Greenspan will Fannie und Freddie verstaatlichen

Der pensionierte Chef der amerikanischen Notenbank, Alan Greenspan, empfiehlt radikale Schritte zur Bekämpfung der US-Bankenkrise. Die beiden staatlich gestützten Immobilien-Giganten Fannie Mae und Freddie Mac sollten nationalisiert werden. Das Wall Street Journal zitiert den 82-jährigen mit den Worten:

“Sie hätten die Aktionäre rausschmeißen und die Institutionen erstmal verstaatlichen sollen.” Anschließend solle man die Instutionen aufspalten und verkaufen. Bisher würden bei den Institutionen nur die “Gewinne privatisiert und die Verluste verstaatlicht”.

Frau Prokop hätte dem alten Herrn, der einst von Ronald Reagan ins Amt geholt wurde, damals so viel Radikalität gar nicht zugetraut. Aber Greenspan geht noch weiter:

“Der effektivste Weg ( den Immobilienmarkt wieder in Ordnung zu bringen) wäre eine deutliche Erhöhung der Einwanderungsquoten für ausgebildete Einwanderer.”

Ein schwarzer Präsident und Wirtschaftskrisen durch Einwanderer bekämpfen, der Blick über den großen Teich beginnt wieder zu lohnen. Das hätte sich auch Frau Prokop noch gern angeschaut.

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