25.01.2011 von Ben Gerten
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Im Hotel Petul überm Lidl unter Berücksichtigung der Jasmin Revolution

von Ben Gerten

Endlich angekommen. Das Doppelbett ist komfortabel, die Matratze richtig gut. Das kleine Apartment verfügt über neben der Einbauküche sogar über eine Waschmaschine und einen Staubsauger. Die hätte ich gar nicht gebraucht.
Dafür aber gerne eine andere Schließanlage. Die hätte geholfen, eine nächtliche Stadtrundfahrt in Essen zu vermeiden. Um den Schlüssel für das Apartment zu bekommen musste ich um kurz vor zwölf am Essener Hauptbahnhof ein Taxi nach Stoppenberg nehmen, dort den elektronischen Schlüssel und ein Bier abholen und dann von Stoppenberg nach Essen-Huttrop zu Apartment fahren. Apartment über einem Lidl-Markt (;-).
Rechne ich die 22 Euro dem Apartmentpreis zu, war das Bett über dem Laden ein teurer Spaß. Zu teuer. Andererseits könnte ich dem Hotel auch den Unterhaltungswert des Gesprächs mit dem Taxifahrer gutschreiben. Ein junger Araber, der um seine Begeisterung für die Jasmin-Revolution in Tunesien keinen Hehl machte. „Saddam war ein lausiger Diktator. Aber es ist ein… weiter lesen

21.11.2010 von Ben Gerten
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Zwei Seiten Gegendarstellung im Focus

von Ben Gerten

Journalisten hassen Gegendarstellung. Denn sie wollen nicht, dass ihre Geschichte bezweifelt wird, sie wollen die Realität ja korrekt darstellen.
Besonders gilt das für Nachrichtenmagazine, wie der Focus auch eins sein will. Umso bemerkenswerter die zweiseitige Gegendarstellung von Stefan Raab in der Nr. 46 des Focus. In 20 Punkten listet Raab auf, was an der Geschichte des Focus über ihn alles nicht gestimmt haben soll.
Der Focus schreibt, man wolle “den Wahrheitsgehalt der Gegendarstellung nicht kommentieren”.
Der Leser aber will schon wissen, was denn jetzt stimmt. Hat Herr Raab eine Harley Davidson, ißt er Mettbrötchen mit Gurkenscheiben, hat er Schleichwerbung in seinen Programmen gezeigt. Wer die Gegendarstellung zu Ende gelesen hat, mag Raab für einen Korinthenkacker halten, aber auf die Recherchen des Focus möchte man sich jedenfalls nicht mehr verlassen.
Eine Auflösung des Rätsels wäre auch deshalb schön, weil um mit Andreas Buske zu sprechen, dem Vorsitzenden… weiter lesen

18.11.2010 von Ben Gerten
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90 Milliarden Euro – wer hat sie den Iren geliehen?

von Ben Gerten

Frau Prokop hätte seit Tagen nach der wichtigsten Detailinformation der Woche gesucht: Wer in Deutschland hat eigentlich den Iren mehr als 100 Milliarden Euro geliehen. In der Press ist immer nur die Rede von 103 Milliarden Euro, mit denen die Iren in Deutschland in der Kreide ständen – aber keine Details.
In der Donnerstagsausgabe hat das Handelsblatt einen ersten Versuch gemacht, die Gläubiger zu identifizieren. Auf Seite 6 der Zeitung gibt es eine Liste, aus der die Gläubiger für rund 13 Milliarden Euro hervorgehen. Vorneweg die Hypo Real Estate mit über zehn Milliarden Euro. Ihre Tochter Depfa, die sie ins Verderben gerissen hat, hatte ihren Sitz in Dublin.

Die Deutsche Bank ist mit gut 300 Millionen dabei, die Commerzbank mit unter hundert Millionen Euro, einige Landesbanken mit jeweils einigen hundert Millionen Euro.

Doch 90 Milliarden Euro fehlen.

Auf der Titelseite des Handelsblattes heißt es: “Banken und Versicherer fürchten… weiter lesen

13.11.2010 von Ben Gerten
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Kommentar zur Gesundheitsreform

von Ben Gerten

Frau Prokop hätte sich über diese einfache Zusammenfassung der jüngsten Gesundheitsreform gefreut.
Kommentar am Auto

12.11.2010 von Ben Gerten
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Frau Prokop auf dem Highway 1(01) – Große Tüte am Capitol Hill

von Ben Gerten

Capitol Hill ist das nette Viertel von Seattle, dort wo die Schwulen siedeln und die Bürger hinterherziehen. So nett ist es dort, dass ich im Auto dieses Zentrum des Seattle Way of life gar nicht bemerkte. Erst am Ende des Broadway ging mir auf, dies könnte es gewesen sein.

Fahrradtransport in Seattle
Ein Spaziergang entlang der unscheinbaren Straße bestätigte die Theorie. Der Linienbus lud ein Fahrrad vorne auf, die Tüte roch bemerkenswert gut und der Kaffee hielt alle Versprechen der Kaffeestadt Seattle.
Am Nachmittag habe dann noch eine Runde auf Mercer gedreht, einer Insel östlich der Innenstadt. Zwischen all den Villen am Hang fand ich im Südosten eine schöne Badestelle. Sich sonnen, ins Wasser gehen und den Hausberg, den Mt. Rainier, betrachten – das war hier eines.
Blick von Mercer Island, auf den Mt. Rainier

Am anderen, nördlichen Ende der Insel sollte man einen Blick auf die… weiter lesen

08.11.2010 von Ben Gerten
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Atommüll ist undemokratisch

von Ben Gerten

Die USA haben in diesem Jahr ihr geplantes Endlager gestoppt. Präsident Obama hielt die Planungen in Yucca Mountain in Nevada an, weil das geplante Endlager in einer seismisch sehr aktiven Region liege und die Integrität des Lagers für die kommende Million Jahre nicht zu gewährleisten sei.

http://en.wikipedia.org/wiki/Yucca_Mountain_nuclear_waste_repository

Obama hatte im Wahlkampf 2008 versprochen, die Planungen für Yucca Mountain zu stoppen. Und sein Mehrheitsführer im Senat war der Demokrat Harry Reid aus dem Bundesstaat Nevada.
Atommüll ist undemokratisch, denn er verschwindet nicht, wenn die, die ihn produziert haben, abgewählt werden. Er bleibt für tausend Generationen. Deswegen ist das Ende der Atomkraft nicht nur eine technische Herausforderung sondern auch ein demokratischer Imperativ.

Klingt nach “Gorleben muss leben”, hätte Frau Prokop gesagt.

04.11.2010 von Ben Gerten
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Das Amerika der Tea Party – hier Seattle

von Ben Gerten

Bilder sagen mehr als tausend Worte, hätte Frau Prokop gesagt.
Schaufenster aufgenommen in der Innenstadt von Seattle im August 2010

Schaufenster in Seattle, August 2010

01.11.2010 von Ben Gerten
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Deutsche Klimasünder BASF und Co finanzieren US-Wahlkampf

von Ben Gerten

Deutsche Großkonzerne finanzieren den Wahlkampf von Klimaschutzgegnern in den USA. Bayer, BASF und Eon unterstützen nach einem Bericht des Climate Action Network amerikanische Senatoren, die die Klimapolitik der Obama-Regierung bekämpfen. Die Studie mit dem Titel “Think globally sabotage locally” listed detailiert die entsprechenden Spenden der Energiekonzerne.
http://climnet.org/component/docman/cat_view/318-position-papers-and-research/232-energy-and-climate.html
Die Finanzierung der Klimaschutzgegner passt fein in die politische Landschaft in Deutschland. Gerade erst hat die Koalition aus Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Wirtschaftminister Rainer Brüderle (FDP) die Verlängerung der Energiepreissubventionen für die Konzerne beschlossen. Frau Merkel hat dabei kurzzeitig vergessen, dass sie 1995 Gastgeberin des ersten UN-Klimagipfels in Berlin war.

Climate Action Network hat in seiner Studie nur zusammengetragen, welche deutschen Konzerne welche Klimaskeptiker im US-Senat und Repräsentatenhaus finanziell unterstützen und kontrastiert die Positionen der geförderten Politiker mit den Sonntagsreden der Konzerne.
http://wonkroom.thinkprogress.org/gop-senatedeniers/
Die deutschen Wahlkampfausgaben in den USA sind aber nur Teil einer großen Kampagne. Auf die… weiter lesen

25.10.2010 von Ben Gerten
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Frau Prokop träumt am Highway 1(01) – schlaflos in Seattle

von Ben Gerten
10.08.2010 von Ben Gerten
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NPD-Stadtrat als Sozialschmarotzer verdächtigt

von Ben Gerten

Der Nordkurier berichtet, dass die Staatsanwaltschaft gegen einen Wolgaster NPD-Stadtverordneten wegen Sozialbetrug und Benutzung verfassungswidriger Kennzeichen ermittelt
Zitat aus dem Nordkurier vom 10.8.2010:
“Wolgast (SD). Der Wolgaster Stadtvertreter Christian Deichen (NPD) muss sich am 30. September vor dem Amtsgericht Wolgast verantworten. Die Staatsanwaltschaft Stralsund hält ihm vor, auf einer Internetplattform verschiedene Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verwendet zu haben. So soll er unter anderem Anstecker mit Hakenkreuzen und SS-Runen angeboten haben. Der Prozess war ursprünglich für Anfang Juli vorgesehen gewesen. Wegen Krankheit einer Zeugin hatte er jedoch verschoben werden müssen. Unterdessen hat die Staatsanwaltschaft gegen Deichen auch noch eine zweite Anklage erhoben: Er soll seit 2008 durch falsche Angaben über seine Vermögensverhältnisse Sozialleistungen in deutlich fünfstelliger Summe erschlichen haben; die Anklagebehörde hält ihm Betrug und falsche eidesstattliche Versicherung vor. Ein Prozesstermin ist indes noch nicht anberaumt”
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