Das Schiedsgericht der SPD in Nordrhein-Westfalen hat Wolfgang Clement wegen parteischädigenden Verhaltens aus der Partei geworfen. Der Grund: Clement hatte im Januar in der Welt am Sonntag und im Fernsehen bei “Hart, aber fair” gesagt, dass man die hessischen SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti nicht wählen könne. Und die hatte dann die Wahl knapp nicht gewonnen.
Die Aufregung ist heute groß. Kann man den Hartz-Minister Clement, der Langzeitarbeitslose schon mal in Studien des eigenen Ministeriums beschimpfen ließ, ausschließen? Gibt es einen Linksruck in der SPD?
Worüber heute kaum geredet wurde, ist der ökonomische Hintergrund für Clements Anschlag auf die eigenen Partei. Clement muss als Aufsichtsrat von RWE Power an einem Weiterbetrieb des Uralt-Meilers Biblis in Hessen interessiert sein, Frau Ypsilanti wollte den Ausstieg beschleunigen.
Bei Frau Prokop konnte man damals lesen, “Für Clements konkretes Plädoyer mag es eine Reihe von Gründen geben. Mindestens zweien lohnt es sich nachzugehen: Geld und Männerfreundschaft.
Erstens ist Clement… weiter lesen