämpfen! Gott, die Theater sind so selbstgerecht! Als dem deutschen Schauspielhaus in Hamburg etwas gekürzt wurde, war mein erster Gedanke &#8220;WILLKOMMEN IN DER SUPPENSCHLANGE!&#8221; Es ist für niemanden leicht! Kunst ist anstrengend!&#8221;</p></blockquote>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>SpeakersNewz: Letzte Wünsche!</title>
		<link>http://blogs.taz.de/blog/2011/11/09/speakersnewz_letzte_wuensche/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 10:22:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Berentzen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[letzte Wünsche]]></category>
		<category><![CDATA[neunter November]]></category>
		<category><![CDATA[Redefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Speakers Corner]]></category>
		<category><![CDATA[Zentrum für politische Schönheit]]></category>

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		<description><![CDATA[

Jetzt aber dalli! Fast hätte ich es vergessen. Gerade eben (11.00 Uhr) beginnt am Brandenburger Tor ein "Speakers-Corner-Event". Philipp Ruch und seine KollegInnen vom Zentrum für Politische Schönheit haben sich für die Corner am Pariser Platz ein ganz besonderes Thema ausgedacht: 

"Mit der Aktion 'Letzte Wünsche' holt das Zentrum für Politische Schönheit alte Menschen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blogs.taz.de/spurensuche/files/2011/11/LetzteWünscheHP1.jpg" rel="lightbox[102576]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1889" title="LetzteWünscheHP1" src="http://blogs.taz.de/spurensuche/files/2011/11/LetzteWünscheHP1-424x282.jpg" alt="" width="424" height="282" /></a></p>
<p>Jetzt aber dalli! Fast hätte ich es vergessen. Gerade eben (11.00 Uhr) beginnt am Brandenburger Tor ein &#8220;Speakers-Corner-Event&#8221;. Philipp Ruch und seine KollegInnen vom Zentrum für Politische Schönheit haben sich für die Corner am Pariser Platz ein ganz besonderes Thema ausgedacht:<span id="more-102576"></span><em> </em></p>
<p><em>&#8220;Mit der Aktion &#8216;Letzte Wünsche&#8217; holt das Zentrum für Politische Schönheit alte Menschen aus dem Schatten der Altersheime vor das Brandenburger Tor, um zu verkünden, was sie Deutschland und dieser Gesellschaft für die Zukunft noch wünschen – ein Akt politischer Schönheit zur Sichtbarmachung der Menschen, deren Rat kostbarer sein dürfte als der von Politikern oder Experten!&#8221;<br />
</em><br />
Ob es zum großen geriatrischen Ratschlag (u.a. mit Gesine Schwan) kommt, bleibt offen, egal, es können Speakers jeden Alters in die Corner kommen und ihre Botschaften qua Prosa oder Lyrik verkünden. Redefreiheit, neunter November und Politische Schönheit, das geht eben zusammen.</p>
<p>&#8220;Wir sind das Volk! Die Kraft der freien Rede!&#8221;, sollte eigentlich das Motto sein, verkündet vom Mitveranstalter &#8220;Speakers Corner Trust&#8221;. Aber &#8220;Letzte Wünsche&#8221; ist auch nicht schlecht. Immerhin sind sogar die 68er in die Jahre gekommen &#8211; was nach all den revolutionären Aufbrüchen nicht unbedingt zu erwarten war. Also los jetzt, ran an den Rollator und: &#8220;Let it all hang out!&#8221;</p>
<p><a href="http://www.berlin-speakerscorner.de/" target="_blank">more info</a></p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Appell an die wohlmeinenden SachbearbeiterInnen der Integrationsbürokratie in Märkisch-Oderland</title>
		<link>http://blogs.taz.de/blog/2011/11/09/grundrecht_auf_freie_bewegung_grundrecht_auf_selbstversorgung/</link>
		<comments>http://blogs.taz.de/blog/2011/11/09/grundrecht_auf_freie_bewegung_grundrecht_auf_selbstversorgung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 09:06:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Imma Luise Harms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[gehalten als Referat Ende September in Seelow.

Abstract:

Das Lebendige bewegt sich, verändert sich, organisiert sich immer wieder neu - und ist nie fertig!
Die unveräußerlichen Menschenrechte sollten ergänzt werden.  1: Solange das Geld sich frei über Grenzen hinweg bewegen darf, muss es auch für die Menschen ein Grundrecht sein. 2: Jedem Menschen steht die Nutzung eines ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>gehalten als Referat Ende September in Seelow.</p>
<p>Abstract:</p>
<p>Das Lebendige bewegt sich, verändert sich, organisiert sich immer wieder neu &#8211; und ist nie fertig!<br />
Die unveräußerlichen Menschenrechte sollten ergänzt werden.  1: Solange das Geld sich frei über Grenzen hinweg bewegen darf, muss es auch für die Menschen ein Grundrecht sein. 2: Jedem Menschen steht die Nutzung eines Stücks Erde zu, das groß genug ist, um ihn zu ernähren.</p>
<p>Und hier der Text: <a href="http://blogs.taz.de/jottwehdeh/files/2011/11/Kommt-rein-es-gibt-genug-zu-tun.pdf">Kommt rein &#8211; es gibt genug zu tun</a></p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schablonen-Springer</title>
		<link>http://blogs.taz.de/blog/2011/11/09/schablonen-springer/</link>
		<comments>http://blogs.taz.de/blog/2011/11/09/schablonen-springer/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 23:03:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Caro</dc:creator>
				<category><![CDATA[1277]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[an die Welt]]></category>
		<category><![CDATA[gesprüht]]></category>
		<category><![CDATA[Marker]]></category>
		<category><![CDATA[Schablone]]></category>

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		<description><![CDATA[

Bei jedem Vorbeigehen an diesem Haus in der Stuttgarter Straße fällt es mir auf, da es so eine "kunstvoll" gekratzte Struktur im braunen Putz hat. Und diese Stuckverzierung an der Tür. Jetzt ist noch etwas hinzugekommen:



Ein Schablonenabdruck von jemandem, der springt. Es sieht dynamisch aus...und passt so wunderbar in den abgeplatzten Stuck...wie ein Bilderrahmen...  ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3409" class="wp-caption alignnone" style="width: 434px"><a href="http://blogs.taz.de/streetart/files/2011/11/Springer_Stuttgarter_Str_Berlin-Neukoelln.jpg" rel="lightbox[102568]"><img class="size-medium wp-image-3409" title="Springer_Stuttgarter_Str_Berlin-Neukoelln" src="http://blogs.taz.de/streetart/files/2011/11/Springer_Stuttgarter_Str_Berlin-Neukoelln-424x283.jpg" alt="" width="424" height="283" /></a><p class="wp-caption-text">Schablonen-Springer. Stuttgarter Straße. Berlin-Neukölln.</p></div>
<p>Bei jedem Vorbeigehen an diesem Haus in der <strong>Stuttgarter Straße</strong> fällt es mir auf, da es so eine &#8220;<strong>kunstvoll</strong>&#8220;<strong> gekratzte Struktur im braunen Putz</strong> hat. Und diese Stuckverzierung an der Tür. Jetzt ist noch etwas hinzugekommen:</p>
<div id="attachment_3411" class="wp-caption alignnone" style="width: 434px"><a href="http://blogs.taz.de/streetart/files/2011/11/Springer_NAH_Stuttgarter_Str_Berlin-Neukoelln.jpg" rel="lightbox[102568]"><img class="size-medium wp-image-3411" title="Springer_NAH_Stuttgarter_Str_Berlin-Neukoelln" src="http://blogs.taz.de/streetart/files/2011/11/Springer_NAH_Stuttgarter_Str_Berlin-Neukoelln-424x283.jpg" alt="" width="424" height="283" /></a><p class="wp-caption-text">Der Springer von Nahem betrachtet. Stuttgarter Str. Berlin-Neukölln.</p></div>
<p>Ein <strong>Schablonenabdruck von jemandem, der springt</strong>. Es sieht dynamisch aus&#8230;und passt so wunderbar in den <strong>abgeplatzten Stuck</strong>&#8230;wie ein<strong> Bilderrahmen</strong>&#8230;  Die ganzen Kritzeleien drumherum waren vorher bereits da.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lebensmittelrecht bitte etwas lockern</title>
		<link>http://blogs.taz.de/blog/2011/11/08/lebensmittelrecht_bitte_etwas_lockern/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 21:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jakob Hein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Einträge]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Schlechte Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[

Klar, dass die Vorschriften streng sein sollen. Ein Getränk, das noch nicht einmal an einer Frucht vorbeigeführt wurde, sollte nicht "Saft" heißen dürfen und wenn etwas voll von E's ist (E1234, E1285...), dann muss das auch deklariert werden. Und auch klar, dass Champagner nur aus der Champagne kommt. Und richtig: "Rauchen schadet Ihrer Gesundheit".

Aber ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1960" class="wp-caption alignleft" style="width: 434px"><a href="http://blogs.taz.de/reptilienfonds/files/2011/11/Kloßartiger-Geschmack.jpg" rel="lightbox[102565]"><img class="size-medium wp-image-1960" title="Kloßartiger Geschmack" src="http://blogs.taz.de/reptilienfonds/files/2011/11/Kloßartiger-Geschmack-424x318.jpg" alt="" width="424" height="318" /></a><p class="wp-caption-text">Thüringen, Land ohne Prominenz</p></div>
<p>Klar, dass die Vorschriften streng sein sollen. Ein Getränk, das noch nicht einmal an einer Frucht vorbeigeführt wurde, sollte nicht &#8220;Saft&#8221; heißen dürfen und wenn etwas voll von E&#8217;s ist (E1234, E1285&#8230;), dann muss das auch deklariert werden. Und auch klar, dass Champagner nur aus der Champagne kommt. Und richtig: &#8220;Rauchen schadet Ihrer Gesundheit&#8221;.</p>
<p>Aber muss der Deklarationswahn so weit gehen und ist der Kloßgeschmack wirklich dermaßen normiert und patentiert, dass die armen Hersteller von Kloßersatzprodukten nun in großen Lettern darauf hinweisen müssen, dass sich beim Verzehr ihrer Tiefkühlprodukte nur ein &#8220;kloßartiger Genuss&#8221; einstellt? Das klingt doch widerlich! Oder handelt es sich um eine Gegendarstellung und die Hersteller haben in einer vorhergehenden Annonce frech behauptet, dass Zeugs würde echten Kloßgenuss hervorrufen und müssen nun widerrufen?</p>
<p>Nein? Das soll Werbung sein? Wofür? Für Kräuterlikör? Waas?  <em>Für</em> die gefrorenen Kartoffelabfälle? Selten so gelacht.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Noch 20 Tage: Tshisekedis fatales Interview</title>
		<link>http://blogs.taz.de/blog/2011/11/08/noch_20_tage_tshisekedis_fatales_interview/</link>
		<comments>http://blogs.taz.de/blog/2011/11/08/noch_20_tage_tshisekedis_fatales_interview/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 20:56:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominic Johnson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Lumbala]]></category>
		<category><![CDATA[Tshisekedi]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch bevor Kongos Oppositionsführer Etienne Tshisekedi aus Südafrika in seine Heimat zurückgekehrt ist, hat er seinem Wahlkampf womöglich einen fatalen Schlag versetzt. Jedenfalls wenn das stimmt, was allerorten über das Interview berichtet wird, daß Tshisekedi dem kongolesischen TV-Sender RLTV (Radio Lisanga Television) am Sonntag gegeben haben soll: nämlich, daß er sich zum Präsidenten ausgerufen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch bevor Kongos Oppositionsführer Etienne Tshisekedi aus Südafrika in seine Heimat zurückgekehrt ist, hat er seinem Wahlkampf womöglich einen fatalen Schlag versetzt. Jedenfalls wenn das stimmt, was allerorten über das Interview berichtet wird, daß Tshisekedi dem kongolesischen TV-Sender RLTV (Radio Lisanga Television) am Sonntag gegeben haben soll: nämlich, daß er sich zum Präsidenten ausgerufen habe, wie dies zahlreiche kongolesische Medien und in ihrer Folge internationale Nachrichtenquellen heute berichten. Kongos Regierung hat in Reaktion darauf RLTV abgeschaltet und rechtliche Schritte wegen Hochverrats gegen den Oppositionsführer angekündigt.</p>
<p>Das Interview Tshisekedis wurde in Lingala geführt, und es liegt bislang keine komplette Abschrift vor. Was also hat er gesagt?</p>
<p>- Hier die Schlüsselpassage in Lingala, wie von einem Tshisekedi-Anhänger in einem Kommentar auf der Internetseite direct.cd wiedergegeben: « Na démocratie moto aza na pouvoir nde majorité du peuple. Lokola peuple congolais na majorité nango aponi Tshisekedi, aza na confiance na Tshisekedi, banda lelo ngai nde moto naza chef de l’Etat. Na oyo matali élection, message na ngai eza simple, kutu nauti koloba wana, makambo oyo nautiti koloba, mokonzi ya mboka banda lelo ezali peuple congolais, donc ezali Tshisekedi Etienne, moto mosusu azali te. »</p>
<p>- Hier die französische Übersetzung nach derselben Quelle (die das alles als &#8220;diskursive Konstruktion, als Propaganda verkleidet&#8221; beschreibt): « En démocratie, le pouvoir revient à celui qui a la majorité du peuple. Puisque la majorité du peuple congolais a choisi Tshisekedi, a confiance en Tshisekedi, vous pouvez désormais me considérer comme le chef de l’Etat. En ce qui concerne les élections, mon message est simple, comme je viens en fait de le dire, c’est le peuple qui détient désormais le pouvoir, donc, c’est Etienne Tshisekedi, et personne d’autre. »</p>
<p>Hier eine englische Übersetzung derselben Passage samt einigen wichtigen Sätzen davor und danach, wiedergegeben von Jason Stearns,  einer der besten amerikanischen Kenner des Kongo, auf seinem Blog Congo Siasa &#8211; auf der Grundlage eines etwas über eine Minute langen Video-Ausschnitts, der im Internet zirkuliert: &#8220;Those who say that Kabila prevented my plane from landing do not understand the situation. Kabila no longer represents anyone, but his wife. People like Boshab [president of the national assembly] and Mende [minister of information], who started elsewhere and talk with both sides of the mouth, say one thing during the day and another at night, have now abandoned him. He is alone with his wife, as you can see. So I say we need not wait for the elections. In a democracy, power rests with the popular majority. Since the majority of the Congolese people is with Tshisekedi and trusts Tshisekedi, from now on, I am the Head of State. Regarding the elections, my message is simple as I have said. Starting today, it’s the Congolese people who are the authority of the country. It’s Tshisekedi Etienne, no one else. If Mr. Ngoy Mulunda does not listen to what we are saying, he will be weeping in his native language come December 6 [the date election results are announced].&#8221;</p>
<p>Hier eine etwas andere Wiedergabe, verbreitet von Tshisekedis Partei UDPS (Union für Demokratie und Sozialen Fortschritt) auf ihrer belgischen Webseite udps.be: &#8220;Depuis aujourd&#8217;hui c&#8217;est le Peuple qui a le pouvoir. C&#8217;est le Peuple qui donne le pouvoir à celui en qui il se reconnaît, à celui en qui il a confiance, à celui qui se bat poue ses intérêts vitaux. Moi Tshisekedi j&#8217;ai le confiance de mon peuple&#8221;. Die Webseite ergeht sich dann in komplizierten Erläuterungen, warum man das alles bitte nicht so wörtlich nehmen sollte: schließlich hätte Tshisekedi in der Vergangenheit viele Gelegenheiten gehabt, sich zum Präsidenten auszurufen, und er habe das nicht gemacht, lautet eines der Argumente.</p>
<p>- Auf Deutsch lautet die Schlüsselpassage wie folgt: &#8220;In einer Demokratie liegt die Macht mit dem, der die Mehrheit im Volk hat. Weil die Mehrheit des kongolesische Volkes Tshisekedi gewählt hat, Tshisekedi vertraut, können Sie mich ab jetzt als Staatschef ansehen. Was die Wahlen angeht, ist meine Botschaft einfach, wie ich es tatsächlich gerade gesagt habe: es ist das Volk, das jetzt die Macht hat, also ist es Etienne Tshisekedi und niemand sonst.&#8221; Tshisekedi soll in dem Interview auch ein Ultimatum bis Dienstag mittag gesetzt haben, um verhaftete UDPS-Aktivisten freizulassen, und seine Anhänger aufgefordert haben, Anhänger anderer Parteien zu &#8220;korrigieren&#8221;. Der genaue Wortlaut dieser Äußerungen liegt noch nicht vor.</p>
<p>Ist das eine Selbstausrufung zum Staatschef? Nicht wirklich. Greift er dem Wahlergebnis vor? Irgendwie schon. Tut das nicht auch Präsident Kabila, der bei jeder Gelegenheit erklären läßt, er werde bei der Wahl 100% erhalten? Ja, aber ein Präsident darf das eher, weil er damit einfach seine Kontrolle der Staatsmacht unterstreicht, und er vermeidet die verräterische Gleichsetzung &#8220;Ich bin das Volk&#8221;, bewährter erster Schritt zum Größenwahn. Wie auch immer: der 79jährige Tshisekedi habe den Verstand verloren, sagen die einen; es sei bloß Wahlkampf, sagen die anderen. Fest steht: Der UDPS-Führer hat seinen Gegnern reichlich Munition geliefert und seine Anhänger in Erklärungsnöte getrieben. Ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, wo sich die internationale Gemeinschaft beginnt, Sorgen um Kongos gewaltsamen Wahlkampf zu machen und der UN-Sicherheitsrat über die Lage berät.</p>
<p>RLTV gehört übrigens Roger Lumbala, während des Kongokrieges ugandisch unterstützter Anführer der kleinen Rebellenarmee RCD-N (RCD-Nationale) in der Diamantenregion Bafwasende nordöstlich von Kisangani in der Province Orientale und 2006 für die RCD-N ins Parlament gewählt. Er ist ein begnadeter Selbstdarsteller, wohl der letzte Warlord aus Kriegszeiten, der ungebrochen an der Spitze seiner Bewegung Politik in Kinshasa macht. Sein TV-Sender in Kinshasa wurde Anfang September angezündet; es gab Stimmen, die behauptete, er habe das selbst getan. In einem Interview erklärte der schillernde Politiker dazu: &#8220;Wissen Sie, ich werde Ihnen etwas verraten: in dieser Minute guckt Staatschef Joseph Kabila RLTV. Da entdeckt er jetzt die Irrtümer der Leute in seinem Umfeld, die ihm nicht die Wahrheit sagen. Also wollen diese Leute nicht, dass RLTV weiter sendet, weil der Staatschef sich dort informiert. Das ist unser Problem. Aber diese Leute werden bezahlen.&#8221;</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kartenverlosung: Girls und The Dø</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 14:28:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Ihle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Girls]]></category>
		<category><![CDATA[The Dø]]></category>

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		<description><![CDATA[Gleich zweimal greifen wir heute in die Kartenverlosungskiste und freuen uns besonders, Popblogleser mit Karten für die wunderbaren Girls bedenken zu können, die ja bei uns bereits Song des Jahres - Titel abräumten und auch mit ihrem aktuellen Album wieder begeistern können. Nach dem etwas ruhigeren, wenngleich hervorragenden "Vomit" ist die erste richtige Single ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gleich zweimal greifen wir heute in die Kartenverlosungskiste und freuen uns besonders, Popblogleser mit Karten für die wunderbaren Girls bedenken zu können, die ja bei uns bereits Song des Jahres &#8211; Titel abräumten und auch mit ihrem aktuellen Album wieder begeistern können. Nach dem etwas ruhigeren, wenngleich hervorragenden &#8220;Vomit&#8221; ist die erste richtige Single aus dem Zweitalbum, &#8220;Honey Bunny&#8221;, wieder in sehr klassischem Girls-Gewässer unterwegs:</p>
<p><p><a href="http://blogs.taz.de/blog/2011/11/08/kartenverlosung_girls_und_the_d/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><br />
.</p>
<p>Wir verlosen jeweils 1&#215;2 Karten für die Girls-Konzerte in Köln und Hamburg:</p>
<p>Mo , 14.11.2011<br />
GIRLS, Molotow, Hamburg</p>
<p>Do , 17.11.2011<br />
GIRLS, Werkstatt, Köln</p>
<p><strong>Bei Gewinnwunsch: E-Mail an ihle.christian at Googlemail.com</strong> (Angabe der Stadt nicht vergessen!)</p>
<p>Für unsere zweite Verlosung stellen The Dø  ebenfalls jeweils 1&#215;2 Karten zur Verfügung. Das französisch-finnische Duo ist bisher vor allem mit Slippery Slope aufgefallen, das einen Eindruck davon vermittelt, wie M.I.A. denn klingen würde, wenn sie in den nordischen Wäldern statt srilankischen Ghettos aufgewachsen wäre*:</p>
<p><p><a href="http://blogs.taz.de/blog/2011/11/08/kartenverlosung_girls_und_the_d/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><br />
.</p>
<p>Do , 24.11.2011<span id="more-102544"></span><br />
THE DØ, Hansa 39, München</p>
<p>So , 27.11.2011<br />
THE DØ, Gebäude 9, Köln</p>
<p>Mo , 28.11.2011<br />
THE DØ, Brotfabrik, Frankfurt</p>
<p>Di , 29.11.2011<br />
THE DØ, Uebel &amp; Gefährlich, Hamburg</p>
<p>Do , 01.12.2011<br />
THE DØ, Postbahnhof Berlin, Berlin</p>
<p><strong>Bei Gewinnwunsch: E-Mail an ihle.christian at Googlemail.com</strong> (Angabe der Stadt nicht vergessen!)</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Feministische Utopie im Morgenland</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 14:24:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerhard Dilger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Amazonas Film Festival]]></category>
		<category><![CDATA[La source des femmes]]></category>
		<category><![CDATA[Manaus]]></category>
		<category><![CDATA[Radu Mihaelanu]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Zimmernummer in Manaus lautet 1001.

Wie ein Märchen aus Tausendundeinernacht mutet auch La source des femmes von Radu Mihaileanu an, jener Wettbewerbsbeitrag vom Amazonas Film Festival, der bisher im Opernhaus der Amazonasmetropole mit Abstand den meisten Beifall bekam.



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Der "Quell der Frauen", gerade in den französischen Kinos angelaufen, ist eine flott gedrehte Utopie, die in ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Zimmernummer in Manaus lautet 1001.</p>
<p>Wie ein Märchen aus Tausendundeinernacht mutet auch <em>La source des femmes</em> von Radu Mihaileanu an, jener Wettbewerbsbeitrag vom Amazonas Film Festival, der bisher im Opernhaus der Amazonasmetropole mit Abstand den meisten Beifall bekam.</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/blog/2011/11/08/feministische_utopie_im_morgenland/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>.</p>
<p>Der &#8220;Quell der Frauen&#8221;, gerade in den französischen Kinos angelaufen, ist eine flott gedrehte Utopie, die in einem ungenannten Maghrebdorf spielt. Munter bedient sich Mihaileanu in der griechischen Antike, beim französischen Orientalismus des 18. Jahrhunderts sowie bei zeitgenössischen feministischen Diskursen und strickt aus all dem eine politisch korrekte Komödie.</p>
<p>Selbst wenn der Film bewusst mit Stereotypen arbeitet &#8211; aber welches Märchen tut das nicht? &#8211; unter dem Strich ist er auch noch ein wunderbares Gegengift zur antiislamischen Hysterie in Europa.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zocker-Doping</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 06:34:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Guertler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Bruch mit der bisher vorherrschenden Investmentbankerlogik kommt es nicht so sehr darauf an, wie schnell wir handeln, als vielmehr, in welche Richtung wir uns bewegen. Wer den "speed kick", den Geschwindigkeitsrausch braucht, soll ihm in abgegrenzten Reservaten wie Casinos oder Rennstrecken frönen, wo man damit keinen Schaden anrichten kann. In der Realwelt könnten ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Bruch mit der bisher vorherrschenden Investmentbankerlogik kommt es nicht so sehr darauf an, wie schnell wir handeln, als vielmehr, in welche Richtung wir uns bewegen. Wer den &#8220;speed kick&#8221;, den Geschwindigkeitsrausch braucht, soll ihm in abgegrenzten Reservaten wie Casinos oder Rennstrecken frönen, wo man damit keinen Schaden anrichten kann. In der Realwelt könnten regelmäßige Doping-Kontrollen für Top-Manager und -Trader die Rückkehr zum normalen Tempo befördern.</em></p>
<p>aus: David Bosshart, <a href="http://www.amazon.de/Age-Less-neue-Wohlstandsformel-westlichen/dp/3867741565%3FSubscriptionId%3D0V4JT1H35KWYMF0SKQR2%26tag%3Dnove01-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3867741565" target="_blank">Age of Less</a>, Murmann-Verlag 2011</p>
<p>Das wäre doch eigentlich eine hervorragende vertrauensbildende Maßnahme für Banken und Bänker: Listen von verbotenen Substanzen erstellen, die für Finanzmarktakteure in Zukunft verboten sind, und dann die Kontrolleure durch die Handelsräume und Clubs schicken. Denn wie beim Sport sind auch in der Finanzwelt Spitzenergebnisse heute fast nur noch mit leistungssteigernden Substanzen zu erzielen. Es läge also auch im Bänkermilieu im Interesse aller Akteure, Zocker-Doping zu ächten und pharmakologische Exzesse zu verfolgen. Und weil es auch massiv gemeinwohlfördernd wäre, den Zockern ihre Aufputschmittel wegzunehmen, ist das allemal den Aufbau einer neuen Kontrollbürokratie wert.</p>
<p>Disclaimer: David Bosshart ist CEO des Gottlieb-Duttweiler-Instituts  in  Rüschlikon bei Zürich, das auch die von mir chefredigierte  Zeitschrift <a href="http://www.gdi.ch/de/gdi-impuls" target="_blank">GDI Impuls</a> herausgibt. Wenn mir sein Buch nicht gefallen würde, würde ich es   trotzdem weder empfehlen wollen noch müssen. Es gefällt mir aber.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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